Test des Razer Blade: flaches Gaming-Notebook mit OLED-Touchpad
Das Razer Blade ist ein besonders flaches Gaming-Notebook. Auch das Gewicht fällt mit drei Kilogramm im Gegensatz zu manchen Konkurrenten gering aus. An der verbauten Hardware gibt es auch nichts zu kritisieren. Im Gerät werkelt ein Core i7-3632QM und eine GTX 660MX. Zudem bleiben mit acht GiByte Arbeitsspeicher keine Wünsche offen. PC Games Hardware macht den Test.
Das Notebook von Razer überzeugt vor allem durch das schlanke Design und lediglich 22 Millimeter Höhe. Auch die Leistung der verbauten Komponenten sollte nicht unterschätzt werden. Der mobile Core i7 arbeitet mit 2,2 GHz Basis- und bis zu 3,2 GHz Turbo-Takt. Für die Bildausgabe sorgt eine Geforce GTX 660MX. Dieser stehen 2.048 MiByte GDDR5-Speicher zur Verfügung, welcher mit 2.500 MHz arbeitet. Angebunden ist der Speicher über ein 128-Bit-Interface. Mit acht GiByte DDR3-1600 Arbeitsspeicher sollte für alle Anwendungen ausreichend Speicher vorhanden sein. Allerdings arbeitet das RAM leider mit großzügigen Latenzen von CL11-11-11-28. Ein optisches Laufwerk hat allerdings keinen Platz gefunden.
Test des Razer Blade: Speichermedien und Anschlüsse
Unser Vorserienmodell verfügte entgegen dem Datenblatt über keine SSD, sondern lediglich eine 500 GByte große HDD mit 7.200 Umdrehungen pro Minute. Die unter Last entwickelte Lautheit des Geräts ist für die geringe Bauhöhe mit maximal 3,1 Sone sehr gut. Auch die Lautsprecher besitzen eine gute Wiedergabequalität, wenngleich ein etwas vollerer Bass gut täte. An Anschlüssen stehen neben einem HDMI-Anschluss für die Bildausgabe auch drei USB-3.0-Ports bereit. Für die Netzwerkintegration kann das WLAN-Modul, welches A/G/N-Standard unterstützt, oder auch der Gigabit-Ethernet-Port genutzt werden. Mobile Geräte können weiterhin per Bluetooth 4.0 mit dem Notebook verbunden werden. Für die Audio-Ausgabe steht ein kombinierter Anschluss aus Mikrofon und Kopfhörer im 3,5-mm-Klinken-Format bereit.
Test des Razer Blade: Marko-Tasten
Etwas Besonderes sind zudem die verbauten OLED-Displays unter den zehn Marko-Tasten und dem Touchpad. So kann man beispielsweise seine E-Mails des Google-Mail-Accounts auf dem Touchpad anzeigen lassen. Bei der Bedienung fällt allerdings auf, dass sich die Maus auf dem LCD- bewegt, während eine Eingabe auf dem OLED-Display getätigt wird. Zudem fehlt die Möglichkeit, wieder zur Auswahl der Makro-Tasten zurückzukommen. Dafür ist bei unserem Muster noch ein Neustart nötig.
Test des Razer Blade: Bildschirm und Akku
Das LCD-Display im 17,3-Zoll-Format löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf und besitzt eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Dieses ist weiterhin sehr gut entspiegelt und bietet eine gute maximale Helligkeit von 280 Candela pro Quadratmeter. Auch die Abweichung der Helligkeitsverteilung fällt mit maximal 10 Prozent sehr gut aus. Der 60-Wattstunden-Akku reicht allerdings voll aufgeladen im 3D-Betrieb lediglich für reichlich 50 Minuten Spielspaß. Die verbaute Webcam löst mit zwei Megapixeln auf und besitzt ein Stereo-Mikrofon.
Test des Razer Blade: Verfügbarkeit und Fazit
Der Preis liegt derzeit im Razer-Shop bei 2.500 US-Dollar (ohne Steuern), also etwa 1.900 Euro. Allerdings wird das Gerät derzeit nur in die USA und Kanada versandt. Das Design des Gerätes ist durchaus überzeugend, und auch die verbaute Hardware lässt keine Wünsche offen. Zudem gibt es noch einige nette Spielerreien. Allerdings ist die Akkulaufzeit unter Last gering und der Preis ist angesichts verschiedener anderer Produkte ebenfalls sehr hoch angesetzt.

ich arbeite mehr mit dem und setze auf andere Werte, ansonsten geb ich dir Recht..
Das Ding hat auch wegen der 512GB SSD n satten Aufpreis gekostet.. (ist aber bei Dell/Alienware/und sonstigen Herstellern genau so teuer)
und mit Laufwerken egal welcher Art kriegt man das Notebook nicht Slim genug hin.. es gibt die Maße die die Laufwerke brauchen.. das ist dann zu groß
Aber wenigstens ist ne 512 GB SSD drinne.
Das ganze letzte Jahr habe ich in mein CD/DVD Laufwerk 2 mal ne CD eingelegt gehabt.
Zumal das Gerät auch nicht mehr so flach wäre.
USB Laufwerk sollte dabei völlig ausreichen.
Und hat nichtmal ne SSD an Bord. Hätte man doch gut ne 500GB SSD reinschauen können.
Design gefällt mir gut das kleine Display und die Makrotasten sind ganz nett.
Aber denke das diese alles unnötig teuer machen.
Edit:
Ansonsten ein schwarzes MBP mit schwacher Grafik und durchschnittlichem Display.