Kaby Lake: EVGA zeigt "neue" Z270-Mainboards Classified, FTW K und Stinger

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EVGA hat auf seiner Webseite die neuen Kaby-Lake-Mainboards mit Z270-Chipsatz präsentiert. (1)
Quelle: EVGA

Im Gegensatz zu einigen anderen Herstellern macht EVGA bei seinen neuen Kaby-Lake-Mainboards kein großes Aufsehen und hat die neuen Produkte einfach auf seiner Webseite eingestellt. Die Neuerungen, je nach Modell, bestehen in einem U.2-Port mit NVMe, 13-Phasen-Spannungversorgung für die CPU und ein Killer-Netzwerkchips von Qualcomm.

Die neuen EVGA-Mainboards kommen ganz ohne Beleuchtung oder anderen optischen Schnick-Schnack aus. Das Topmodell Z270 Classified K ist ein klassisches E-ATX-Mainboard, dessen PCB laut EVGA gänzlich überarbeitet wurde. Beispielsweise neu ist die Unterstützung von DDR4-RAM mit bis zu 3.600 MHz. Des weiteren ist bei der Neuauflage ein U.2-Anschluss für neue SSDs nach dem NVMe-Protokoll hinzugekommen, darüber hinaus ist Platz für bis zu drei M.2-SSDs.

Das neue PCB des Classified K soll Übertaktern dadurch entgegenkommen, dass die Spannungsversorgung der CPU nun über 13 Phasen stattfindet. Weiterhin findet sich am I/O-Panel zweimal USB 3.1 (Typ A und Typ C). Der LAN-Chip wurde durch einen E2500 Killer von Qualcomm ersetzt, der niedrigere Latenzen ermöglichen soll. Creative-Core3D-Audio sorgt für den nötigen Sound. EVGA listet das Topmodell im eigenen Shop für knapp 300 US-Dollar.

Mit etwas weniger Ausstattungsumfang kommt das Z270 FTW K. Auch hier gibt es einen U.2-Port, außerdem zwei M.2-Steckplätze, die beide über 4 PCIe-Lanes angebunden ist - jeweils mit NVMe-Unterstützung. Weiterhin wird DDR4-RAM mit bis zu 3.600 MHz unterstützt, darüber hianus gibt es zweimal USB 3.1. Allerdings ist die Spannungsversorgung der CPU nur über 11 Phasen gewährleistet und der Netzwerk-Chip ist lediglich ein Killer E2400. Dafür ruft EVGA immerhin nur noch 240 US-Dollar ab.

In deutlich kleinerem Mini-ITX-Format kommt das Z270 Stinger. Hier sind die Neuerungen gegenüber der Z170-Version jedoch überschaubar: Ein U.2-Anschluss mit NVMe für schnelle SSDs ergänzt den vollwertigen M.2-Steckplatz. Auch hier funktioniert schneller 3.600 MHz DDR4-RAM über zwei Steckplätze. Neben einem hochwertigen LAN- und Audiochip muss man auch auf die stabilere CPU-Versorgung verzichten und sich mit 6 Phasen zufrieden geben. Fällig werden hierfür nur 170 US-Dollar.

Zur Verfügbarkeit gibt es in einigen Online-Shops bereits Angaben, die eine Lieferung am 31. Januar vorhersagen. Die bislang gelisteten deutschen Euro-Preise liegen um das 1,5-fache über den US-Preisen.

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