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Games World
      • Von Lukin Schraubenverwechsler(in)
        Hi, heiße Michael, bin 40 Jahre alt und zocke seit über 20 Jahren. Das Thema Mass Effect hat mich hier her geführt und ich würde gern mal die Dinge aus meiner Sicht beleuchten:

        Zu Mass Effect 3 kann ich erst einmal nichts sagen (liegt aber da).

        Ich kann nur etwas zum Vergleich ME1 vs. ME2 beitragen. Für mich ist ME 1 bislang das bessere Game von beiden.

        Gründe hierfür sind folgende

        -Inventarsystem
        -mehr Waffen nutzbar
        -eingängigere Steuerung
        -direkter Zugriff auf die Map statt über das Hauptmenü
        -dito Aufwertungen
        -es gab auch einen ausgefeilteren Aufwertungsbaum für die Charaktere
        -die Möglichkeit mit dem Mako den Planeten zu erforschen (daß es immer wieder die gleichen Dinge (Artefakte, abgestürzte Sonden, Mineralien/Erze) waren, die man mit Minispielen bergen bzw. sichern mußte sei dahingestellt.
        -ME1 heizte auch die Sammelsucht (Ausrüstungsgegenstände) an. Zwar waren die Mengen übertrieben und mein Inventar drohte ab ca. ab 50% der Spielzeit dauernd auf Max. aufzulaufen, aber man hatte ja die Wahl. Etwas weniger wäre besser bzw. optimal gewesen. Das bei ME2 quasi auf 0 runterzufahren fand ich nicht gut.
        -die Grafik von ME1 war schon gut

        Positive Aspekte von ME2 sind imho

        -Scannen der Planeten (ist aber auf Dauer langweilig. Das hätte man in ME1 anstatt dem Erkunden bei den Planeten einbauen können, auf denen keine Landung vorgesehen war)
        -Übernahme der Spielstände aus ME1
        -Grafik weiter aufpoliert
        -Vorbild- und Abtrünnig-Handlung während des Gesprächs per Mausklick
        -Hacken fand ich besser
        -Spritverbrauch und Sondennachschub wird berücksichtigt
        -Möglichkeit, Ausrüstungsgegenstände gegen Rohstoffe zu erforschen

        Ansonsten fand ich in vielen Belangen ME1 ausgereifter, obwohl älter. Wenn ich auf Map drückte kam nicht nur das Radar mit Richtungspfeil (wenn denn bei ME2 die Mission aktiv war). Ich konnte auf der Map auch einen Wegpunkt setzen, was bei ME2 nicht geht. Ich konnte bei ME1 jeden Charakter ausstatten. Bei ME2 nicht mehr. Bei ME1 waren die Level freier begehbar als bei ME2 (insbesondere fiel das Schlauchlevel bei der Mission auf, wo man Tali zum ersten mal wieder trifft). Es fehlt auch der Sammeltrieb. Nichts mehr zum Einsammeln außer Sanipack und Thermopatronen (vollkommener Blödsinn). Das Überhitzen der Waffen bei ME1 war da perfekt balanciert. Schade ist halt auch, daß man bei den Teamkameraden keine Möglichkeit des Eingriffs für Rüstungen etc. hat.

        Der Zugriff auf die Spezialfunktionen über das Hauptmenü und Gruppe ist nervig. Ich weiß, das soll auch über Schnelltasten gehen nur wie ?


        Ich fand es z.B. bei ME1 genial mit dem Mako über den Mond zu fahren und die Erde zu sehen. Oder auf den unterschiedlichsten Planeten (Eis, Grün, marsähnlich) zu landen und deren Sonnen am Horizont zu sehen. Diese sterilen Raumhäfen sind da kein Ersatz.

        Aber mal davon ab: Mir kommt die Reihe ME so vor wie eine Hommage an die Serie Babylon 5. Das mache ich an unterschiedlichen Faktoren fest:

        -Sprungportale
        -Citadel = Babylon 5 im Prinzip mit einer vergleichbaren Funktion
        -die Sovereign sieht aus wie eine 1:1 Kopie eines Schiffes der Vorlonen oder der Schatten (die waren ja quasi fast identisch)
        -die Asari kommen mir vor wie Verwandte der Minbari, zwar ohne dem ausgefeilten Kastensystem wie bei B5, aber dem ausgeprägten Forscherdrang und dem Alter, Hinzu kommt eine optische Ähnlichkeit zwischen beiden Völkern
        -Saren kommt mir vor wie das Pendant zu Londo Mollari (zwar nicht von der Physognomie, sondern von der Einstellung und Zusammenarbeit mit dem Erzfeind her gesehen)
        -die Grundidee, daß ein Volk alles auslöscht, Jahrtausend/e wartet um dann den Kreislauf neu zu beginnen paßt zu dem Grundtenor bei der Serie Babylon 5
        -die Turianer scheinen mir ein Pendant der Narn zu sein
        -die Sozialstruktur auf Omega 4 paßt wie die Faust aufs Auge zu der auf Babylon 5, insbesondere auch die Söldnertrupps, die frappierend den mafiösen Strukturen auf den unteren Ebenen von B5 entsprechen. Aber auch die Armut und Krankheit in diesem Sektor. Der Verkäufer der auf Omega 4 festsitzt, weil er nicht die 1000 Credits für den Weiterflug besitzt erinnert auch frappierend an Passagen aus B5.
        -der Status der Menschen bei den Außerirdischen ist ähnlich (oft gefürchtet, ausgegrenzt und die Menschen müssen sich ständig neu beweisen)
        -der Rat wirkt wie der graue Rat aus B5
        -die Geth erinnern von der Form her an die Schatten
        -die Rachni als Insektenvolk entsprechen auch irgendwo einem Insektenvolk aus B5

        Für mich sind das alles zu viele Zufälle um nicht System zu haben. Bin da aber ME nicht böse.
      • Von TheLax PC-Selbstbauer(in)
        Ich habe jeden der drei Mass Effect gespielt, für die DLCs habe ich mich zwar nie interessiert, aber die Handlungsstränge der jeweiligen Teile sind mir noch gut in Erinnerung geblieben. Ich finde es sehr traurig, dass man sich bei Bioware dazu entschieden hat, dass Spiel mit jeder Fortsetzung massentauglicher zu machen. Die sog. Casualisierung hält in so ziemlich allen Spielegenres einzug und ich finde es erstaunlich, wie selten eine derartige Thematik, in der Fachpresse angesprochen wird. Ich würde gerne mal einen Artikel lesen, der sich kritisch mit diesem Thema beschäftigt. Eines der besten Argumente für die Unterhaltungsform Videospiele war bisher immer die Tatsache, dass der Spieler miteinbezogen wird, und die Spielhandlung zum Denken anregt. Man kann bei dieser Form der Unterhaltung einfach größtenteils ausschließen, dass das Gehirn auf Sparflamme schaltet und sich berieseln lässt. Natürlich gibt es Bereiche, in denen macht eine Anpassung durchaus Sinn, denn es gibt durchaus Spieltypen, welche sich einem Aussenstehenden nicht sofort erschließen. Wenn die momentane Tendenz in der Entwicklung von Spielen beibehalten wird, dann werden die sabbernden Horden gehirnloser Gestalten nicht nur im Bildschirm, sodern auch davor auftauchen.
      • Von Metty79 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Mir persönlich gefällt ME3 trotz aller Schwächen echt gut. Die Story packt mich und hat mich direkt wieder ins Mass Effect Universum gezogen. Selbst die Sachen mit der Bereitschaft reizen mich. Steigere sie im iPhone Datapad und mit gelgentlichen Multiplayer Partien und freue mich wenn sie steigt.
      • Von samet Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ist die Spielzeit länger als bei Mass Effect 1? Gibt es mehr nebenquest?
      • Von insekt Freizeitschrauber(in)
        Zitat von "Ifosil"
        Mich wundert es nicht, das dieses Spiel immer mehr abgenommen hat. Gutes Rollenspiel, tiefe Story und komplexes Gameplay... sind nix für einen casual Konsolero. Spiele werden nichtmehr für Coregamer gemacht.
        Naja der erste Teil erschien zunächst nur auf Konsole und war ja anscheinend so erfolgreich, dass man ihn fortgesetzt hat. Geh woanders trollen!
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Mass Effect 3
Bioware
Mit dem letzten Teil der Mass-Effect-Trilogie hat sich Entwickler Bioware nicht nur Freunde im eigenen Fanlager gemacht. Viele Spieler werfen Mass Effect 3 vor, dass es zu sehr an den Casual-Markt angepasst sei und sich inzwischen mehr wie ein 3rd-Person-Shooter spiele - und nicht wie ein Rollenspiel. Deshalb hat sich PCGH die Frage gestellt: Wie viel Mass Effect steckt noch in Mass Effect 3?
http://www.pcgameshardware.de/Mass-Effect-3-Spiel-44073/Tests/Mass-Effect-3-versus-Mass-Effect-1-nach-dem-Release-873050/
16.03.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/03/MassEffect3_2012-03-12_23-41-10-64.jpg
mass effect 3,mass effect,bioware
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