Thermaltake Toughpower DPS: Vollmodulare Netzteile mit Software-Überwachung vorgestellt

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Der taiwanische Hersteller hat zwei Netzteile aus der Serie Toughpower DPS mit 750 respektive 850 Watt vorgestellt, die sich mit der mitgelieferten Software von der Konkurrenz abheben sollen. Diese wird über eine USB-Verbindung ausgelesen, wobei man die Effizenz, Leistungsaufnahme sowie Temperatur abrufen kann. Wann die Reihe in Deutschland verfügbar sein wird, ist derzeitig noch nicht bekannt.

Thermaltake Toughpower DPS: Vollmodulare Netzteile mit Software-Überwachung vorgestellt (5) Quelle: Thermaltake Thermaltake Toughpower DPS: Vollmodulare Netzteile mit Software-Überwachung vorgestellt (5) Mit dem DPS 750W respektive DPS 850W erweitert Thermaltake seine Toughpower-Serie um zwei weitere Modelle, die beide eine 80-Plus-Gold-Zertifizierung erhalten haben. Die Effizienz soll dabei bestenfalls zwischen 87 und 92 Prozent liegen. Besonderes Merkmal ist die sogenannte DPS-Applikation, mit welcher der Nutzer neben der Leistungsaufnahme auch die Effizienz auslesen kann. Wenn man seinen Strompreis angibt, wird dieser mit verrechnet. Außerdem wird die Temperatur samt Drehgeschwindigkeit des 140-mm-Lüfters angezeigt, wobei man Letztere einstellen kann. Eine Aufnahmefunktion erlaubt die Überwachung über einen längeren Zeitraum.

Bei der 12-Volt-Schiene setzt Thermaltake auf ein Single-Rail-Design mit 62 respektive 70 Ampere. Die Technik Im Vergleich zu einem Multi-Rail-Design ist im Prinzip identisch - lediglich der Überstromschutz arbeitet unterschiedlich. Bei Letzterem wird jede Schiene separat ausgelesen. Wenn also bei einer das Maximum von beispielsweise 20 Ampere überschritten wird, schaltet sich das Netzteil aus. Bei einem Single-Rail-Design wird die gesamte Stromstärke ausgelesen, weshalb sich das Netzteil hier erst bei einer Aufnahme von über 62 beziehungsweise 70 Ampere ausschaltet. Leistungstechnisch ergibt sich also kein Unterschied. Problematisch wird es erst bei einem Kurzschluss, da der Schutz erst bei den besagten Ampere-Werten schaltet und vorher vermutlich die Komponenten nachgeben. Auf den beiden Schienen mit 3,3 und 5 Volt stehen jeweils bis zu 25 Ampere zur Verfügung.

An Kabeln bieten beide Netzteile neben dem 24-Pin-ATX- und 4+4-Pin-EPS-Stecker sechs Molex-Verbindungen und einen Floppy-Anschluss. Das DPS 750W bietet außerdem acht SATA-Stecker und vier 6+2-Pin-Kabel für PCI-Express. Die Version mit 850 Watt besitzt dort vier respektive zwei Exemplare mehr. Derzeitig wird die Toughpower-DPS-Serie noch nicht in unserem Preisvergleich gelistet. Der Hersteller hat zudem keinen Veröffentlichungstermin oder Preis für Deutschland genannt.

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von L-Patrick Freizeitschrauber(in)
        AW: Thermaltake Toughpower DPS: Vollmodulare Netzteile mit Software-Überwachung vorgestellt

        Und wieder was dazu gelernt
      • Von L-Patrick Freizeitschrauber(in)
        AW: Thermaltake Toughpower DPS: Vollmodulare Netzteile mit Software-Überwachung vorgestellt

        Und wieder was dazu gelernt
      • Von Stefan Payne Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Thermaltake Toughpower DPS: Vollmodulare Netzteile mit Software-Überwachung vorgestellt

        Zitat von L-Patrick
        Das ist erstaunlich, hätte ich jetzt definitiv nicht erwartet. Wo liegt da das Problem?
        Kleinere Kühler, zum Teil. Aber eben auch die erwähnte längere Garantie. Da Temperatur auf die Lebensdauer geht, muss man halt die Temperatur im NT selbst niedrig halten, damits möglichst lange hält...

        Zitat von L-Patrick
        Denn theoretisch sollte doch, mit Einführung immer größerer Lüfter, auch der Geräuschpegel in den letzten Jahren gesunken sein. Zumal die Lüfter ja auch immer billiger werden. Ich weiß noch, was damals ein "Silent-Lüfter" von Papst gekostet hat...
        Du vergisst aber einen gewaltigen Punkt:

        Die 'Big Fans' blasen erst einmal gegen eine Wand. Der ganze Luftstrom muss umgelenkt werden, auch ist der Wirbel, der vom Lüfter erzeugt wird, nicht unbedingt vorteilhaft.
        Kurzum: 120mm Lüfter sind schon schlecht, aber 140mm Lüfter sind eben NICHT besser, da du den Luftstrom eben nicht im gesamten Netzteil brauchst sondern gezielt an bestimmten Positionen...

        Ist eben falsch, von z.B. CPU Kühlern auf Netzteile zu schließen. Bei CPU Kühlern wird halt der gesamte Bereich vom Lüfter genutzt, bei einem Top Blow Fan aber nur ein Teil.

        Und dass man eben nur bestimmte Bereiche braucht, führt dann auch dazu, dass 'nen nicht unerheblicher Teil vom Lüfter bei einigen Geräten abgedichtet wird.
        Ein sehr gutes (extremes) Beispiel hierfür ist z.B. das 1200W Huntkey X7 1200W, bei dem gut 50% vom Lüfter einfach mal abgedeckt wird...

        Du siehst auch, dass du im Netzteil selbst auch relativ große Bereiche hast, in denen du gar keine Kühlung brauchst...
        Wichtig sind: Transformator, Primäre Schaltelemente, Sekundäre Schaltelemente...
      • Von Scalon Software-Overclocker(in)
        Zitat von Stefan Payne

        Allerdings:
        Die Produkte der meisten Hersteller sind auch, verglichen mit den be quiet Teilen, ziemlicher Rotz. Sei es dass an Schutzschaltungen gespart wird, man Single Rail Schweißgeräte baut oder einfach die Lautstärke einfach mal eine (maßlose) Frechheit ist...

        Ums mal ganz klar zu sagen:

        Viele moderne Netzteile sind lauter als sie es vor 5-6 Jahren waren!!
        Soll ich dir das Video von Enermax velinken indem ihre Schutzschaltungen getestet werden? Deine Behauptung schreit ja förmlich danach

        /e: Da ich das gestern mit dem Handy geschrieben habe und dort das Video auf die Schnelle nicht finden konnte, reiche ich es jetzt nach:
        http://youtu.be/0gw2L5iQQ...
      • Von Philipus II Software-Overclocker(in)
        AW: Thermaltake Toughpower DPS: Vollmodulare Netzteile mit Software-Überwachung vorgestellt

        Größe Lüfter sind nicht leiser.
      • Von L-Patrick Freizeitschrauber(in)
        AW: Thermaltake Toughpower DPS: Vollmodulare Netzteile mit Software-Überwachung vorgestellt

        Zitat von Stefan Payne
        Viele moderne Netzteile sind lauter als sie es vor 5-6 Jahren waren!!
        Das ist erstaunlich, hätte ich jetzt definitiv nicht erwartet. Wo liegt da das Problem? Denn theoretisch sollte doch, mit Einführung immer größerer Lüfter, auch der Geräuschpegel in den letzten Jahren gesunken sein. Zumal die Lüfter ja auch immer billiger werden. Ich weiß noch, was damals ein "Silent-Lüfter" von Papst gekostet hat...
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