Workstation-Mainboards für Xeon E3 v5: Asrock, Gigabyte und Supermicro dabei
Die ersten Hersteller haben Workstation-Mainboards für Intels Xeon E3 v5 angekündigt. Die C232- und C236-PCHs erlauben beispielsweise die Aufnahme eines Xeon E3-1230 v5, allerdings sieht man denen den Einsatzzweck klar an: Für die Spielerschaft wurden die Platinen nicht designt.
Während der Xeon E3-1230 v3 und später der 1231er noch in normalen Consumer-Desktop-Mainboards mit dem Sockel 1150 betrieben werden konnten, ist das bei den v5-Nachfolgern auf Basis von Skylake und Sockel-1151-Mainboards nicht mehr möglich. Der Verdacht liegt nahe, dass Intel die Benutzung eines Xeons mit Desktop-Platinen mithilfe der Management-Engine verhindert, welche bereits vor dem UEFI geladen wird.
Wer jetzt also beispielsweise den Xeon E3-1230 v5 betreiben möchte, braucht ein Mainboard mit C232- oder C236-PCH. Die ersten Modelle haben Asrock, Gigabyte und Supermicro inzwischen angekündigt. Bei denen wird deutlich: Der C232 führt weniger I/O-Anschlüsse nach außen, sodass die Platinen weniger SATA-6Gbit/s- und USB-Ports haben. Insgesamt sieht man den Mainboards klar an, dass sie dem Workstation-Bereich entstammen, für den die kleinen Xeons eigentlich gedacht sind: Da das Aussehen da keinen interessiert, sind die Platinen bunt gehalten, meist mit grünen PCBs. Auf "Gaming"-Features muss man verzichten (die meisten dürften sich auf Intel- statt Killer-LAN freuen) und die BIOS-Versionen sind nicht für Endkunden ausgelegt. Meistens wird ein Aspeed-Grafikchip zur 2D-Darstellung über VGA verlötet. Immerhin findet man häufig M.2-Steckplätze vor.
Theoretisch könnte sich durch Intels Beschränkung noch eine neue Nische bilden: Denkbar wäre ein Desktop-Mainboard, das die Funktionen und das Design eines H170-Mainboards erben, aber mit einem C236-PCH ausgestattet werden. Bietet man sowas günstig an, könnte man damit den Betrieb mit kleinen Xeons für Spieler vermarkten.
Quelle: Asrock, Gigabyte, Supermicro

Wenn ich denn unbedingt mal wieder ein Diskettenlaufwerk anschließen will, habe ich hier noch ein P43-Board
LPT und COM sind auf meinem B75 sogar noch vorhanden. LPT wird aber besonders schnell weggelassen, braucht ja Platz und viele Leitungen. Da ist COM wirklich einfacher, und eben immernoch häufiger im Einsatz als LPT.
Der serielle Anschluss wird uns alle überleben. Auf einem Teil der Mainboards sind sie immernoch als Pin-Header verbaut, man braucht halt ein Slotblech dafür. Der Anschluss ist ja in den meisten Super-IO-Chips vorhanden, nur eben nicht mehr immer herausgeführt.