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  • Biostar Gaming Z97X: Oberklasse-Mainboard vom Außenseiter im Test

    Biostar Gaming Z97X: Zahlreiche PCI-Express-Splitter weisen auf die Umverteilung von 16 PCI-E-3.0-Lanes über 3 mechanische ×16-Slots hin. Im Gegenzug sorgt der PCI-E-Switch hinter dem unteren ×1 für entspannte PCI-E-2.0-Verhältnisse. Quelle: PC Games Hardware

    Die Firma Biostar wird noch immer mit dem Vorurteil konfrontiert, minderwertige Billig-Mainboards zu produzieren. Dabei setzt man sein umfangreiches OEM-Know-How seit Jahren auch in der Oberklasse ein. Wir testen das aktuelle Sockel-1150-Flagschiff und zeigen, warum die Unterschiede zwischen Mainboardmodellen oder gar UEFI-Einstellungen heute schwerer wiegen, als zwischen Herstellern.

    "Biostar" - viele Nutzer zucken bei diesem Namen entweder mit der Schulter oder erinnern sich an schlechte Erfahrungen aus Zeiten der Jahrtausendwende. Damals lag der Unterschied zwischen einem Einsteiger- und einem Oberklasse-Mainboard oft nicht in der Ausstattung, sondern im Entwicklungsaufwand, der in einen stabilen Betrieb selbst in fordernden Szenarien investiert wurde. Günstige Einsteiger-Mainboards gerieten in leistungsfähigen Gaming-Rechners schnell an ihre Limits und der Ruf von Herstellern am unteren Ende der Preisskala, nicht nur von Biostar, litt unter sich häufenden Absturzbeschwerden.

    15 Jahre später sind Chipsatzmodelle, die selbst bei Standard-Taktraten kurz vor dem Absturz stehen, ausgestorben, der Preisdruck verschiedener Klassen spiegelt sich nur noch in der Ausstattung wieder und Biostar nutzt seine jahrzehntelange Erfahrung auch in der Mittel- und Oberklasse. Ob diese Bemühungen von Erfolg gekrönt sind, wissen aber nur die Wenigsten. Das erste Biostar-Mainboard findet sich in der PCGH-Preisvergleich-Suchstatistik auf Platz 100, private Nutzer und Praxiserfahrungen sind entsprechend selten. Wir haben deswegen das Gaming Z97X zum Test gebeten und geprüft, ob sich Biostar erfolgreich von den Billig-Wurzeln emanzipiert hat.

    13:29
    Biostar Gaming Z97X: Oberklasse-Mainboard vom ehemaligen Billig-Hersteller im Video

    Biostar Gaming Z97X: CPU-Umfeld

          

    Biostar Gaming Z97XBiostar Gaming Z97XQuelle: PC Games HardwareIn der oberen Hälfte der 190-Euro-Platine findet sich zunächst der klassentypische Aufbau: Rechts des Sockel 1150 finden sich vier RAM-Slots für das Dual-Channel-DDR3-Interface der CPU, dass dank Z97-PCH auch oberhalb der von Intel spezifizierten DDR3-1600 betrieben werden kann; passende Teiler stehen bis DDR3-2933 zur Verfügung. Links und oberhalb befindet sich die 12 phasige Stromversorgung (angesteuert über einen 6-fach-Controller und 6 Phasen-Verdoppler), deren Mosfets mit kompakten aber fein strukturierten Kühlkörpern versehen sind. Deren große Oberfläche sorgt für eine merklich bessere Wärmeabgabe als bei einigen deutlich größeren, aber wenig strukturierten Alublöcken anderer Hersteller. Wir messen knapp 47 °C (auf der Mainboard-Rückseite) nach einer Dreiviertelstunde mit maximaler CPU-Last. Zum Vergleich: Die Temperaturen des keineswegs schlecht gekühlten Asus R.O.G. Maximus VII Ranger lagen im Test beinahe 10 Kelvin höher.

    Biostar Gaming Z97X: Design

          

    Biostar Gaming Z97X: Die Plastikverkleidung lässt sich in einzelnen Segmenten abnehmen, ist aber auch luftig genug für gute Spannungswandler-Temperaturen.Biostar Gaming Z97X: Die Plastikverkleidung lässt sich in einzelnen Segmenten abnehmen, ist aber auch luftig genug für gute Spannungswandler-Temperaturen.Quelle: PC Games HardwareDas ist umso erstaunlicher, wenn man die optische Gestaltung des Gaming Z97X bedenkt. Weite Teile des Mainboards, einschließlich aller Kühlkörper, werden nämlich von einer großflächigen Plastikverkleidung bedeckt. Im Gegensatz zu Asus' Thermal Armor, die sich beispielweise auf der bekannten Sabertooth-Baureihe findet, dient die Biostars aber allein der Optik und versucht nicht, das Mainboard von der umgebenden Luft abzutrennen. Dank großzügiger seitlicher Öffnungen reagiert die Mainboardkühlung somit genauso auf den Luftstrom von Gehäuse- und CPU/GPU-Lüftern, wie bei nicht verkleideten Mainboards. Wer diese bevorzugt, kann die Abdeckung übrigens auch einfach demontieren - und das sogar in einzelnen Segmenten (1× I/O- und Sound-Bereich, 2× Spannungswandler, 1 M.2× und Southbridge-Bereich). So kann jeder seine eigene Optik finden oder sich zusätzlichen Platz für übergroße CPU-Kühler schaffen.

    Biostar Gaming Z97X: I/O Panel - mit USB 3.1

          

    Biostar Gaming Z97X: Geheimnis? Die mittleren beiden USB-Ports sehen zwar aus, wie alle anderen, arbeiten aber mit doppelt so schnellem USB 3.1.Biostar Gaming Z97X: Geheimnis? Die mittleren beiden USB-Ports sehen zwar aus, wie alle anderen, arbeiten aber mit doppelt so schnellem USB 3.1.Quelle: PC Games HardwareEbenfalls "finden" kann man etwas am I/O-Panel - wenn man überhaupt sucht. Denn was andere Hersteller mehrfach in Namen, auf der Webseite und möglichst groß auf der Verpackung als Special-Feature bewerben, erhält bei Biostar noch nicht einmal eine farbliche Markierung oder einen passenden Schriftzug auf der I/O-Blende: USB 3.1. Tatsächlich verfügt das Gaming Z97X über einen entsprechenden Zusatzcontroller und ist somit eines der ersten Mainboards am deutschen Markt, die kommende USB-Peripherie mit der gegenüber USB 3.0 verdoppelten Bandbreite von 10 GBit/s anbinden. Ebenfalls ungewöhnlich präsentieren sich die Monitoranschlüsse. Biostar verbaut nämlich gleich deren vier, obwohl die integrierte Grafikeinheit der Sockel-1150-CPUs nur drei Monitore ansteuern kann. Der zweite HDMI-Port kann dementsprechend nur alternativ zum DVI-I genutzt werden, erspart damit aber immerhin Adapter-Lösungen bei Anschluss mehrerer HDMI-Geräte. Zeitgleich nutzbar sind dagegen die beiden Gigabit-LAN-Ports, die dem Nutzer die Qual der Wahl zwischen einem Killer- und einem Intel-Netzwerkcontroller lassen. Der restliche I/O-Bereich gestaltet sich mit vier weiteren USB-3.0-Ports, Maus-/Tastatur-PS/2-Combo-Port und den üblichen Sound-Anschlüssen konventionell.

    Biostar Gaming Z97X: Interne Anschlüsse

          

    Wer nach den zahlreichen externen High-Speed-Anschlüsse Abstriche im inneren befürchtet, wird positiv überrascht. Neben den sechs Standard-SATA-Ports des Z97 PCHs (zwei davon alternativ als SATA-Express-Port nutzbar) gibt es noch einen siebten und achten Port, die von einem AS-Media-Zusatzcontroller versorgt werden. Ebenfalls mit an Bord sind ein USB-3.0-Front-Panel-Header und ein M.2-Slot, der über eine eigene Klappe in der Plastikverkleidung zugänglich ist. Letzterer wird, wie bei vielen Sockel-1150-Boards über zwei der Flex-I/O-Ports des Z97 angebunden, die alternativ auch SATA-Funktionalität bereitstellen. Dem entsprechend ist maximal PCI-Express-2.0-×2-Geschwindigkeit möglich und bei Nutzung des M.2-Slots werden zwei der acht SATA-Ports deaktiviert.

    Biostar Gaming Z97X: PCI-Express-Lane-Verteilung

          

    Biostar Gaming Z97X: Zahlreiche PCI-Express-Splitter weisen auf die Umverteilung von 16 PCI-E-3.0-Lanes über 3 mechanische ×16-Slots hin. Im Gegenzug sorgt der PCI-E-Switch hinter dem unteren ×1 für entspannte PCI-E-2.0-Verhältnisse.Biostar Gaming Z97X: Zahlreiche PCI-Express-Splitter weisen auf die Umverteilung von 16 PCI-E-3.0-Lanes über 3 mechanische ×16-Slots hin. Im Gegenzug sorgt der PCI-E-Switch hinter dem unteren ×1 für entspannte PCI-E-2.0-Verhältnisse.Quelle: PC Games HardwareWer mitgezählt hat, wird sich spätestens bei der internen Ausstattung Sorgen über die Erweiterbarkeit gemacht haben. Parallel zu sechs USB-3.0-Ports (4 extern, 2 intern) und sechs SATA-Anschlüssen kann Intels 9er-Chipsatzreihe nämlich nur sechs PCI-Express-2.0-Lanes bereitstellen. Zwei davon werden für Netzwerkcontroller genutzt, eine für den zusätzlichen SATA- und zwei für den USB-3.1-Controller benötigt. Den drei PCI-Express-2.0-Slots droht somit eigentlich Lane-Sharing - hätte sich Biostar nicht einen zusätzlichen PCI-Express-Switch erlaubt, der die Anbindung mehrerer Geräte, die eine Lane selten oder nie auslasten, an einen einzelnen Port erlaubt. So gehört das Gaming Z97X zu einem der wenigen Oberklasse-Mainboards, bei dem sich die gesamte PCI-E-2.0-Funktionalität zeitgleich nutzen lässt.

    Das gleiche lässt sich leider nicht für PCI-Express 3.0 behaupten. Insgesamt drei mechanische ×16-Slots für den schnelleren Standard verbaut Biostar, die CPU kann aber lediglich 16 Lanes bieten. So wird aus der ×16/×0/×0-Anbindung bei Einbau einer zweiten (Grafik-)Karte eine ×8/×8/×0-Konfiguration und wer die Triple-Crossfire-Funktionalität tatsächlich ausnutzt, wird auf ×8/×4/×4 beschränkt. Noch nutzloser ist aber der Einbau mehrerer Geforce. Nicht nur, dass Nvidia grundsätzlich keine ×4-Slots für SLI-lizensiert, was den Z97 prinzipiell auf Dual-SLI beschränkt. Zusätzlich verzichtet Biostar grundsätzlich auf jede Form von SLI-Zertifizierung, so dass der Multi-GPU-Betrieb auch mit zwei Karten im Treiber gesperrt bleibt. Immerhin erlaubt das Slot-Layout die Nutzung aller drei ×1-Slots bei Einbau einer Dual-Slot-Grafikkarte. So ist die Erweiterbarkeit auf ähnlichem Niveau wie bei vielen anderen Sockel-1150-ATX-Platinen, auch wenn zwei von drei PCI-Express-3.0-Slots nur eingeschränkt nutzbar sind.

    Biostar Gaming Z97X: Performance und UEFI

          

    Clever: Die Status-Anzeige des Biostar Gaming Z97X gibt im laufenden Betrieb kein nutzloses 'AA' aus, sondern die aktuelle CPU-Temperatur.Clever: Die Status-Anzeige des Biostar Gaming Z97X gibt im laufenden Betrieb kein nutzloses "AA" aus, sondern die aktuelle CPU-Temperatur.Quelle: PC Games HardwareWenig Spektakuläres gibt es über die Leistung und die Tuning-Möglichkeiten zu berichten. "Alles wie gewohnt" ist im Vergleich zur etablierten Konkurrenz aber keine Abwertung, sondern schlichtweg die Feststellung, dass alle heute verfügbaren Z97-Mainboards mehr Einstellmöglichkeiten bieten, als 99% der Nutzer benötigen. Auch Biostar gibt sich hier keine Blöße; nur eine einzelne, sehr verzichtbare Option haben wir nicht gefunden: Als einziges Mainboard im PCGH-Testlabor seit langem scheint das Gaming Z97X nicht über eine automatische Übertaktung zu verfügen. Da deren Nutzung nur selten empfehlenswert ist, dürfte diese aber kaum einen Nutzer stören.

    Anders könnte dies bei der Boot-Geschwindigkeit aussehen. Mit 20 Sekunden vom Einschalten bis zum Windows-8-Desktop (Fast Boot deaktiviert) ist Biostar zwar nicht unbedingt langsam - aber die Konkurrenz braucht im Schnitt nur 15 Sekunden. Schuld an der Verzögerung ist der AS-Media-SATA-Controller, der einen eigenen POST-Schritt einfügt. Wird er im UEFI deaktiviert, ist auch ein Gaming-Z97X-Rechner nach 14,4 Sekunden einsatzbereit. Unauffällig präsentieren sich Rechenleistung und Stromverbrauch. Auf ersteres hat der Mainboardhersteller allenfalls durch Sub-Timing-Automatiken einen geringen Einfluss, bei letzterem legt Biostar mit leicht erhöhten 1,3 Watt im Stand-By (Mittelwert bisher getesteter Boards circa 1 Watt) und eher niedrigen 306 Watt unter Volllast (Mittelwert 315 Watt) ein durchschnittliches Ergebnis vor.

    Biostar Gaming Z97X: Special Features

          

    Das dem Biostar Gaming Z97X beiliegende Front-Panel schleift Audio-Signale nicht einfach durch (beziehungsweise nur auf ausdrücklichen Wunsch), sondern beinhaltet einen vollwertigen Stereo-Audio-Codec.Das dem Biostar Gaming Z97X beiliegende Front-Panel schleift Audio-Signale nicht einfach durch (beziehungsweise nur auf ausdrücklichen Wunsch), sondern beinhaltet einen vollwertigen Stereo-Audio-Codec.Quelle: PC Games HardwareAn anderer Stelle versucht man sich dagegen abzuheben und so hat das Gaming Z97X, neben USB 3.1 und der Plastikverkleidung, noch drei weitere ungewöhnliche Ideen zu bieten. Die erste bemerkt man sofort nach Öffnung des Kartons, der zu einem erheblichen Teil von einem Front-Panel ausgefüllt wird. Dieses erscheint zunächst eine sehr einfache Lösung mit Headsetanschlüssen und ein paar Audio-bezogenen Tasten zu sein, wie man sie in modernen Gehäusen mit Audio-Frontanschlüssen eigentlich nicht braucht. Ein Blick auf die Kabel und ins Innere zeigt jedoch: Hierbei handelt es sich nicht um eine einfache Steckerleiste, sondern um einen kompletten, eigenständigen Stereo-Sound-Codec, der auf Knopfdruck die Arbeit des auf dem Mainboard verbauten ALC 898 übernimmt. Das Verhältnis auf Aufwand zu Nutzen erscheint auch hier fragwürdig und wir werden die Soundqualität dieser Lösung beim nächsten Vergleich von Onboard- und dedizierten Soundlösungen sicherlich genau unter die Lupe nehmen. Aber den Vorwurf, nichts fürs Geld zu bieten, muss sich Biostar jedenfalls nicht gefallen lassen.

    Biostar Gaming Z97X: Willkommen im 21. Jahrhundert - so sollten Treiber ausgeliefert werden. Ob Asus, Asrock, Gigabyte und MSI nachziehen?Biostar Gaming Z97X: Willkommen im 21. Jahrhundert - so sollten Treiber ausgeliefert werden. Ob Asus, Asrock, Gigabyte und MSI nachziehen?Quelle: PC Games HardwareWesentlich unauffälliger, aber ungleich nützlicher, ist ein zweiter Packungsinhalt: An Stelle einer Treiber-CD liegt nämlich ein USB-Stick (4 GiB, 1,9 davon belegt) bei. Eine lange überfällige Innovation, die wir uns auch von anderen Herstellen wünschen würden; schließlich hat jedes Mainbaord USB-Anschlüsse aber längst nicht mehr jeder PC ein optisches Laufwerk. Ebenfalls ein willkommener Ansatz: Die Onboard-Status-Anzeige, deren Codes die Diagnose etwaiger Boot-Fehler erleichtert, zeigt nach dem Booten nicht etwa einen nutzlosen "alles OK"-Code an, wie bei anderen Herstellern, sondern die aktuelle CPU-Temperatur. Davon profitiert man zwar nur in einigen Situationen, trotzdem fragt man sich, warum Asus, Asrock, Gigabyte und MSI in den letzten 10-20 Jahren nicht auf diese einfache Idee gekommen sind?

    Biostar Gaming Z97X: Fazit

          

    Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass das Gaming Z97X auf Augenhöhe mit den Angeboten renommierterer Marken konkurriert. In der PCGH 06/2015 landet man zwar auf dem undankbaren fünften von fünf Plätzen, verantwortlich hierfür ist aber eher unterm Strich geringe Abstand zwischen heutigen Mainboards. Die hohe Integrationsdichte aktuelle CPUs und PCHs lässt den Mainboard-Herstellern schlicht wenig Raum, um sich positiv abzuheben. Biostars einziger Patzer ist die Bootzeit des SATA-Zusatzcontrollers. Deaktiviert man diesen im UEFI, reicht es schon für Platz 3 und wenn man die SLI-Lizenzierung ignoriert, wäre Platz 2 in Reichweite. Somit gilt beim Mainboardkauf weiterhin: Am wichtigsten ist die Auswahl eines Modells, dessen Ausstattung am besten zu den eigenen Ansprüchen passt. Ist dies im Falle des Gaming Z97X gegeben, so kann man den Kauf von Biostar nur empfehlen.

    PCGH-Wertung
    2,34
    Leserwertung:
     
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    ProduktGaming Z97X
    Hersteller Biostar (www.biostar-europe.com)
    Preis/Preis-Leistungs-VerhältnisCa. € 190,-/befriedigend
    Link zum PCGH-Preisvergleichwww.pcgh.de/preis/1230180
    Chip, UEFI-, Board-RevisionIntel Z97, Z97CF107.BST, 5.0
    Gehäuse-Format, Höhe × BreiteATX, 305 × 244 mm
    Ausstattungsnote2,06
    Speicherslots4× DDR-3
    PCI-E-Standard*2.0/3.0/–/2.0/3.0/2.0/3.0
    PCI-E-3.0-Lane-Verteilungsoptionen*–/×16/–/–/×0/–/×0 oder –/×8/–/–/×8/–/×0 oder –/×8/–/–/×4/–/×4
    PCI-E-2.0-Lane-Verteilungsoptionen*×1/–/–/×1/–/×1/–
    mini-PCI-E
    SATA6× 6 GBit/s (Z97), 2 als 1× SATA-Express nutzbar, 2× 6 GBit/s (ASM1061)
    M.2, Anbindung, Format1×, PCI-E-2.0-×2 (shared 2× SATA/1× SATA-Express), 42/60/80 mm
    Onboard-LAN2× Gigabit (Killer E2201 + Intel I218-V)
    Wireless
    Monitor-Anschlüsse2× HDMI/Display Port/DVI-I
    USB extern/intern2×/0× USB 3.1, 4×/2× USB 3.0, 0×/4× USB 2.0
    Legacy-Schnittstellen extern/internPS/2-Maus-Tastatur-Combo-Port
    Sound-ChipALC 898
    Kopfhörer-Verstärker/DTS oder DDL/wechselbarer OP-AMPJa/nein/nein
    Audio-Aus-/Eingänge7.1, optisch/1× Stereo
    Lüfteranschlüsse6× 4-Pin
    Sonstige AusstattungPower-, Reset-, clear-CMOS-Schalter, Temperatur- und Status-Segment-Anzeige, abnehmbare Plastikverkleidung
    Beiliegend4× SATA-Kabel, Handbuch Englisch, Front Panel mit eigener USB-Soundlösung, 4 GB USB-Stick mit Treibern
    SoftwareTuning-Tool
    Eigenschaftennote2,03
    Abstand** CPU <> 1./2. RAM-Slot13/22 Millimeter
    Abstand** CPU <> 1./2. Spannungswandlerkühler13/14 Millimeter
    Abstand** CPU <> 1. PCI-E-×1648 Millimeter
    Abstand PEG 1 <> 22 Slots
    CPU-/Ring-Multiplikator/BCLK-StrapAnheb- und absenkbar/einstellbar/manuell einstellbar
    CPU-Spannung0,0 bis 2,0 Volt
    Vcore Offset nach oben/nach unten/Vdroop-GegenmaßnahmeJa/ja/ja, konfigurierbar
    VCCIO/IMC-/Ring-/PCH-SpannungEinstellbar/einstellbar/einstellbar/einstellbar
    maximaler SpeicherteilerDDR3-2933
    maximale Speicherspannung2,92 Volt
    LüftersteuerungKurve konfigurierbar, CPU + weitere Lüfter
    Stabilitäts- & Praxis-ProblemeKeine (S3 StR standardmäßig deaktiviert)
    Leistungsnote2,54
    Realer Referenztakt (CPU-Z)100 MHz
    Witcher 2 EE 1080p kein AA/AF100,6 Fps
    Adobe Lightroom, 30 RAWs konvertieren143,4 Sekunden
    AIDA Memory Bench - Kopierrate31275 MB/s
    Boot-Zeit Desktop Windows 8.120,1 Sekunden
    Temperatur Spannungswandler***46,8 °C
    Temperatur PCH***46,2 °C
    Stromverbrauch**** Soft-Off1,3 Watt
    Stromverbrauch**** Leerlauf45,8 Watt
    Stromverbrauch**** Prime95 + Witcher 2306 Watt
    Fazit+ PCI-E-Switch
     + USB 3.1
     - Keine SLI-Lizenz
    Endnote2,34


    Testsystem: Core i7-4790K, EVGA GTX 970 FTW (auf 1350 MHz GPU-Takt eingeregelt), 2× 8 GiB Geil DDR4-2133, EKL Alpenföhn Brocken Eco bei 900 U/min
    *ATX-Slot-Positionen 1/2/3/4/5/6/7, beginnend mit erster Öffnung neben I/O-Panel
    **Ab CPU-Kühler-Bohrung. Nur Spannungswandlerkühlerteile >2,5 cm
    ***Prime95 v25.6 + Witcher 2 Enhanced Edition maximierte Details, kein Ubersampling, Messung auf Platinenrückseite, normiert auf 20 °C Umgebungstemperatur
    ****ganzes System mit i7-4790K und MSI GTX 980 an Seasonic-80-Plus-Gold-Netzteil

    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    Mainboard-Kaufberatung 2016: Gaming-Boards für Sockel 1151, 2011-v3 und mehr [November]
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    Es gibt 23 Kommentare zum Artikel
    Von slater0803
    Ihr habt ja bei dem Mainboard gelobt, das die FehlerCodeAnzeige nach dem booten die aktuelle CPU Temperatur anzeigt,…
    Von Kondar
    ... wenn man keine ahnung hat.[/QUOTE]Hat er. Zwar würde ich nicht Müll sagen aber nahe dran.Schon mal versucht ein…
    Von SL1987
    Ich bin recht zufrieden mit meinem ersten Biostar board das TZ77XE4 das auf die meisten Test Websites Sieger ist und…
    Von DKK007
    Bei Sockel 2011 waren es auch nur 2 Generationen, SandyBridge-E und IvyBridge-E. Haswell-E braucht schon den neuen…
    Von androschhamburg
    also die minderwertigsten boards die ich bislang hatte waren reguläre retail mainboards von asus, asrock und gigabyte…
      • Von slater0803 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ihr habt ja bei dem Mainboard gelobt, das die FehlerCodeAnzeige nach dem booten die aktuelle CPU Temperatur anzeigt, jetzt hab ich eben bei meinem MSI z97 Gaming 5 festgestellt, daß es das auch tut! Habs mit HW Monitor verglichen und auch mal Prime laufen lassen! Ist tatsächlich die CPU Temperatur! Vllt 2-3 Grad Unterschied
      • Von Kondar Software-Overclocker(in)
        Zitat von androschhamburg

        habe nach etlichen retail fehlgriffen bei asus, asrock und gigabyte auf günstigere oem biostar, intel und foxconn mainboards gewechselt.
        was soll ich sagen? absolut zufrieden und die bretter laufen schon einige jahre.

        Zitat
        OEM mainboards sind aber immer müll
        ... wenn man keine ahnung hat.
        Hat er. Zwar würde ich nicht Müll sagen aber nahe dran.
        Schon mal versucht ein neues Bios für ein OEM-ASUS / MSI MoBo zu erhalten?
        Bei Asus / MSI kann man das vergessen und wenn man keine Ahnung hat woher das kommt (Aldi?) wird das updaten praktisch unmöglich.
        Lieber gleich zu nem günstigen Retail von ECS / Biostar / ASrock greifen und gut ist.
      • Von SL1987 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich bin recht zufrieden mit meinem ersten Biostar board das TZ77XE4 das auf die meisten Test Websites Sieger ist und natürlich durch die Ausstattung perfekt zu meine Nutzung davon passt.

        Ich habe keinerlei Mangel oder Stabilität Probleme gehabt mit mein 2 board und gebrauche es jetzt schon über 2 Jahre. Bios update via USB funktionierte nicht, aber halt in Windows betrieb wohl.
        Leider war aber bei das erste board das ich mich gekauft habe via Alternate ein Pin in Sockel verbogen, dann nach Reparatur fing nach einige zeit auch der RJ45 Bus an zu mangeln (also wackle kontakt mit dem Internet). Das muss wohl ein Unglücks board gewesen sein denn wie gesagt funktioniert das 2 neue board tadellos. Die Features sind auch sehr brauchbar.

        SLI arbeitet bei mir auch problemlos (2 x EVGA GTX 660 SC), ich begreife nicht wieso sie bei dieses letzte board nicht auf eine Qualitätskontrolle von Nvidia sind eingegangen.

        Ein neues board brauche ich momentan aber nicht dar mein Intel i7 3770K reicht selbst ohne OC http://extreme.pcgameshar... obwohl dies ein echtes OC MB ist aber dar warte ich noch mit http://extreme.pcgameshar...

        Also der USB Treiber finde ich eine tolle Neuigkeit.
      • Von DKK007 Moderator
        Bei Sockel 2011 waren es auch nur 2 Generationen, SandyBridge-E und IvyBridge-E. Haswell-E braucht schon den neuen 2011-3 Sockel, der inkompatibel zu den alten ist.
      • Von androschhamburg Gesperrt
        Zitat
        Nein. Weil Bauteile mit minderwertiger Qualität und Ausschuss verwendet werden.
        also die minderwertigsten boards die ich bislang hatte waren reguläre retail mainboards von asus, asrock und gigabyte nur zur information.
        die billigen oem bretter von biostar, intel und foxconn finde ich bislang deutlich besser. funktionieren perfekt, stabil und ohne macken.

        liest du eigentlich was ich schreibe?

        retail asus brett > probleme mit GPU upgrade auch nach bios update (schrott-mainboard)
        austausch > asus retail brett erkannte extern angeschlossene usb geräte hin und wieder nach dem stand by nicht (schrott-mainboard).
        der bios post dauerte ausserdem bei beiden überdurchschnittlich lange.
        retail asrock > USB port defekt - vermutlich mies verlötet. hat nach geraumer zeit den geist aufgegeben und produzierte übertragungsfehler (schrott-mainboard)
        beim asrock austauschboard verabschiedete sich die onboard NIC nach ein paar monaten (schrott-mainboard).
        retail gigabyte > bei kälte cold boot bug - startete hin und wieder nicht (schrott-mainboard)
        austasuchboard > selbes problem (schrott-mainboard)

        oem bioster > perfekt
        oem intel > perfekt
        oem foxconn > perfekt

        fazit: ich kaufe nie wieder teure l33tzor bretter

        Zitat
        viel Anschluss- und Aufrüstmöglichkeiten sind nicht gegeben.
        zum glück.
        wenn man dies in hochwertiger qualität wünscht kommt man um zusätzliche karten sowieso nicht herum.
        meine alten soundkarten, netzwerkkarten und raid controller funktionieren alle noch. von den oben geposteten mainboards kann ich das jedoch nicht behaupten...
        umso weniger müll auf einem mainboard zu finden ist, desto besser.

        ps. was willst du aufrüsten? reguläre sockel sind schnell veraltet.
        da müsstest du schon auf den 2011 sockel umsteigen. der wird länger mit cpus versorgt.
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1158927
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Biostar Gaming Z97X: Oberklasse-Mainboard vom Außenseiter im Test
Die Firma Biostar wird noch immer mit dem Vorurteil konfrontiert, minderwertige Billig-Mainboards zu produzieren. Dabei setzt man sein umfangreiches OEM-Know-How seit Jahren auch in der Oberklasse ein. Wir testen das aktuelle Sockel-1150-Flagschiff und zeigen, warum die Unterschiede zwischen Mainboardmodellen oder gar UEFI-Einstellungen heute schwerer wiegen, als zwischen Herstellern.
http://www.pcgameshardware.de/Mainboard-Hardware-154107/Tests/Biostar-Z97-Gaming-Commander-Test-1158927/
20.05.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/05/Detail_Biostar_PCIeSwitchUndSplitter-pcgh_b2teaser_169.JPG
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