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Games World
      • Von jjxxs Komplett-PC-Käufer(in)
        hört sich - vor allem was den einsatz im consumer bereich angeht - nach ziemlicher fiktion an. das soll aber nicht heißen, dass es unmöglich ist. mal gucken was die zukunft bringt - einer kristallkugel hab ich leider nicht :S
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Superwip
        Am Ende wird sich sicher nicht unbedingt die billigste Lösung durchsetzen und auch eventuelle Umweltprobleme (Quecksilber) werden kaum eine Rolle spielen, es wird wohl zur geeignetsten Lösung gegriffen


        Die meisten in Frage kommenden Metalle mit größeren Umweltproblemen sind so giftig, dass der Einsatz schlichtweg in den meisten Märkten verboten ist. Das wird man nicht ignorieren

        Zitat
        Die wahrscheinlichsten Varianten sind meiner Meinung nach wohl Galistan und NaK, Quecksilber ist auch wegen der relativ schlechten elektrischen und thermischen Leitfähigkeit und der chemischen Eigenschaften ein Problem, letztere hab ich bis jetzt noch garnicht bedacht, das ist aber nicht zu unterschätzen- die meisten Metalle, auch Kupfer welches in modernen Mikrochips meist als Leiter verwendet wird, sind in Quecksilber mehr oder weniger löslich und bilden Amalgame; sämtliches Metall im Chip könnte man wohl auch nicht durch das Flüssigmetall ersetzen


        Auch Indium-Gallium-Verbindungen sind im Zusammenspiel mit Kupfer problematisch (siehe "Aushärten" von Liquid pro) und Natrium/Kalium ist sowieso hochaggressiv. Aber es sollte eigentlich möglich sein, die Kanäle so zu konzipieren, dass nur Silizium, Keramiken und Kunststoffe in Kontakt kommen.
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Am Ende wird sich sicher nicht unbedingt die billigste Lösung durchsetzen und auch eventuelle Umweltprobleme (Quecksilber) werden kaum eine Rolle spielen, es wird wohl zur geeignetsten Lösung gegriffen

        Ruyvens Ansatz mit zwei Kreisläufen, einem sehr kleinen Primärkreislauf mit Flüssigmetall, der direkt die CPU kühlt und einen einen Kreislauf mit Wasser, der wiederum den primären Kreislauf kühlt ist wohl die beste Lösung; so braucht man pro CPU nur wenige cm³ Flüssigmatall was jegliche Probleme in diesem Zusammenhang stark reduziert

        Das ein Metall mit mehr als vielleicht maximal 30°C zum Einsatz kommt kann ich mir nicht vorstellen, wie gesagt wäre der Aufwand für ein wiederverflüssigen sehr groß


        Die wahrscheinlichsten Varianten sind meiner Meinung nach wohl Galistan und NaK, Quecksilber ist auch wegen der relativ schlechten elektrischen und thermischen Leitfähigkeit und der chemischen Eigenschaften ein Problem, letztere hab ich bis jetzt noch garnicht bedacht, das ist aber nicht zu unterschätzen- die meisten Metalle, auch Kupfer welches in modernen Mikrochips meist als Leiter verwendet wird, sind in Quecksilber mehr oder weniger löslich und bilden Amalgame; sämtliches Metall im Chip könnte man wohl auch nicht durch das Flüssigmetall ersetzen
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Qaridarium
        klar bekommst du das flüssig mit heizelementen

        und womöglich reicht es den cpu auf geringer leistung zu starten und erst wenn das system durchgewärmt ist die taktfrequenz hochzudrehen.


        Du willst das gesamte Leitungs- und Pumpsystem mit Heizelementen bestücken? Und den Wärmetauscher? Da kann ich mir nicht mal vorstellen, wie das ohne Leistungseinbußen möglich sein soll. Und das alles soll am Ende noch billiger sein, als eine bei Raumtemperatur flüssige Legierung? Glaub ich nicht.

        "System durchwärmen" kannst du auf alle Fälle vergessen. Das ist nunmal ein Kühlsystem und somit darauf ausgelegt, an mindestens einer Stelle große Mengen Wärme abzuführen. Um die Stelle zu schmelzen, musst du noch größere Mengen Wärme dahinschaffen, aber der Kühlkreislauf selbst kann erst arbeiten, nachdem die Stelle aufgeschmolzen wurde.
      • Von Denmat Kabelverknoter(in)
        Zitat von Qaridarium
        klar bekommst du das flüssig mit heizelementen

        und womöglich reicht es den cpu auf geringer leistung zu starten und erst wenn das system durchgewärmt ist die taktfrequenz hochzudrehen.

        Dann warten wir alle bis unsere Diesel vorgeglüht haben bis wir Sie anschmeißen und nutzen? Ich denke das ist stark dran vorbei
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Zukunftsvision
IBM arbeitet an mehrlagigen Chips mit integrierten Kanälen, in denen flüssiges Metall Wärme- und Stromtransport übernehmen soll.
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20.11.2011
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