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Games World
      • Von Hoopster
        trotzdem ist es enorm aus schon drei atomen eine led herzustellen. wenn man mal schaut welche möglichkeiten das noch alles bietet.
      • Von grabhopser PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Und genau das meine ich mit: Dieses Herstellungsverfahren und damit sein Ergebnis ist eigentlich von keinerlei Belang

        Ist es eine Neuigkeit, dass LEDs auch mit wenigen Atomlagen funktionieren können? Nein.
        Ist eine serienreife Produktionstechnik für so dünne LEDs gefunden? Nein.
        Ist es möglich, die verwendete Produktionstechnik für die Serie zu skalieren? Nein.

        Mein Fazit: Nette Demonstration für das, was bislang nur denkbar war. Aber nichtmal ein kleiner Schritt in Richtung der praktischen Nutzung. Das ist in etwa so wie wenn alle Welt nach einem Verfahren sucht, um in großem Maßstab sehr feine Schaltungen zu produzieren (EUV-Lithografie) und dann kommt jemand um die Ecke, der so eine feine Schaltung gefertigt hat - mit nem Elektronenstrahl...

        Amen....

        Vg
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von grabhopser
        Ja natürlich, jedoch lässt das alleinige Herstellen noch keinen Schluss auf eine Verwendung in der Zukunft zu.
        Und genau das meine ich mit: Dieses Herstellungsverfahren und damit sein Ergebnis ist eigentlich von keinerlei Belang

        Ist es eine Neuigkeit, dass LEDs auch mit wenigen Atomlagen funktionieren können? Nein.
        Ist eine serienreife Produktionstechnik für so dünne LEDs gefunden? Nein.
        Ist es möglich, die verwendete Produktionstechnik für die Serie zu skalieren? Nein.

        Mein Fazit: Nette Demonstration für das, was bislang nur denkbar war. Aber nichtmal ein kleiner Schritt in Richtung der praktischen Nutzung. Das ist in etwa so wie wenn alle Welt nach einem Verfahren sucht, um in großem Maßstab sehr feine Schaltungen zu produzieren (EUV-Lithografie) und dann kommt jemand um die Ecke, der so eine feine Schaltung gefertigt hat - mit nem Elektronenstrahl...
      • Von grabhopser PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Umm - überlege die noch einmal genau, welches von beiden Verfahren für einzelne Testmuster und mit Laborverfahren das naheliegendere/einfachere ist
        Ja natürlich, jedoch lässt das alleinige Herstellen noch keinen Schluss auf eine Verwendung in der Zukunft zu. Verstehe mich nicht falsch, es ist „nice to have“ aber eben erst der erste einer Vielzahl von Schritten hin zu einer möglichen Anwendung.

        Zitat von ruyven_macaran

        Und die Qualität des Pn-Überganges an ungestörten Stellen hat afaik nichts damit zu tun, wie du die Dünnschicht realisierst. Natürlich sollten, im Sinne der Materialeffizienz, nicht 50% der Gesamtoberfläche gestört werden. Aber im Gegensatz zu z.B. Graphen-Einsatz für Leitungsaufgaben oder gar Schaltungen zählt hier unterm Strich nur die makroskopische Wirkung der Gesamtfläche. Und ob da mal ein paar Atome Schnitt-/Bruchkante dunkel bleiben oder nicht, sieht man eh nicht.
        Argument...

        Zitat von ruyven_macaran

        vgl. "mittelfristig unwahrscheinlich" <> "in beliebigen Zeiträumen sinnlos"

        Ach ich finde das hier eig. sehr passen, es ist nicht unmöglich, dass Samsung morgen verkündet man habe einen billigen weg gefunden Schaltungen auf ein flexibles Polymersubstrat aufzubringen….
        Oder IBM findet einen Weg gezielt Halbleiter CNTs überall dort zu wachsen zu lassen wo man will….
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von grabhopser
        Würde ich so nicht sagen, wie bei jeder LED spielt auch hier die Qualität der Pn-Diode für die Ausbeute eine entscheidende Rolle.
        So wie dargestellt, gewinnen sie die Mono/Tri-Layer via Tesafilm verfahren. Dies würden sie wohl kaum machen, wenn es einfach wäre dies mittels MB-Epitaxie zu bewerkstelligen.
        Umm - überlege die noch einmal genau, welches von beiden Verfahren für einzelne Testmuster und mit Laborverfahren das naheliegendere/einfachere ist
        Und die Qualität des Pn-Überganges an ungestörten Stellen hat afaik nichts damit zu tun, wie du die Dünnschicht realisierst. Natürlich sollten, im Sinne der Materialeffizienz, nicht 50% der Gesamtoberfläche gestört werden. Aber im Gegensatz zu z.B. Graphen-Einsatz für Leitungsaufgaben oder gar Schaltungen zählt hier unterm Strich nur die makroskopische Wirkung der Gesamtfläche. Und ob da mal ein paar Atome Schnitt-/Bruchkante dunkel bleiben oder nicht, sieht man eh nicht.

        Zitat
        Alle Anwendungsbeispiele sind zumindest mittelfristig ziemlich unwahrscheinlich

        vgl. "mittelfristig unwahrscheinlich" <> "in beliebigen Zeiträumen sinnlos"
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Neue Technologien
Die kleinste LED der Welt: University of Washington stellt Leuchtdiode aus drei Atomen vor
Die University of Washington hat einen neuen Meilenstein in der LED-Technologie erreicht. Dort ist es nun gelungen, eine Leuchtdiode bestehend aus nur drei Atomschichten "herzustellen". Neben einer Schichtung dieser zweidimensionalen LEDs sehe man auch für die Datenübertragung via Licht eine Zukunft.
http://www.pcgameshardware.de/Neue-Technologien-Thema-71240/News/University-of-Washington-LED-aus-drei-Atomen-1113418/
16.03.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/03/University_of_Washington_LED-pcgh_b2teaser_169.jpg
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