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  • Zenbook UX31: Ultrabook von Asus im Test

    Asus erweitert die Ultrabooks-Klasse durch die neue Zenbook-Serie. Die Kollegen von Golem hatten das Top-Produkt der Serie Zenbook UX31 bereits im Test.

    Die Kollegen von Golem haben das Zenbook UX31 von Asus getestet. Wir fassen für Sie einige Testimprssionen zusammen, bei den Kollegen finden Sie darüber hinaus noch viele Detail-Infos und das vollständige Fazit.

    Wer ein Macbook Air 13 von Apple und Asus' erstes Ultrabook, das getestete UX31, nebeneinanderlegt, wird eine auffallende Ähnlichkeit entdecken. In der Form sind die Geräte nahezu identisch: keilförmig und dünn. Das Gehäuse besteht aus Alu und der Deckel wird per Magnet auf der Handballenauflage gehalten.

    Erwartungsgemäß gibt es nicht viele Anschlüsse. Bedingt durch die geringe Bauhöhe von etwa 17,5 mm passt einfach nicht viel ins Gehäuse. Asus hat sich wie Apple entschieden, die wenigen Schnittstellen an den Seiten zu verteilen, hat aber teils andere Schnittstellen eingesetzt. Auf der linken Seite finden sich USB 2.0, ein SD-Kartenleser und ein Kopfhörerausgang, der allerdings keine Mikrofonsignale entgegennimmt. Auf der rechten Seite hat das Zenbook erfreulicherweise einen USB-3.0-Anschluss. Verglichen mit einem Thunderbolt-Anschluss eines Macbooks ist das die derzeit flexiblere Option, schließlich gibt es schon viel USB-3.0-Zubehör. Zudem ist USB-3.0-Zubehör bei weitem günstiger als beispielsweise eine Thunderbolt-Festplatte. Sie ist die einzige Schnittstelle an dem UX31, die als schnell eingestuft werden kann. Daneben gibt es einen Mini-VGA-Ausgang, und einen Micro-HDMI-Anschluss.

    Asus verbaut beim Testmuster den derzeit schnellsten ULV-Prozessor. Der Core i7-2677M taktet seine beiden Kerne in der Regel mit 1,8 GHz und kann im Bedarfsfall auf 2,9 GHz hochtakten. Zusätzlich bietet er Hyperthreading, 4 MByte L2 Cache und eine integrierte Grafikeinheit (Intel HD 3000, 350 MHz bis 1,2 GHz). 4 GByte Arbeitsspeicher sowie eine SSD sind bei der UX-Serie Standard.

    Das 13-Zoll-Display hat eine erfreulich hohe Auflösung. Das Panel mit 1.600 x 900 Pixeln ist sonst eine Spezialität von Sony für seine hochpreisigen Notebooks. Asus hat erfreulicherweise trotz 16:9-Display in der Höhe genug Pixel für viele Aufgaben bereitgestellt. Die Auflösung erscheint uns ideal und ist ein Kaufargument. Mittlerweile werden sogar in sehr teuren Geschäftskundennotebooks Displays mit einer groben Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln verbaut.

    Die Akkulaufzeiten konnten die Kollegen von Golem nicht vollständig messen. 5 Stunden sind aber realistisch bei normaler Benutzung. Mitunter zeigt das System 7 bis 8 Stunden im aufgeladenen Zustand an. Um die zu erreichen, muss der Anwender aber Däumchen drehen, während er dem Notebook mit angeschaltetem WLAN und mittlerer Helligkeitseinstellung beim Nichtstun zuschaut.

    Für die Standby-Zeit gibt Asus rund 10 Tage an, was wir hochgerechnet bestätigen können. Über 12 Stunden im Standby-Betrieb reduzierte sich die Akkukapazität um 5 Prozentpunkte. Beim Spielen von Rage, was wir als Lasttest benutzt haben, reduziert sich diese auf etwas über 120 Minuten. WLAN war für den Test aktiv, die Helligkeit lag im mittleren Bereich. Eine Laufzeit von mehr als 2 Stunden ist gut, vor allem, da das Notebook durchaus spielefähig ist.

    Für den Praxistest haben wir verschiedene Anwendungen und Spiele ausprobiert. Wer im Internet surft oder Texte verarbeitet, wird über die Leistung des Zenbooks nicht meckern können. Derartige Aufgaben lasten das Notebook nicht aus. Selbst Full-HD-Youtube-Videos funktionieren problemlos. Bei Spielen ist das anders. Der aktuelle 3D-Shooter Rage von id Software überfordert das Zenbook erwartungsgemäß. Das Texturstreaming samt Verzögerungen ist ziemlich deutlich sichtbar und die Bildraten bei 1.600 x 900 Pixeln bewegen sich um die 15 Frames/s. Dazu kommen einige Einbrüche. Erst bei 720p wird die Ruckelei halbwegs erträglich. Für Portal 2 ist die Leistung in nativer Auflösung gut, um flüssig zu spielen. Starcraft 2 wiederum ist bei 1.600 x 900 Bildpunkten nur noch in Leveln halbwegs spielbar, in denen wenig los ist. Bildraten unter 15 FPS sind sonst die Regel.

    Zwischenfazit:
    Die Hardware überzeugt und enttäuscht gleichzeitig. Ein derartiger Mix aus hochwertigen Eigenschaften - wie Gehäuse, Displayauflösung und Tastatur - und Billigkomponenten wie dem WLAN-System und dem mittelmäßigen Panel ist uns noch nicht untergekommen. Über die beiden letzten Punkte kann der Anwender aber hinwegsehen. Die hohe Displayauflösung allein dürfte für viele schon ein Kaufgrund sein.

    Die Spezifikationen (Herstellerangaben) des Topmodells UX31E-RY010V:

    - 13,3 Zoll Display (HD+, Auflösung: 1.600 x 900), LED Glare Type Display
    - CPU: Intel Core i7-2677M Prozessor der zweiten Generation (1,80 GHz, Intel Turbo-Boost 2.0 bis zu 2,90 GHz, 4 MiB Intel Smart-Cache)
    - Chipsatz: Intel QS67 - Grafik: Intel HD Grafik - Betriebssystem: Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit - Kommunikation via Ethernet: 10/100/1000 MBit/s integriert - Bluetooth 4.0 und WLAN 802.11 b/g/n integriert
    - Arbeitsspeicher: 4 GiB DDR3 RAM - Festplatte: 256 GB S-ATA3 SSD
    - High-Definition Audio Codec, integrierte Stereolautsprecher und Mikrofon
    - Schnittstellen: 1 x USB 3.0, 1 x USB 2.0, Mikro-HDMI, Mini-VGA Out, Audio Out, Card Reader
    - Akku: 4 Zellen Lithium-Ionen (4.800 mAh) / 45 Watt
    - Gewicht: 1,3 Kilogramm
    - Abmessungen: 325 x 223 x 3 ~ 18 mm
    - Farbe: Silber

    Asus' Ultrabook UX31 und das kleine Schwestermodell UX21 sollen frühestens ab November 2011 verfügbar sein. Für das UX21 wird der Einstiegspreis bei rund 1.000 Euro liegen. Es wird also etwas teurer als das kleinste Macbook Air. Das Macbook Air 11 besitzt im Unterschied zum UX21 aber nur 2 GByte RAM. Bei der UX-Serie sind es immer 4 GByte RAM. Auch das UX31 gibt es ab rund 1.000 Euro. 250 Euro günstiger als das günstigste Macbook Air 13. Das Testmuster mit 256-GByte-SSD soll rund 1.300 Euro kosten.

    Quelle: Golem

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  • Es gibt 6 Kommentare zum Artikel
    Von Idefix Windhund
    Wurde jetzt alles einfach von Golem übernommen und PCGH hat gar nichts an dem Gerät zu tun gehabt oder beschreibt der…
    Von Rayken
    Ich glaube das untere Bodycase stammt sogar vom gleichen Hersteller/Zulieferer
    Von Z28LET
    Sieht nett aus.Scheint ja ein recht helles Display zu sein, schon mal löblich.Mich würde interessieren was die Retail…
    Von Larsen
    Vermutlich^^Schickes Teil, wenn ich des Geld über hätte würd ich schwach werden =(
    Von fac3l3ss
    So ein Teil mit E-350 würde ich mir kaufen! ...Moment, Schei_e MfGfac3l3ss
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Asus erweitert die Ultrabooks-Klasse durch die neue Zenbook-Serie. Die Kollegen von Golem hatten das Top-Produkt der Serie Zenbook UX31 bereits im Test.
http://www.pcgameshardware.de/Notebook_Laptop-Hardware-201330/News/Ultrabook-850177/
18.10.2011
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2011/10/ASUS_UX_1.jpg
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