Apple MacBook Pro Retina im Test: hoher Preis und mäßige Spieleleistung, aber ansonsten gut
Apple MacBook Pro Retina im Test: hoher Preis und mäßige Spieleleistung, aber ansonsten gut
Macbook Pro Retina: Mac OS X Lion ist vorinstalliert. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Obwohl in der Pro-Familie deutlich leistungsfähigere Hardware steckt als in den kleineren Air-Brüdern, misst das Gehäuse der 15-Zoll-Notebooks in der Höhe lediglich 1,8 cm – also gerade mal einen Millimeter mehr als ein Air an der dicksten Stelle. Das Herzstück unseres Testsystems bildet ein schneller Ivy-Bridge-Vierkernprozessor mit 2,3 GHz, bei der Darstellung von HD-Filmen und aufwendigen Spielen steht dem 15-Zoll-Allrounder die recht kräftige, dedizierte Grafikkarte Geforce GT 650M zur Seite. Das Highlight ist aber zweifelsohne der ultrahochauflösende Retina-Schirm. Kein anderer Laptop-Monitor glänzt mit derart feinen und plastischen Bildern. Etwas enttäuscht waren wir von der Leuchtkraft, die nur bei eher durchschnittlichen 250 cd/m² liegt. Dank des leistungsfähigen Innenlebens erledigt das neue Macbook Pro auch anspruchsvolle Aufgaben mühelos, wie unsere Performance-Tests zeigen: Mit rund 2.400 Punkten im sehr aufwendigen 3D Mark 11 muss es sich nicht vor waschechten Gaming-Laptops verstecken. Damit wir die PCGH-typischen Benchmarks testen können, haben wir per Apples Bootcamp-Funktion Windows 7 x64 installiert.
Im Spiele-Check mit den Grafikschwergewichten Crysis Warhead und Anno 1404 in HD-ready-Auflösung erhielten wir durch die Bank flüssige Bildraten. Apropos Anno: Als wir bei dem Aufbaustrategie-Spiel die Retina-Auflösung einstellten, stieß die Hardware allerdings an ihre Grenzen – starke Ruckler waren die Folge. Dies ändert aber nichts an den unterm Strich hervorragenden Unterhaltungsqualitäten. Wer arbeiten oder Full-HD-Videos schneiden möchte, ist mit dem neuen Macbook Pro ebenfalls bestens gerüstet. In puncto Verarbeitungsqualität präsentiert sich der Mobilkünstler erwartungsgemäß erstklassig, angefangen vom stabilen Unibody-Gehäuse bis hin zum großen Touchpad und der ergonomischen Tastatur.
Das aktuelle Macbook Pro verfügt über zwei Thunderbolt-Anschlüsse: An die Universal-Schnittstelle docken kompatible Geräte wie externe Festplatten oder Monitore an. Mit Übertragungsraten von bis zu 10 GBit/s läuft die Datenübertragung doppelt so schnell wie bei USB 3.0. Sorgte im vorangegangenen Modell noch ein Mini-Display-Port für die Übertragung von Ton- und Bildsignalen an einen externen Bildschirm, übernimmt diese Aufgabe jetzt ein HDMI-Ausgang. Wie beim kleinen Bruder Air notieren wir außerdem zwei USB-3.0-Schächte und einen SD-Kartenleser.
In unserem Vergleich treten das Full-HD-Panel eines 15-Zoll-Gaming-Notebooks gegen das Retina-Display des Macbooks an: Der Unterschied beider Schirme lässt sich anhand der Darstellung von Texten und des Spielescreenshots aus Anno 1404 gut zeigen. Im Bild des Full-HD-Panels kommt es bei der von uns gewählten Vergrößerungsstufe zu starker Treppchenbildung, die Schrift wirkt sehr grob. Aufgrund der extrem hohen Pixeldichte von 220 dpi des Retina-Displays wirken die Buchstaben bei gleicher Vergrößerung deutlich feiner aufgelöst - ähnlich sieht es im Spiel aus.
Fazit: Apple MacBook Pro Retina im Test
Das neue MacBook beeindruckt vor allem durch die hohe Auflösung des Displays, die anderen Werte des 15-Zoll-Notebooks (Gewicht, Größe und Akkulaufzeit) sind zwar gut, doch Spielern wird die Leistung des Geforce GT 650M oft nicht ausreichen. Hinzu kommt, dass das Display stark schliert und das Macbook an der Unterseite ungewöhnlich warm wird. Vom sehr hohen Preis wollen wir gar nicht erst anfangen. Den bringen Sie am besten über den PCGH-Preisvergleich in Erfahrung.
Kann man also auch von ausgehen das die verbaute GPU auch in anderen Notebooks ganz gut Dienste leistet?
Trotzdem gibt es auch die Adobe Produkte alla Premiere, Photoshop, After Effects usw. für OSX.
Der Support wurde doch aber für alle Versionen eingestellt. Und im Profibereich nutzt man Software nicht ohne Support. Siehe RTL-Group, die alle Schnittplätze auf FinalCut umgestellt haben und Apple einen Monat später bekannt gegeben hat, dass sie den Support einstellen. Und dann mussten alle wieder zu Avid wechseln
Und was hat FinalCut mit Fotografen zu tun? Abgesehen davon, dass ich selbst zwei Fotografen kenne und beide nutzen Windows. Vllt aber auch einfach, weil sie sich noch nie mit Apple beschäftigt haben und sich nicht erst einarbeiten wollten. Und Im Videoschnitt ist die Marktvorherrschaft sehr klar verteilt^^ Aufgrund der Chancenlosigkeit hat Apple sich ja auch aus dem Profimarkt zurückgezogen. Ist ja auch okay, im Consumer-Markt machen sie vllt gleich viel Umsatz.
Sind denn Monitore aus dem Handel die sich durch hohe Auflösungen auszeichnen...so bei den 23 u. 24 Zoll Displays???
Sind denn was? Du musst deine Fragestellung schon zuende führen
Würde gern eine Ergänzung zu meinem Samsung stellen; eben dieser hat ne bei 23Zoll eine Auflösung von 2048x1152
Was ist denn das bitte für ne Auflösung?
Entweder du holst dir nen Full HD mit 1920x1080, alternativ einen mit 1920x1200. Der wäre dann 16:10 vom Bildformat. Das einzig sinnvolle und für Privatanwender bezahlbare dadrüber wären eigentlich nurnoch Displays mit ner Auflösung von 2560x1440