Nuclear Union: Gamescom-Besuch bei der russischen Open-World-RPG-Hoffnung - Ein echter Geheimtipp?

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Der besondere Charm russischer Spiele hat ja spätestens mit der Metro-Serie den Massenmarkt erreicht. Mit Nuclear Union hat ein russischer Publisher bald einen echten Geheimtipp für RPG-Fans im Programm. Eine riesige Welt und eine Story mit stark russischem Einschlag in einer postapokalyptischen Welt. Wir haben uns den aktuellen Entwicklungsstand auf der Gamescom angeschaut.

Ein echter Geheimtipp-Tipp für eingefleischte RPG-Fans wird derzeit in Russland entwickelt und hört auf den Namen Nuclear Union. Ähnlich wie bei Metro ist der eigene Stil russischer Produktionen unverkennbar und unterscheidet den Titel damit deutlich von vergleichbaren Titel westlicher Studios, wie zum Beispiel der Fallout-Serie.

Nuclear Union: Die Story

Die Geschichte zu Nuclear Union beginnt zur Zeit der großen Kubakriese zwischen den Supermächten 1962. Von dort an nehmen die geschichtlichen Ereignisse allerdings einen alternativen Verlauf. Sie spielen einen russischen Kampfpiloten, der den Auftrag bekommt, eine Atombombe auf eine amerikanische Metropole abzuwerfen. Das gelingt ihm auch, auf dem Rückweg stürzt er aber mit seinem Flugzeug ab und landet durch unerklärliche Ereignisse in der Zukunft - genau 50 Jahre im Jahr 2012. Durch die von ihm ausgelösten Ereignisse lebt die Welt in einem postapokalyptischen Zustand, in der er nun beginnen muss, sich zurechtzufinden.

Nuclear Union: Erste Eindrücke vom Spiel

Hand aufs Herz: Nuclear Union ist kein Titel, der einen bei den vielen Eindrücken der Gamescom grafisch vom Hocker haut. Die Engine ist aktuell zwar noch in einem Pre-Alpha-Zustand, an dem massiv gearbeitet wird, einige Schwächen sind aber schon auffallend. Die Mimik der Gesichter wirkt enorm steif und auch die Animationen der Bewegungen sind nicht unbedingt natürlich. Bei den Texturen fällt auf, dass sie zwar durchweg gut aufgelöst sind, häufig aber etwas detailarm aussehen, wodurch die gesamte Umwelt schnell sehr künstlich wirkt; eigentlich ein paar Jahre hinter der aktuellen Entwicklung. Aber es ist nicht auszuschließen, dass die verbleibende Zeit noch für Verbesserungen genutzt wird. Doch auch so wird die Grafik zu keinem Zeitpunkt zum störenden Element. Sie beeinflusst das Spielgefühl nicht zum Positiven, leistet sich aber auch keine kompletten Aussetzer.

Die Stärken des Titel liegen woanders. Die Story wirkt enorm detailreich und fast schon liebevoll erzählt. Die Entwickler scheinen die beschriebene Handlung mit viel persönlichem Enthusiasmus und dem nötigen Hauch russischen Patriotismus erzählen zu wollen und das strahlen die Charaktere einfach aus. Die Spielwelt ist enorm groß, sodass man angeblich nur zu Fuß Stunden brauchen würde, um die komplette Spielwelt zu erkunden - große Teile Moskaus und Umland sollen frei begehbar sein. Genaue Angaben zur Spielzeit gab es allerdings nicht. Wie bei Fallout ist der Weg und die Abfolge der Quests völlig frei. Beim Gameplay geht das Spiel dagegen eigene Wege: Wenn Sie in der Handhabung bestimmter Waffen besser werden wollen, müssen Sie diese schlichtweg benutzen und die höhere Erfahrung verbessert dann Ihre Fähigkeiten. Eine einfache Pistole soll so, bei ausreichend Training, gegen Ende des Spiels zur mächtigen Waffe werden - das Gleiche gilt für Gewehre oder weitere Waffen, wenn man diese denn bevorzugt. Wie bei Fallout können Sie Aktionspunkte auch für einen Zeit-Stop-Modus nutzen, in dem Sie in Ruhe kritische Punkte an ihrem Ziel markieren können. Zusätzlich bleibt dieser spezielle Charm russischer Spiele mit passenden Waffen, Werbeschildern und vielen weiteren Details.

Nuklear Union: Ab wann darf man spielen?

Ein genauer Release-Termin steht noch nicht fest. Ziel ist das zweite Quartal 2014. Auf Nachfrage erklärte man uns auch, dass eine Demo oder öffentliche Beta im Vorfeld des Releases nicht geplant sei.

Bildergalerie

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von painleZ
        geil
      • Von Snoozle PC-Selbstbauer(in)
        leider leider nicht in der ego perspektive, werde es also nicht spielen

        weil das hat richtig stalker feeling, die locations auf den bildern könnten aus einem neuen stalker stammen, naja egal weiter auf lost alpha warten !
      • Von Lancer. Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Sieht ja richtig klasse aus, leider bin ich an den Stand auf der Gamescon vorbei gelaufen . Aber auf den Bilder sieht man schon das das alles noch recht steif ist aber ist ja noch eine Prealpha. Der Background der Geschichte ist auch mal was neues und hält bestimmt ein paar schöne Überraschungen bereit. Was mich stört ist die Third Person Perspektive, will lieber in der Ego-Perspektive spielen, da kann man mehr in die Geschichte eintauchen.
      • Von -Bierbaron- Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Als ich die Bilder sah, dachte ich sofort an ein neues Stalker. Hört sich aber auf jeden Fall vielversprechend an.
      • Von Tiz92 Volt-Modder(in)
        Sollte es Richtung Stalker gehen wirds gekauft.
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