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      • Von Ob4ru|3r PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von Dorni
        Wie ein Auto , ein Prozessor oder LHC funktioniert ist in der Theorie auch leicht. Der Unterschied ist immer nur ob man es sich einfach redet oder einfach macht. Wenn es so easy wäre wie du es sagst, dann hätte man sicherlich nicht 5 Jahre und 100Millionen $ dafür gebraucht Und genau dieses durch analysieren einer Fragestellung ist der Knackpunkt, hier geht es nicht um Simple Fragen : "Wie spät es ist?" Sondern um eine Rätselsendung in der um die Ecke gedacht wird, in der nicht unbedingt das offensichtliche die richtige Antwort ist. Deshalb ist ein einfaches Kategorien nachschauen nicht die Lösung des Rätsels sondern die Frage muss wirklich verstanden werden.
        Und dein Beispiel das er den Fehler eines anderen Kandiaten wiederholt hat, haben wir im Laufe des Themas auch schon geklärt. Watson bekommt nicht den Input seiner Mitspieler, das wäre in der Geschwindigkeit der Show nicht möglich und könnte z.B bei einen Tippfehler zu Komplikationen führen. Ich habe gesagt das er aus Fehlern lernt, aus seinen Fehlern, nicht aus den von anderen.
        Stimmt schon, selber bin ich noch viel zu unerfahren im programmieren als dass ich so was auf die Kette kriegen würde, aber wie gesagt: Das Grundprinzip wie der Kasten funktionieren dürfte müsste vielen hier durchaus geläufig sein. Die letztendliche Ausführung und das Schreiben der Routinen wurde natürlich von Profis mit jahrzehntelanger Erfahrung gemacht, von den Hürden bei der Satzbauanalyse etc. ganz zu schweigen, klar dass da Experten dran sitzen, und das wohl nicht nur Programmierer und Ingenieure sondern auch auch ein paar interdisziplinäre Herrschaften wie Sprachwissenschaftler die denen geholfen haben.

        Trotz allem, der Grundaufbau vom dem Kasten ist eigentlich "klar". Mit entsprechendem Budget dürfte das zu machen sein ... IBM hat aber natürlich den Vorteil bereits hausintern genug Kompetenz versammelt zu haben, von der eingesetzen eigenen Hardware ganz zu schweigen, 100 Mios wären es daher nur auf dem Papier.
      • Von Dorni PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Ob4ru|3r
        Wie Watson funktioniert dürfte im Grunde verständlich sein, die schrftliche Frage wird durchanalysiert was genau die Fragestellung wohl für eine Antwort erwartet und dann wird die Datenbank im Raster nach passendem durchforstet und dabei die wahrscheinlichsten Ergebnisse abgewägt bis eine Lösung feststeht oder aber auch nicht.

        Dass da der Wurm drin ist sieht man bei einigen der Fragen. Und wirklich kommuniziert wird mit dem Apparillo nicht, zu sehen an einer Frage wo die (falsche) Antworrt "1920's" war, und Watson den Fehler wiederholt nachdem ihm ein Kandidat mit der falschen Antwort bereits zuvor gekommen ist .... ist halt immer noch nur ein aufgemotzter Colaautomat. ^^
        Wie ein Auto , ein Prozessor oder LHC funktioniert ist in der Theorie auch leicht. Der Unterschied ist immer nur ob man es sich einfach redet oder einfach macht. Wenn es so easy wäre wie du es sagst, dann hätte man sicherlich nicht 5 Jahre und 100Millionen $ dafür gebraucht Und genau dieses durch analysieren einer Fragestellung ist der Knackpunkt, hier geht es nicht um Simple Fragen : "Wie spät es ist?" Sondern um eine Rätselsendung in der um die Ecke gedacht wird, in der nicht unbedingt das offensichtliche die richtige Antwort ist. Deshalb ist ein einfaches Kategorien nachschauen nicht die Lösung des Rätsels sondern die Frage muss wirklich verstanden werden.
        Und dein Beispiel das er den Fehler eines anderen Kandiaten wiederholt hat, haben wir im Laufe des Themas auch schon geklärt. Watson bekommt nicht den Input seiner Mitspieler, das wäre in der Geschwindigkeit der Show nicht möglich und könnte z.B bei einen Tippfehler zu Komplikationen führen. Ich habe gesagt das er aus Fehlern lernt, aus seinen Fehlern, nicht aus den von anderen.
      • Von mannefix Software-Overclocker(in)
        Zitat von -Pinhead-
        Das wirklich beeindruckende daran finde ich ja, dass 90 Hochleistungsserver, 2.880 Prozessorkerne und 16 Terabyte Arbeitsspeicher benötigt werden, um eine dem Menschlichen Hirn gewachsene Maschine zu erschaffen.

        Das bringt einen doch irgendwo in's Grübeln, wie wenig man seine Kapazitäten ausschöpft.
        na ja, das ist ja nur nen Architekturproblem. In Tausend Jahren passt vielleicht in was kleineres. Außerdem liegt er ja deutlich über der menschlichen Leistung
      • Von Ob4ru|3r PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von Dorni
        Das ist deutlich mehr als eine aufemotzte Google/Datenkbank-Suche, das ist ein System das selbstständig seine Stärken und Schwächen erkennt, aus eigenen Fehlern lernt und so Wissen mit der Zeit anbaut. Und ich bezweifel das der Google Algorithmus Sprachliche Syntax versteht und diese gezielt nutzt um die richtigen Antworten zu nutzen.
        Wie Watson funktioniert dürfte im Grunde verständlich sein, die schrftliche Frage wird durchanalysiert was genau die Fragestellung wohl für eine Antwort erwartet und dann wird die Datenbank im Raster nach passendem durchforstet und dabei die wahrscheinlichsten Ergebnisse abgewägt bis eine Lösung feststeht oder aber auch nicht.

        Dass da der Wurm drin ist sieht man bei einigen der Fragen. Und wirklich kommuniziert wird mit dem Apparillo nicht, zu sehen an einer Frage wo die (falsche) Antworrt "1920's" war, und Watson den Fehler wiederholt nachdem ihm ein Kandidat mit der falschen Antwort bereits zuvor gekommen ist .... ist halt immer noch nur ein aufgemotzter Colaautomat. ^^
      • Von Master451 Freizeitschrauber(in)
        er bekommt die Fragen als Textdatei... aber zeitgleich; die anderen sehen sie auch auf dem Monitor, während der Moderator sie vorliest. Die Antworten kommen als Text-To-Speech, sieht man in nem IBM-Video irgendwo.
        Man sieht aber durchaus, dass Watson sehr stark auf seine Datenbank angewiesen ist... Bei den Antworten zu Reggiseur-Schauspieler hat er glaub ich keine einzige Frage beantwortet, wobei so Sachen wie Regisseur von Rambo 2,3,4 schon ziemlich einleuchtend sind... d.h. zur Perfektion fehlt durchaus noch was, der ging halt in der ersten Sendung voll ab, bis auf die Endfrage... in der zweiten war es eigentlich ausgeglichener, 23800 für die Menschen und 23440 für Watson (vor der Finalfrage). Und diese krummen Werte, die er immer gesetzt hat, schon interessant...
        EDIT: mit Spracherkennung bzw. digitalem Erkennen der Fragen vom Display (mit Kamera oder so) wär das natürlich noch interessanter. Letzteres dürfte eigentlich problemlos machbar sein und würde die menschliche Lesezeit vielleicht etwas kompensieren (obwohl das bei der Rechenleistung unproblematisch wäre)
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