Dell UP3218K: 8K-Monitor ab 3.710 Euro in Deutschland, erster Test
Dell hat in den USA mit der Auslieferung des UP3218K aus der Ultrasharp-Serie begonnen. In Deutschland kann der Monitor ab rund 3.710 Euro vorbestellt werden, ab Juni soll er sich auf Lager befinden. Der UP3218K stellt das erste hierzulande erhältliche "8K"-Display mit 7.680 × 4.320 Pixeln dar, wobei zur Darstellung von 60 Hertz zwei Displayport-1.4-Verbindungen notwendig sind.
Der neue Übertragungsstandard Displayport 1.3 beziehungsweise der unter anderem um HDR 10 erweiterte Nachfolger 1.4 können 32,4 Gbit/s übertragen, was für Ultra HD (3.840 × 2.160) in 144 Hertz bei 8 Bit oder 120 Hertz bei 10 Bit ausreicht. Beim Schritt auf 7.680 × 4.320 Pixel - gemeinhin "8K" genannt, aber eigentlich UHD-2 - braucht es bei 10 Bit zwei Displayport-1.3/1.4-Verbindungen, um 60 Hertz darstellen zu können. Der erste Hersteller, der sich an eine solche Kombination traut, ist Dell mit dem Ultrasharp UP3218K.
Im Rahmen der CES 2017 im Januar hat Dell das Modell angekündigt und im März mit der Annahme von Vorbestellungen in den USA begonnen. Der US-Youtuber Marques Brownlee vermeldet, dass die Auslieferung inzwischen begonnen hat. Erste Versuche auf einem Testmuster zeigen, dass die Pixeldichte beeindruckend ist, selbst eine Titan XP jedoch leistungstechnisch nicht hinterherkommt - für Spieler ist 8K/UHD-2 noch Zukunftsmusik. In Deutschland lässt sich der UP3218K indes bei wenigen Händlern vorbestellen. Fällig werden mindestens 3.710 Euro, wobei die Auslieferung in drei Wochen beginnen soll.
Der UP3218K nutzt ein 31,5 Zoll großes AH-IPS-Panel von LG, das mit 7.680 × 4.320 Bildpunkten auf eine Pixeldichte von etwa 280 ppi kommt. Die maximale Helligkeit wird mit 400 cd/m² angegeben, der Kontrast mit vergleichsweise hohen 1.300:1. Die Reaktionszeit liegt bei 14 ms, mit Overdrive bei 6 ms (Grau zu Grau). Dank 10 Bit können 1,07 Milliarden Farben dargestellt werden. Die AdobeRGB- und sRGB-Farbräume werden zu 100 Prozent abgedeckt, das DCI-P3-Spektrum zu 98 Prozent. Der Standfuß ist höhenverstell- und drehbar. Zudem ist ein USB-3.0-Hub mit vier Downstream-Anschlüssen vorhanden.


Sollte dann aber auch FreeSync von mindestens 35-75 Hz bieten.
BTT:
Endlich kommt etwas dezenter im Monitorbereich auf dem Markt! 240ppi sind gerade das Minimum was ich mir seit dem iPhone 4S geträumt habe. Es fehlt nur noch DP 1.5 oder gar 2.0. Der Standard sollte von Anfang an an 16K gelegt sein, sodass man bequem ein 4320p 21:9 @ 120Hz betreiben kann.
Was soll ich mir so einem Winzling?
Hier 8K statt 4K zu haben bringt nichts außer dass die Performance brutal abschmiert. Was hilft mir ne Pixeldichte von 300 ppi wenn ich nur die Hälfte davon überhaupt erkennen kann.
Genau wie die Smartphones die 1440p auf 5 Zoll oder sowas haben. Keine Ahnung 600 ppi oder sowas die nichts bringen außer einen schneller leergesaugten Akku und einer werbewirksamen Verkaufszahl.
Was soll ich mir so einem Winzling?
Mir wären 40" als PC-Monitor viel zu groß - das ist dann eher schon ein Fernseher. Entsprechend weit muss man weg sitzen - und dann egalisiert sich die Auflösung auch wieder. Mein nächster Monitor hat mindestens die 3840x2160er-Auflösung, 60Hz Refresh-Rate und höchstens 28".
Ich würde da eher die Vorzüge einer hohen Pixeldichte genießen wollen. Einfach ein extrem klares Bild zu haben... Mit einer entsprechenden Skalierung erkennt man auch noch etwas. Und Software die nicht skaliert sehe ich als veraltet an.
Was soll ich mir so einem Winzling?
Was die Grafikpower angeht die angesprochen wurde: Bitte unterschieden zwischen der Handvoll Grafikkracher und der großen masse an Spielen da draußen. Ich kann die allermeisten Spiele in meiner STEAM-Bibliothek problemlos flüssig in 8K (4K + 2x2 OGSSAA) spielen. Denn wenns nicht grade Raise of the Tomb Raider oder ähnliche Grafikgranaten sein müssen stemmt eine TitanXp das auf jeden Fall.
Und die Spiele die in 8K nicht laufen kann man auch auf einem 8K-TFT ohne Interpolationsverlust (da ein berechneter Pixel dann genau 2x2 Pixel des TFTs ergeben) in 4K spielen...