PCGHX-Umfragen für Netzteil-Vergleichstest: Welche Kaufkriterien sind Ihnen wichtig?
Wir haben im PCGHX-Forum drei neue Umfragen gestartet, in denen wir die Netzteilpräferenzen unserer Leser ermitteln wollen. Als Anlass dient ein kommender Netzteil-Vergleichstest in der PCGH-Ausgabe 07/2014, dessen Teilnehmer Sie nun noch maßgeblich mitbestimmen können!
Für unsere übernächste PCGH-Ausgabe 07/2014 haben wir aktuell ein Test-Roundup mit zahlreichen PC-Netzteilen in Planung, wobei die Teilnehmer aktuell noch nicht festgelegt sind. Damit wir nicht völlig an den Ansprüchen unserer Leser vorbei testen, bitten wir Sie um Teilnahme an drei Umfragen, die Sie eingebettet unterhalb dieses Artikels wiederfinden. Das betrifft zum einen die Preis- sowie Wattklasse und zum anderen die Ausstattungsmerkmale, darunter beispielsweise die gewünschte 80-Plus-Zertifizierung, Kühlung (passiv, semi-passiv, aktiv) und Kabelmanagement.
Dabei handelt es sich um Multiple-Choice-Umfragen, sodass Sie mehrere Kriterien für Ihren potenziellen Netzteilneukauf angeben können. Finden Sie Ihre gewünschte Eigenschaft nicht wieder, können Sie uns diese unter "Sonstiges" mitsamt Kommentar mitteilen. Wie eingangs erwähnt, können Sie mit Ihren Stimmen unseren Vergleichstest maßgeblich beeinflussen!
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Dir ist schon klar, wie man semi fanless richtig macht? Man nimmt ein Lüfterloses Netzteil und baut 'nen Lüfter ein.
Und nicht der Mist, den viele gerade veranstalten und 'nen belüftetes Netzteil nehmen und dort einfach den Lüfter abschalten, weil, laut aussage eines Herstellervertretes, man sich so den hochwertigen/leisen Lüfter erspart...
Das Problem dabei ist, dass jede Temperaturerhöhung zu einer Verminderung der Lebensdauer führt und genau das finde ich nicht akzeptabel, wenn es belüftete Netzteile gibt, die geauso unhörbar sind.
(Trotzdem wäre anzumerken, dass es -gebraucht gekauft- 3 Jahre lang problemlos und danach noch einmal ein halbes Jahr mit "Vorwärmen" gearbeitet hat. Und dass, obwohl es mit seinen 250 W einen P4EE und eine 6800GT bzw 7800GS@GTX-Spannug bewältigen musste, für die 20 A @12V statt der verfügbaren 13A empfohlen wurden. Am letzten Tag habe ich es sogar noch mal mit der Kombi P4EE@OC + HD3850 versucht - Crysis lief)
Aber wenn wir von 10-20 W Abwärme in einem großzügigen ATX-Netzteilgehäuse reden, dann haben wir eben kaum Energie-Konzentrationen. Und eine "nicht kritische" Temperaturerhöhung von 20 °C auf 30 °C oder meinetwegen auch 40 °C (wobei das sehr unwahrscheinlich ist, denn die empfindlichen Bauteile sind nicht diejenigen, die die größte Wärme erzeugen) zieht bei einem 105 °C Kondensator eben keine wirklich interessante Reduzierung der Lebensdauer nach sich. (Im Vergleich zu den Temperaturen, die z.B. in manch Router dauerhaft herrschen -Grüße an Linksys/Cisco/Belkin
Natürlich kann man einen Lüfter trotzdem laufen lassen, wenn er einen nicht stört. Aber es ist technisch vollkommen legitim, auch Geräte anzubieten, die das nicht machen - falls sich doch jemand am Lüfter stört.
K.A., ob das "verdammt gute Ohren" sind, aber ich kenne Leute, bei denen kommt außen mehr aus den Kopfhöhrern, als bei mir aus der Anlage, wenn ich entspannt Musik höre
Ungeachtet dessen würde ich auch bei einem Benchtable ein modulares Netzteil bevorzugen. Zwar muss man da nicht soviel kramen, aber herumfliegende Kabel stören trotzdem - gerade wenn man viel baut.
(Da mein Netzteil hinter dem Gehäuse hängt wäre vollmodular hier richtig praktisch. Die Kabel könnten fest am Mainboard-/Schlitten bis zum Netzteil gelegt und dann einfach da abgezogen werden. Stattdessen quetschen sie sich oberhalb des Schlittens ins Gehäuse, versuchen da irgendwie ihre Länge unterzubringen und wenn ich den Schlitten rausziehen will, muss ich -mit meinen eher großen Händen- in den letzten Ecken Stecker lösen. Besonders toll war es, als die Pumpe noch in ihrer alten Position war -TB ist nicht aktuell und zeigt das noch- und damit den ATX-Stecker verdeckte)
Ich stehe z.B. gerade vor dem Problem, dass ich für eine Lautstärkemessung eine lautlose 12 V Stromquelle brauche. Mein "repariertes", altes Nightjar weigert sich aber zu starten. Nun habe ich noch ein aktuelles am Rechner hängen - sollte eigentlich die Lösung sein? Ne. Denn der Rechner ist zu groß, zu schwer und zu laut, um ihn als ganzes im Test zu nutzen. Ich werde also aller vorraussicht nach das komplette System entkabeln und danach wieder zusammeflicken müssen, was mich locker 2-3 Stunden kosten könnte, wenn ich vorsichtig arbeite. Ein voll modulares Netzteil könnte ich in 20-30 Sekunden demontiert und einsatzbereit haben.
Das ist natürlich, genauso wie die Beispiele weiter oben, ein Sonderfall. Aber wenn allein ich schon 3-4 Szenarien aus meinem "Alltag" (naja - mehrmals im Jahr) anführen kann, dann wird es sicherlich noch eine ganze Palette weiterer Einzelfälle geben, die in der Summe eine ganze Menge Leute auf die "ich find vollmodular nützlich"-Liste setzen.
Halbgare Magazine werden davon berichten und der dumme Hans kommt auf den Gedanken, dass Netzteile von X gut sein müssen, weil eine Reihe von denen nicht einmal mehr einen Lüfter braucht.
Man sieht doch sogar hier, wie oft jemand bei Netzteil-Fragen "Nimm einfach ein Be Quiet" schreibt.
Wobei Be Quiet afaik nicht einmal semi-passiv anbiete.
Aber du hast recht: Als Prestige-Modell, analog zu Titan, EE & Co könnten sie vielleicht wirklich was mit Marketing zu tun haben. Zumindest in Europa erregt man damit mehr Aufmerksamkeit, als mit einem 2000 W Boliden oder 91 statt 90% Effizienz.
Mit Ausnahme von Enermax, die ihr tolles Fanlessprodukt jetzt schon seit 15 Monaten auf Messen rumzeigen, aber wohl noch weitere Quartale brauchen, bis man es wenigstens mal kaufen kann, scheinen mir die Hersteller das aber selbst noch gar nicht realisiert zu haben. Seasonic hat die vollpassiven erst ins Program aufgenommen, als sie mit hocheffizienten silent- und semipassiven Modellen an eine Stufe kamen, an der der Lüfter tatsächlich unnötig war. Und selbst dann haben sie die größeren Semi-Passiven noch stärker beworben, als die passiven. Ist also alles eher "Abfallprodukt der sonstigen Forscung".
Silverstone ist schon seit Mitte des letzten Jahrzehnts im passiv-Bereich aktiv, ohne dass es jemand merkt, bringt aber die meiste Zeit über nur einfache Etasis-Rebrands (und die FSC-Episode war erst recht was zum untern Teppich kehren). Gezielt vermarktet haben sie Dinger ebenfalls nur am Rand, im Zentrum stehen die Strider-Schweißgeräte.
Bliebe vielleicht noch SuperFlower - aber wer beachtet die schon so weit, dass er wüsste, wie deren Marketing funktioniert?
Alle anderen Hersteller am Passiv-Markt sind fest in der No-Noise-Nische verankert und haben gar keine anderen Produkte, auf die ein guter Ruf abfärben könnte. Ganz abgesehen davon, dass den bislang niemand entwickeln konnte.
Bei PCs unterhalb des ATX-Format gebe ich dir natürlich uneingeschränkt Recht, da geht es nicht ohne, aber bei ATX... Näh.
ATA ist tot, damit musst du mir nicht mehr kommen. Das lockt keinen mehr hinter dem Ofen hervor
Nur weil du keinen, fuer dich sinnvollen Nutzen siehst, gilt das doch nicht fuer Alle.
Ansonsten koennten wir uns bald von unserem Hobby Hardware irgendwie verabschieden und auf fixfertig Dinger wie Applegeraete zurueckgreifen.
Wobei dann haetten wir auch keine Kompatiblitaetsprobleme und Hardware koennte durch die Software ungleich besser optimiert werden...
Hmmmm.....
Das Problem dabei ist, dass jede Temperaturerhöhung zu einer Verminderung der Lebensdauer führt und genau das finde ich nicht akzeptabel, wenn es belüftete Netzteile gibt, die geauso unhörbar sind. Oder möchtest du mir weissmachen, dass du 0.2 Sone (P10-Reihe) aus einem geschlössenen Gehäuse heraushörst?
Ich kann das Netzteil von den Kabeln trennen und so z.B. einfacher ein- und Ausbauen; die Kabel an ihrerseits potentiell auszubauende Teilen fixieren; ich kann mir das Verstauen von Kabeln sparen, was nicht nur bei der Einrichtung ein Vorteil ist, sondern auch jedesmal, wenn ich das Kabel doch z.B. für Tests brauche und es eben nicht erst rauskramen und dann noch einmal verstauen muss; ich kann kürzere oder -wichtiger- längere Kabelsätze verwenden (nicht bei allen Herstellern), etc.
Das weglassen von Kabeln in eine nie zu verändernden System wäre für mich ehrlich gesagt der letzte Grund für ein modulares Netzteil. Da reicht ein Seitenschneider. Aber i.d.R. ist ein System eben nicht statisch. Und jedes Mal, wenn man etwas verändert, ist quer durchs ganze System gefädelter Kabelstrang ein potentielles Ärgernis. Je häufiger man den irgendwo lösen kann, desto praktischer - und direkt am Netzteil ist das ganze sehr einfach umzusetzen.
Auf der anderen Seite: Wenn du so oft an deinem System herumspielst... Wäre es dann nicht praktischer, einen Benchtable zu benutzen? Es mag ja sein, dass ein modulares NT für dein (überdurchschnittlich oft wechselndes) System von Vorteil ist, das stelle ich dir auch nicht in Abrede.
Der durchschnittliche PC wird aber in der Regel einmal zusammengebaut und dann kommt das Netzteil erst wieder ins Gespräch, wenn irgendwas an der Kiste erneuert wird und selbst dann: Wenn neue Komponenten eingebaut werden, musst du in der Regel keine neuen Kabel ziehen - auch die neue Graka braucht ihre PCIe-Stecker^^
Die allermeisten grösseren Umbauten geschehen wegen Defekten oder Aufrüstplänen (abgesehen von Enthusiasten, Modding-Fans und anderen Perfektionisten - wobei ich das keineswegs abwertend meine!).
(Ich persönlich wäre sogar dafür, nur noch vollmodulare Netzteile mit standardisierten Anschlüssen zu fertigen und die Verkabelung zum Bestandteil des Gehäuses zu machen)
OT:
Wer am Ende angefangen hat, wäre nicht einmal wirklich relevant, für einen Streit braucht es immer einen, der's macht und einen, der's mit sich machen lässt.
(Was kein Vorwurf ans Marketing sein soll. Nischenprodukte zu vermarkten, von denen jedes zweite ein Fail ist, macht sicherlich keinen Spaß
Ich sehe die Teile als Machbarkeitsstudie, Prestigeobjekte und vielleicht in Teilen als Zuspruch zur Modding-Szene.
Halbgare Magazine werden davon berichten und der dumme Hans kommt auf den Gedanken, dass Netzteile von X gut sein müssen, weil eine Reihe von denen nicht einmal mehr einen Lüfter braucht.
Man sieht doch sogar hier, wie oft jemand bei Netzteil-Fragen "Nimm einfach ein Be Quiet" schreibt.
Ich kann das Netzteil von den Kabeln trennen und so z.B. einfacher ein- und Ausbauen; die Kabel an ihrerseits potentiell auszubauende Teilen fixieren; ich kann mir das Verstauen von Kabeln sparen, was nicht nur bei der Einrichtung ein Vorteil ist, sondern auch jedesmal, wenn ich das Kabel doch z.B. für Tests brauche und es eben nicht erst rauskramen und dann noch einmal verstauen muss; ich kann kürzere oder -wichtiger- längere Kabelsätze verwenden (nicht bei allen Herstellern), etc.
Das weglassen von Kabeln in eine nie zu verändernden System wäre für mich ehrlich gesagt der letzte Grund für ein modulares Netzteil. Da reicht ein Seitenschneider. Aber i.d.R. ist ein System eben nicht statisch. Und jedes Mal, wenn man etwas verändert, ist quer durchs ganze System gefädelter Kabelstrang ein potentielles Ärgernis. Je häufiger man den irgendwo lösen kann, desto praktischer - und direkt am Netzteil ist das ganze sehr einfach umzusetzen.
Aber ist ja alles nur "Marketing"...
(Ich persönlich wäre sogar dafür, nur noch vollmodulare Netzteile mit standardisierten Anschlüssen zu fertigen und die Verkabelung zum Bestandteil des Gehäuses zu machen)
Guck dir die Marketing"erfolge" passiver Netzteile an: Derzeit sind genau zwei nenneswerte Hersteller am Markt verblieben, die 1-2 aktuelle Modelle anbieten, die quasi niemand hier nutzt - und außerhalb unserer technikafinen Kreise kauft die 120+€ Netzteile erst recht niemand. Von erfolgreichem Marketing kann definitiv keine Rede sein
(Was kein Vorwurf ans Marketing sein soll. Nischenprodukte zu vermarkten, von denen jedes zweite ein Fail ist, macht sicherlich keinen Spaß
Was bringen dir abnehmbare Kabel im Wattbereich von 450W-650W (dafür haben fast 75% der User hier gestimmt)?
Gehen wir einmal vom "Idealfall" aus (P10 650W und nur eine Grafikkarte):
Selbst beim sehr gut ausgestatteten P10 650W wären nur zwei PCIe-Stränge, der 6pin Hilfsstecker für's Mobo und zwei Sata/MOLEX-Stränge übrig. Mit dem richtigen Case (Arc R2 und Konsorten) ist es absolut kein Problem, diese Kabel kaum sichtbar zu verstauen.
Ergo brauch ich dann genau ein passendes Gehaeuse, wo ich die Leitungen die zu viel sind verstauen kann.
Will ich, aus welchen Gruenden auch immer, ein Gehaeuse haben, welches diesen Platz nicht oder nur unzureichend bietet, hab ich Pech gehabt.
Haette ich ein Gehaeuse gewaehlt, welches zwar Platz genug hat, aber wo ueberfluessige Leitungen den Luftstrom enorm stoeren wuerden, haette ich auch wieder Pech gehabt, muss ich halt damit leben, das das Belueftungspotential nicht voll genutzt werden kann. Ich erinner hier nur an die frueheren ATA Flachbandkabel.
Je mehr ich darueber nachdenke, desto weniger Vorteile sehe ich fuer fixe Leitungen aus einem Netzteil raus, und mehr Vorteile fuer Kabelmanagment.
Ich persoenlich waer eventuell bereit einen Aufpreis fuer individuell konfenktionierte Leitungen zu bezahlen.
Nur weil du keinen, fuer dich sinnvollen Nutzen siehst, gilt das doch nicht fuer Alle.
Ansonsten koennten wir uns bald von unserem Hobby Hardware irgendwie verabschieden und auf fixfertig Dinger wie Applegeraete zurueckgreifen.
Wobei dann haetten wir auch keine Kompatiblitaetsprobleme und Hardware koennte durch die Software ungleich besser optimiert werden...
Hmmmm.....