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      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Zitat
        Aber auf der anderen Seite werden ja mittlerweile auch CPUs mit (Fin)FETs gefertigt, also muss das wohl beherrschbar sein.

        Jo... seit ~40 Jahren basieren die meisten digitalen Schaltungen auf CMOS Logik mit Feldeffekttransistoren.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Das Problem ist, dass man bislang nur Feldeffekttransistoren damit bauen kann - die liefern aber keine definierten Schaltschwellen, wie Bipolartransistoren, so dass man Probleme mit der Signalqualität im digitalen bekommen kann.
        Aber auf der anderen Seite werden ja mittlerweile auch CPUs mit (Fin)FETs gefertigt, also muss das wohl beherrschbar sein.
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Zitat
        Soweit mir bekannt ist, bietet das bisher theoretische Konstrukt des Graphen-Transistor aber keine schwerwiegenden Vorteile in der Digitaltechnik.

        Oh doch; die höhere Elektronenmobilität ermöglicht höhere Frequenzen
      • Von jusaca Kabelverknoter(in)
        Soweit mir bekannt ist, bietet das bisher theoretische Konstrukt des Graphen-Transistor aber keine schwerwiegenden Vorteile in der Digitaltechnik.
        Der Einsatzbereich wird eher in der analogen Verstärkung von Signalen gesehen, bzw. die Rundfunktechnik im Allgemeinen!

        Grüße
        jusaca
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Skysnake
        Das du ein Problem mit dem Begriff der "Elektromobilität" hast, könnte eventuell daran liegen, das hier eigentlich die "Elektronenmobilität" gemeint war

        Als Elektromobilität bezeichnet man den Individualverkehr auf Basis von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen




        Zitat
        Als Elektronenmobilität bezeichnet man den Zusammenhang zwischen elektrischem Feld und Driftgeschwindigkeit der elektrischen Ladungen in diesem Feld. NICHT! Elektronen! es können nämlich auch "positive Ladungen" transportiert werden, nämlich sogenannte Löcher.


        Bei den Löchern werden aber letztlich auch Elektronen bewegt - nämlich in Gegenrichtung: Ein Elektron füllt das alte Loch auf und am ursprünglichen Platz des Elektrons entsteht ein neues. Das "positive Ladungen" "bewegt" werden ist nur ein sprachliches Konstrukt, die Träger der positiven Ladung (d.h. die Atomkerne bzw. Protonen darin) bleiben an Ort und Stelle. (Vergleiche auch Strom als solcher, der ja eigentlich von - nach + fließt, was aber kein Techniker so sagen würde)

        Egal, noch kurz die Antwort, warum das wichtig ist:
        Transistoren schalten, in dem sie die Position von Ladungsträger variieren und dadurch einzelne Bereiche zwischen (relativ) leitenden und nichtleitenden Zuständen hin- und herschalten können. Je schneller diese Wechsel möglich sind, desto höhere Taktfrequenzen werden möglich - 200 fache Elektronenmobilität wäre also eine extrem Verbesserung.
        Eine sehr gute Leitfähigkeit (technisch ja eh verwandt) hat Graphen zusätzlich.



        @News:
        So ganz neu sind Graphen-Transistoren nicht und die hier erfolgten Messungen im MHz-Bereich wirken etwas lächerlich im Vergleich zu den 155 GHz, mit denen IBM experimentiert. 10^4 ist afaik auch kein neuer Rekord, was den Unterschied zwischen an und aus betrifft.
        Interessant wäre somit eher, wie serientauglich das neue Fertigungsverfahren ist.
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1012901
Neue Technologien
Wissenschaftler aus Deutschland entwickeln Graphen-Transistor
Forscher der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg haben einen Weg gefunden einen Transistor aus dem experimentellen Material Graphen herstellen zu können. Siliziumkarbid wurde als Trägermaterial verwendet, doch im Gegensatz zu anderen wissenschaftlichen Ansätzen auch zugleich als leitfähige Schichtstruktur eingesetzt.
http://www.pcgameshardware.de/Neue-Technologien-Thema-71240/News/Graphen-Transistor-entwickelt-1012901/
27.07.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2009/07/01_01_sand-ingot_1.jpg
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