• Von Frieseal Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von DARPA
        6 GBit/s = 750 MB/s -> Das ist das Maximum, was durch die Leitung kann.
        Achso, dachte immer es handelt sich um GByte, aber jetzt ist mir aufgefallen, dass in den Angaben immer ein kleines "b" steht und das bedeutet ja Gigabit (=> GB = GigaByte / Gb = Gigabit).
        Nichtsdestotrotz würden mir 750 MB/s locker ausreichen, aber dann fielen ja 2 SATA Ports weg, daher bleibts auf jeden Fall bei der PCIe M.2...

        Vielen dank und LG
      • Von DARPA Freizeitschrauber(in)
        6 GBit/s = 750 MB/s -> Das ist das Maximum, was durch die Leitung kann.
        Den tatsächlichen Speed bestimmen aber die Hardwarekomponenten der SSD. Daher haben die einzelnen Modelle unterschiedliche Lese- und Schreibraten.
      • Von Frieseal Schraubenverwechsler(in)
        1000 Dank, liebe Leute, der Nebel hat sich weitestgehend gelichtet

        Obwohl ich mich jetzt aufgrund des Lane Sharings für eine PCIe SSD entschieden habe, frage ich mich, wieviel das Protokoll wirklich bringt. Selbst schnellste SSDs erreichen keine 6 GB/s, geschweige denn, mehr. Wie kann es hier zu einem Flaschenhals kommen?

        Bezüglich RAM-OC bin ich mittlerweile auch zu dem Schluss gekommen, dass sich das nur auf H170-/B150-Mainboards auswirkt. Irritiert hatte mich, dass dieses Feature auch bei Z170 Boards auf der HP von Asrock beworben wird...aber nuja...Werbung halt


        Beste Grüße!
      • Von PCGH_Torsten Redakteur
        Zitat von Frieseal
        Erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort!

        Ich frage lieber nochmal ganz konkret nach, da ich nicht sicher bin, was eine "SATA-M.2-SSD" ist:
        Wie DARPA schon erklärt hat: Viele ältere oder günstigere M.2-Massenspeicher nutzen das SATA-Protokoll für die Datenübertragung. Hierbei handelt es sich nur um eine kompakte Bauform für Notebooks. Da der Z170 maximal 6 SATA-Geräte ansteuern, werden bei Nutzung eines derartigen Laufwerkes SATA-Ports deaktiviert. Aus schalttechnischen Gründen meist zwei. Das verlinkte Modell müsste in diese Kategorie fallen, PCI-Express-M.2-SSDs nutzen mindestens die Bandbreite von zwei PCI-Express-2.0-Lanes für die Anbindung und würden dann mit 10 statt 6 GBit/s angegeben werden. Einen echten Performance-Vorteil bieten aber erst Modelle mit ×4-Anbindung.

        Zitat
        Das heißt also, auch wenn der RAM nicht automatisch als dieser "spezielle" OC-RAM von Samsung oder Kingston erkannt wird, habe ich die gleichen Möglichkeiten, nur dass ich ohne solche DIMMs die Einstellungen von Hand vornehmen muss?

        Leider hast du dich nicht zu der geringeren Größe des Mainboards geäußert. Denkst du, das passt in ein Standard ATX Gehäuse (meins ist zwar schon bald 9 Jahre alt, aber ich sehe keinen Grund, ein Neues zu kaufen).

        Beste Grüße!
        Kleinere ATX-Mainboards (micro-, flex- oder auch ITX) passen immer in Standard-ATX-Gehäuse.

        Die RAM-Funktionen kann ich im Moment nur anhand des Asrockswerbetextes interpretieren. Diesen deute ich so, dass Asrock bei bestimmten RAM-Modulen in H170-/B150-Mainboards automatisch Einstellungen vornimmt, die bei diesen PCHs nicht manuell eingestellt werden können – wohl aber beim Z170.
      • Von DARPA Freizeitschrauber(in)
        M.2 beschreibt quasi nur die Schnittstelle bzw. Formfaktor der SSD. Die Unterteilung in SATA und PCIe beschreibt die Anbindung und somit die Geschwindigkeit (Übertragungsrate) der SSD.

        SATA-M.2 SSDs sind also nix anderes als 2,5'' SSDs in einem anderen Formfaktor. Die Übertragungsrate beträgt bei beiden Bauformen max. 6 GBit/s (SATA 3). Da von beiden Formen die gleiche Anbinung (SATA) genutzt wird, kommt es auch zu Lanesharing.

        Will man also wirklich einen höheren Speed haben, muss man M.2 SSDs mit PCIe Anbindung verwenden. Hierbei ist noch im Detail auf die Anzahl der genutzen Lanes zu achten, im Idealfall PCIe 3.0 x4. Das bringt dann max. 32 GBit/s.
        Außerdem macht es eigentlich nur Sinn, mindestens 2 schnelle PCIe SSDs zu verbauen, zwischen denen man Daten kopiert. Nutzt man nur eine und tauscht Daten mit einer SATA Schnittstelle, limitiert letztere und man landet wieder bei max. 6 GBit/s.

        Jetzt sollte auch der Preisunterschied klar sein.
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