Gigabyte GA-990FX/970 Gaming: Erste AM3+-Mainboards mit USB 3.1 Typ C und M.2
Gigabyte hat zwei neue Mainboards für AMDs Sockel AM3+ veröffentlicht, die für diese Plattform als erstes USB 3.1 mit Typ-C-Anschluss und M.2 bieten. Die beiden USB-3.1-Ports werden über einen Asmedia-Zusatzchip realisiert, der M.2-Steckplatz ist an den Chipsatz gebunden. Die Mainboards befinden sich damit fast auf der Höhe der Zeit.
AMDs Chipsätze der 900er-Serie haben dieses Jahr ihren vierten Geburtstag gefeiert. Dementsprechend sind die I/O-Funktionen vergleichsweise veraltet: Während die mitgelieferten Southbridges noch sechs Mal SATA 6 Gbit/s beherrschen, ist bei 14 Mal USB 2.0 und maximal 42 PCI-Express-2.0-Lanes beim 990FX und 22 beim 990X/970 Schluss. USB 3.0 wurde bislang also schon über Zusatzcontroller realisiert, das Gleiche gilt nun auch für USB 3.1.
Gigabyte verbaut als erster Hersteller einen ASM1142-Zusatzchip von Asmedia auf den beiden AM3+-Mainboards GA-970 Gaming sowie GA-990FX Gaming. Der stellt zwei USB-3.1-Anschlüsse bereit, die jeweils einmal in einer Typ-A- sowie -C-Büchse an der Rückseite ausgeführt werden. Für USB 3.0 wird ein Via VL805-Chip verlötet, der jeweils zwei Ports am I/O-Panel sowie auf der Platine selbst zur Verfügung stellt.
Ebenfalls eine Rarität ist der M.2-Steckplatz jeweils über dem zweiten PCI-Express-x16-Slot, der aber nur beim GA-990FX Gaming wirklich sinnvoll ist. Dort wird er mit vier PCIe-2.0-Bahnen an die Northbridge angebunden, was einer Nettobandbreite von 1,6 Gigabyte pro Sekunde entspricht. Das ist nicht so schnell wie die M.2-Steckplätze bei Intels Z170 und H170 (4 × PCIe 3.0, knapp 4,0 GB/s), entsprechende SSDs sollten abseits von sequenziellen Kopieraufgaben aber kaum ausgebremst werden. Beim GA-970 Gaming ist der M.2-Slot wie bei Intels Z97/H97 mit zwei PCIe-2.0-Bahnen angebunden, was 800 MB/s ergibt und kaum schneller ist als SATA 6 Gbit/s. Gigabyte nennt auf seinen Produktseiten explizit die Unterstützung für das NVMe-Protokoll. Einen M.2-Anschluss bietet ansonsten übrigens nur Asrock mit dem Fatal1ty 970 Performance - da kein USB-3.1-Controller von den PCIe-Bahnen zehrt, wird M.2 dort mit vier 2.0-Lanes realisiert.
Ansonsten bieten beide Gigabyte-Mainboards die übliche "Gaming"-Kost in Form von Killer-LAN-Chips (laut Datenblatt E2201, laut Mainboard-Beschriftung E2200) sowie "verstärkte" PCIe-x16-Steckplätze. Eine abgeschirmte Audio-Lösung mit wechselbaren Op-Amps gehört ebenso zu Gigabytes Standard-Repertoire. Das GA-970 Gaming kann derweil ab 94 Euro vorbestellt werden, wohingegen das GA-990FX Gaming aktuell ab 143 Euro gelistet wird.
Quelle: Gigabyte (Produktseite #1, #2)


, sonst hätte ich meine Beschaffungsbemühungen bereits intensiviert.
Aber mal zurück zum Thema: da ich nicht jeden Pfennig 2 Mal umdrehe, und ich mit meinem schier unverwüstlichen Gigabyte GA-990FXA-UD5 nicht so richtig glücklich bin (war eigentlich nur als Ersatz für mein def. Crosshair V Formula) wäre das FX-Gaming für mich durchaus eine Option, selbst wenn in 2016 ZEN auf dem Plan steht. Leider sagt mir das Design (noch) nicht so recht zu, so dass ich schon noch zögere. Auch wäre es vielleicht interessant, ob es dafür auch eine Wakü-Option seitens EK gibt, da die AM3+ Plattform das definitiv nötiger hat als Skylake und für den gibt es ja bekanntlich einen Monoblock nach dem anderen.
Zwischendruch hatte ich auch mal das Crosshair V-Formula-Z da, aber das lies sich weder mit meinem FX-8350 noch mit meinem PII-955 zum Laufen bringen, so dass es wieder zurück ging. Ich hatte es allerdings bei Alternate aus dem Outlet und weiß nicht ob ich mir nochmal ein 'neues' zulegen sollte, aber auch da hat man ja noch die komplette Technik von 2012 und es kostet immernoch über 200,- €, sieht allerdings besser aus und wenn man Glück hat kann man noch einen Kühlblock von EK ergattern. Leider passt meiner vom normalen Formula nicht
btt: ich hoffe dass es dafür demnächst noch einen WaKü-Kühlblock gibt und dann haben sie direkt 1 verkauft
Der Stromverbrauch im Idle von den AMD, mit Ausnahme vom AM1, ist mir echt ein Dorn im Auge, wenn ich sehe, dass mein Server fürs Rumgammeln 60W braucht, dann kann man nur den Kopf schütteln
Warum kann man eigentlich nur die Spannung unter Vollast im BIOS einstellen? Da sollte sich doch auch einiges einsparen lassen im Idle.
...trotzdem danke!
Generell wäre es aber natürlich dennoch ein großer Vorteil, (und AMD sähe in den Tests darüber hinaus supergeil aus...
Warum kann man eigentlich nur die Spannung unter Vollast im BIOS einstellen? Da sollte sich doch auch einiges einsparen lassen im Idle.
Ein gleich ausgestattetes Mainboard für AMD ist deutlich günstiger als eins für Intel. Und natürlich sollte AMD auch weiterhin Sockel mit längerer Nutzbarkeit entwickeln, das ist bei Intel auch echt eine Katastrophe.
Das kleine bisschen Stromeffizienz macht meiner Meinung nach nicht besonders viel aus.
Noch dazu kommt, dass das ja nichts ohne Praxisrelevanz ist, denn die wenigsten User dürften ihre Rechner 24/7 in Stresssituationen belassen. Nein, der Regelfall ist viel Idle/ nahezu Idle (surfen-tippen-hören---usw) und da zu sparen ergibt und dar alles Unnötige an Leistungsaufnahme zu streichen ist halt nunmal einfach sinnvoll...