Laptops: Externes GPU-Gehäuse Asus ROG XG Station 2 kostet 565 Euro
Für eine Auswahl seiner eigenen Gaming-Laptops bietet Asus ab sofort ein externes Grafikkarten-Gehäuse an. In diesem findet selbst eine ausgewachsene Nvidia Geforce GTX 1080 Platz - dafür kostet das Gehäuse alleine 565 Euro. Durch die externe Konstruktion leidet außerdem die übertragene Leistung.
Aufgrund der Bauweise leiden Gaming-Laptops unweigerlich an einer beschränkten Leistung. Einerseits benötigen die Komponenten selbst Platz, andererseits muss potentere Hardware auch besser gekühlt werden - beides benötigt stark begrenztes Volumen. Asus hat deshalb ein externes Gehäuse für Grafikkarten mit integriertem 500 Watt Netzteil entwickelt: die Asus ROG XG Station 2.
Das Gehäuse nimmt auch eine Geforce GTX 1080 auf (bis zu 2,5 Slots sind möglich) und wird anschließend mit Thunderbolt 3 und USB 3.1 mit dem Laptop verbunden. Obwohl beides standardisierte Anschlüsse sind, funktioniert das Gehäuse jedoch nur mit ausgewählten Asus ROG-Laptops. Durch die Anbindung per Thunderbolt ist gegenüber der internen Montage jedoch ein deutlicher Leistungsverlust von bis zu 30 Prozent zu verzeichnen (siehe Computerbase). Asus möchte diese Diskrepanz durch zusätzliche Übertragung per USB 3.1 auf 10 Prozent senken.
Das Gehäuse bietet dabei noch weitere USB-Anschlüsse und einen Ethernet-Anschluss und geht damit beinahe als Dockingstation durch. Wer die Leistung seines Laptops mit der XG Station 2 aufmotzen will, muss jedoch tief in die Tasche greifen: In unserem Preisvergleich wird das Gehäuse derzeit zu 565 Euro gelistet, und dann hat man ja noch keine Grafikkarte. Ob sich eine solche Investition rechnen kann, ist somit fraglich - insbesondere, da das Gehäuse dank Formfaktor ähnlich transportabel ist wie ein stationärer Mini-ITX-PC.

Manchmal frag ich mich echt... Gut, bei dem Preis für die meisten potentiellen Kunden eh uninteressant, aber sich selbst abgeschottet am Markt zu platzieren macht doch irgendwie überhaupt keinen Sinn. Es kann doch nicht so schwer sein ein solches eGPU-Gehäuse, ohne künstliche Beschränkungen, für deutlich unter 300€ auf den Markt zu bringen.
-> Obwohl beides standardisierte Anschlüsse sind, funktioniert das Gehäuse jedoch nur mit ausgewählten Asus ROG-Laptops.!?
Und mal wieder ein proprietäres Produkt was am "Massenmarkt" (für Notebooks) vorbei platziert wird ... Kopfschüttel
Wielange brauchen die Computerindustrie Hard und Software Hersteller das Sie erkennen das proprietäre Lösungen nie eine Marktdurchsetzung erfahren??
Warum wird sich "USB" wohl weiter durchsetzen? Weil wie es die Abkürzung schon beschreibt (Universal Serial Bus) sich eigentlich jedes Gerät damit verbinden lässt -> Universal
Es ist defakto doch nur eine Frage der Zeit bis der Datendurchsatz so hoch ist, das auch (3D Grafikkarten) ad*äquat damit versorgt werden können.
Und echt sorry die Preisvorstellung die ASUS da hat geht garnicht, das ist ein Schnittstellenwandler mit Netzteil nicht mehr und nicht weniger!
Nicht proprietär umgesetzt (zB. als USB Typ C für Linux/OSX und Windows) und im Preispunkt im Bereich zwischen 149-299€ ein Verkaufsschlager ... ?!
Mich nervt am meisten => funktioniert das Gehäuse jedoch nur mit ausgewählten Asus ROG-Laptop.
Hatte die PCG-H in der akt. Ausgabe nicht ein anderes Modell noch getestet?
Das eine solche Lösung für Leute, die mobil unterwegs sein, aber abdes daheim dennoch spielen möchten, interessant sein kann, steht für mich außer Frage. Durch ein solches Dock läßt sich künftig mit jedem stärkeren Ultrabook spielen, und das ist doch mal was.
Grüße phila
Mich nervt am meisten => funktioniert das Gehäuse jedoch nur mit ausgewählten Asus ROG-Laptop.
Hatte die PCG-H in der akt. Ausgabe nicht ein anderes Modell noch getestet?