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  • Ausprobiert auf der CES: Asus PG27AQ mit UHD und G-Sync plus Strix 7.1 Surround-Headset

    Was man nicht so alles in der Lobby entdeckt: ein 4k-Display mit 60 Hz und Nvidias G-Sync-Technologie. Mussten wir direkt mal ausprobieren. Quelle: PC Games Hardware

    Läutet G-Sync für 4k-Spieler das Ende des Tearing ein? Wir unterziehen das ASUS PG27AQ 4k einem ersten Hand-On-Test und schauen uns auf der CES 2015 auch das Strix 7.1 DSP an. Von Benjamin Kratsch und Ryan Southardt.

    Hands-On: Asus PG27AQ UHD

    Die CES ist eine Messe für Entdecker und Abenteurer. Denn nicht selten stehen die Pressekonferenzen voll im Zeichen von Mainstream-Produkten wie beispielsweise dem Asus Zenfone Zoom mit 4 GiByte Dual-Channel-RAM, Full-HD-Display und optischem Dreifach-Zoom. Sicherlich ein spannendes Telefon, doch für Gamer ist viel interessanter, was die Taiwanesen in der Lobby vor dem eigentlichen Konferenz-Saal aufgebaut haben. Unbeachtet und etwas traurig steht da ein UHD-Monitor, auf dem Far Cry 4 läuft. Das ist noch keine Besonderheit auf der größten Technologie-Messe der Welt, da viele Hersteller Ubisofts Open-World-Shooter als 4k-Showcase verwenden. Interessant ist allerdings der kleine Plexiglas-Ständer, der ein paar mehr Informationen verrät: das PG27AQ ist nach dem Acer Predator XB280HK das erste 4k-Display mit 60 Hz und Nvidias G-Sync-Technologie. Eine Bildwiederholrate von 144 Hz wie beim ROG Swift PG278Q (der aber nur mit 2.560 x 1.440 Pixeln läuft) wäre zwar noch eine Spur sensationeller, aber dafür braucht es die Unterstützung für den Displayport 1.3. Zumindest haben wir auf der CES bislang kein 4k-IPS-Panel mit 144 Hz finden können.

    Das Gehäuse an sich ist auf den ersten Blick baugleich mit dem des ROG Swift. Auch hier ist der Rahmen rund sechs Millimeter dünn und wird mit einem eher minimalistischen, voll auf Schwarz getrimmten Design gearbeitet. Nur der rote LED-Ring im Standfuß sorgt für eine gewisse Individualität.

    Kann G-Sync Tearing verhindern?

    Nvidias G-Sync-Technologie gleicht zwar nur die Bildwiederholrate des Monitors an die Grafikkarte an, sorgt aber für ein homogeneres Spielgefühl. Nvidias G-Sync-Technologie gleicht zwar nur die Bildwiederholrate des Monitors an die Grafikkarte an, sorgt aber für ein homogeneres Spielgefühl. Quelle: PC Games Hardware Auf der CES gibt es zwei Strömungen: Nvidia setzt auf die Hardware-basierte G-Sync-Lösung, bei der spezielle Module in die Displays eingebaut werden, die sich anschließend auch noch übertakten lassen. Asus übertaktet beispielsweise sein ROG Swift bereits, um 144 Hz in WHQD-Auflösung zu erreichen. AMD hingegen will mit Freesync eine Open-Source-Lösung etablieren, die im Grunde rein softwareseitig arbeitet - wenn denn die (Radeon-)Grafikkarte mitspielt. Doch warum sind diese Optionen überhaupt so reizvoll? Weil sie das Potenzial haben, Tearing für immer zu unterbinden. Die meisten aktuellen Monitore arbeiten mit einer festen Bildwiederholfrequenz. Das Problem: Die von der GPU berechnete Zahl der Bilder kann je nach Aufwand der gerenderten Sequenz schwanken. Liefert ergo die Grafikkarte bereits ein neues Bild, während der Monitor noch das alte aufbaut, kommt es zu einer Darstellung von zwei Bildern - das gute alte Tearing-Problem. Bisher konnte man das Problem mit V-Sync unterbinden, generieren dadurch aber ein neues Problem: Fällt die Framerate signifikant unter die Hz-Zahl des Monitors, wird immer häufiger das gleiche Bild angezeigt und es fängt an zu ruckeln.

    Hands-On mit Far Cry 4: homogener bei niedrigen fps-Raten

    G-Sync macht im Grunde nichts anderes, als über ein zusätzliches Modul die Bildwiederholfrequenz des Displays an die Fps-Ausgabe der GPU anzugleichen. Im Hands-On mit Far Cry 4 zeigt sich vor allem bei Kamerafahrten ein deutlich homogeneres Bild. Insbesondere für Leser, die gerade mit einem 4k-Kauf liebäugeln, wird G-Sync interessant. Selbst die aktuellen Single-High-End-Modelle tun sich mit der hohen Auflösung schwer, spielbare fps-Zahlen auszuliefern. G-Sync sorgt auf den ersten Blick gerade im niedrigen fps-Bereich um die 30 Bilder für ein flüssigeres Erlebnis. Generell dürfte wohl wie bei den meisten Technologien gelten: Wer es einmal ausprobiert hat, möchte nicht mehr ohne spielen. Vor allem nicht ohne 4k, denn es ist schon beeindruckend, wie gestochen scharf die Gesichter von Charakteren wie Longinus sind. Durch die trockenen Lippen, den Schweiß auf der Stirn und die nicht zu gedrungen wirkenden, sondern sehr harmonisch animierten Falten wirkt er wie ein echter Mensch. Und natürlich macht sich die Auflösung auch beim Shooter-Gameplay bemerkbar. Vor allem Objekte in der Ferne wie die riesigen Basen, die sich am ehesten im Koop knacken lassen, wirken sehr viel schärfer. Aber auch Rauch- und Feuer-Partikel fühlen sich authentischer an und vermitteln mehr das Gefühl sich durch eine lebensechte Szenerie zu bewegen.

    Hands-On: Strix 7.1 Surround-Headset

    Ganz schön verspielt: das Asus Strix DSP ist mit seinen Eulen-Augen, dem Giganto-Design und seinem externen Sound-Prozessor ein leistungsfähiger Exot. Ganz schön verspielt: das Asus Strix DSP ist mit seinen Eulen-Augen, dem Giganto-Design und seinem externen Sound-Prozessor ein leistungsfähiger Exot. Quelle: PC Games Hardware Zur atmosphärischen Spielerfahrung gehört natürlich eine ordentliche 7.1-Anlage. Wer allerdings Partner- oder Nachbar-bedingt auf Kopfhörer ausweichen muss, der will wenigsten klaren, wenn schon nur simulierten 7.1-Klang. Oft ist der Audio-Genuss eher enttäuschend, weil sehr viele Hersteller aus Kostengründen nur einen Treiber pro Schale einbauen und dann per Software versuchen, Surround zu faken. Asus startet jetzt einen neuen Versuch, indem sie fünf Treiber in jede Ohrschale einsetzen. Ein 40 mm-Treiber für die Front, ein 30 mm-Kollege für den Center, jeweils 20 mm an der Seite und Hinten sowie einem 40 mm-Treiber für den Subwoofer.

    Jeder Treiber hat dabei eine recht hohe Impedanz von 32 Ohm sowie eine Sensitivität von 96 Dezibel. Mitgeliefert wird zudem eine USB-Audio-Station, die als digitaler Sound-Prozessor dient und mit der sich jeder einzelne Treiber individuell und direkt am Gerät abstimmen lässt. Hinzu kommen einige nette Gimmicks wie beispielsweise der "FPS Footstep Mode". Dabei wird einfach nur die Lautstärke von Fußschritten erhöht, was insbesondere in Counter-Strike sehr hilfreich sein dürfte. Für Far Cry 4 haben wir eher auf den Fps-Modus geschaltet, der intensiviert die Lautstärke bei Feuerstößen und sorgt bei Explosionen für mehr Bass. Der ist generell sehr satt und auch die Höhen können sich hören lassen. Für einen ausführlichen Audio-Check ist ein Shooter aber kaum geeignet, da muss ein anspruchsvoller Soundtrack auf die Ohren und ein Testgerät in die Redaktion.

    Das Headset an sich kommt in einem ziemlich abgefahrenen Eulen-Look, den Asus für seine Strix-Reihe designt hat und es ist mit seinen Abmessungen von 20 x 10 x 3 Zentimetern wirklich riesig. Selbst Giganto-Ohren dürften hier genug Platz finden. Umso überraschender ist das angenehme Gewicht von 322 Gramm. Das Design an sich ist allerdings schon sehr extrovertiert. Im Grunde haben die Ingenieure eine Art 3D-Auge mit schwarzem Augapfel und gelber sowie oranger Umrandung in das Gehäuse integriert und eine flexible Plexiglas-Scheibe drübergelegt. Das sieht durchaus spannend aus und richtet sich vor allem an LAN-Party-Gänger und Case-Moder, die es gern bunt und schrill haben.

    Das Asus Strix 7.1 DSP ist ab 149,99 Euro erhältlich, für das 4k-Display PG27AQ wurde noch kein Preis auf der CES genannt.

    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    Headset-Test 2017 für Spieler: Kaufberatung und Vergleich [April]
  • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Mysterion
    Mehr ist es dann aber auch nicht, als nur seine Meinung.Jeder muss mit seinen eigenen Ohren hören.
    Von projectneo
    Besitze selbst das 4k Modell von Acer und kann euren Eindruck nur bestätigen. 4k + GSYNC sind sensationell gut. Es…
    Von PCTom
    Viele Treiber für 150 Euro beim Headset lasst doch da mal Audio Phil ran mich würde seine Meinung interessieren.
      • Von Mysterion Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCTom
        Viele Treiber für 150 Euro beim Headset lasst doch da mal Audio Phil ran mich würde seine Meinung interessieren.
        Mehr ist es dann aber auch nicht, als nur seine Meinung.

        Jeder muss mit seinen eigenen Ohren hören.
      • Von projectneo PC-Selbstbauer(in)
        Besitze selbst das 4k Modell von Acer und kann euren Eindruck nur bestätigen. 4k + GSYNC sind sensationell gut. Es geht nicht nur ums Tearing sondern auch um die Synchronität und vor Allem den erheblich verringerten Input-Lag bei niedrigen FPS-Zahlen - selbst bei Frame-Doprs unter 30 FPS.
      • Von PCTom Sysprofile-User(in)
        Viele Treiber für 150 Euro beim Headset lasst doch da mal Audio Phil ran mich würde seine Meinung interessieren.
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Ausprobiert auf der CES: Asus PG27AQ mit UHD und G-Sync plus Strix 7.1 Surround-Headset
Läutet G-Sync für 4k-Spieler das Ende des Tearing ein? Wir unterziehen das ASUS PG27AQ 4k einem ersten Hand-On-Test und schauen uns auf der CES 2015 auch das Strix 7.1 DSP an. Von Benjamin Kratsch und Ryan Southardt.
http://www.pcgameshardware.de/Monitor-Display-Hardware-154105/Specials/Ausprobiert-Asus-PG27AQ-Strix-71-1147183/
07.01.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/01/Asus_PG27AQ_4k__2_-pcgh_b2teaser_169.jpg
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