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  • Mehr Platz, mehr Komfort: PCGH probiert Silverstone-Triple-Monitor-Halterung aus

    Multi-Monitoring, sei es zum Spielen oder zum Arbeiten, verbreitet sich immer weiter. Aber die Aufstellung mehrerer Displays führt immer wieder zu Platz- und Ausrichtungs-Problemen. Spezielle Halterungen können Abhilfe schaffen, beispielsweise Silverstones SST-ARM31BS.

    Platz kann man nie Zuviel haben - das gilt sowohl für den physischen Schreibtisch, als auch für den digitalen Desktop; und in Spielen erleichtert ein weiterer Überblick nicht nur das Eintauchen in die Spielwelt, sondern kann auch handfeste Vorteile mit sich bringen. Die stetige Weiterentwicklung im Bereich der Gaming-Monitore und günstige Full-HD-Angebote sorgen zugleich dafür, dass viele Nutzer einen alten, ungenutzten Monitor zu Hause haben oder sich die Anschaffung mehrerer identischer Geräte leisten können. Oft steht den unendlichen Weiten in Spielen und auf der virtuellen Arbeitsoberfläche aber die reale Welt im Wege: Das alte Gerät hat eine andere Größe und lässt sich nicht in der Höhe verstellen, der Platz auf dem Schreibtisch ist begrenzt und wird von zahlreichen anderen Dingen beansprucht. Eigentlich lässt sich nur ein Gerät vernünftig aufstellen. Wie wäre es aber, wenn dieses eine Gerät zwei oder drei Displays vereinigt?

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    Silverstone Triple-Monitor-Halterung im Video

    Silverstone ARM Three: Aufbau

          

    Silverstone Triple-Monitor-Halterung: Bedenkt man die vielen Möglichkeiten, so besteht der SST-ARM31BS aus recht wenigen Einzelteilen. Silverstone Triple-Monitor-Halterung: Bedenkt man die vielen Möglichkeiten, so besteht der SST-ARM31BS aus recht wenigen Einzelteilen. Quelle: PC Games Hardware Multi-Monitor-Halterungen machen genau das möglich und verbinden zwei, drei oder auch mehr Monitore mit einem gemeinsamen Standfuß. Wir haben uns Silverstons SST-ARM31BS genauer angeschaut, der wahlweise als "ARM Three" oder "ARM11BC" vermarktet wird. Dessen Grundkonzept ist ebenso einfach, wie der Zusammenbau: In einen weit gespreizten Fuß wird die senkrechte Zentralsäule geschraubt. Auf dieser werden nacheinander zwei innere Haltearme und eine zentrale Displayaufnahme gesteckt, die alle per Klemmmechanismus fixiert werden. Die Haltearme nehmen anschließend über eine einfache Scharnierverbindung je einen Ausleger auf, auf denen sich weitere Displayaufnahmen flexibel verschieben lassen. Der maximale horizontale Abstand ist hierbei ausreichend für 24"-16:9-Displays. Alle Teile sind aus schwarz lackierten beziehungsweise eloxiertem Stahl- oder Aluminium gefertigt und für Monitore von bis zu 6 kg Gewicht spezifiziert.

    Silverstone ARM Three: Monitoraufnahmen

          

    Für die Befestigung der Displays sind die Aufnahmeplatten mit Bohrungen gemäß VESA-Norm mit 100 und 75 mm Kantenlänge. Entsprechende Gewinde finden sich auf der Rückseite vieler Monitore; selbst bei billigen Geräten, die nur einen sehr einfachen Standfuß mitbringen. In einigen Fällen können die Gewinde durch Klappen oder die Serien-Halterung verdeckt sein, in anderen werden sie direkt für deren Befestigung genutzt.

    Unabhängig hiervon kann das Display nach Entfernung des serienmäßigen Standfußes mit vier Schrauben am SST-ARM31BS befestigt werden. Praktisch: Die Aufnahmeplatten sind so gestaltet, dass der Monitor zunächst mit den beiden oberen Schrauben eingehängt wird. So geht die Montage auch mit weniger als vier Händen leicht von statten. Obwohl das quadratische Layout der Halterung dies nicht erfordert, erlauben die drei Displayhalterungen übrigens auch in den Pivotmodus drehen.

    Silverstone ARM Three: Einstellungs-Möglichkeiten

          

    Zu einer guten Monitorhalterung gehört mehr, als nur die stabile Fixierung des Displays. Für ermüdungsfreies Arbeiten müssen diese auch richtig positioniert werden. Beim SST-ARM31BS gibt es hierbei mehrere Möglichkeiten. Zunächst kann jede Display-Aufnahme horizontal und vertikal um 15° geschwenkt werden, so dass die Bildschirme wahlweise in einer gemeinsamen Ebene befinden oder auf den Nutzer ausgerichtet sind. Zusätzlich können die beiden Ausleger in ihrer Gelenkverbindung um einige Grad auf den Nutzer zu geschwenkt werden und die inneren Haltearme um die zentrale Säule geschwenkt werden. Unverständlicherweise lässt eine Sperre hierbei nur wenige Grad Spielraum zwischen beiden Armen zu, solange sich diese auf gleicher Höhe befinden.

    Insgesamt reichen die Schwenkmöglichkeiten aber aus, um alle drei Displays auf einem Kreisbogen vor dem Nutzer anzuordnen und so echtes Sourround-Gaming zu ermöglichen. Positioniert man den linken Arm einige Millimeter oberhalb des rechten auf der zentralen Säule, was für den Betrieb mit unterschiedlichen Monitoren ausdrücklich vorgesehen ist, wird die Sperre wirkungslos und beide Arme können über weite Strecken unabhängig voneinander um die zentrale Säule geschwenkt werden. Vollkommen unabhängig hiervon ist die Befestigung des mittleren Displays, die frei um die zentrale Säule gedreht und in der Höhe verschoben werden kann. Mit einer maximalen Höhe von 36 cm von Tischoberkante bis Display-Mitte liegt der Verstellbereich hierbei auf dem Niveau guter Serien-Standfüße, kann aber keinen zu niedrigen Schreibtisch kompensieren.

    Silverstone ARM Three: Praxis

          

    Das Austesten aller Wunschpositionen nimmt bei drei Displays, die sich in 17 Freiheitsgraden verstellen lassen, naturgemäß einige Zeit in Anspruch, das gilt selbst bei einzeln aufgestellten Monitoren. Die Vereinigung von Höhenverstellung und Teilen der vertikalen Ausrichtung in einer Klemmvorrichtung erleichtert die Konfiguration des SST-ARM31BS hierbei nicht unbedingt. Umgekehrt ist eine gewisse Komplexität aber auch nicht vermeidbar, wenn man mehrere verschiedene Displays optimal aufeinander ausrichten und auf dem Schreibtisch positionieren möchte.

    Einmal eingestellt kann die Multi-Monitor-Halterung dann vollauf überzeugen. Die weitreichende Verstellbarkeit jedes einzelnen Displays schafft Möglichkeiten, die man zuvor beim Serienstandfuß vieler, insbesondere billiger Monitore schmerzhaft vermisst hat. Auch in Sachen Stabilität kann die mit drei Displays beladene Konstruktion manchem Einzel-Bildschirm-Designerstück noch etwas vormachen. Zugleich ist der Flächenverbrauch auf dem Niveau eines durchschnittlichen Einzelmonitors. Im Vergleich zu konventionellem Triple-Monitoring ergeben sich hier ungeahnte (Ablage-)Möglichkeiten unter den beiden äußeren Monitoren, die nicht nur die Büroarbeit erleichtern. Auch Gaming-Peripherie und Lautsprechersysteme finden ein neues Zuhause.

    Silverstone ARM Three: Fazit

          

    Zusammenfassend hat Silverstone mit dem SST-ARM31BS einen überzeugenden Einstieg in die Welt der Triple-Monitor-Halterungen abgeliefert. Der eigentliche Aufbau braucht kaum eine halbe Stunde und das Ergebnis ist stabil, platzsparend und flexibel genug, um selbst bunt gemischte Displays optimal auszurichten. Die Ausrichtung geht bei einigen Konkurrenzprodukten zwar leichter von der Hand, aber wer seine Monitore immer in der gleichen Position nutzt, wird sich daran kaum stören. Im Gegenzug könnte der Silverstone ARM Three ein echter Preisbrecher werden. Laut PCGH-Preisvergleich ist er zwar bei deutschen Händlern bislang nicht einmal vorbestellbar, im EU-Ausland wird aber ein Preis 180 Euro genannt, die Konkurrenz verlangt zum Teil 100 Euro mehr. Bedenkt man den Aufpreis, den drei Monitore mit gutem Serienstandfuß kosten, erscheint Silverstones Angebot sogar fast schon billig.

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Mehr Platz, mehr Komfort: PCGH probiert Silverstone-Triple-Monitor-Halterung aus
Multi-Monitoring, sei es zum Spielen oder zum Arbeiten, verbreitet sich immer weiter. Aber die Aufstellung mehrerer Displays führt immer wieder zu Platz- und Ausrichtungs-Problemen. Spezielle Halterungen können Abhilfe schaffen, beispielsweise Silverstones SST-ARM31BS.
http://www.pcgameshardware.de/Monitor-Display-Hardware-154105/Specials/Silverstone-SST-ARM31BS-Test-1155296/
10.04.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/04/Danach-pcgh_b2teaser_169.JPG
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