PCGH-Plus Label [PLUS] 8 WQHD-Gaming-Monitore mit 144 Hz im Test - Die goldene Mitte

PCGH Plus: Eine 4K/UHD-Auflösung ist noch immer auf 60 Hz beschränkt und 240 Hz gibt es nur in Full HD. Daher bieten WQHD-Gaming-Monitore mit 144 Hz einen soliden Kompromiss aus guter Pixeldichte und Bildqualität sowie geschmeidigen Bewegtbildern. PCGH testet acht Displays. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2018.

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 8 WQHD-Gaming-Monitore mit 144 Hz im Test - Die goldene Mitte
Quelle: PC Games Hardware

Als Pixelkompromiss haben wir vor genau einem Jahr den Vergleichstest von WQHD-Monitoren betitelt. Wir haben diese Auflösung als Mittelweg zwischen dem schon etwas betagten Full-HD-Formats und der noch recht jungen 4K/UHD-Auflösung angepriesen. Daran hat sich jetzt im Frühjahr 2018 nichts geändert. Mehr noch: WQHD hat sich unter den Gaming-Monitoren als bestmögliche Auflösung etabliert, da hier (mit Übertaktung) eine Bildwiederholrate bis zu 165 Hz möglich sind. Eine 4K/UHD-Auflösung hingegen ist noch immer auf 60 Hz beschränkt - das mag für niedrige Frameraten und eher langsame Strategie- oder Rollenspiele ohne schnelle Bewegungen kein Manko sein. Für eine satte Pixeldichte und damit die bestmögliche (Stand-)Bildqualität ist UHD sicherlich brauchbar, wer aber in Spielen auch auf ein scharfes und geschmeidiges Bewegtbild Wert legt, sollte beim Gaming-Monitor auf eine dreistellige Bildwiederholrate achten. Idealerweise ist diese dynamisch per G-Sync oder Freesync, sodass keinerlei Bildrisse auftreten.

[PLUS] 18 WQHD-Monitore mit 144 Hz im großen Vergleichstest

[PLUS] 18 WQHD-Monitore mit 144 Hz im großen Vergleichstest

PCGH Plus: Noch immer bieten WQHD-Monitore mit 144 Hz den aktuell bestmöglichen Kompromiss aus Stand- und Bewegtbildqualität. Das bestätigt das hohe Interesse unserer Leserschaft an dieser Kombination. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 10/2018.

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WQHD mit 144 Hz auch für Mittelklasse-Karten interessant

Außerdem benötigt eine UHD-Auflösung eine teure High-End-Grafikkarte. Unter einer GTX 1080 oder Radeon Vega 64 braucht man für aktuelle Spiele nicht aufwarten. Für WQHD hingegen reicht eine gute Mittelklasse-Grafikkarte, etwa eine Radeon Vega 56 oder GTX 1070. Diese GPUs produzieren zwar auch keine Frameraten am oberen Frequenzlimit des Monitors, dank G-Sync oder Freesync ist das aber nicht so dramatisch, da sich ja die Bildwiederholrate des Monitors an die Bildrate anpasst. Es ist außerdem eine Mär, dass etwa für 144 Hz auch 144 Fps benötigt werden. Mit einer niedrigen Bildrate sind Bildrisse ohne Synchronisierung zwar genauso vorhanden, mit der hohen Monitorfrequenz sind diese aber kürzer sichtbar. Daher lohnt sich ein Monitor mit hoher Frequenz fürs Gaming immer - selbst wenn die betagte Grafikkarte mit ihren Bildraten unterhalb der 60 Fps bleibt.

Denn gerade dann lohnt sich G-Sync oder Freesync umso mehr. Schließlich wird selbst die stärkste Grafikkarte im Laufe der Jahre von immer aufwendigeren Texturen in die Knie gezwungen. Dank der dynamischen Synchronisierung bleibt das Bild rissfrei, was das Spielen in niedrigen Bildraten erträglicher macht. Es bleibt aber nach wie vor der Nachteil - und daran wird sich wohl nie etwas ändern - dass man sich mit G-Sync (Nvidia) oder Freesync (AMD) auch mit dem Monitor an eine der beiden GPU-Religionen bindet. Im Herbst letzten Jahres machte die Meldung über einen 480-Hz-Prototypen die WQHD-Monitore mit 144 Hz - Die goldene Mitte (1) WQHD-Monitore mit 144 Hz - Die goldene Mitte (1) Meldung. Sollte sich diese Frequenz jemals in Monitoren etablieren, brauchen wir uns über Bildrisse und Synchronisierung keinerlei Gedanken mehr machen. Handelt es sich außerdem noch um ein langlebiges OLED-Panel, haben wir sicherlich den heiligen Gral unter den Monitor-Panels gefunden. Vielleicht erleben wir das noch - man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Wer darauf nicht warten möchte und verständlicherweise schon jetzt einen guten Kompromiss aus Bewegtbild- und Standbildqualität beim Gaming-Monitor erwartet, wird sicherlich in unserem Vergleichstest fündig. Neben einer WQHD-Auflösung und einer dreistelligen Frequenz empfehlen wir, auf eine Farbtiefe von echten 8 Bit zu achten. Viele günstige TN-Panels verfügen lediglich über 6 Bit, können also nativ lediglich 262.144 Farben darstellen und emulieren per sogenanntem Frame Rate Control die restlichen 16,5 Mio. Farben, um auch 8-Bit-Inhalte darstellen zu können. Der Qualitätsunterschied in der Farbdarstellung ist zwischen 6 Bit mit FRC und echten 8 Bit noch wahrnehmbar, während er zwischen 8 Bit mit FRC und 10 Bit homöopathisch ist. Wie auch einige aktuelle Monitore beweisen, darf ein TN-Panel nicht mehr mit schlechter Bildqualität gleichgesetzt werden. Mittlerweile gibt es recht blickwinkelstabile Monitore mit echten 8 Bit.

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