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Games World
      • Von Bester_Nick Lötkolbengott/-göttin
        Das Beste wäre es natürlich gewesen, man hätte vor dem schreiben des ersten Teils schon alle wesentlichen Elemente für die Story erdacht, so dass die Kernelemente des ersten, zweiten und dritten Teils am Ende perfekt ineinandergreifen. Aber die Story wurde wohl immer eher spontan in den Tag hineingeschrieben. Übergreifende Zusammenhänge wurden zwar geschaffen, aber irgendwie bekam jeder Teil sein eigenes Ding und im dritten Teil gabs ein Ende mit dem Holzhammer. Das ist wohl das Problem beim schreiben, wenn man schon am Anfang nicht exakt weiss worauf man überhaupt hinaus will. Aber um mal wieder Partei für das Spiel zu ergreifen: Die Triologie hat mir auch ohne die ausführliche und erleuchtende Pointe am Schluss viel Spass gemacht, und das Holzhammer-Ende hat immerhin einen Impuls freigesetzt, der mir persönlich reicht und vielleicht sogar noch zu einer weiteren ME-Triologie führt - ohne Shepard und mit neuen Ideen. Die Grundvoraussetzungen dafür sind ja gelegt.
      • Von plaGGy Software-Overclocker(in)
        Zitat von Split99999
        plaGGy

        Hm, ich weiss, du findest das Ende Schei... . Schade, dass du keinen Willen dazu findest, auch nur irgendetwas positiv zu sehen bzw auszulegen. Bisher hast du alle meine positiven Sichtweisen zurückgewiesen. Sag ich Rot, sagst du Grün. Sag ich Gelb, sagst du Blau. Ich glaube, da kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner. Das offene Ende ist halt Geschmackssache und Auslegungssache. Nicht umsonst wird seit 2 Wochen in fast jedem ME3-Thread kontrovers darüber diskutiert. Die Köppe braucht man sich deswegen aber nicht gegenseitig einschlagen. Ist ja nur ein Game.

        Mir ist es leider bisher nicht möglich gewesen dem Ende wirklich viel positives abgewinnen zu können.
        Es ist handwerklich schlechter als der Rest des Spiels (Grafikfehler und sehr miese Texturen, dazu sind die guten Texturen teils unpassend recycled)
        Es ist unglaubwürdiger als der Rest der Triologie.
        Es ist eine 180° Drehung zu allen Versprechen die selbst 3 Wochen vor Release noch vollmunding von führenden BioWare-Mitarbeiter via Facebook, Twitter und was weiß ich verbreitet wurden. Da kann man also nicht mehr von nicht eingehaltenen Versprechen reden, sondern im Grunde nur noch von absichtlicher Irreführung der Kunden .

        Alleine der Einsatz eines Deus Ex Machina, in großen und umfassenden Geschichten meist das ultimative Beispiel für versagen der Story-Verantwortlichen, zieht das Ende runter.

        Und ist nicht nur eine schwache Leistung, das es ihn überhaupt gibt...
        1. Er ist mehr oder weniger direkt dem Begriff entnommen... es wurde nicht mal versucht ihn zu verstecken oder eine vorhandene Person/Idee als DEM zu verwenden, z.B. die Proteaner VI oder Liara - Nein, man nimmt etwas das vollkommen außerhalb der Logik existiert...
        2. Er taucht zum allerersten Mal 10 Minuten vor Schluss einer fast 100h Triologie auf.
        3. er schließt keine Plotholes... er öffnet einfach noch mehr.
        4. Er passt so überhaupt nicht in Geschichte.

        Also haben sie es also echt geschafft eine schlechtes Stilmittel, noch viel schlechter einzusetzen...

        Natürlich gibt es auch 1-2 positive Aspekte, z.B. das man versucht hat kein Standart-Ende zu wählen. Leider ist man damit grandois gescheitert.
      • Von Bester_Nick Lötkolbengott/-göttin
        plaGGy

        Hm, ich weiss, du findest das Ende Schei... . Schade, dass du keinen Willen dazu findest, auch nur irgendetwas positiv zu sehen bzw auszulegen. Bisher hast du alle meine positiven Sichtweisen zurückgewiesen. Sag ich Rot, sagst du Grün. Sag ich Gelb, sagst du Blau. Ich glaube, da kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner. Das offene Ende ist halt Geschmackssache und Auslegungssache. Nicht umsonst wird seit 2 Wochen in fast jedem ME3-Thread kontrovers darüber diskutiert. Die Köppe braucht man sich deswegen aber nicht gegenseitig einschlagen. Ist ja nur ein Game.
      • Von plaGGy Software-Overclocker(in)
        Zitat von Split99999
        Auch offenes Ende genannt. Die Antworten auf diese Fragen muss man sich selber geben, was mit ein wenig Vorstellungskraft auch nicht sonderlich schwer ist. Dass da viele keine Lust zu haben finde ich sehr verwunderlich. Scheinbar akzeptieren viele nur noch vorgekaute Enden. Das Ende ist nunmal so wie es ist. Shepard hat es leider nicht geschafft auf alles eine Antwort zu finden, aber er hat immerhin einige Ansätze dafür bekommen. Und das ist angesichts der ausweglosen Situation schon mehr als man erwarten kann.

        Das Ende ist der Story im Grunde sehr treu geblieben. Die Reaper bleiben nach wie vor über weite Strecken mysteriös und der Krieg zwischen Reaper und Mensch ist, wie über die 3 teile stets suggeriert, genausowenig ein Krieg wie ein Krieg zwischen Mensch und Made. Realistisch betrachtet wären sogar gar keine Antworten und die totale Auslöschung der Menschheit und aller anderen hochentwickelten organischen Wesen wahrscheinlich gewesen. Das wäre zwar noch weniger Hollywood-End oder Happy-End mäßig und würde keinem gefallen, aber schlecht im Sinne von schlecht geschrieben oder gar überraschend wäre es nicht. Mit dem von Bioware erdachten Ende(n) hat man immerhin etwas. Biowares Ende ist sehr mutig, da es dem Mainstream nicht den Wunsch nach Klarheit, Freude und Entscheidungsfreiheit erfüllt. Ich finds gut, aber Bioware hätte in ihrem eigenen Interesse dem Mainstream mehr entgegen kommen sollen.

        Dann hätten sie auch garnichts machen können und sagen müssen: hey, keinen Bock auf ME 3 denkt euch selbst ein Ende!
        Sie haben einen definitiven Abschluss der Trilogie versprochen und kein Ende ala "Wir werfen dir ein paar Brocken hin, denk dir deinen Teil!".

        Sie haben zudem Antworten versprochen, umfassende Antworten auf die meisten Fragen die noch offen waren, und zwar mehrmals von verschiedener Seite aus zu verschiedenen Zeitpunkten vor Release, auf Twitter, auf der HP in Interviews und auf Facebook; geliefert haben sie diese nicht, eher noch mehr Fragen aufgeworfen und bereits beantworteten Fragen haben sie zudem noch widersprochen.
        Und die Story ist sich garnicht treu geblieben. Es gab bisher nie einen harten Cliffhanger, in keinen Buch und keinem der Vorgänger, es gab niemals komplett übernatürliche Wesen und komplett unlogische Zusammenhänge. Die interne Mass-Effect Logik war teils einfach überragend schlüßig. Hier gibts nun alles auf einmal...
      • Von Bester_Nick Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Hleothoron
        Ich möchte sicherlich nicht die künstlerische Freiheit der Entwickler absprechen. Manch einer der enttäuschten Fans würde sicherlich auch ein solches Ende akzeptieren, wenn es vernünftig eingeführt, erklärt und ausgearbeitet wird. Wenn erklärt wird, warum alles vorhergehend Erreichte, Geschaffene und Entschiedene am Ende keine Auswirkungen hat. Woher die Reaper wirklich kommen und warum man am Ende doch keinen Einfluss hat. Gebt mir eine übersinnliche, von mir aus religiöse Erklärung und keinen Gottesavatar in Form eines Kleinkindes, der mehr ein Dämon darstellt als die Weisheit und Erleuchtung. Erklärt mir, warum synthetische Lebensformen unausweichlich alles biologische vernichten müssen und synthetische Lebensformen gerade dazu benötigt werden, um genau das zu tun?

        Aber es wird so gut wie nichts erklärt.
        Auch offenes Ende genannt. Die Antworten auf diese Fragen muss man sich selber geben, was mit ein wenig Vorstellungskraft auch nicht sonderlich schwer ist. Dass da viele keine Lust zu haben finde ich sehr verwunderlich. Scheinbar akzeptieren viele nur noch vorgekaute Enden. Das Ende ist nunmal so wie es ist. Shepard hat es leider nicht geschafft auf alles eine Antwort zu finden, aber er hat immerhin einige Ansätze dafür bekommen. Und das ist angesichts der ausweglosen Situation schon mehr als man erwarten kann.

        Das Ende ist der Story im Grunde sehr treu geblieben. Die Reaper bleiben nach wie vor über weite Strecken mysteriös und der Krieg zwischen Reaper und Mensch ist, wie über die 3 teile stets suggeriert, genausowenig ein Krieg wie ein Krieg zwischen Mensch und Made. Realistisch betrachtet wären sogar gar keine Antworten und die totale Auslöschung der Menschheit und aller anderen hochentwickelten organischen Wesen wahrscheinlich gewesen. Das wäre zwar noch weniger Hollywood-End oder Happy-End mäßig und würde keinem gefallen, aber schlecht im Sinne von schlecht geschrieben oder gar überraschend wäre es nicht. Mit dem von Bioware erdachten Ende(n) hat man immerhin etwas. Biowares Ende ist sehr mutig, da es dem Mainstream nicht den Wunsch nach Klarheit, Freude und Entscheidungsfreiheit erfüllt. Ich finds gut, aber Bioware hätte in ihrem eigenen Interesse dem Mainstream mehr entgegen kommen sollen.
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Mass Effect 3
Mass Effect
Das Mass Effect 3-Ende - ein Drama in drei Akten. Heute mit Teil vier, denn überraschend stellt sich die Konkurrenz vor das Studio Bioware. Prominente Köpfe der Industrie legen Bioware nahe, das Ende nicht aufgrund der Proteste der Spieler zu ändern.
http://www.pcgameshardware.de/Mass-Effect-3-Spiel-44073/News/Mass-Effect-873993/
21.03.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/03/Mass_Effect_3_Test_-_Waffen_02.jpg
mass effect,ea electronic arts,bioware
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