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  • CES 2017: Nvidia zeigt Mass Effect: Andromeda mit Ansel und Witcher 3 auf Macbook Air

    Bioware hat auf der CES ein paar mehr Geheimnisse zu Mass Effect: Andromeda gelüftet und wir konnten schon mal mit Ansel ein kleines VR-Kunstwerk aus der Demo erstellen. Quelle: EA

    Charakterprofile, Flammenwerfer, Remnants: Auf der CES zeigte Nvidia neues Gameplay-Material zu Mass Effect: Andromeda und erlaubte Experimente mit dem 360-Grad-Screenshot-Tool Ansel. Außerdem im Fokus: Endlich gibt es Triple-A-Spiele für Mac-Gamer. Dank Geforce Now spielen Sie in Zukunft The Witcher 3 auf Ihrem Macbook Air.

    Auf dem Planet der Remnants entbrennt die Schlacht der CES 2017 in Mass Effect: Andromeda: Ryder tritt alleine gegen schwer gepanzerte Nullifier an, die sich mit einem Energieschild schützen. Darf es hier die Sniper sein oder der Granatwerfer? Der Bioware-Mitarbeiter, der Mass Effect: Andromeda im Gameplayvideo vorspielt, entscheidet sich für die Ingenieursklasse und eher brachiale Feuerkraft, denn präzise Schüsse. Er röstet den Feind per Flammenwerfer erst an, ehe er ihm per Granatwerfer respektive der Flak Cannon die Schildenergie runterschießt und dann im Nahkampf seine Klinge reinrammt. Gegen die fliegenden Destroyer-Drohnen hingegen hilft das Jetpack, um auf gleiche Höhe zu kommen und einen Energieblitz aus dem Anzug zu schießen - die Overload-Fähigkeit, die sich jetzt für mehr Schaden aufladen lässt. Die Aufgabe des Spielers ist es hier, jene Asari zu retten, die schon in der Gameplay-Weltpremiere ihr durchtrainiertes Sixpack zur Schau gestellt haben. Die Asari tragen im Mass Effect-Universum nämlich nur leichte Lederjacken, während die Menschen eher gerüstet sind wie Iron Man. Die Remnants scheinen das Schiff, die Tempest abgeschossen zu haben, was ziemlich spannend ist, schließlich soll die eigentlich die neue Normandy werden und trägt beispielsweise auch den Nomad in seinem Bauch.

    Die ganz große Info-Bombe hat Bioware in Las Vegas nicht platzen lassen (immerhin gab es von Nvidia Infos zu HDR, Ultra Wide Gaming und Ansel), wir wissen aber immerhin, dass Ryder in der Demo Level 27 ist, 11 von 40 aktuell möglichen Gegenständen mit sich herum schleppt sowie die drei Skill-Trees Combat, Biotics und Tech nutzt. Das offene Klassensystem hatten wir ja bereits im letzten Preview zu ME Andromeda vorgestellt: Diese heißen jetzt Profiles und Sie können beliebig die Fähigkeiten von Soldier, Engineer, Adept, Sentinel, Vanguard, Infiltrator und Explorer mixen, woraus wiederum entsprechende Boni auf bestimmte Areale resultieren. Doch auch wenn wir nicht selbst Hand anlegen konnten, hatte Nvidia in seiner luxuriösen Suite ein paar hübsche Überraschungen in Form einer speziellen Demo mit Ansel parat.

    02:05
    Mass Effect: Andromeda - Neuer Gameplay-Trailer von der CES 2017
    Spielecover zu Mass Effect: Andromeda
    Mass Effect: Andromeda

    Mass Effect: Andromeda mit Ansel und Facebook-Streaming

    Mass Effect: Andromeda wurde auf zwei Systemen mit Geforce GTX Titan-P gezeigt, zum einen auf einem LG Signature TV mit 65 Zoll und zum anderen auf einem Acer-Monitor vom Typ Predator, der zusammen mit dem Asus PG27UQ erstmals HDR in Kombination mit GSync auf 4K unterstützt. Mass Effect: Andromeda wird es ab Ende März erlauben, über Geforce Experience Gameplay direkt via Facebook-Live mit seinen Freunden zu teilen - oder Ansel zu starten und damit einen 360-Grad-Screenshot zu erstellen. Ansel selbst gibt einem zahlreiche Optionen, beispielsweise kann man einen Vignetten-Effekt auftragen, die Farben verstärken, mit unterschiedlichen Filtern arbeiten oder einfach nur die Helligkeit runterdrehen und die Farben satter machen, wodurch die Alienpflanzen in diesem Hightech-Bunker, genannt The Vault, richtig intensiv strahlen. Anschließend teilt man den Ansel-Shot via Facebook und wer GearVR, DayDream, Oculus, Vive oder ein anderes VR-Headset besitzt, kann sich im Screenshot beliebig umsehen. Wer nur ein Smartphone zur Hand hat, der kann das Telefon um sich herum führen und so Stück für Stück das digitale Kunstwerk bestaunen. "Unser Ziel ist es, eine neue Kunstform des Gamings zu etablieren", sagte Nvidias CEO Jen-Hsuan Huang in der Keynote.

    Geforce Now auf Mac ausprobiert

    Es gibt viele gute Gründe für ein Macbook, schließlich baut Apple mit die edelsten und stilsichersten Produkte im Laptop-Segment. Auch ist Mac OS Windows 10 im mobilen Bereich mitunter überlegen, gerade was die Performance im Video-Schnitt angeht. Doch Apple-User sind meist auch leitgeplagte Gamer, denn so richtig üppig ist die Auswahl im Mac-Steam-Store nicht. Klar, Civilization und XCOM sind feine Spiele, aber wie schaut's mit den großen Triple-A-Krachern aus? Nvidia holt jetzt seinen Geforce-Now-Service von der Shield-Konsole auf den PC sowie Mac und wir haben es ausprobiert. Genauer gesagt haben wir The Witcher 3 auf einem Macbook Air gespielt, was normalerweise kaum in der Lage wäre, selbst ältere Titel wie Bioshock Infinite in den höchsten Einstellungen zu spielen. Die Settings drehen wir fast komplett auf Ultra:

    Grafikvoreinstellungen: Ultra
    Maximale Frames pro Sekunde: Unlimitiert
    Auflösung: 1.920x1.080
    Nvidia Hairworks AA: Stufe 4
    Nvidia Hairworks Voreinstellungen: Hoch
    Zahl von Charakteren im Hintergrund: Ultra

    Im Hands-On mit The Witcher 3 auf einem 2013er-Macbook-Air bewegen wir uns auf soliden 56 bis 60 Fps, je nach Szene. Der Rollenspiel-Kracher von CD Projekt Red ist also gut spielbar auf einem Macbook Air, doch wie funktioniert das? "Sie und ich, wir haben Gaming-PCs zu Hause, aber ich nutze beispielsweise auch ein Macbook für die Arbeit", erklärt Andrew Fear, Product Manager von Geforce Now. "So geht es vielen Leuten da draußen, wir gehen von einer Milliarde PCs mit integrierten Grafikkarten aus. Deshalb haben wir das GRID-Server-System entwickelt, wo wir Ihnen auf Wunsch eine GTX 1080 oder GTX 1060 zum Streamen reservieren." Ein paar Einschränkungen gibt es allerdings: Nvidia empfiehlt eine 25-MBit-Leitung für optimale, ruckelfreie Streaming-Qualität. Eine Partie Battlefield 1 im Hotelzimmer zu spielen, wird also schwierig. Spannend allerdings: Sie können Ihre gesamte Steam-Library via Geforce Now spielen, müssen also nicht wie auf der Shield noch mal extra Geld in die Hand nehmen. Lediglich der Service an sich kostet 2,50 US-Dollar pro Stunde, also 25 US-Dollar für 10 Stunden. Zumindest wenn Sie sich für die GTX 1080 als Streaming-Partner entscheiden. "Angenommen, Sie stehen auf Minecraft, Rocket League oder wollen einfach noch einmal Skyrim oder einen anderen, weniger anspruchsvollen Titel spielen, dann können Sie auch eine GTX 1060 zum halben Preis buchen", erörtert Nvidias Produktmanager. Zudem ist Geforce Now für so ziemlich jede Geräteklasse verfügbar: "Jeder Mac der letzten 10 Jahre wird unterstützt. Wir haben im Büro auch Rise of the Tomb Raider auf einem 2005er-iMac getestet und hatten die gleiche Performance wie mit den neuen Modellen. Natürlich geht das auch mit jedem Windows-Modell bis runter auf Vista."

    01:09
    Nvidia Geforce Now im Video vorgestellt

    Angespielt haben wir übrigens auch Rise of the Tomb Raider auf einem iMac Retina, ebenfalls mit nahezu allen Einstellungen auf Anschlag. Allerdings nur in 1080p, die neuen iMacs laufen ja nativ mit 5K. Nvidia selbst sei auch für 4K-Streaming offen, will das aber erst anbieten, sobald man ein optimales Erlebnis mit vier Mal so vielen Pixeln anbieten kann. Game-Streaming ist dann doch noch einmal deutlich anspruchsvoller für die Bandbreite als Netflix in 4K.

    CES-Fazit: Geforce Now

    Geforce Now ist gerade für Mac-User eine feine Sache, etwa um in der Mittagspause eine schnelle Runde zu spielen. Natürlich sind die Anforderungen an die Bandbreite nicht ganz ohne, bis wir im Hotelzimmer streamen können, wird es wohl noch ein bisschen dauern. Preislich sind 2,50 US-Dollar für das Buchen der GTX-1080-Option ob der gebotenen Leistung in Ordnung. Schließlich richtet sich der Service weniger an Core-Gamer und mehr an Casuals, die vielleicht nur eine Handvoll großer Triple-A-Titel im Jahr spielen möchte, aber die hohen Kosten für eine neue Grafikkarte scheuen. Klasse ist auch das Ansel-Feature in Kombination mit Facebook: Hier dürfte sich recht schnell eine künstlerisch ambitionierte Community bilden.

    Planen Sie, Gameplay auf Facebook zu streamen?

    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    Mass Effect Andromeda FAQ: Alle Fakten zum Sci-Fi-Rollenspiel von Bioware [September]
  • Mass Effect: Andromeda
    Mass Effect: Andromeda
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Bioware
    Release
    23.03.2017

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    Es gibt 11 Kommentare zum Artikel
    Von Cook2211
    Wenn man es nur darauf reduziert, ja.Allerdings ist das eine Home Streaming über das Heimnetzwerk. Wobei man dafür…
    Von Abductee
    Das Konzept ist doch das gleiche.Server - Netzwerk - ClientDa die Kosten auf die Jahre gesehen teurer kommen als ein…
    Von Cook2211
    Aber nur wenn du einen Gaming PC hast
    Von Abductee
    Ich streame mit Steam die Spiele auf ein Netbook mit einem Pentium.Wofür will Nvidia jetzt einen Beifall? Weil es pro…
    Von Cook2211
    GeForce Now scheint der erste wirklich brauchbare Streaming Service für Games zu sein. Es ist mMn auf jeden Fall sehr…
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Mass Effect: Andromeda
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http://www.pcgameshardware.de/Mass-Effect-Andromeda-Spiel-55712/Specials/CES-Nvidia-1217783/
10.01.2017
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2017/01/Nvidia-Special-01_Aufmacher-pcgh_b2teaser_169.jpg
specials