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      • Von Ryle BIOS-Overclocker(in)
        In Sachen Farbtreue können die Quantum Dot VAs inzwischen schon mit OLED mithalten, allerdings gilt das nur bei dem vom Hersteller vorhergesehenen Blickwinkel und Sitzabstand. In Sachen Schwarzwert und Kontrast macht man den OLEDs natürlich nichts vor, gerade die aktuellen Panasonic OLEDs sind ne absolute Referenz, kosten aber auch dementsprechend. Warum man allerdings bei OLED noch immer die Sample & Hold Technik einsetzt ist mir ein Rätsel.
      • Von cPT_cAPSLOCK BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von der-sack88
        Aber gerade beim TV muss man perverse Summen zahlen, um eine ordentliche Bildqualität zu bekommen, seit Plasma totgeschrieben wurde. Gerade da wird es Zeit, die LCDs endlich abzulösen und einen würdigen, bezahlbaren Plasma-Nachfolger auf den Markt zu bringen. Ob das jetzt OLEDs sind oder was auch immer ist mir da eigentlich egal.

        Als Monitor bin ich eigentlich mit IPS noch echt zufrieden, auch wenn die Nachteile im Alltag schon mehr oder weniger spürbar sind. Deshalb wäre OLED auch da nett.

        Aber wie siehts eigentlich mit der Bildqualität aus? Die Smartphones mit AMOLED, die ich bisher gesehen habe, waren alle nicht das wahre und guten IPS mehr oder weniger deutlich unterlegen. Inwiefern unterscheiden sich die "großen" OLED-Bildschirme von den kleinen AMOLEDs?
        Auf so großen Substraten ist es halt viel schwerer, die Dinger homogen aufzudampfen. Bei Fernsehren reden wir ja von metergroßen Substraten, aus denen später mindestens 4 komplette Fernsehrpanels werden.
        LG hatte bei seinen ersten OLED-Fernsehren den workaround, dass sie ganzflächig weiße OLEDs aufgedampft und durch Farbfilter wieder den Farbeindruck gewonnen haben. Das kann man zwar machen, aber hinsichtlich der Effizienz und ein bisschen auch der Farbechtheit wirft man einen großen Vorteile der OLED-Displays damit über Bord.
        Die kleinen Handybildschirme verwenden allerdings, soweit ich das weiß, "echte" OLED-Displays ohne Farbfilter, die Farbe wird durch die OLEDs selbst erzeugt.
        Zitat von M4xw0lf
        Sehe ich anders. Die Flüssigkristalle loszuwerden hat viele Vorteile, nicht nur die maximale Schaltfrequenz sondern auch die minimale Schaltfrequenz bzw. Haltezeit sind immer limitierende Faktoren bei LCDs.
        Wenn Quantenpunkte OLED Konkurrenz machen, dann am ehesten nicht als Backlight für LCDs, sondern ebenfalls als selbstleuchtende Pixel. Bleibt noch der Nachteil, dass sie bislang immer giftige/teure/seltene (oder auch Kombinationen von bis zu drei dieser Adjektive) Elemente beinhalten, während die Ausgangsmaterialien für OLEDs spottbillig sind.
        Es gibt schon einige Paper zu Quantumdot-Backlight und mindestens theoretische Versuche, die extrem schmalbandige Spektren erlauben und damit in Sachen Farbeindruck LCDs mit OLEDs mindestens gleichziehen lassen (wnen nicht sogar besser) und die Effizienz des Bildschirms merklich erhöhen. Klar, die Abfallprodukte der Bildschirmherstellung sind nicht gerade super, aber die Industrie wird diesen Weg gehen, weil man die Herstellung des Panels selbst genau so lassen kann, wie bisher. Da ist haufenweise Know-How vorhanden. Einzig und alleine die Hintergrundbeleuchtung ändert sich, aber die hat ja mit der Panelherstellung nicht so viel zu tun.
        Die Halbleiterindustrie ist ja bekannt dafür, für Probleme erst dann eine komplett andere Lösung einzusetzen, wenn selbst die Totoptimierung der aktuellen Technologie nicht mehr weiterhilft und seit Jahren wird ja der große Durchbruch der OLEDs heraufbeschworen. Ich denke jedoch, dass dies noch einige Zeit dauern wird und das reguläre LCD noch für einige Überraschungen gut sein wird.
        gRU?; cAPS
      • Von Nasreddin PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Sonmace
        Hatte Ende 2002 für mein Philips 32 Pw 9xxx damals 4000 Mark bezahlt und die Philips waren damals unschlagbar in Sachen Bild quali..
        Mag ja sein, dass du dir damals einen teurern Fernseher(!) gekauft hast. Aber ich habe von Monitoren geredet. Und die waren nicht an PAL/NTSC gebunden und auf diese Auflösung limitiert. Daher gabs da auch haufenweise Geräte mit höherer Auflösung. Z.B. der 22" IIYAMA HA202DT hatte Max. 2048x1536 Pixel und kostete Anfang dieses Jahrtausends so ca. 1300-1500 DM. Klar war die Frequenz bei der Auflösung mit 85Hz für ne Röhre etwas niedrig, aber man kann CRT Monitore ja ohne einbußen bei der Schärfe mit einer anderen Auflösung betreiben (noch ein vorteil gegenüber TFTs). Über 140Hz bei FullHD war keine Seltenheit. (Ob die Grafikkarte das mitgemacht hat ist dann natürlich ne andere Sache xD).

        Natürlich gibt es viele Gründe, die für einen heutigen TFT sprechen, aber nichtsdestotrotz beissen sich viele heutige Geräte z.B. an der Frequenz, dem Schwarzwert oder der Blickwinkelstabilität eines CRTs die Zähne aus.

        Bei den Fernsehern ist das eine ganz ander Geschichte. Da haste recht. Da ist HDMI schon echt ne prima sache ggü Scart und co.
      • Von der-sack88 Software-Overclocker(in)
        Aber gerade beim TV muss man perverse Summen zahlen, um eine ordentliche Bildqualität zu bekommen, seit Plasma totgeschrieben wurde. Gerade da wird es Zeit, die LCDs endlich abzulösen und einen würdigen, bezahlbaren Plasma-Nachfolger auf den Markt zu bringen. Ob das jetzt OLEDs sind oder was auch immer ist mir da eigentlich egal.

        Als Monitor bin ich eigentlich mit IPS noch echt zufrieden, auch wenn die Nachteile im Alltag schon mehr oder weniger spürbar sind. Deshalb wäre OLED auch da nett.

        Aber wie siehts eigentlich mit der Bildqualität aus? Die Smartphones mit AMOLED, die ich bisher gesehen habe, waren alle nicht das wahre und guten IPS mehr oder weniger deutlich unterlegen. Inwiefern unterscheiden sich die "großen" OLED-Bildschirme von den kleinen AMOLEDs?
      • Von Sonmace Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Nasreddin
        Das kann nur jemand sagen, der nie eine GUTE (!) Röhre gesehen/besessen hat. Die Teile sind auch heute noch vielen Monitoren überlegen. Vor allem der Schwarzwert und die Frequenz sind eine klasse für sich. Nur weil du keine guten Röhren kennst, heißt das noch nicht, dass die teile per se schlecht sind. Ausserdem können manche mit dem Platzverbrauch und Gewicht gut leben.
        Hatte Ende 2002 für mein Philips 32 Pw 9xxx damals 4000 Mark bezahlt und die Philips waren damals unschlagbar in Sachen Bild quali..
        Damals war Naturell Motion neu und hat echt mal ein anderes Bild an den Tag gelegt wie der Rest im Feld, ja du hast recht die Röhre hat immer noch was, was die LED usw. nicht haben, aber trotzdem ist das Bild heute bei weitem detailreicher und vor allem hochauflösender.
        Grade am TV zocken ist mit einem modernen TV eine andere Welt als 480p.
        Grade wenn du Home Cinema hast und auch moderne Geräte mit dem TV verbinden willst passen die Anschlüsse nicht, den HDMI gab es damals nicht, nur Scart, RGB und S-Video(Composite).
        Also wie man es auch nimmt sind die Nachteile zu groß für jemanden der Multimedia sein zuhause nennt.
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OLED: LG investiert knapp 9 Mrd. USD, ITRI will Langlebigkeit revolutionieren
Es gibt Neuigkeiten bei der Entwicklung von OLED-Bildschirmen: LG Display möchte in den kommenden Jahren eine weitere Produktionsstätte für 8,71 Milliarden US-Dollar bauen. Zugleich hat ITRI per Zufall eine Methode entdeckt, die Langlebigkeit von OLEDs um den Faktor 27 zu erhöhen. Das Ganze heißt dann PCOLED.
http://www.pcgameshardware.de/Monitor-Display-Hardware-154105/News/OLED-PCOLED-LG-ITRI-1179764/
03.12.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/01/LG-OLED__2__b2teaser_169.jpg
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