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  • Asus auf der CES: Z270-Mainboards, UHD-HDR-Monitore sowie Gaming-Mikro und -Router
    Quelle: PC Games Hardware

    Asus auf der CES: Z270-Mainboards, UHD-HDR-Monitore sowie Gaming-Mikro und -Router

    Die endlich verfügbaren Desktop-Kaby-Lakes haben die Qual der Wahl: Asus stellt auf der CES 2017 gleich zehn neue Z270-Mainboards für diese CPUs vor. Außerdem im Angebot: mächtig große 4K-HDR-Monitore, ein Mikrofon mit RGB-Beleuchtung und ein Tri-Band-Router.

    Auf CES 2017 hagelte es nicht nur gefrorene Wassertropfen - auch eine Heerschar von Mainboards mit dem Z270-Chipsatz hatte den Weg nach Las Vegas gefunden, denn im letzten Jahr hatte Intel nur die mobilen Varianten der neuen Kaby-Lake-CPUs vorgestellt. So stellte denn auch Asus im 63. Stock des Trump-Hotels gleich zehn der neuen ATX- und ITX-Mainboards vor - und stellt den Kunden daher augenblicklich vor die Qual der Wahl. Wir bahnen Ihnen einen Weg durchs Dickicht der vier Serien Prime, TUF, Strix und Maximus.

    Während sich die Mainboard-Reihen Strix und Maximus an Übertakter mit überschaubaren beziehungsweise absolut kernigen Gigahertz-Wünschen richten, dürfte der Normalspieler mit den Prime- und TUF-Angeboten bestens bedient sein. Sowohl Prime Z270-A wie auch TUF Z270 Mark 1 sind mit Sockel 1151 sowohl für Skylake- als auch Kaby-Lake-CPUs bereit und verfügen über Intels neuen Z270-Chipsatz. Beide vertragen bis zu vier DDR4-Speicherriegel mit einem Takt von bis zu 3.866 MHz. Unterschiede gibt es bei den Grafikausgängen: Besitzen beide HDMI- und Display-Port-Anschlüsse, bekam das Prime noch einen DVI-D-Ausgang verpasst.

    Anschlussfreudig dank Z270-Chipsatz

    Zwei Slots vom Typ PCI-Express 3.0 x16 für den Einzel-, SLI- oder Crossfire-Betrieb besitzen beide Boards, ebenso einen x4-Slot. Allerdings hat das gepanzerte TUF nur drei statt vier x1-Slots, was im Alltag aber keinen wirklichen Nachteil darstellen sollte. Auch die Kommunikationsfähigkeiten sind bei Prime und TUF identisch: Beide setzen auf einen Gigabit-Ethernet-Anschluss von Intel sowie je einen USB-3.1-Port in A- und C-Ausführung. Und auch bei SSDs und SATA-Geräten sieht es genau gleich aus: Zwei M.2- und sechs SATA-Anschlüsse finden sich auf beiden Mainboards.

    Musik machen Prime und TUF mit dem etwa vom Z170 Deluxe bekannten "Crystalsound-3"-Lösung von Realtek und setzen zur Klangerzeugung außerdem auf japanische Kondensatoren, die sich durch lange Lebensdauer auszeichnen. RGB-Fans freuen sich über eine Aura-Beleuchtung auf beiden Boards, beim Prime lässt sich noch eine externe RGB-Beleuchtung anschließen.

    Prime oder TUF?

    Z270 Mark I 01 Z270 Mark I 01 Quelle: Asus Für rund 170 US-Dollar richtet sich das Prime Z270-A an alle, die ihr System auch jenseits der 4 GHz übertakten, doch nicht den allerletzten Geschwindigkeitsrest aus ihm herauskitzeln wollen. Einen Anschluss, um USB 3.1 auf die Gehäusevorderseite durchzuschleifen, besitzt das Prime allerdings nicht.

    Mit seiner "Thermalrüstung", den 12 Temperatursensoren und einer verbesserten Lüftersteuerung, über die sich zehn Lüfter - neun davon individuell - regeln lassen, ist das TUF Z270 Mark 1 für alle Schrauber interessant, denen eine besonders niedrige Betriebstemperatur am Herzen liegt. Asus gibt Käufern des rund 250 US-Dollar teuren Mainboards fünf Jahre Garantie mit auf den Weg - so sehr vertraut der Hersteller den Fähigkeiten der an "Militäransprüchen genügenden" verbauten Komponenten.

    4K und HDR mit 32 und 37,5 Zoll

    Asus' rund 2.000 US-Dollar teurer 27-Zöller ROG Swift PG27UQ mit 4K, 144 Hz, G-Sync, HDR und Quantum-Dot-Technik ist Ihnen nicht groß genug? Da kann Ihnen geholfen werden: Auf der CES zeigte Asus zwei noch größere Kanalschwimmer. Der Proart PA32U ist der erste 32-Zoll-Monitor der Welt, der mit 4K, HDR und Quantum-Dot-Technik aufwartet. Dank zweier Thunderbolt 3, Displayport und HDMI nimmt er mit den unterschiedlichsten Kunden Kontakt auf. Ein sich nach unten verschlankender Aluminiumsockel nimmt dem Monitor etwas von seiner Schwere, bietet der mit rund 80 Zentimeter Bilddiagonale aufwartenden Mattscheibe jedoch genug Stabilität. Das Vergnügen wird nicht billig: Zwischen rund 1.800 und 2.000 US-Dollar soll der Preis liegen. G-Sync oder Freesync sucht man hier vergebens.

    Und dann wäre da noch der Designo Curve MX238VQ: Ein 21:9-Monitor mit gebogenem Display, das die Auflösung von 3.840 mal 1.600 Bildpunkten fahren kann - wer braucht bei einem Blickwinkel von 178 Grad da noch zwei Bildschirme auf dem Schreibtisch? Der 37,5 Zoll durchmessende IPS-Monitor lässt sich mittels HDMI und DP mit dem PC verbinden und besitzt 8-Watt-Stereolautsprecher von Harman Kardon, auf dem gebogenen Fuß lässt sich ein mattes Smartphone schnurlos mit Hilfe des hier eingebauten Qi-Aufladers mit Strom versorgen. Der MX238VQ soll für rund 1.100 US-Dollar den Besitzer wechseln.

    PA32U 01 PA32U 01 Quelle: Asus

    Neu: ROG-Mikro und -Router

    Was darf im modernen Gaming-Haushalt nicht fehlen? Richtig, ein Router und ein Mikrofon. Auch hier hatte Asus' ROG-Abteilung zwei neue Geräte im Gepäck. Das rund 150 US-Dollar teure ROG Strix Magnus ist ein USB-Tischmikro, das sich vor allem an Twitch-Streamer, Youtuber und solche, die es werden wollen, richtet: Das vage an einen Sturmtruppler-Helm erinnernde Gehäuse besitzt auf der Front Aura-Leuchtstreifen, die mit dem eigenen PC im Takt blinken. Auf der Rückseite, auf der sich drei Kondensator-Mikrofonkapseln mit eingebauter Geräuschunterdrückung befinden, zeigt eine kleine Anzeige, welche Farbe gerade aktiv ist. Außerdem befinden sich hier ein Aux- und ein Kopfhörereingang sowie ein USB-Anschluss, um etwa ein Smartphone zu laden.

    Asus' erster ROG-Router hört auf den Namen Rapture GT-AC5300. Der Tri-Band-Router reserviert einen 5-GHz-Kanal nur fürs schnurlose Spielen - doch wer lieber eine LAN-Party veranstalten möchte, schließt per Gigabit-Port bis zu acht Computer daran an. Zwei dieser Ports sind spezielle "Gaming"-Anschlüsse, die den damit verbundenen Systemen höhere Priorität im Netzwerk verschaffen sollen. Hier könnte man beispielsweise Host- beziehungsweise Spielserver anschließen.

    Eine mit 1,8 GHz getaktete ARM-Vierkern-CPU übernimmt die Verteilarbeit und kümmert sich außerdem um die Paketbeschleunigung von PCs und Konsolen mittels Game-Boost-Technik. Mit einer Game IPS genannten, vom Sicherheitsspezialisten Trendmicro entwickelten Technologie soll das Netzwerk so sicher sein, dass die angeschlossenen Systeme laut Asus sogar auf Firewall- und Antivirus-Software verzichten können, die das Spielen abbremsen könnte. Wir raten in dieser Beziehung zur Vorsicht, bis wir den Rapture GT-AC5300 selbst testen konnten. Der Preis des Routers ist noch unbekannt.

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Asus auf der CES: Z270-Mainboards, UHD-HDR-Monitore sowie Gaming-Mikro und -Router
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11.01.2017
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