Need for Speed The Run: Tops & Flops der Frostbite-2-Engine
Bei dem ab 17.11.2011 im Handel erhältlichen Need for Speed: The Run will das Electronic Arts-Entwicklerstudio Blackbox klassische NfS-Rennspielaction mit Battlefield 3-Grafik und Quicktime Events kombinieren. Wir zeigen ob das Vorhaben gelungen ist.
Zu den optischen Highlights von NfS: The Run gehört zuerst einmal die Beleuchtung. Dank der Tile-Based-Defered-Lightning-Rendertechnik der Fronstbite-2.0-Engine sieht sowohl das Zwielicht kurz vor Abenddämmerung oder bei stellenweise auflockernder Bewölkung, als auch die vorwiegend durch Reklametafeln oder Autoscheinwerfer produzierte Lichter in der Nacht sehr stimmungsvoll aus. Hier nutzt der Titel die Fähigkeit des Battlefield-3-Grafikmotors sehr viele Lichtquellen inklusive Schatten sowie einen hohen Geometriegrad zu rendern voll aus. Von letztgenanntem profitiert auch die Darstellung der Pixelboliden, denn die sehen unserer Meinung nach noch detaillierten aus als die Vehikel in früheren NfS-Teilen. Des Weiteren machen sich die Entwickler die Fähigkeit von Frostbite 2.0 zu Nutze, Charaktere sehr lebensecht zu inszenieren. Das fällt zuerst einmal bei Detailreichtum der Gesichter aber auch bei der Inszenierung des Pixelpersonals in den Zwischensequenzen sowie Quicktime-Events auf, in denen der Spieler seinen flotten Schlitten verlässt. Auch der Destruction-3.0-Part, der Shooter-Engine ist eindeutig ein Gewinn für den jüngsten Spross der Reihe. Nicht nur das Schadensmodell Polygonkarossen wirkt realistisch. In NfS: The Run geht auch eine Menge zu Bruch, unter anderem Leitpfosten, Mülltonnen, Schilder, Junge Bäume oder Pistenrand. Ebenfalls sehenswert sind die Partikeleffekte, die hohe Sichtweite, die effektive Ingame-Kantenglättung sowie die teils sehr hochaufgelösten Texturen, die beim Rendern der Vegetation abseits des Highways zum Einsatz kommen.
Nach dem Motto "es ist nicht alles Gold was glänzt" leistet sich NfS: The Run aber auch einige optische Ausrutscher. Zwei Beispiele dafür sind die grob pixelligen Reflexionen auf der Motorhaube bei entsprechender Ansicht sowie detailarmen Objekte in Zwischensequenzen/Quicktime-Events oder am Pistenrand. Wie oben schon erwähnt und auf dem Bild bei der Flucht vom Schrottplatz zu sehen besitzen längst nicht alle Pixeltapeten eine maximale Auflösung. Auch einige Häuser in der Stadt könnten etwas mehr Pixel-Details vertragen. Ebenfalls negativ sind uns der geringe Grad an Anisotropem Filter auf der Strecke, flimmernde Schatten von Sträuchern und Bäumen mit viel Geäst, die stellenweise sehr schlicht wirkende Skybox sowie die teilweise zu cineastisch und leicht übertriebene Bewegungsunschärfe aufgefallen. Auf spielerische Seite gibt es Kritik für die doch sehr simplen und eine spielerische Freiheit nur vorgaukelnden Quick-Time-Einlagen. Das größte Manko bei der Vorab-Version aber was die 30-Fps-Bremse. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese sich bei der Verkaufsversion deaktivieren lässt. Mit der vorbestimmten Zahl an Bildern pro Sekunde kommt nämlich überhaupt kein wirkliches Geschwindigkeitsgefühl auf.
Hintergrund: Need for Speed The Run
Bei The Run könnte es wieder mehr um eine Story gehen, Verfolgungsjagden mit der Polizei werden erwartet. Die Autorennen sollen durch das ganze Land gehen von San Francisco bis New York. Auch Denver und Las Vegas sind im Trailer zu sehen. Doch man fährt nicht nur in Städten, sondern auch in unwegsamen Landschaften. Die vielleicht beste Infos aus technischer Sicht: The Run setzt auch die Frostbite 2.0-Engine, die in Battlefield zum Einsatz kommt und dort die Unterstützung für DirectX 11 bietet. Erste Augenzeugen berichten von herausragender Grafik bei Autos, Umgebungen und Charakteren. Autolog wird ebenfalls zum Einsatz kommen. Black Box wird dabei als Entwickler bestätigt. Mehr zu Need for Speed The Run finden Sie auf der Themenseite.
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Hey was denn eigentlich mit Studio Black Box?
Sind die jetzt vom Markt??
Gruß
by www.lambotion.de
So ich habs seit heute und hab ca 1 Std spielzeit, ganz ehrlich Grafik FLOP FLOP FLOP
Bin echt entäuscht hab alles auf Ultra und es sieht zum kotzen aus.
sign
ich finde, die NFS Serie hat ihre besten Tage hinter sich hat. Mich interessierts eigentlich auch gar nicht mehr wirklich.
Grafik gerade noch so ausreichend....aber was sollen wir von nem 100% Konsolenport auch erwarten dürfen
Wird Zeit für den einzig wahren casual Racer: GRID 2 !!!