Samsungs Plan gegen LG: Quantum Dot statt OLED für große Panels
Schon länger ist klar, dass Samsung bei großformatigen Panels nicht auf OLED setzen wird, während man bei LG genau diese Strategie verfolgt. Lange war offen, wie sich Samsung gegen den südkoreanischen Mitstreiter wehren wird und nun ist die Antwort da und lautet: Quantum Dot. Die Technologie wurde eingekauft.
Bei Fernsehern und PC-Monitoren hat man in der Vergangenheit immer wieder Trends gesehen, manche waren erfolgreich, andere endeten jäh. Der OLED-Technologie wird ein durchaus großes Potenzial zugestanden, größer als etwa der Wechsel zu UHD. Mit OLED hat der Kunde nämlich erstmals seit Längerem wieder einen großen, für ihn effektiv spürbaren Fortschritt zu verzeichnen.
LG ist in diesem Geschäft gerade beim großen Format derzeit marktbeherrschend, aber auch Samsung will wieder eingreifen und hat sich nun auf die Quantum-Dot-Technologie als Alternative festgelegt, um gegen die OLEDs anzutreten. Das Know-How dafür kommt von einem externen Unternehmen, das man jüngst aufgekauft hatte. Aus der eigenen Entwicklung von Großformat-OLEDs stieg man aus technischen und finanziellen Gründen aus. Quantum Dot soll es nun richten. Das war schon auf der IFA im September zu spüren.
Angeblich soll Quantum Dot bei den Themen Farbbrillanz und Helligkeit sogar noch bessere Ergebnisse liefern als OLED. Das wäre insbesondere für die HDR-Technologie von Vorteil. Bei der Langlebigkeit soll Quantum Dot gegenüber OLED ohnehin punkten, wobei LG hier die kritischen blauen Pixel bereits gegen weniger anfällige weiße getauscht hat. Man geht davon aus, dass das Problem damit gelöst ist. OLED punktet im Vergleich besonders beim Schwarzwert und beim Betrachtungswinkel, ist aber teurer zu fertigen. Beide Pixel leuchten selbst, wobei bei Quantum Dot der RGB-Bereich durch die Größe des Quantenpunktes variiert wird. Bei 2nm sind sie blau, bei 3 grün und bei 6 rot. Zu ausführlichen technischen Hintergründen empfehlen wir als Basis unter anderem die Wikipedia-Artikel zu Quantum Dot und OLED.
Samsungs Entscheidung dürfte vornehmlich darauf beruhen, dass man für 70 Millionen US-Dollar QD Vision einkaufen konnte, was als recht günstig angesehen wird. Eine Zusammenarbeit bestand ohnehin schon, allerdings kommen die Quantum-Dot-Displays derzeit nur in kleinen Diagonalen zum Einsatz. Nachdem man sich bei Samsung aber von der Entwicklung im großformatigen OLED-Bereich verabschiedet hat, stand man unter Zugzwang - insbesondere gegen den Erzrivalen und südkoreanischen Mitstreiter LG, der an der Weiterentwicklung festhielt. Schon Sony und Panasonic warfen hier 2013 das Handtuch.
Quelle: Yonhap News

liegt das hier eig an QD?
Samsung C24FG70 Purple Motion Issue - YouTube
Ein stück Kohle hat auch super Schwarzwerte, eine Glühbirne ist super hell - was man aber braucht ist ein breites Spektrum.
Wenn man zB in einem abgedunkelten Raum schaut dann sind die schwarzwerte wichtig. Wenn man hingegen bei Licht schaut sind es die helligkeitswerte.
Und solange der dynamische Kontrast niedrig ist werden beide Flach wirken.
Naja wenn ich es mit IPS vs VA vergleiche, dann der Quantum Dot TV sehr weit weit weg vom Schwarzwert eines OLED.
Kann mich über meinen 2016er Quantum Dot nicht beschweren, der Schwarzwert ist sehr gut (ja ich habe den 55" LG auch schon verglichen). Der Unterschied ist nicht so gewaltig.
Die Farben finde ich einfach nur prächtig!
Kann man grob mit der Lage IPS vs VA vergleichen. Letztendlich reine Geschmackssache.