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Games World
      • Von S!lent dob Software-Overclocker(in)
        Intel, Apple, Microsoft, Google

        Das sind m.m. nach letztenendes die Firmen, die sagen wo es langgeht.
      • Von Research Lötkolbengott/-göttin
        Bleibt noch ARM.
      • Von OctoCore Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Research
        Ein gewisser Linus Torvalds?
        Ist zwar kein Unternehmen, aber worauf laufen unsere Server?


        Kleiner Offtopic-Schwank am Rande:
        Ein aufmerksamer und sparsamer Mitarbeiter schrieb vor Jahren mal einen Verbesserungsvorschlag an die oberen Etagen seines Brötchengebers mit dem Inhalt, es gäbe doch das Betriebssystem der Firma "Linux" und man könnte doch immense Summen an Geld einsparen, wenn Windows dadurch ersetzt würde, weil es vollkommen kostenlos wäre.
        Das wurde dann mit der Bitte einer Stellungnahme an die IT-Abteilung weiter gereicht.
        Na, da hatten wir auch mal fünf Minuten Spaß bei unserer schweißtreibenden Arbeit im IT-Bergwerk.

        Tja, der Amiga und Multitasking. Der konnte das nicht erst Ende der 80er, sondern schon in der Mitte.
        Dafür kostete er auch nur schlappe 4999 Deutschmarks, aber immerhin inklusive Monitor. Der Erfolg kam aber erst mit einer drastischen Preisreduzierung. aber das Betriebssystem inklusive Multitasking kam auch von einem anderen Rechner und wurde an den Amiga angepasst.
        Soundchips gabs ja nicht erst beim Amiga - der C64 ist auch durch seinen Sound berühmt geworden - wenn auch in Mono.
        Und ebenso gab es schon sehr lange vor dem Amiga die Ausgabe von digitalen Soundsamples auf Homecomputern. Legendär: Parsec auf dem TI 99/4a - ein Spiel mit Sprachausgabe.
        Tandy TRS80, späte Siebziger - zum Rechner für knappe 5000 DM gab es für das gleiche Geld Sprachein- und ausgabe (inklusive Mikrofon). Natürlich konnte man auch Musik nutzen.

        Und es ist nicht so, dass Multitasking am PC vor Mitte der 90er nicht ging - es gab so einige Betriebssysteme außer DOS und später Windows, die das den 80ern schon drauf hatten - inklusive einer 32bittigen, multitaskingfähigen DOS-Variante (dafür brauchte man natürlich einen 386er), die auch zu normalen MS-DOS-Programmen kompatibel war. Das war aber eine Nischenlösung - muss man nicht kennen. Aber spätestens mit den 286er PCs gab es so einiges, was multitaskingfähig war. Es gab ja auch noch das Unix-Derivat Xenix - sogar für 8088/8086.
        Und wenn man einfach so "Multitasking" in den Raum wirft, ohne das irgendwie qualitativ einzugrenzen, dann gab es das natürlich schon vor Win95 bei den direkten Vorgängern. Auch gab es vorher Win NT, obwohl der richtige Durchbruch eher mit der Version 4 kam, die ca. ein Jahr nach Win95 kam.

        Hat schon jemand NOVELL in den Raum geworfen? Denen gebührt so einiges an Respekt in Sachen PC-Vernetzung, die waren lange dominierend und setzten auch Vorgaben, an denen sich andere lange orientiert haben.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Superwip
        Das stimmt nicht ganz... IBM hat damals eine ausführliche Hardwaredokumentation über den IBM PC veröffentlicht, inkl. BIOS Programmierung- Der IBM PC war praktisch Open Source:

        -> http://www.retroarchive.o...

        PC Nachbauten waren von IBM (anfangs) durchaus gewünscht; man wollte damit den PC zur dominierenden Plattform machen- mit Erfolg; allerdings hat IBM dadurch bekanntermaßen zunehmend die Kontrolle über den Markt und auch Marktanteile verloren und versuchte zurückzurudern- erfolglos.


        Abgesehen davon, dass nicht zum PC, sondern zum PC XT gehört (der quasi zeitgleich mit dem ersten PC-Klon von Compaq erschien), enthält es auch keinen BIOS-Code. Es beschreibt nur, wie man die grundlegenden Hardwarefunktionen und das BIOS ansprechen kann - das hat aber nichts mit Open Source zu tun, dass ist einfach nötig, um überhaupt Programme für den Rechner entwickeln zu können. Heute mag das allenfalls noch Leute interessieren, die eine Hochsprache entwickeln wollen, aber bei den damaligen schwachen Rechnern (und einfachen Programmen) war hardwarenahe Optimierung vergleichsweise häufig.

        IBM hat jedenfalls schon recht früh versucht, gegen Klone vorzugehen und derartige Parallelentwicklungen nie gewünscht, sondern nur geduldet, solange sie deren Gefahr nicht realisiert haben. Als sich das änderte, war es längst zu spät (eigentlich war es das schon seit dem Verkaufsbeginn), die relevanten Elemente des PCs unter Schutz zu stellen oder den Zulieferen einschränckende Verträge aufzuzwingen. Das einzige, was sie hatten, war das Copyright auf den BIOS Quellcode, weil der halt automatisch ein geschütztes Werk darstellt.
        Den haben sie versucht durchzusetzen - aber das nützte halt nichts gegen die Nachentwicklung von Compaq, womit der Damm gebrochen war.

        Zitat
        Allgemein würde ich Compac auch nicht zu den "einflussreichsten Unternehmen der IT-Geschichte" zählen; die Firma hat im Wesentlichen nie etwas anderes gemacht als PCs zusammenschrauben.


        Compaq hat für den PC genauso viel gemacht, wie IBM: Komponenten eingekauft, zusammengebaut und mit einem !eigenen! BIOS und einem Bundle ebenfalls zugekaufter Software vertrieben.


        Zitat von Research
        Ein gewisser Linus Torvalds?
        Ist zwar kein Unternehmen, aber worauf laufen unsere Server?


        Auf einem komplexen Softwarepaket, zu dem der gewisse Torvalds wirklich nur ("nur"?) den Kernel beigetragen hat.


        Zitat von Ein_Freund
        Bestimmen wir einfach den Sieger anhand seiner Patenteinnahmen. Müsste IBM sein.


        Musst du aber erstmal die nicht-IT-Patente aussortieren


        Zitat von Superwip
        Hat Amiga nicht erfunden sondern bestenfalls ins Wohnzimmer gebracht.

        Das war zwar in gewisser Weise eine Pioniertat aber nichts weltbewegendes.

        Der CPU, der dem Amiga 1000 seine Multitaskingfähigkeit ermöglichte kam auch von Mototola


        War aber tatsächlich eine CPU, kein spezialisierte Mediachip. Die Routinen die darauf liefen, kamen von Amiga.

        Zitat
        Der Amiga 1000 hatte als erster Heimcomputer einen serienmäßigen Soundchip. Nicht mehr und nicht weniger.

        Auch das ist meiner Meinung nach zwar vielleicht eine Pioniertat, sie hat/hatte aber keine Auswirkungen auf andere Hardware oder gar auf heutige Hardware.

        Ähnliches gilt auch für die Grafik; mit mindestens der selben Berechtigung könnte man hier Workstationhersteller wie etwa SGI oder NeXT nennen


        Schwierig zu sagen. Strenggenommen hat der Amiga die Grenze zwischen Konsolen und (Heim-)PCs aufgehoben. Und das Konzept, einen Multimedia- UND Office-tauglichen Rechner zu vertreiben, hätte es durchaus eine Zukunft geben können, in der PCs die grauen Büromaschienen geblieben werden, die lange Zeit waren, und in der Spiele und Multimedia auf Wohnzimmer-Unterhaltungsgeräte beschränkt waren.
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Zitat
        Da fällt mir jedoch im Moment Multimedia und Multitasking ein...

        Hat Amiga nicht erfunden sondern bestenfalls ins Wohnzimmer gebracht.

        Das war zwar in gewisser Weise eine Pioniertat aber nichts weltbewegendes.

        Der CPU, der dem Amiga 1000 seine Multitaskingfähigkeit ermöglichte kam auch von Mototola

        Zitat
        Ein gewisser Linus Torvalds?
        Ist zwar kein Unternehmen, aber worauf laufen unsere Server?

        Ist kein Unternehmen.

        Und wenn man den Definitionsbereich so ausdehnt könnte man noch etliche weitere nennen.

        Zitat
        Den Amiga würde ich ganz klar in die Liste aufnehmen. Somit (leider) auch Commodore, da der Amiga (müsste es nicht die Amiga (span.: Freundin) heissen ) als Produkt dieser Firma vertrieben wurde.
        Grund:
        Stereo-Soundchip Paula war die erste "Soundkarte" auf der alle weiteren Musikchips aufbauen -> Real aufgenommen Töne werden in entsprechenden Frequenzen, Höhen usw. ausgegeben. Heutige Karten könne das natürlich viel besser ... aber es liegen mittlerweile Jahrzehnte dazwischen!
        Grafik, Preis, Leistung waren gegen Ender der 1980er Jahre spektakulär. Animationen der TV-Serie Seagate wurde auf dem Amiga realisiert, Cinema 4D wurde zuerst für diesen Computer entwickelt, Grafikkarten die 800*600 Pixel (und mehr) schafften -> und das bei gleichzeitig mehr als nur 4 Farben

        Der Amiga 1000 hatte als erster Heimcomputer einen serienmäßigen Soundchip. Nicht mehr und nicht weniger.

        Auch das ist meiner Meinung nach zwar vielleicht eine Pioniertat, sie hat/hatte aber keine Auswirkungen auf andere Hardware oder gar auf heutige Hardware.

        Ähnliches gilt auch für die Grafik; mit mindestens der selben Berechtigung könnte man hier Workstationhersteller wie etwa SGI oder NeXT nennen.
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Neue Technologien
IT-Legenden gesucht: Welche Firma hat die Technik am stärksten revolutioniert?
Welche waren die einflussreichsten Unternehmen der noch jungen IT-Geschichte? Diese Frage wollen wir im ersten Schritt an Sie weitergeben, denn Sie können Unternehmen nominieren. Darf es IBM sein oder 3dfx? Doch lieber Intel, AMD oder Commdore? War es Apple oder Google? Wir wollen wissen, was Sie denken. Anhand Ihrer Vorschläge lassen wir sie dann in einer Umfrage abstimmen, welches IT-Unternehmen das einflussreichste der bisherigen Geschichte war.
http://www.pcgameshardware.de/Neue-Technologien-Thema-71240/Specials/Wir-suchen-die-einflussreichsten-Unternehmen-der-IT-Geschichte-1012807/
26.07.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2008/07/2b_-_Apple_I.gif
specials