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      • Von Ob4ru|3r PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von INU.ID


        Die Frage wäre, warum? Warum willst du eine HD für zwei Systeme nutzen? Eine kleine 2,5" HD reicht doch für das Atom-System völlig aus. Zumal sie auch - passend zur Atomplattform - schön leise und sparsam ist. Noch dazu würde dieser Weg die Möglichkeit der parallelen Nutzung beider Systeme verhindern.
        Die PCIe-SSD eines Netbooks ist in der Regel noch langsamer als die max. Transferrate von USB2, und trotzdem reicht die Perfomance den meisten Usern. Aber du hast ntürlich Recht, mehr "Power" schadet nie.
        Ganz simpel: Ich will viele, große Festplatten im Case verbaut haben, und auch auf meiner System-HDD ist noch mehr als genug Platz für mehr als 2 Betriebssysteme und deren Systempartitionen .... wenn, dann würde ich den verbauten Atom zum stromsparenden Surfen, und vor allem: Video schauen nutzen, was bringts mir, wenn die Filmchen auf Festplatten sitzen, die ich dann nicht nutzen kann? Einfach mehr Platten kaufen und ans andere System hängen? Die Idee war doch Strom, sprich mein Geld zu sparen, ein paar neue Platten und der Vorteil ist wieder futsch ...

        Gut, bei mir stellt sich das System dank Fileserver im Keller + DLAN jetzt nicht gerade, aber sonst könnte das durchaus ein Problem sein, wenn das mitverbaute Atomsystem seine eigenen Laufwerksanschlüsse hätte.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von INU.ID
        Leider nein. Der Win-Treiber für USB wird erst sehr spät geladen. Wenn beim booten die ersten Daten (von HD) gelesen werden besteht noch kein Zugriff auf USB-Geräte - auch wenn es seitens des Bios schon möglich wäre. Ich kann eine CD/DVD/SD/MMC/UKW/FCKW usw von USB starten, aber kein Windows.^^ (wie gesagt, bei Win7 ka)


        Verstehe, das gute alte "ich weiß nicht, dass ichs kann", wie z.B. auch der Zugriff auf Zusatzcontroller... (spontane Wette: Ein Duron700, dass es mit Windows 9x funktionieren würde, wenn das USB-Laufwerk von DOS aus prinzipiell zugänglich ist )

        Zitat
        Aufgrund der geschwindigkeit des Ruhezustandes bin ich einfach davon ausgegangen das nur der Inhalt des belegten RAM geschrieben wird, der leere Bereich wird nur als solcher markiert.


        Sollte das der Fall sein, würde die Geschwindigkeit doch wieder vom Füllstand des RAM abhängen (und mit meinem System würde was ganz und gar nicht stimmen, meine Platten müssten die Daten nämlich in weniger als der Hälfte der Zeit liefern können)

        Zitat
        Ich sprach auch nicht von "brauchen" sondern was möglich wäre.


        Na gut. Ich sprach von dem, was einem im Alltag nützt. Z.B. 80m Hello Kitty Statuen nicht - aber möglich wären sie

        Zitat
        Warum sollte eine Anwendung ihre CUDA-Aufgaben an den Atom übermitteln? Warum nicht komplett auf das System "auslagern"?


        Weil wir nach einem Grund nutzen, beide Systeme zu vereinen.
        Wenn ich alles auf das Atom-System auslagere, dann ist der Rechner wieder nur ein unnötig großer und teurer Nettop, in dem jede Menge Hardware ungenutzt bleibt.

        Zitat
        Wie von dir schon erwähnt alles was an USB angeklemmt ist, auch werden zumindest einige Soundanschlüsse geteilt. Ob ein externer KVM-Switch auch USB-Geräte zwischen 2 getrennten Systemen verwalten kann weiß ich nicht, ich habe keinen solchen Switch, und als ich noch einen hatte war USB bzw. Sound noch kein Bestandteil solcher Geräte.


        Afaik können sie das. (und zumindest auf der Ebene der USB-Verbindung. Wie die Software damit klarkommt, das Geräte verschwinden, ist ein anderes Thema - aber das gilt für onboard-Switches dann genauso)

        Zitat
        Das ist richtig, aber der Rest des "großen" Systems (Chipsatz, RAM usw) würde trotzdem ständig laufen.


        Da gibts keinen Rest. Ein Chipsatz, ein RAM (meinetwegen auch SoDimm, wenns teuer werden soll) - nur die CPUs sollen doppelt vorhanden sein. (Im Extremfall ist einfach ein Atom auf die Rückseite des Sockels gelötet. Ich frag mich gerade, ob man das Umschalten nicht sogar ausschließlich über die Stromversorgung oder 1-2 Ansteuerungsleitungen bewerkstelligen kann. Denn schließlich ist der FSB ja dafür konstruiert, bis zu 4 CPUs zeitgleich anzubinden - das einzige, was das normalerweise verhindert, ist die fehlende Fähigkeit der CPUs, sich untereinander zu koordinieren. Aber solange man nur einen arbeiten lässt, wäre das kein Hinderniss und die eigentlichen Datenleitungen können verbunden bleiben)

        Zitat
        Im Auto sitzt man auch in der Regel "nur" vorne, trotzdem werden hinten keine Holzbänke verbaut.


        Eine Tatsache, die mich genauso stört. Die 1m zwischen Vordersitzen und Kofferraum sind bei mir einfach nur sinnloser Ballast, der Sprit frist. Zwei Notsitze im Kofferraum würden die in 100% aller meinr Anwendungsfälle ersetzen können.

        Zitat
        Und in meinem Bekanntenkreis haben die wenigsten nur eine oder zwei HDs. ICH GEHÖRE DOCH AUCH ZUR ZIELGRUPPE.

        Aber du hast vermutlich Recht, für die paar Anwender die es stört lohnt es nicht zwei Zeilen Code zu überarbeiten...


        Aber du kaufst sowieso
        Und ich denke, ein Stand-By-System, dass die Nutzung jeden einzelnen Laufwerkes getrennt überwacht, ggf. unter Berücksichtigung der Zugehörigkeit zu Software-Raidverbünden und das ganze fehlerfrei und bei quasi 0 Ressourcenverbrauch würde dann doch wieder mehr als zwei Zeilen Code erfordern. (bzw.: Es wären verdammt viele Arbeitsstunden nötig, um das alles in zwei normal Langen Zeilen zu vereinen )
      • Von INU.ID Moderator
        Zitat von ruyven_macaran
        Suspend-to-Disk-Erfolgsquote bei mir: ~75%.
        Ah, jetze hab ichs.^^
        Zitat
        konnte das nicht schon XP, wenn das BIOS USB-Laufwerke entsprechend unterstützt hat?
        Leider nein. Der Win-Treiber für USB wird erst sehr spät geladen. Wenn beim booten die ersten Daten (von HD) gelesen werden besteht noch kein Zugriff auf USB-Geräte - auch wenn es seitens des Bios schon möglich wäre. Ich kann eine CD/DVD/SD/MMC/UKW/FCKW usw von USB starten, aber kein Windows.^^ (wie gesagt, bei Win7 ka)

        Zitat
        Das muss wohl so sein, denn 15 Sekunden brauch ich schon fast für Suspend-to-RAM. (wobei ich dir eine Transferrate von mindestens 274 MB/s mit einer 10k Platte aber auch nicht abkaufe)
        Hm, S2R dauert bei mir keine 2 Sekunden. Meine Atlas schafft btw nur 90MB/s schreibend (das OS liegt am Anfang der HD, dem schnellsten Teil). Aufgrund der geschwindigkeit des Ruhezustandes bin ich einfach davon ausgegangen das nur der Inhalt des belegten RAM geschrieben wird, der leere Bereich wird nur als solcher markiert. Jedenfalls sind meine Angaben koorekt, warum auch immer das so ist. (die eine oder andere Sekunde Differenz jetzt mal außen vor, ich habs ja nie mit der Stoppuhr gemessen)
        Zitat
        Wo?
        Bei meinem Absatz "warum ist das so" wollte ich darauf hinweisen wo der Fehler zu suchen ist (in der Software und damit beim Hersteller).

        Zitat
        Entweder, ich brauche einen Core2 + CUDA, dann muss ich die Daten regelmäßig auf beiden Systemen nutzen, was kopieren erfordert, wenn die nicht ständig beide laufen (Stichwort: Stromsparen), oder ich brauche nur einen Core2 oder nur CUDA, dann brauch ich kein doppel-System.
        Ich sprach auch nicht von "brauchen" sondern was möglich wäre. Und kopieren ist aus den genannten Gründen nicht grundsätzlich erforderlich.

        Zitat
        Du hast den ION-Teil als nützliches Extra dargestellt, den man mit CUDA-Aufgaben betrauen kann, was so bei einem P45 System nicht geht. Damit das reibungslos auf diesem System geht, müsste eine Anwendung, die auf dem P45 Teil läuft, ihre CUDA-Aufgaben an den ION-Rechner übertragen (idealerweise diesen vorher noch booten, damit er nicht ständig läuft), dort berechnen lassen und die Ergebnisse auf dem Hauptsystem einfließen lassen.
        Warum sollte eine Anwendung ihre CUDA-Aufgaben an den Atom übermitteln? Warum nicht komplett auf das System "auslagern"? Zb. das mittels CUDA-unterstützender-Abspielsoftware hochskallierte Bild einer DVD könnte direkt vom Atom-System auf den TV ausgegeben werden. Auch ein F@H-Client tauscht seine Daten direkt mit dem Internetz aus. Software wie Adobe zb. müßte, wollte man CUDA nutzen, dann natürlich komplett auf dem Atom laufen. Ob das allerdings aufgrund des HW-Hungers solches Anwendungen möglich wäre weiß ich nicht. Aber ich sagte ja auch nicht das man alles mit dem kleinen Ion machen könnte - aber doch zumindest einiges/vieles. (ich hab kein CUDA, weiß also nichtmal genau was es da alles gibt)

        Zitat
        Auf welchen Teil des deaktivierten Systems kannst du denn hier zugreifen?
        Wie von dir schon erwähnt alles was an USB angeklemmt ist, auch werden zumindest einige Soundanschlüsse geteilt. Ob ein externer KVM-Switch auch USB-Geräte zwischen 2 getrennten Systemen verwalten kann weiß ich nicht, ich habe keinen solchen Switch, und als ich noch einen hatte war USB bzw. Sound noch kein Bestandteil solcher Geräte.

        Zitat
        Nicht grundsätzlich. Aber immerhin hab ich dann die Möglichkeit, statt einem Core2 einen sparsamen Atom zu nutzen, wenn ich nicht viel Leistung brauche (was ja Sinn macht), ohne aber einen kompletten Atomrechner und KVM zusätzlich zu benötigen.
        Das ist richtig, aber der Rest des "großen" Systems (Chipsatz, RAM usw) würde trotzdem ständig laufen. Ich denke das gerade der Atom-Chipsatz oder der SoDimm auch ihren Teil zum sparen beitragen. Wie gesagt, für meine Ansprüche ist ein geteiltes System sinnvoller.

        Zitat
        Wenn ich zwei unabhängige Systeme will, dann bin ich mit zwei unabhängigen Systemen wohl am besten bedient. Hier geht es eigentlich um ein flexibles System - und genau das ist es nicht geworden.
        OK, unter diesem Gesichtspunkt hast du natürlich vollig Recht. Aber so sehe ich das System nicht. Es wird ja schon zu Beginn des Videos darauf hingewiesen das es sich lediglich um 2 Systeme auf einer Platine handelt, wenngleich auch mit gewissen Vorteilen (internes GB-LAN, Switch)

        Zitat
        Jein - siehe Hybrid-SLI und dessen Ende
        Naja, aber grundsätzlich sollte das doch nicht unmöglich sein. Warum das wieder "eingefroren" wurde kann ich eh nicht nachvollziehen. Aber vermutlich war es wie so oft, eine einfache Kosten=Nutzen/Gewinn Rechnung seitens der Hersteller hat uns ja schon vor so mancher Innovation "bewahrt". Die Tatsache das auch mal Milliarden in Fehlentwicklungen investiert werden zeigt aber das diese Potenzial grundsätzlich vorhanden ist.

        Zitat
        Du solltet dir mal über NAS gedanken machen
        Da stehen Preis und Leistung in keinem Verhältnis.

        Zitat
        Bei einem Produkt für die Besitzer von 1-2 Festplatten sogar sehr wahrscheinlich.
        Im Auto sitzt man auch in der Regel "nur" vorne, trotzdem werden hinten keine Holzbänke verbaut. Und in meinem Bekanntenkreis haben die wenigsten nur eine oder zwei HDs. ICH GEHÖRE DOCH AUCH ZUR ZIELGRUPPE.

        Aber du hast vermutlich Recht, für die paar Anwender die es stört lohnt es nicht zwei Zeilen Code zu überarbeiten...
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von INU.ID
        Hm?


        Suspend-to-Disk-Erfolgsquote bei mir: ~75%. Ansonsten zickt der USB->seriell Adapter meiner Lüftersteuerung oder in seltenen Fällen der Maustreiber rum.
        (rein von der Praxis her scheitert letzterer zudem in 50% der Fälle daran, nach der Rückkehr aus dem Ruhezustand alle Tasten der Maus zu erkennen)

        Zitat
        Für das OS ist eine USB-HD ja eh nicht geeignet, es sei denn Win7 unterstützt mittlerweile das Booten von USB.


        *grübel*
        konnte das nicht schon XP, wenn das BIOS USB-Laufwerke entsprechend unterstützt hat?
        Unter Linux ists erst recht kein Problem.

        Zitat
        Bei mir (4GB RAM, ~40% gefüllt, fast 5 jahre alte Atlas HD mit 10krpm ohne RAID) dauert es unter 15 Sekunden. Da scheint bei dir irgendwas bezüglich SW im Argen zu liegen.


        Das muss wohl so sein, denn 15 Sekunden brauch ich schon fast für Suspend-to-RAM. (wobei ich dir eine Transferrate von mindestens 274 MB/s mit einer 10k Platte aber auch nicht abkaufe)

        Zitat
        (dazu ganz unten mehr)


        Wo?

        Zitat
        Was allerdings ein grundsätzliches Problem ist. Selbst im Standby sollte eine HD nicht mehr als ein paar mA verbrauchen.


        Da fängts ja schon an: Die meisten HDDs schalten sich afaik nicht selbstständig in den Stand-By. Das müsste der Controller übernehmen. Ist der aus...

        Zitat
        Das kann man ja schon dadurch umgehen das deratige Berechnungen direkt auf dem Atom-System ablaufen. Ein hin und her kopieren entfällt zudem, da spätestens wenn man kurzzeitig beide Systeme laufen läßt, von jedem System direkt auf die Daten des anderen zugegriffen werden kann


        Entweder, ich brauche einen Core2 + CUDA, dann muss ich die Daten regelmäßig auf beiden Systemen nutzen, was kopieren erfordert, wenn die nicht ständig beide laufen (Stichwort: Stromsparen), oder ich brauche nur einen Core2 oder nur CUDA, dann brauch ich kein doppel-System.

        Zitat
        (Stichwort Netzwerkfreigabe, wenn einem USB2 zu langsam ist, dann wäre es nämlich nichtmal nötig das andere System zu starten)


        Netzwerkfreigabe auf einen abgeschalteten Rechner

        Zitat
        Aber auch hier, USB3 und das Switchen der Speichermedien wäre eine weitere Lösung. Was du mit "CUDA over Ethernet" meinst verstehe ich nicht, eine als Datenträger eingebundene Freigabe (zb. ein Ordner) kann lokal wie ein normales Laufwerk angesprochen werden. CUDA mekrt also gar nicht ob es ein echter oder virtueller Datenträger ist.


        Du hast den ION-Teil als nützliches Extra dargestellt, den man mit CUDA-Aufgaben betrauen kann, was so bei einem P45 System nicht geht. Damit das reibungslos auf diesem System geht, müsste eine Anwendung, die auf dem P45 Teil läuft, ihre CUDA-Aufgaben an den ION-Rechner übertragen (idealerweise diesen vorher noch booten, damit er nicht ständig läuft), dort berechnen lassen und die Ergebnisse auf dem Hauptsystem einfließen lassen.
        Das ist aber nicht gegeben, statt dessen man höchst selbst alles hin und herschaffen - oder eben doch nur mit ION oder nur mit P45 (ggf. mit Nvidia-GPU) arbeiten. (Wobei letzteres wohl nicht nur komfortabler, sondern unterm Strich auch schneller ist - und ohne Doppelsystem funktioniert)

        Zitat
        Das ist heute bei zwei getrennten Rechnern ja auch nicht anders. Nur das ich, anders als bei der hier vorgestellten Lösung, bei 2 gänzlich getrennten System null Möglichkeit habe auf irgendetwas des deaktivierten Systems zuzugreifen.


        Auf welchen Teil des deaktivierten Systems kannst du denn hier zugreifen?
        HDD? nein
        RAM? nein
        CPU? nein
        GPU? nein
        Das einzige, was geht, ist USB. Aber das kann jede normale Kombination aus zwei Systemen & KVM auch und das Netzteil. Ob man sich bei letzterem jetzt ernsthaft was spart, oder aufgrund der suboptimalen Kombination nicht am Ende eher noch drauflegt, kommt auf eine detailierte Rechnung an.
        (und genaugenommen gibt es auch das in Form von 5,25" Einschüben bereits heute, auch wenn die zugegebenermaßen eher selten und teuer sind)

        Zitat
        Naja, sinnvoller ist es dann auch nicht grundsätzlich. Es kommt auf den Einsatzzweck an.


        Nicht grundsätzlich. Aber immerhin hab ich dann die Möglichkeit, statt einem Core2 einen sparsamen Atom zu nutzen, wenn ich nicht viel Leistung brauche (was ja Sinn macht), ohne aber einen kompletten Atomrechner und KVM zusätzlich zu benötigen. (was hier ja de facto weiterhin der Fall ist, nur sitzen halt alle Bauteile auf einer Platine - die ersten Anzeichen nach aber auch ~auf den gleichen Gesamtpreis kommt)

        Zitat
        Viele haben eh ein 24/7 System am Start, zb. als File- bzw Multimediaserver, Download-Rechner usw. Wenn beide System völlig verschmolzen wären, wäre es ja wieder nur noch ein System. Beides hat Vor- und Nachteile.


        Wenn ich zwei unabhängige Systeme will, dann bin ich mit zwei unabhängigen Systemen wohl am besten bedient. Hier geht es eigentlich um ein flexibles System - und genau das ist es nicht geworden.

        Zitat
        Grundsätzlich sollte es, rein aus technologischer Sicht, aber kein wirkliches Problem sein, den IGP für alles zu nutzen, und die zusätzliche Graka erst bei Bedarf hinzuzuschalten,


        Jein - siehe Hybrid-SLI und dessen Ende

        Zitat
        den "Atomkern" einfach der entsprechenden Plattform anzupassen und ihn dann in einen anderen Prozessor zu integrieren. Selbst wenn dazu wieder ein neuer Sockel nötig sein sollte, ein i5 oder i7 mit integriertem Atom zusammen mit einem Ion und einer Graka wäre doch was "Feines" - auch wenn es, wie gesagt, nicht nur Vorteile hätte. Die Frage ist wie immer was der Hersteller bzw. der Kunde bereit sind für solche Entwicklungnen/Innovationen auszugeben. Seit Jahren (Jahrzehnten) wird ja immer nur gerade so viel investiert/entwickelt wie nötig ist um dem Kunden ein neues Produkt "aufzuschwätzen".


        Was du beschreibst, wäre extrem aufwendig, weil der Atom eben eine komplett andere und eigene Infrastruktur braucht, als i5/i7 (erst recht, wenn du ION als Infrastruktur forderst). Aber für die Kombination Atom/Core2 gilt das eben nicht, weswegen die auch ohne großartige (und schweineteure) Entwicklungsarbeit möglich wäre. Das könnte ein Mainboardhersteller (oder im Interesse von Hybrid-SLI: Nvidia) im Alleingang machen.


        Zitat
        Bezüglich Stromsparen:
        Ich habe an einem meiner Systeme über ein Dutzend Festplatten verbaut, tlw. intern tlw. über USB. Aktuell läuft dort Vista 64Bit, die "Probleme" hatte ich aber schon mit XP oder auch Win98. Nun, wenn alle HDs (nicht das System an sich) im Standby sind, reicht das anklicken von Start=>Programme, oder das öffnen des Explorers, oder das Starten einer auf besagter noch aktiver HD liegenden Anwendung, eines Spiels, also quasi irgendein "falscher" Mausklick (eigentlich fast jeder Mausklick^^), und Windows "weckt" nacheinander sämtliche HDs auf ihrem Schlaf. Nicht einmal am Tag, ständig. (((Daher habe ich mittlerweile soweit möglich die Datenträger auf USB ausgelagert, denn dort kann ich problemlos alle nicht benötigten HDs (mittels Fernbedienung) komplett vom Strom trennen - und sie der Willkür des OS entreißen)))


        Du solltet dir mal über NAS gedanken machen

        Zitat
        Weil man einfach keinen Handlungsbedarf sieht? Unverständlich, aber wahrscheinlich.


        Bei einem Produkt für die Besitzer von 1-2 Festplatten sogar sehr wahrscheinlich.
      • Von INU.ID Moderator
        Zitat von ruyven_macaran
        Sag das mal den Leuten, die bei Inno Lüftersteuerungen bauen und bei Logitech Maustreiber entwickeln, dann reden wir weiter
        Hm?
        Zitat
        Im übrigen braucht der Ruhezustand bei mir auch dann, wenn er mal funktioniert, so seine 45-60 Sekunden - und das an nem RAID0, nicht von einer USB-Platte.
        Für das OS ist eine USB-HD ja eh nicht geeignet, es sei denn Win7 unterstützt mittlerweile das Booten von USB. Bei mir (4GB RAM, ~40% gefüllt, fast 5 jahre alte Atlas HD mit 10krpm ohne RAID) dauert es unter 15 Sekunden. Da scheint bei dir irgendwas bezüglich SW im Argen zu liegen. (dazu ganz unten mehr)
        Zitat
        Geld sparen?
        Naja, Innovation kostet nunmal.
        Zitat
        Strom sparen? (schließlich werden die Laufwerke weiterhin vom Netzteil versorgt und verbrauchen somit dauerhaft Strom)
        Was allerdings ein grundsätzliches Problem ist. Selbst im Standby sollte eine HD nicht mehr als ein paar mA verbrauchen. Das ausgeschaltete geräte trotzdem noch Strom (und das mitunter gar nicht mal wenig) benötigen ist ja schon lange ein grundsätzliches Problem.
        Zitat
        40-50 MB/s schaffen afaik die meisten
        Also ich habe schon einige Modelle mit SSD getestet (Asus, Acer, SLC/MLC), die schaffen, wenns hoch kommt, gerade mal die Hälfte. Brandaktuelle Geräte ausgenommen, da war ich noch nicht dran.
        Zitat
        Nur das niemand CUDA-over-Ethernet unterstützt, so das man sich das in der Praxis auch sparen kann, weil man erst manuell die gesamte Berechnungsgrundlage auf das Atom-System kopieren und dort berechnen lassen muss, ehe man alles manuell zurückkopiert.
        Das kann man ja schon dadurch umgehen das deratige Berechnungen direkt auf dem Atom-System ablaufen. Ein hin und her kopieren entfällt zudem, da spätestens wenn man kurzzeitig beide Systeme laufen läßt, von jedem System direkt auf die Daten des anderen zugegriffen werden kann (Stichwort Netzwerkfreigabe, wenn einem USB2 zu langsam ist, dann wäre es nämlich nichtmal nötig das andere System zu starten). Aber auch hier, USB3 und das Switchen der Speichermedien wäre eine weitere Lösung. Was du mit "CUDA over Ethernet" meinst verstehe ich nicht, eine als Datenträger eingebundene Freigabe (zb. ein Ordner) kann lokal wie ein normales Laufwerk angesprochen werden. CUDA mekrt also gar nicht ob es ein echter oder virtueller Datenträger ist.
        Zitat
        Sicher? Es ist die Rede von zwei unabhängigen LAN-Anschlüssen.
        Richtig, die aber mit der zusätzlichen internen Anbindung nichts zu tun haben. Im Video wird ja darauf hingewiesen das kein Kabel an den beiden LAN-Ports angeklemmt ist, und dennoch beide Systeme mittels GB-Lan miteinander kommunizieren.
        Zitat
        Aber nicht, wärend man Strom spart.
        Das ist heute bei zwei getrennten Rechnern ja auch nicht anders. Nur das ich, anders als bei der hier vorgestellten Lösung, bei 2 gänzlich getrennten System null Möglichkeit habe auf irgendetwas des deaktivierten Systems zuzugreifen.
        Zitat
        Dann könnte man aus dem Konzept nämlich vielleicht noch was sinnvolles machen
        Naja, sinnvoller ist es dann auch nicht grundsätzlich. Es kommt auf den Einsatzzweck an. Viele haben eh ein 24/7 System am Start, zb. als File- bzw Multimediaserver, Download-Rechner usw. Wenn beide System völlig verschmolzen wären, wäre es ja wieder nur noch ein System. Beides hat Vor- und Nachteile.

        Grundsätzlich sollte es, rein aus technologischer Sicht, aber kein wirkliches Problem sein, den IGP für alles zu nutzen, und die zusätzliche Graka erst bei Bedarf hinzuzuschalten, den "Atomkern" einfach der entsprechenden Plattform anzupassen und ihn dann in einen anderen Prozessor zu integrieren. Selbst wenn dazu wieder ein neuer Sockel nötig sein sollte, ein i5 oder i7 mit integriertem Atom zusammen mit einem Ion und einer Graka wäre doch was "Feines" - auch wenn es, wie gesagt, nicht nur Vorteile hätte. Die Frage ist wie immer was der Hersteller bzw. der Kunde bereit sind für solche Entwicklungnen/Innovationen auszugeben. Seit Jahren (Jahrzehnten) wird ja immer nur gerade so viel investiert/entwickelt wie nötig ist um dem Kunden ein neues Produkt "aufzuschwätzen".

        Bezüglich Stromsparen:
        Ich habe an einem meiner Systeme über ein Dutzend Festplatten verbaut, tlw. intern tlw. über USB. Aktuell läuft dort Vista 64Bit, die "Probleme" hatte ich aber schon mit XP oder auch Win98. Nun, wenn alle HDs (nicht das System an sich) im Standby sind, reicht das anklicken von Start=>Programme, oder das öffnen des Explorers, oder das Starten einer auf besagter noch aktiver HD liegenden Anwendung, eines Spiels, also quasi irgendein "falscher" Mausklick (eigentlich fast jeder Mausklick^^), und Windows "weckt" nacheinander sämtliche HDs auf ihrem Schlaf. Nicht einmal am Tag, ständig. (((Daher habe ich mittlerweile soweit möglich die Datenträger auf USB ausgelagert, denn dort kann ich problemlos alle nicht benötigten HDs (mittels Fernbedienung) komplett vom Strom trennen - und sie der Willkür des OS entreißen)))

        Aber warum ist das so? Warum müssen 15 HDs starten wenn ich nur auf eine zugreife? Warum besteht dieses Problem seit Jahren? Weil es nicht anders möglich ist? Sicher nicht. Weil die Jungs von M$ mich einfach nur ärgern wollen? Vermutlich. Weil man einfach keinen Handlungsbedarf sieht? Unverständlich, aber wahrscheinlich.
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HB P45-ION-T2A2 - Multikulti
Mit einem außergewöhnlichen Beitrag will DFI seinen Beitrag zu Green-IT leisten. Das Hybrid-Mainboard vereint eine P45-Plattform für Intel-Prozessoren und ein Atom/Ion-Gespann auf einer Platine.
http://www.pcgameshardware.de/Mainboard-Hardware-154107/News/HB-P45-ION-T2A2-Multikulti-699592/
17.11.2009
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