Dolby Vision HDR: Nun als reine Software-Lösung verfügbar
Dolby Vision ist die direkte Konkurrenz zum bisher etablierten HDR10. Nun will Dolby dem Standard auf den Leim gehen und gibt eine reine Software-Lösung für die eigene HDR-Entwicklung bekannt. Vorausgesetzt die Geräte verfügen über ausreichend Rechenleistung, braucht es lediglich ein HDMI 1.4-Port zur Übertragung.
Dolby, vor allem bekannt für Audio-Optimierungen, hat sich mit Dolby Vision auch der Bildoptimierung in Form von HDR verschrieben. Bisher brauchte es dafür jedoch zusätzliche Hardware, die nicht nur bei der Herstellung, sondern auch beim Preis aufschlug. Nun soll Dolbys HDR-Variante als komplette Software-Lösung verfügbar sein. So lassen sich auch ältere Geräte wie Spielekonsolen, Blu-Ray-Player, Set-Top-Boxen und TV-Geräte via Firmware-Update nachrüsten, vorausgesetzt sie verfügen über ausreichend Rechenleistung.
Auf der Consumer Electronics Show hat Sony dabei bereits bekanntgegeben, dass die Z9D-Fernseher ein entsprechendes Firmware-Update erhalten werden und auch der UDP-203 Ultra-HD Blu-Ray-Player von Hersteller Oppo soll die Dolby Vision Software nachträglich bekommen. Nichtsdestotrotz ist Dolby strikt, was ein solches Upgrade betrifft. Gegenüber Forbes sagte Roland Vlaicu, Vizepräsident für Consumer Imaging von Dolby Laboratories, dass nur Geräte zertifiziert werden, bei denen die Software-Lösung zu keinen Performanceeinbußen führe.
Ältere Geräte mit genügend Rechenleistung können es daher auch durch den Zertifizierungsprozess schaffen. Ein HDMI 2.0-Port ist zudem auch keine Voraussetzung, da bereits HDMI 1.4 für Dolby Vision genügt. Dies habe man laut Forbes an einer originalen Playstation 4 bereits als "Proof of Concept" demonstriert. Dennoch wollen sich künftig nicht alle Hersteller auf Dolby Vision verlassen. Samsung und Panasonic verweigern sich der Dolby-Software und wollen weiterhin den Industriestandard HDR10 nutzen.
Quelle: Forbes

In einem abgedunkeltem Raum sind beispielsweise 800 bis 1000 lumen sehr sehr hell und alles was mehr ist, ist dann zu hell für Heimkino. Wenn jetzt bestimmte Szenen auf einmal 6000 lumen oder mehr ausgeben ist man so geblendet das man eine ganze weile erst einmal gar nichts sehen kann, von farbgetreuen sehen ganz zu schweigen.
MfG
MfG
MfG
Dann ist es das Ziel eine Sonnenbrille beim Filme gucken tragen zu müssen?
Was macht man eigentlich in abgedunkelten Kinos, wenn dann auf einmal die Szenen von dunkel ins helle übergehen, soll man dann realistisch so geblendet werden das man weggucken muss?
MfG
Dafür gibt es ja den Umschnitt indem man die geblendete Person zeigt