Windows 8.1 gegen OS X Mavericks: Welches Betriebssystem bootet schneller?

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Windows 8.1 gegen OS X Mavericks: Was bootet schneller? (2)
Quelle: Microsoft

Apple setzt bei seinen Rechnern seit Jahren auf Intel-Hardware. Betrachtet man also allein dieses Aspekt, handelt es sich bei den aktuellen Macs um reguläre PCs. Daher lässt sich neben dem proprietären Mac OS X auch Microsoft Windows auf den schicken Rechnern installieren. Wir testen, welches System auf dem Laptop schneller bootet.

Microsofts neues Betriebssystem Windows 8.1 genießt bei vielen Spielern immer noch einen eher zweifelhaften Ruf. Insbesondere die bunte Kacheloptik der Modern-UI stört viele Nutzer. Dennoch konnte das oft kritisierte OS einige Sympathien zurückgewinnen: Die Rückkehr des Startknopfes, die Möglichkeit, direkt auf den Desktop zu booten sowie die extrem kurzen Startzeiten brachten Windows 8.1 in den Augen der Anwender wieder Punkte ein. Auch die Spieleleistung liegt in einigen Titeln, etwa dem Multiplayer-Shooter Battlefield 4, messbar vor dem Vorgänger Windows 7.

Apple-Mac-Nutzer standen spieletechnisch gesehen jahrelang im Regen. Doch mittlerweile sind zahlreiche Spiele, auch große Blockbuster, nativ für die Apple-Rechner verfügbar. Wir haben uns das Macbook Pro Retina in der 15-Zoll-Ausführung geschnappt und beide Betriebssysteme auf dem schicken Notebook installiert. Es handelt sich um das Modell "Late 2013", ausgestattet ist es mit einem aktuellen Haswell-Mobilprozessor von Intel, einer 512 GByte großen SSD sowie einer Geforce GTX 650. Die Auflösung des Displays liegt bei 2.880 x 1.800 Pixel.

Die Frage, die wir uns gestellt haben, ist folgende: Welches Betriebssystem lässt sich schneller starten? Das explizit für diese Plattform entwickelte OS X Mavericks von Apple oder etwa doch das enorm fixe Windows 8.1 von Microsoft? Um die Bedingungen möglichst gleich zu halten, starten wir unsere Messung im Bootmanager des Notebooks und stoppen die Zeit, bis der Anmeldebildschirm des Betriebssystems erreicht ist.

Windows 8.1 gegen OS X Mavericks: Was bootet schneller? (6) Quelle: Microsoft Windows 8.1 gegen OS X Mavericks: Was bootet schneller? (6) Wie zu erwarten war, liegt Apples Mac OS X leicht vorne. Bereits 9,8 Sekunden nach dem Start können wir uns an unserem Benutzerkonto anmelden. Aber auch Windows 8.1 benötigt nicht viel länger: 13 Sekunden zeigt die Uhr letztendlich. Auch wenn das rechnerisch stolze 32 Prozent langsamer als OS X ist, empfindet man subjektiv keinen großen Unterschied bei der Ladezeit.

Bis der Desktop zu sehen ist, vergeht bei beiden Betriebssystemen etwas mehr Zeit. Um das zu testen, haben wir bei beiden Systemen den Passwortschutz entfernt und direkt auf den Desktop booten lassen. Bis wir den Hauptbildschirm erreicht hatten, vergingen bei OS X zügige 14,3 Sekunden, bei Microsofts Windows 8.1 hingegen gingen ganze 19,7 Sekunden ins Land.

Bitte beachten Sie, dass unsere Ergebnisse nicht hundertprozentig repräsentativ sind. Beide Betriebssysteme waren frisch aufgesetzt und es wurde keine zusätzliche Software oder Treiber installiert. Je nach Nutzungsgrad der Festplatte und der spezifischen Rechnerkonfiguration können unterschiedliche Werte herauskommen. Allerdings können unsere Ergebnisse als gute Orientierung für die Startzeiten der aktuellen Generation der Retina-Macbooks dienen.

Falls Sie in Zukunft mehr über das Thema Macintosh lesen möchten, beispielsweise Gaming und Tuning bezogen, hinterlassen Sie doch einen Kommentar in unserem Forum.

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    • Kommentare (61)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Euda Software-Overclocker(in)
        Kann wenig gegen die Preise in der Mac-Produktpalette sagen - angemessene Leistung, Kompromisslosigkeit bezüglich Verarbeitungsqualität wie auch Komponentenwahl, geringer Wertverfall im Direktvergleich zu den Dell/Acer/Anus-Pendanten plus ein kleiner Aufpreis für das Image, welchen ich bspw. bei NVIDIA ebenfalls in Kauf nehmen muss.

        Ich beispielsweise arbeite produktiv mit einem MBP Early '13er Retina bei einem kurioserweise sehr umfangreichen Spektrum an entsprechender Software.

        Zitat von Payne6t6
        Wenn keine Treiber installiert wurden: Windows Rechner haben mit einer viel größeren Vielfalt von HW zu kämpfen. Bei den Mac-fag's ist das ganze sehr limitiert - weswegen die std. Treiber sicherlich besser abscheneiden als bei Windows. Man sollte doch mindestens die Chipsatz Treiber installieren und das alles auf ein wenig Performance trimmen.

        Der Mac kann wegen mir auch in 2 sek. booten, solange es nix gescheites an SW gibt und die P/L so miserabel ist, kommt mir der Misst nicht ins Haus. Mal davon ab hat Apple so nen Metrosexuellen touch, da stellen sich bei mir die Nackenhaare zu Berge...

        Wie wärs wenn ihr von dem Geld, dass das MacBook kostet nen Win-PC zusammenstellt und den dann gegen das Mac-Teil antreten lasst..
        Ein Profi mit ordentlich Know-how also.
      • Von Euda Software-Overclocker(in)
        Kann wenig gegen die Preise in der Mac-Produktpalette sagen - angemessene Leistung, Kompromisslosigkeit bezüglich Verarbeitungsqualität wie auch Komponentenwahl, geringer Wertverfall im Direktvergleich zu den Dell/Acer/Anus-Pendanten plus ein kleiner Aufpreis für das Image, welchen ich bspw. bei NVIDIA ebenfalls in Kauf nehmen muss.

        Ich beispielsweise arbeite produktiv mit einem MBP Early '13er Retina bei einem kurioserweise sehr umfangreichen Spektrum an entsprechender Software.

        Zitat von Payne6t6
        Wenn keine Treiber installiert wurden: Windows Rechner haben mit einer viel größeren Vielfalt von HW zu kämpfen. Bei den Mac-fag's ist das ganze sehr limitiert - weswegen die std. Treiber sicherlich besser abscheneiden als bei Windows. Man sollte doch mindestens die Chipsatz Treiber installieren und das alles auf ein wenig Performance trimmen.

        Der Mac kann wegen mir auch in 2 sek. booten, solange es nix gescheites an SW gibt und die P/L so miserabel ist, kommt mir der Misst nicht ins Haus. Mal davon ab hat Apple so nen Metrosexuellen touch, da stellen sich bei mir die Nackenhaare zu Berge...

        Wie wärs wenn ihr von dem Geld, dass das MacBook kostet nen Win-PC zusammenstellt und den dann gegen das Mac-Teil antreten lasst..
        Ein Profi mit ordentlich Know-how also.
      • Von slavedriver Schraubenverwechsler(in)
        Was brauchst er denn für eine anständige SW auf dem Mac ?

        gr.
      • Von slavedriver Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von KoRsE
        Der Knaller... Style, Eleganz und Qualität als metrosexuellen Touch zu beschreiben zeugt von wahrer Intelligenz! Du kannst dich ja gerne mit so einem Plastikkrüppelding von Medion oder Acer, welches man nach einem Jahr in die Tonne kloppen kann, rumplagen! Viel Spaß dabei. Ich würde ja auch lieber mit nem Trabbi anstelle eines Audis rum fahren *hust*

        Grüße von einem ACMT
        Ich frage mich auch überhaupt wozu das wichtig ist ,wie schnell der Rechner bootet !?
        - Aus meiner Erfahrung heraus kann ich zudem nur zustimmen.
        Ich finde der Rechner muss seine Arbeit erledigen und rechnen :
        -Was ich will
        und
        -Wann ich will
        Und das tun die Macs nun einmal , nach dem booten. So ist das eben !
        Gut wenn der Windowsrechner schneller bootet , bleibt mehr Zeit vom Tag übrig : Um sich über die W-Maschine zu ärgern , falls er wieder fast an seinem eigenen Müll erbricht ...etc ...oder nicht ....!?
        Also vollkommen...egal.. für mich : Wielange der bootet , egal oder anlassen , wäre auch besser für die Transistoren , halten dann länger (wenn er anbleibt weniger Einschaltzyklen...)...!

        Macht Ihr was Ihr wollt ? Ich sch ...auch ...auf Apple ansich : Aber nicht auf den Mac ! Der ist es nunmal wert : Warum : Weil er zuverlässig das tut was er soll: Wann ich es will !

        gr.
      • Von stefan79gn BIOS-Overclocker(in)
        Also Mavericks bootet wenn es mit diversen Programmen bestückt ist zb. von einem Fusiondrive in ca. 21 Sekunden. Sprich vom Startknopfdrücken bis zum Bildschirm wo man arbeiten kann. So habe ich es bei mit getestet.
        Der Vergleich Windows , Mavericks ist nett aber wie schon gesagt wurde ist ein Booten eigentlich egal. Mein iMac starte ich zb. wenn überhaupt alle paar Wochen neu. Sonst wird er abends im Ruhezustand geschickt und wenn er was Tuns oll ist er innerhalb von 1-2 Sekunden voll Einsatzbereit. Da ist es egal ob er 21 oder 40 Sekunden zum Neustarten benötigt.
        Mehr tests bezüglich Windows,Linux und Mac OS X wäre schön. Denn im Grunde sind alles PCs. Spielen kann man auf allen Plattformen und arbeiten auch.
      • Von rhyn2012 Software-Overclocker(in)
        Würde sehr gerne etwas über Benches etc zu Mac OS sowie auch zu Linux lesen.
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