Trotz Ryzen 7 & Kaby Lake-S: Mainboard-Verkäufe rückläufig
Mainboards sollen sich Berichten zufolge aktuell nicht gut verkaufen, obwohl Intel seine Kaby-Lake-S- und AMD seine Summit-Ridge-Generation veröffentlicht haben. Ein Aufschwung werde erst wieder im zweiten Halbjahr erwartet, wenn Intel Skylake-X sowie Kaby Lake-X und AMD die Einsteigerklasse Ryzen 3 veröffentlichen.
Von der taiwanesischen Webseite digitimes.com kommt ein Bericht über sinkende Verkaufszahlen im Mainboard-Bereich. Die Quellen sollen aus der Lieferkette stammen - viele Hardware-Hersteller haben ihren Hauptsitz in Taiwan. Im Januar hatte Intel die siebte Core-Generation Kaby Lake-S für den Desktop veröffentlicht, AMD folgte diesen März mit der ersten Ryzen-Generation Summit Ridge. Für beide gibt es neue Mainboards, die im Falle von Ryzen (Sockel AM4; X370, B350, A320) zwingend erforderlich sind und bei Intel (Sockel 1151; Z270, H270, B250) eine sinnvolle Option darstellen. Platinen mit 100er-PCHs ließen sich zwar mit Kaby Lake-S nutzen, müssten aber mit einer Skylake-S-CPU geflasht werden.
Laut digitimes.com könnten Asus und Gigabyte als größte Hersteller die rückläufigen Verkäufe durch den "Gaming"-Markt abfangen. Rund vier Millionen verkaufte Mainboards würden die beiden Hersteller jeweils bis zum Quartalsende erwarten, was den niedrigsten Wert seit "einigen Jahren" darstelle. Die kleineren Konkurrenten Asrock, Biostar und MSI kämpften stärker mit dem Rückgang. EVGA bedient ohnehin nur den High-End-Markt mit wenigen Modellen, Supermicro macht den größten Umsatz im Workstation- und Serverbereich.
Am Ende bietet Intel allerdings auch keine großen Anreize, auf Kaby Lake-S umzusteigen, wenn man nicht gerade ohnehin einen neuen PC kaufen möchte. AMD möchte den Markt mit Ryzen stärker durchrütteln, jedoch gibt es schlichtweg noch keine großen Stückzahlen an Mainboards - wo keine sind, können auch keine verkauft werden. Generell sollen die Hersteller mit einer Verbesserung der Situation ab dem zweiten Halbjahr 2017 rechnen. Dort wird AMD die kleineren Ryzen-5-Ableger veröffentlicht haben und die R3-Einsteiger-CPUs auf den Markt bringen. Bei Intel stehen Skylake-X und Kaby Lake-X mit der neuen Sockel-2066-Plattform an. Die Verkäufe seien im dritten Quartal traditionell stärker.

Dass ein Grossteil mit Skylakeplattform nicht auf Kabylake upgraden, da der Leistungszusatz zu gering ausfällt. Ähnlich sieht es bestimmt auch ein beachtlicher Teil der vorherigen Generationen. Dass viele weitere sich noch nicht den neuen Ryzen für ihr System nehmen dürfte an der mageren Auswahl und teils Verfügbarkeit der Boards liegen. (mATX, ITX). Ich meine aber auchgelesen zu haben, aber da kann ich mich auch täuschen dass bisher kaum oder keines der Boards eine vernünftigen Nutzung von Chipsatz und Prozessorseitigen Anbindungen umsetzen konnte. (Lanes, USB, usw.) Den Artikel dazu finde ich gerade leider nicht. Falls also jemand weis was ich meine und suchgewandter ist wäre das sehr hilfreich.
Dann noch diese Sache mit der PCIe 3.0.
Ryzen ist super und ich würde mit gerne auch einen 1700x gönnen aber derzeit ist für mich kein geeignetes x370 Board im mATX oder ITX Format dabei.
Bei studium einzelner artikel gewinnt man als interessierter Mitleser doch den eindruck das sich die OC gemeindein diesem Ländle zumindest ab der 2nd -4 nd I generation bereits ein entsprechendes Board bundle zugelegt hat und jetzt vor der WarumKaufen ? Für wieviel? Was leistet es mehr? frage steht und zum teil jedenfalls erst einmal Intels serien 8 kerner abwartet.
Das gute ist ja das es etwas mehr kerne für gleiche Geld kommen wird.Das heist doch och profitere davon wenn ich nächstes Jahr dann aufrüste.
Mit offiziellem Windows-7-Support würde ich nicht mehr rechnen, bereits bei Kaby- und Skylake werden einige Features (z.B. Rapid Shift) nur mit neueren Windows-Versionen unterstützt. Die eigentlichen CPU-Funktionen brauchen aber normalerweise keine passenden Treiber und bei LGA-2066-CPUs gibt es auch keine IGP. Mit einem Wechselzwang rechne ich nicht.
Wenn für dich die 5% zu wenig sind, ist das absolut in Ordnung und nachvollziehbar. Da es sich dabei aber nicht um Stagnation handelt dürfte wohl klar sein, mehr wollte ich damit nicht sagen.
Wie viel mehr (Leistung, Features etc.) für den Einzelnen ein neues Investment rechtfertigt ist eine Sache, allgemein davon zu sprechen es gäbe keine, und wenn nur in Teilbereichen, verbesserte Produkte eine andere.