Z87-Mainboards von Asus für Haswell-CPUs ausprobiert

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Asus zeigte uns vorab alle neuen Mainboards mit Sockel 1150 für Intels Haswell-Generation. Während der Präsentation in Amsterdam wurden uns alle Besonderheiten demonstriert und wir konnten erste Fotos sowie Videos erstellen.

Wie gewohnt unterteilt Asus seine Mainboards in drei Klassen: Die Modelle der ROG-Reihe (Republic of Gamers als Anspielung auf ROC - Republic of China) eignen sich für besonders anspruchsvolle Spieler sowie ambitionierte Übertakter, sind aber auch dementsprechend teuer. Die beiden neuen Modelle der Serie "The Ultimate Force" sollen, wie von TUF-Modellen gewohnt, auch unter extremen Bedingungen stabil laufen. Dazu kommen die regulären Sockel-1150-Mainboards, bei denen es allerdings auch zahlreiche Besonderheiten gibt. Aufgrund dieser Unterteilung und der Menge an Neuerungen haben wir uns dazu entschieden, jeder Serie einen eigenen Online-Artikel zu widmen, jeweils begleitet von einem Video. Hier finden Sie die Standard-Asus-Boards, die sicher die größte Zielgruppe ansprechen. Zu den ROG-, Sabertooth- und Gryphon-Boards finden Sie im Laufe des Vormittags weitere, ausführliche Artikel.

Z87-Mainboards von Asus für Haswell-CPUs ausprobiert: Formsache

Die ersten Neuerungen der Z87-Mainboards gegenüber bisherigen Platinen mit Sockel 1155 (Sandy Bridge & Ivy Bridge) sowie Sockel 1156 (Lynfield und Clarkdale): Bei der Namensgebung von Sockel-1150-Platinen verzichtet Asus auf die ersten Buchstaben und bringt lediglich die Bezeichnung des Chips und die Produktklassifizierung im Mainboard-Namen unter. So heißt zum Beispiel die neue Deluxe-Variante schlicht Z87-Deluxe, während der direkte 1155er-Vorgänger P8Z77-V Deluxe genannt wurde. Eine Ausnahme ist das Workstation-Modell P9D WS. Zudem ist die Farbgebung neu: Die Platinen sind nach wie vor schwarz, doch alle Elemente, die vorher blau waren, sind nun goldfarben beziehungsweise gelb. Als wir einen Asus-Sprecher nach dem Grund für den Farbwechsel fragten, meinte er: "Die Kombination aus Schwarz und Blau haben sehr viele andere Hersteller übernommen, daher war es Zeit für etwas Neues."

Z87-Mainboards von Asus für Haswell-CPUs ausprobiert: Energieeffizienz

Die neuen Sockel-1150-Boards bieten mehrere Möglichkeiten zum Stromsparen sowie für eine Leistungssteigerung, die Asus unter dem Begriff "4-Way-Optimization" zusammenfasst. Diese beinhalten die digitale Stromversorgung, automatische Übertaktung für den Prozessor und die in die CPU integrierte Grafikeinheit, die automatische Lüftersteuerung sowie die Stromspartechnik EPU. Die Funktionen sollen automatisch ineinander übergreifen. Hierfür eignet sich die neue Version des Tools AI Suite. Diese eignet sich für Feintuning, verfügt aber auch über eine "Vollautomatik"-Taste, mit der das System optimal abgestimmt werden soll. So wird beim Spielen zum Beispiel automatisch der CPU-Takt angehoben - je nach CPU auch über den Turbo-Takt hinaus. Die digitalen Spannungswandler stellen dabei angeblich die optimale Stromversorgung sicher, während die Lüftersteuerung beim CPU-Propeller für eine hohe Drehzahl sorgt. Sobald der Anwender aufwendige Multimedia-Anwendungen wie zum Beispiel Video-Schnitt startet, wird zwar ebenfalls der Takt gesteigert, Spannung und Lüfterdrehzahl sollen aber nicht höher als nötig sein. Das Prinzip gibt es natürlich bereits bei älteren Mainboards.

Neu ist allerdings, dass ein zusätzlicher Controller in der Lage ist, automatisch zu erkennen, ob USB- oder SATA-Ports aktuell benötigt werden und diese dynamisch abschaltet. So könnte die Leistungsaufnahme des PCs noch weiter sinken. Das funktioniert aber nur mit Ports von Zusatz-Controllern. Natürlich können Sie auch nicht benötigte SATA- oder UEFI-Ports im UEFI abschalten, allerdings arbeitet die Asus-Lösung automatisch - das ist ein Vorteil falls Sie manche USB-Ports nur manchmal nutzen. Zudem ist die automatische Variante einfacher für unerfahrene Anwender.

Nett für Silent-Fans: Der Anschluss für den CPU-Lüfter verfügt über eine zusätzliche Lasche an der Seite. Wenn Sie einen 4-Pin-Lüfter verwenden, wird diese Lasche hineingedrückt und das System erkennt sofort, dass es sich um einen PWM-Lüfter handelt. Dementsprechend werden passende Profile geladen um beispielsweise eine geringere Gesamtspannung zu erreichen, weshalb das typische Lüfteraufheulen beim Rechnerstart entfällt.

Z87-Mainboards von Asus für Haswell-CPUs ausprobiert​: Neue UEFI-Besonderheiten

Die übersichtliche und schnelle UEFI-Oberfläche hat Asus für die Sockel-1150-Generation noch weiter verbessert. So können Sie zum Beispiel Funktionen, die Sie häufig nutzen, als Favorit kennzeichnen. Alle Favoriten tauchen in einem separaten Menü auf und sind daher sehr schnell und einfach erreichbar. Das geht einfach mit der F4-Taste oder der rechten Maustaste. Zudem lassen sich Shortcuts festlegen. Per Quick-Note-Funktion legen Sie Notizen an, die im UEFI-Menü wie ein Post-it-Zettel dargestellt werden. Sehr praktisch ist auch die chronologische Übersicht der Änderungen, die Sie im UEFI durchgeführt haben.

Wir hoffen, dass wir Ihnen schon in der nächsten Ausgabe einen Test der ersten Sockel-1150-Mainboards bieten können.

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    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von G0NZ0 Software-Overclocker(in)
        Jo Lochabstände sind die gleichen.
      • Von G0NZ0 Software-Overclocker(in)
        Jo Lochabstände sind die gleichen.
      • Von ITpassion-de Volt-Modder(in)
        AW: Z87-Mainboards von Asus für Haswell-CPUs ausprobiert

        Weiß jemand zufällig ob die CPU Cooler vom Sockel 1155 auf den neuen Boards paßen?
      • Von BlackNeo BIOS-Overclocker(in)
        AW: Z87-Mainboards von Asus für Haswell-CPUs ausprobiert

        Zitat von Scooteria
        (...)aber ich warte wie immer auf die ersten Tests bevor ich mir doch wieder ein ROG-Board hole!!!

        Die ROG Boards werden wie immer sein: Schrecklich überteuert, mit Features vollgepackt wie blöd, gut zum Extrem-Benchen aber schreckliche Diven die rumzicken ohne Ende wenn man irgendwas nicht passt und dann in die RMA müssen.
      • Von G0NZ0 Software-Overclocker(in)
        AW: Z87-Mainboards von Asus für Haswell-CPUs ausprobiert

        Zitat von XD-User
        Das denke ich mir auch, ich meine ok VGA, aber wer um Himmelswillen benutzt denn noch PS2 Anschlüsse im Allgemeinen ? : o

        Ich nutze es noch, USB ist für n-key rollover nicht grade prädestiniert.
      • Von Scooteria Freizeitschrauber(in)
        AW: Z87-Mainboards von Asus für Haswell-CPUs ausprobiert

        Zitat von BlackNeo
        .... musste bisher schon fast alles in die RMA schicken, auf den Asus Support und 4 Wochen auf ein Board zu warten habe ich wenig Lust.

        Oh man da hast du echt pech mit der Qualität! Ich bevorzuge seit jeher ASUS und hatte noch nie einen Defekt oder Ähnliches... allein mein ASUS Crosshair IV Formula läuft seit 3 Jahren absolut stabil trotz übertaktung...

        Ich bin mal bespannt wie sich die Preise entwickeln den ich möchte auf jeden Fall auf Intel umsteigen aber vermutlich erst zum Herbst hin und auch dann bekomme ich wieder ein ASUS-Board der ROG-Serie.

        Die Frage die sich mir stellt ist wann kommt das Maximus auch als Formula?
        Wer Infos dazu hat, immer her damit!!!

        Und was die neue Farbgebung der neuen ASUS-Boards angeht, so muss ich sagen ist das schwarz/gold Design echt mal was anderes und mich persönlich spricht es wirklich an aber ich warte wie immer auf die ersten Tests bevor ich mir doch wieder ein ROG-Board hole!!!
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