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      • Von Stefan Payne Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ruyven_macaran
        Wobei Be Quiet afaik nicht einmal semi-passiv anbiete.
        Ja, weil man dem Mist nicht weiter traut als mans werfen kann, macht mans nicht. So einfach.

        Dir ist schon klar, wie man semi fanless richtig macht? Man nimmt ein Lüfterloses Netzteil und baut 'nen Lüfter ein.
        Und nicht der Mist, den viele gerade veranstalten und 'nen belüftetes Netzteil nehmen und dort einfach den Lüfter abschalten, weil, laut aussage eines Herstellervertretes, man sich so den hochwertigen/leisen Lüfter erspart...
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Teutonnen
        Okay, da hast du mich wohl erwischt.
        Irgendwann erwischen wir jeden

        Zitat
        Es geht nicht um kritische Hotspots (was suggeriert, dass diese den ordnungsgemässen Betrieb in Frage stellen), sondern es geht um Hotspots an sich. Das gibt es IMMER, wenn wir über Elektronik reden.

        Das Problem dabei ist, dass jede Temperaturerhöhung zu einer Verminderung der Lebensdauer führt und genau das finde ich nicht akzeptabel, wenn es belüftete Netzteile gibt, die geauso unhörbar sind.
        Die Frage ist halt, von was für einer Verminderung hier sprechen - das meinte ich mit "kritisch". Das mein Engelking seinerzeit iirc 50 °C auf der Gehäuserückseite erreicht hat (also die Seite, die nicht der Wärmeableitung diente und keinen direkten Kontakt zum Innenleben hatte), fand ich auch alles andere als toll.
        (Trotzdem wäre anzumerken, dass es -gebraucht gekauft- 3 Jahre lang problemlos und danach noch einmal ein halbes Jahr mit "Vorwärmen" gearbeitet hat. Und dass, obwohl es mit seinen 250 W einen P4EE und eine 6800GT bzw 7800GS@GTX-Spannug bewältigen musste, für die 20 A @12V statt der verfügbaren 13A empfohlen wurden. Am letzten Tag habe ich es sogar noch mal mit der Kombi P4EE@OC + HD3850 versucht - Crysis lief)
        Aber wenn wir von 10-20 W Abwärme in einem großzügigen ATX-Netzteilgehäuse reden, dann haben wir eben kaum Energie-Konzentrationen. Und eine "nicht kritische" Temperaturerhöhung von 20 °C auf 30 °C oder meinetwegen auch 40 °C (wobei das sehr unwahrscheinlich ist, denn die empfindlichen Bauteile sind nicht diejenigen, die die größte Wärme erzeugen) zieht bei einem 105 °C Kondensator eben keine wirklich interessante Reduzierung der Lebensdauer nach sich. (Im Vergleich zu den Temperaturen, die z.B. in manch Router dauerhaft herrschen -Grüße an Linksys/Cisco/Belkin sind das Traumbedingungen)
        Natürlich kann man einen Lüfter trotzdem laufen lassen, wenn er einen nicht stört. Aber es ist technisch vollkommen legitim, auch Geräte anzubieten, die das nicht machen - falls sich doch jemand am Lüfter stört.

        Zitat
        Oder möchtest du mir weissmachen, dass du 0.2 Sone (P10-Reihe) aus einem geschlössenen Gehäuse heraushörst? Dann hättest du in der Tat verdammt gute Ohren.
        Ich hab noch kein P10 in der Hand gehalten geschweige denn im Gehäuse gehabt. Aber die störenste Geräuschquelle in meinem System, das Laufgeräusch der Festplatten, ist einen Tick leiser, als der Vorgänger. Und die wurden von PCGH seinerzeit mit 0,1 Sone gemessen (allerdings iirc noch @1m). Meinem letzten -3 Jahre alten- Hörtest zu folge müsste meine Hörschwelle im übrigen bei 0 Sone, stellenweise ggf. auch darunter liegen. Ob mein Monitor (HP ZR24w) an oder aus ist höre ich (wenn der Rechner mal Ruhe geben würde...), bei 15% Helligkeit, aus 4 m Entfernung (auch wenn es nicht wirklich stört), obwohl dieser von vielen Testern (@0 m) als geräuschfrei bezeichnet wurde. Bei Seasonics 520FL, dass vielerorts als 1A Passivnetzteil gehandelt wird (und jetzt auch Silverstone als Grundlage dient ) konnte ich den Betriebszustand heraushören und empfand so ziemlich alle außer "gerade angeschlossen" als störend, insbesondere "soft-off" war inakzeptabel.
        K.A., ob das "verdammt gute Ohren" sind, aber ich kenne Leute, bei denen kommt außen mehr aus den Kopfhöhrern, als bei mir aus der Anlage, wenn ich entspannt Musik höre

        Zitat
        Die Wattzahl hat damit zu tun, dass höherwattige Geräte in der Regel auch mehr Anschlüsse bieten.
        Jup. Und wann kauft man diese (wenn man mitdenkt)? Nur wenn man mehr Geräte hat, die angeschlossen werden müssen

        Zitat
        Auf der anderen Seite: Wenn du so oft an deinem System herumspielst... Wäre es dann nicht praktischer, einen Benchtable zu benutzen? Es mag ja sein, dass ein modulares NT für dein (überdurchschnittlich oft wechselndes) System von Vorteil ist, das stelle ich dir auch nicht in Abrede.
        Ein Benchtable wäre für viele Zwecke manchmal nett, ja. Aber zum einen kann ich die nicht unter den Tisch stellen, zum anderen ist die Hardware da doch sehr ungeschützt. Für ein reines Testsystem okay - aber spätestens seitdem mir mal ein Milchglas über den Rechner gelaufen ist, ziehe ich eine geschlossene Bauweise für den stationären Betrieb vor (und leiser ist es auch).
        Ungeachtet dessen würde ich auch bei einem Benchtable ein modulares Netzteil bevorzugen. Zwar muss man da nicht soviel kramen, aber herumfliegende Kabel stören trotzdem - gerade wenn man viel baut.

        Zitat
        Der durchschnittliche PC wird aber in der Regel einmal zusammengebaut und dann kommt das Netzteil erst wieder ins Gespräch, wenn irgendwas an der Kiste erneuert wird und selbst dann: Wenn neue Komponenten eingebaut werden, musst du in der Regel keine neuen Kabel ziehen - auch die neue Graka braucht ihre PCIe-Stecker^^
        Bei mir ist es eher so, dass ich eine neue Komponente erstmal ausprobieren möchte. D.h. ich brauche auf einmal Kabel für eine zweite Karte bzw. ich brauche Kabel, die 5 cm weiter runter reichen. Oder aber ich arbeite an einem ganz anderen Rechner und möchte irgendwas mit dessen Festplatte vorbereiten. Sehr beliebt waren bei mir auch Arbeiten am Board (Temperaturmessungen, Kühlerumbauten). Super einfach mit einem Mainboardschlitten. Wenn man nicht erst das halbe System entkabeln müsste, damit dieser auch herausgezogen werden kann
        (Da mein Netzteil hinter dem Gehäuse hängt wäre vollmodular hier richtig praktisch. Die Kabel könnten fest am Mainboard-/Schlitten bis zum Netzteil gelegt und dann einfach da abgezogen werden. Stattdessen quetschen sie sich oberhalb des Schlittens ins Gehäuse, versuchen da irgendwie ihre Länge unterzubringen und wenn ich den Schlitten rausziehen will, muss ich -mit meinen eher großen Händen- in den letzten Ecken Stecker lösen. Besonders toll war es, als die Pumpe noch in ihrer alten Position war -TB ist nicht aktuell und zeigt das noch- und damit den ATX-Stecker verdeckte)

        Zitat
        Es ist genauso Marketing wie Single Rail. Wenn meinetwegen die selten genutzten Stränge modular sind ok, aber warum alle? Ich meine.. P4+4, ATX, 2x PCIe 6+2 (bei 750W-Modellen würde ich gleich 4x fest verbauen) und Sata braucht jeder PC. Wenn man den Rest modular macht.. Ok, warum nicht?
        Siehe oben: Es ist einfach tierisch praktisch, wenn man die Kabel einfach mitsamt der Hardware bewegen kann oder wenn man das Netzteil ein-/ausbauen kann, ohne sie zu bewegen, etc. .
        Ich stehe z.B. gerade vor dem Problem, dass ich für eine Lautstärkemessung eine lautlose 12 V Stromquelle brauche. Mein "repariertes", altes Nightjar weigert sich aber zu starten. Nun habe ich noch ein aktuelles am Rechner hängen - sollte eigentlich die Lösung sein? Ne. Denn der Rechner ist zu groß, zu schwer und zu laut, um ihn als ganzes im Test zu nutzen. Ich werde also aller vorraussicht nach das komplette System entkabeln und danach wieder zusammeflicken müssen, was mich locker 2-3 Stunden kosten könnte, wenn ich vorsichtig arbeite. Ein voll modulares Netzteil könnte ich in 20-30 Sekunden demontiert und einsatzbereit haben.

        Das ist natürlich, genauso wie die Beispiele weiter oben, ein Sonderfall. Aber wenn allein ich schon 3-4 Szenarien aus meinem "Alltag" (naja - mehrmals im Jahr) anführen kann, dann wird es sicherlich noch eine ganze Palette weiterer Einzelfälle geben, die in der Summe eine ganze Menge Leute auf die "ich find vollmodular nützlich"-Liste setzen.

        Zitat
        Jetzt verbindest du aber zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben - du kannst doch das Fanless-Konzept nicht mit dem Modularität-Konzept mischen und mir daraus dann einen Vorwurf stricken...
        Klar kann ich das. *konsequentes-Guerilla-häkeln*

        Zitat
        Uh, in der Regel habe ich mich nur bei Single- oder Multirail auf der Seite der Multirail-Verfechter beteiligt. Betreffend Fanless ist Stefan und in Teilen Threshold der Fahnenträger.
        Beschwör keine bösen Geister herauf, bislang war Ruhe

        Zitat
        Ich sehe die Teile als Machbarkeitsstudie, Prestigeobjekte und vielleicht in Teilen als Zuspruch zur Modding-Szene.

        Halbgare Magazine werden davon berichten und der dumme Hans kommt auf den Gedanken, dass Netzteile von X gut sein müssen, weil eine Reihe von denen nicht einmal mehr einen Lüfter braucht.

        Man sieht doch sogar hier, wie oft jemand bei Netzteil-Fragen "Nimm einfach ein Be Quiet" schreibt.

        Wobei Be Quiet afaik nicht einmal semi-passiv anbiete.
        Aber du hast recht: Als Prestige-Modell, analog zu Titan, EE & Co könnten sie vielleicht wirklich was mit Marketing zu tun haben. Zumindest in Europa erregt man damit mehr Aufmerksamkeit, als mit einem 2000 W Boliden oder 91 statt 90% Effizienz.
        Mit Ausnahme von Enermax, die ihr tolles Fanlessprodukt jetzt schon seit 15 Monaten auf Messen rumzeigen, aber wohl noch weitere Quartale brauchen, bis man es wenigstens mal kaufen kann, scheinen mir die Hersteller das aber selbst noch gar nicht realisiert zu haben. Seasonic hat die vollpassiven erst ins Program aufgenommen, als sie mit hocheffizienten silent- und semipassiven Modellen an eine Stufe kamen, an der der Lüfter tatsächlich unnötig war. Und selbst dann haben sie die größeren Semi-Passiven noch stärker beworben, als die passiven. Ist also alles eher "Abfallprodukt der sonstigen Forscung".
        Silverstone ist schon seit Mitte des letzten Jahrzehnts im passiv-Bereich aktiv, ohne dass es jemand merkt, bringt aber die meiste Zeit über nur einfache Etasis-Rebrands (und die FSC-Episode war erst recht was zum untern Teppich kehren). Gezielt vermarktet haben sie Dinger ebenfalls nur am Rand, im Zentrum stehen die Strider-Schweißgeräte.
        Bliebe vielleicht noch SuperFlower - aber wer beachtet die schon so weit, dass er wüsste, wie deren Marketing funktioniert?
        Alle anderen Hersteller am Passiv-Markt sind fest in der No-Noise-Nische verankert und haben gar keine anderen Produkte, auf die ein guter Ruf abfärben könnte. Ganz abgesehen davon, dass den bislang niemand entwickeln konnte.
      • Von Teutonnen Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Verminaard
        Ergo brauch ich dann genau ein passendes Gehaeuse, wo ich die Leitungen die zu viel sind verstauen kann.
        Oder ein Gummiband, um die Kabel aus dem Luftstrom zu halten.
        Bei PCs unterhalb des ATX-Format gebe ich dir natürlich uneingeschränkt Recht, da geht es nicht ohne, aber bei ATX... Näh.

        Zitat von Verminaard
        Haette ich ein Gehaeuse gewaehlt, welches zwar Platz genug hat, aber wo ueberfluessige Leitungen den Luftstrom enorm stoeren wuerden, haette ich auch wieder Pech gehabt, muss ich halt damit leben, das das Belueftungspotential nicht voll genutzt werden kann. Ich erinner hier nur an die frueheren ATA Flachbandkabel.
        Oder du machst einfach kein Drama daraus und bindest das Ganze mit einem Gummiband, Klettstreifen, Schnurstück oder Kabelbinder zusammen. Dann liegt ein kleines Bündel vor dem Netzteil und der Airflow wird de facto nicht beeinflusst.

        ATA ist tot, damit musst du mir nicht mehr kommen. Das lockt keinen mehr hinter dem Ofen hervor

        Zitat von Verminaard
        Je mehr ich darueber nachdenke, desto weniger Vorteile sehe ich fuer fixe Leitungen aus einem Netzteil raus, und mehr Vorteile fuer Kabelmanagment.

        Nur weil du keinen, fuer dich sinnvollen Nutzen siehst, gilt das doch nicht fuer Alle.
        Ansonsten koennten wir uns bald von unserem Hobby Hardware irgendwie verabschieden und auf fixfertig Dinger wie Applegeraete zurueckgreifen.
        Wobei dann haetten wir auch keine Kompatiblitaetsprobleme und Hardware koennte durch die Software ungleich besser optimiert werden...
        Hmmmm.....
        Es hat einige Nachteile, lies mal Stefans Post durch. Okay, es hat auch einige Vorteile, wenn die Gehäuse kleiner als ATX sind - da hast du Recht, daran habe ich nicht gedacht. Beziehen wir uns aber auf ATX oder grösser, bringt KM nichts.

        Zitat von ruyven_macaran
        Möglich, dass es da verschiende Einschätzungen gibt. Bei Begriffen, die ggf. als Abwertung/Beleidigung aufgefasst werden, weil sie eine Konzentration auf gemeinhein wenig Ansehen genießende Aspekte suggeriert, sollte man umso vorsichtiger sein, wenn man sie zum Kerninhalt seiner Posts macht. Und sich nicht darüber beschweren, dass "etwas wieder losgeht", dass man soeben selbst provoziert
        Okay, da hast du mich wohl erwischt.

        Zitat von ruyven_macaran
        Ich leugne nicht, dass viele Netzteile eine Schrott-Belüftung haben. Deine anhaltende Behauptung, dass semi-passiver Betrieb ausschließlich Marketing und Geldschneiderei ist, leugnet aber, dass man 10-20 W Abwärme, wie sie ein modernes Netzteil bei einem modernen Rechner im idle-Betrieb erzeugt, vollkommen problemlos und ohne kritische Hotspots auch ohne Lüfter abführen kann. Es gibt eben einen Unterscheid zwischen "ist mir die potentiellen Nachteile nicht wert" und "hat keinerlei Vorteile".
        Es geht nicht um kritische Hotspots (was suggeriert, dass diese den ordnungsgemässen Betrieb in Frage stellen), sondern es geht um Hotspots an sich. Das gibt es IMMER, wenn wir über Elektronik reden.

        Das Problem dabei ist, dass jede Temperaturerhöhung zu einer Verminderung der Lebensdauer führt und genau das finde ich nicht akzeptabel, wenn es belüftete Netzteile gibt, die geauso unhörbar sind. Oder möchtest du mir weissmachen, dass du 0.2 Sone (P10-Reihe) aus einem geschlössenen Gehäuse heraushörst? Dann hättest du in der Tat verdammt gute Ohren.

        Zitat von ruyven_macaran
        Das, was sie mir überall zwischen 0 und 1000000000W bringen (was sollte die Wattklasse auch für einen Unterschied machen? Die meisten Netzteile haben ohnehin ein derselbigen angepasste Kabelzahl):
        Ich kann das Netzteil von den Kabeln trennen und so z.B. einfacher ein- und Ausbauen; die Kabel an ihrerseits potentiell auszubauende Teilen fixieren; ich kann mir das Verstauen von Kabeln sparen, was nicht nur bei der Einrichtung ein Vorteil ist, sondern auch jedesmal, wenn ich das Kabel doch z.B. für Tests brauche und es eben nicht erst rauskramen und dann noch einmal verstauen muss; ich kann kürzere oder -wichtiger- längere Kabelsätze verwenden (nicht bei allen Herstellern), etc.
        Das weglassen von Kabeln in eine nie zu verändernden System wäre für mich ehrlich gesagt der letzte Grund für ein modulares Netzteil. Da reicht ein Seitenschneider. Aber i.d.R. ist ein System eben nicht statisch. Und jedes Mal, wenn man etwas verändert, ist quer durchs ganze System gefädelter Kabelstrang ein potentielles Ärgernis. Je häufiger man den irgendwo lösen kann, desto praktischer - und direkt am Netzteil ist das ganze sehr einfach umzusetzen.
        Die Wattzahl hat damit zu tun, dass höherwattige Geräte in der Regel auch mehr Anschlüsse bieten.

        Auf der anderen Seite: Wenn du so oft an deinem System herumspielst... Wäre es dann nicht praktischer, einen Benchtable zu benutzen? Es mag ja sein, dass ein modulares NT für dein (überdurchschnittlich oft wechselndes) System von Vorteil ist, das stelle ich dir auch nicht in Abrede.

        Der durchschnittliche PC wird aber in der Regel einmal zusammengebaut und dann kommt das Netzteil erst wieder ins Gespräch, wenn irgendwas an der Kiste erneuert wird und selbst dann: Wenn neue Komponenten eingebaut werden, musst du in der Regel keine neuen Kabel ziehen - auch die neue Graka braucht ihre PCIe-Stecker^^

        Die allermeisten grösseren Umbauten geschehen wegen Defekten oder Aufrüstplänen (abgesehen von Enthusiasten, Modding-Fans und anderen Perfektionisten - wobei ich das keineswegs abwertend meine!).

        Zitat von ruyven_macaran
        Aber ist ja alles nur "Marketing"...

        (Ich persönlich wäre sogar dafür, nur noch vollmodulare Netzteile mit standardisierten Anschlüssen zu fertigen und die Verkabelung zum Bestandteil des Gehäuses zu machen)
        Es ist genauso Marketing wie Single Rail. Wenn meinetwegen die selten genutzten Stränge modular sind ok, aber warum alle? Ich meine.. P4+4, ATX, 2x PCIe 6+2 (bei 750W-Modellen würde ich gleich 4x fest verbauen) und Sata braucht jeder PC. Wenn man den Rest modular macht.. Ok, warum nicht?

        Zitat von ruyven_macaran
        Noch so ein Punkt, bei dem es nur "Weglassen" oder "Fehlkonstruktion" am Markt gibt - und diesmal plädierst du für ersteres, was bei Lüftern ja noch sooo schlimm war?
        Jetzt verbindest du aber zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben - du kannst doch das Fanless-Konzept nicht mit dem Modularität-Konzept mischen und mir daraus dann einen Vorwurf stricken...

        Zitat von ruyven_macaran
        Ich rede von Diskussionen zwischen (u.a.) dir und mir in bis heute offenen Newsthreads. Ich weiß nicht, wer von den beiden genannten Personen da eine Fanboy-Schlacht geführt hat, aber ich war es schon mal nicht
        Uh, in der Regel habe ich mich nur bei Single- oder Multirail auf der Seite der Multirail-Verfechter beteiligt. Betreffend Fanless ist Stefan und in Teilen Threshold der Fahnenträger.

        OT:
        Wer am Ende angefangen hat, wäre nicht einmal wirklich relevant, für einen Streit braucht es immer einen, der's macht und einen, der's mit sich machen lässt.


        Zitat von ruyven_macaran
        Guck dir die Marketing"erfolge" passiver Netzteile an: Derzeit sind genau zwei nenneswerte Hersteller am Markt verblieben, die 1-2 aktuelle Modelle anbieten, die quasi niemand hier nutzt - und außerhalb unserer technikafinen Kreise kauft die 120+€ Netzteile erst recht niemand. Von erfolgreichem Marketing kann definitiv keine Rede sein
        (Was kein Vorwurf ans Marketing sein soll. Nischenprodukte zu vermarkten, von denen jedes zweite ein Fail ist, macht sicherlich keinen Spaß )

        Ich sehe die Teile als Machbarkeitsstudie, Prestigeobjekte und vielleicht in Teilen als Zuspruch zur Modding-Szene.

        Halbgare Magazine werden davon berichten und der dumme Hans kommt auf den Gedanken, dass Netzteile von X gut sein müssen, weil eine Reihe von denen nicht einmal mehr einen Lüfter braucht.

        Man sieht doch sogar hier, wie oft jemand bei Netzteil-Fragen "Nimm einfach ein Be Quiet" schreibt.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Teutonnen
        Ich glaube, unsere Auffassung dessen, was ein Marketingjünger ist, divergiert hier recht stark.
        Möglich, dass es da verschiende Einschätzungen gibt. Bei Begriffen, die ggf. als Abwertung/Beleidigung aufgefasst werden, weil sie eine Konzentration auf gemeinhein wenig Ansehen genießende Aspekte suggeriert, sollte man umso vorsichtiger sein, wenn man sie zum Kerninhalt seiner Posts macht. Und sich nicht darüber beschweren, dass "etwas wieder losgeht", dass man soeben selbst provoziert

        Zitat
        Ich weiss, dass du ein knochenharter Verfechter der Silent/Fanless-Bewegung bist (siehe dein Tagebuch-Link in deiner Siggi) - das ändert aber nichts daran, dass ein Lüfter die Langlebigkeit eines Netzteiles im Schnitt verbessert. Ja, viele Netzteile geben recht viel Radau von sich, das stimmt. Der Fehler liegt aber nicht am Konzept "Netzteil muss belüftet sein", sondern an der Geiz-ist-geil-Mentalität der Hersteller. Man könnte auf jedes Netzteil einen guten, leisen Lüfter setzen, wie das BQ bei seiner P10-Serie macht. Oder man kann einen 3000rpm Yate Loon verbauen und den semipassiv betreiben.
        Ich leugne nicht, dass viele Netzteile eine Schrott-Belüftung haben. Deine anhaltende Behauptung, dass semi-passiver Betrieb ausschließlich Marketing und Geldschneiderei ist, leugnet aber, dass man 10-20 W Abwärme, wie sie ein modernes Netzteil bei einem modernen Rechner im idle-Betrieb erzeugt, vollkommen problemlos und ohne kritische Hotspots auch ohne Lüfter abführen kann. Es gibt eben einen Unterscheid zwischen "ist mir die potentiellen Nachteile nicht wert" und "hat keinerlei Vorteile".

        Zitat
        Was bringen dir abnehmbare Kabel im Wattbereich von 450W-650W (dafür haben fast 75% der User hier gestimmt)?
        Das, was sie mir überall zwischen 0 und 1000000000W bringen (was sollte die Wattklasse auch für einen Unterschied machen? Die meisten Netzteile haben ohnehin ein derselbigen angepasste Kabelzahl):
        Ich kann das Netzteil von den Kabeln trennen und so z.B. einfacher ein- und Ausbauen; die Kabel an ihrerseits potentiell auszubauende Teilen fixieren; ich kann mir das Verstauen von Kabeln sparen, was nicht nur bei der Einrichtung ein Vorteil ist, sondern auch jedesmal, wenn ich das Kabel doch z.B. für Tests brauche und es eben nicht erst rauskramen und dann noch einmal verstauen muss; ich kann kürzere oder -wichtiger- längere Kabelsätze verwenden (nicht bei allen Herstellern), etc.
        Das weglassen von Kabeln in eine nie zu verändernden System wäre für mich ehrlich gesagt der letzte Grund für ein modulares Netzteil. Da reicht ein Seitenschneider. Aber i.d.R. ist ein System eben nicht statisch. Und jedes Mal, wenn man etwas verändert, ist quer durchs ganze System gefädelter Kabelstrang ein potentielles Ärgernis. Je häufiger man den irgendwo lösen kann, desto praktischer - und direkt am Netzteil ist das ganze sehr einfach umzusetzen.

        Aber ist ja alles nur "Marketing"...

        (Ich persönlich wäre sogar dafür, nur noch vollmodulare Netzteile mit standardisierten Anschlüssen zu fertigen und die Verkabelung zum Bestandteil des Gehäuses zu machen)

        Zitat
        Dem gegenüber steht dann allerdings der höhere Übergangswiderstand in den Netzteil-Buchsen, was beim Betrieb an der Leistungsgrenze zu problemen mit erhöhten Temperaturen führen kann.
        Noch so ein Punkt, bei dem es nur "Weglassen" oder "Fehlkonstruktion" am Markt gibt - und diesmal plädierst du für ersteres, was bei Lüftern ja noch sooo schlimm war?

        Zitat
        Das, was du hier ansprichst, waren keine "Diskussionen" sondern Fanboy-Schlachten, in denen sich beide Parteien gegenseitig immer wieder den gleichen Mist vorgeworfen haben, bis irgendwer mal den Thread geschlossen hat. Tut mir leid, aber ich weigere mich, sowas als repräsentativ anzuerkennen.
        Ich rede von Diskussionen zwischen (u.a.) dir und mir in bis heute offenen Newsthreads. Ich weiß nicht, wer von den beiden genannten Personen da eine Fanboy-Schlacht geführt hat, aber ich war es schon mal nicht

        Zitat
        Womit wir wieder beim Marketing wären.

        Guck dir die Marketing"erfolge" passiver Netzteile an: Derzeit sind genau zwei nenneswerte Hersteller am Markt verblieben, die 1-2 aktuelle Modelle anbieten, die quasi niemand hier nutzt - und außerhalb unserer technikafinen Kreise kauft die 120+€ Netzteile erst recht niemand. Von erfolgreichem Marketing kann definitiv keine Rede sein
        (Was kein Vorwurf ans Marketing sein soll. Nischenprodukte zu vermarkten, von denen jedes zweite ein Fail ist, macht sicherlich keinen Spaß )
      • Von Verminaard BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Teutonnen

        Kabelmanagement:
        Was bringen dir abnehmbare Kabel im Wattbereich von 450W-650W (dafür haben fast 75% der User hier gestimmt)?
        Gehen wir einmal vom "Idealfall" aus (P10 650W und nur eine Grafikkarte):
        Selbst beim sehr gut ausgestatteten P10 650W wären nur zwei PCIe-Stränge, der 6pin Hilfsstecker für's Mobo und zwei Sata/MOLEX-Stränge übrig. Mit dem richtigen Case (Arc R2 und Konsorten) ist es absolut kein Problem, diese Kabel kaum sichtbar zu verstauen.

        Ergo brauch ich dann genau ein passendes Gehaeuse, wo ich die Leitungen die zu viel sind verstauen kann.
        Will ich, aus welchen Gruenden auch immer, ein Gehaeuse haben, welches diesen Platz nicht oder nur unzureichend bietet, hab ich Pech gehabt.
        Haette ich ein Gehaeuse gewaehlt, welches zwar Platz genug hat, aber wo ueberfluessige Leitungen den Luftstrom enorm stoeren wuerden, haette ich auch wieder Pech gehabt, muss ich halt damit leben, das das Belueftungspotential nicht voll genutzt werden kann. Ich erinner hier nur an die frueheren ATA Flachbandkabel.

        Je mehr ich darueber nachdenke, desto weniger Vorteile sehe ich fuer fixe Leitungen aus einem Netzteil raus, und mehr Vorteile fuer Kabelmanagment.

        Ich persoenlich waer eventuell bereit einen Aufpreis fuer individuell konfenktionierte Leitungen zu bezahlen.

        Nur weil du keinen, fuer dich sinnvollen Nutzen siehst, gilt das doch nicht fuer Alle.
        Ansonsten koennten wir uns bald von unserem Hobby Hardware irgendwie verabschieden und auf fixfertig Dinger wie Applegeraete zurueckgreifen.
        Wobei dann haetten wir auch keine Kompatiblitaetsprobleme und Hardware koennte durch die Software ungleich besser optimiert werden...
        Hmmmm.....
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Netzteil
PCGHX-Umfragen für Netzteil-Vergleichstest: Welche Kaufkriterien sind Ihnen wichtig?
Wir haben im PCGHX-Forum drei neue Umfragen gestartet, in denen wir die Netzteilpräferenzen unserer Leser ermitteln wollen. Als Anlass dient ein kommender Netzteil-Vergleichstest in der PCGH-Ausgabe 07/2014, dessen Teilnehmer Sie nun noch maßgeblich mitbestimmen können!
http://www.pcgameshardware.de/Netzteil-Hardware-219902/News/PCGHX-Umfragen-Netzteil-Vergleichstest-1116936/
10.04.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/01/PCGHX-Promo-Netzteil-Update_00012-pcgh_b2teaser_169.jpg
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