Asus-X99-Mainboard mit Kurzschluss - wie sicher ist der OC-Sockel?
Der Hersteller Asus hat für die Haswell-E-Prozessoren einen eigenen Sockel eingeführt, der unter der Bezeichnung OC-Sockel läuft und mit "LGA-2011-3-kompatibel" umworben wird. Die von Intel nicht validierte Eigenentwicklung könnte verheerende Risiken mit sich bringen. Ein entsprechendes Mainboard hat sich bereits aus unerfindlichen Gründen mit einem Kurzschluss verabschiedet.
Die kürzlich vorgestellten Haswell-E-Prozessoren von Intel sind das Maß aller Dinge im Consumer-Bereich. Mit acht Kernen arbeitet das Spitzenmodell Core i7-5960X wesentlich schneller als sein direkter Vorgänger auf Ivy-Bridge-E-Basis. Selbstredend sind bereits zahlreiche X99-Mainboards erschienen, die untereinander einen heftigen Konkurrenzkampf austragen. Das taiwanische Unternehmen Asus geht dabei einen Weg, der sowohl innovativ als auch riskant erscheint. Der sogenannte OC-Sockel weist alle Pins des Sockels LGA 2011-3 auf und besitzt darüber hinaus noch zahlreiche weitere Kontakte. Diese sollen zum Beispiel eine maximal mögliche Spannung von bis zu 2,2 Volt (statt 2,0 Volt) ermöglichen, wodurch sich OC-Vorteile gegenüber anderer Mainboards ergeben. Dass die zusätzlichen Pins völlig unbedenklich sind, wird inzwischen von ersten Vertretern der Fachpresse angezweifelt.
Bei einem Asus X99 Deluxe, das zu Testzwecken von Legitreviews untersucht wurde, kam es inzwischen zu einem Kurzschluss, dessen Ursache vollkommen ungewiss ist. Die Kollegen fanden lediglich heraus, dass es einen Fehler bei der CPU-Spannungsregulierung gab und eine der acht 60-Ampere-Phasen den Geist aufgegeben hat. Dieser Umstand hängt möglicherweise unmittelbar mit dem von Asus entwickelten OC-Sockel zusammen. Immerhin setzt dessen Wirkung genau an dieser Stelle an. Der innovative OC-Sockel birgt also – zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt – wahrscheinlich noch gewisse Risiken, die Asus in den Griff bekommen muss. Für derartige Schäden kommt der Hersteller aber mit Sicherheit auf.
Quelle: Legitreviews

Support kann ich nichts sagen da ich, wenn das Board defekt ist, ich sofort, sofern vorhanden, ein neues Board bekomme und gleich zu Hause erneut einbaue. He he
Das ASUS wurde mit extrem hoher vDIMM betrieben was mutmaßlich den IMC in der CPU zerstört hat was zu einem Kurzschluss geführt und (ein schönes 1200W-Single-Rail-
SchweißgerätNetzteil vorausgesetzt) die VRMs gegrillt hat.Beim MSI sind direkt beim ersten anschalten ohne jegliches OC Teile des Boards kaputtgegangen bei denen man eigentlich von einem Produktionsfehler ausgehen müsste.
Nein, laut deren Artikel war es ASUS X99-Deluxe, welches auch über den ASUS OC-Socket verfügt:
In einer ersten Version dieses Artikels hatten wir geschrieben, dass es sich bei dem betroffenen Mainboard bei Legitreviews.com um das Asus Rampage V Extreme handeln würde. Das stimmt nicht. Betroffen ist das ebenfalls von Asus stammende X99-Deluxe. Wir haben den Artikel korrigiert sowie das Aufmacherbild ausgetauscht und bitten, den Fehler zu entschuldigen.
Der Sockel bringt dem normalen User überhaupt gar nichts. Die sollen sich besser mal um ihren Service kümmern, denn der ist so schlecht das es kracht.
Aber man pumpt besser jeden Cent in so bekloppte "Marketing Features" die keiner braucht.
Dass man dadurch den Sockel eine bessere RAM Kompatibilität erreicht, wie in ASUS Youtube-Videos gesagt wird, ist in meinen Augen sogar ne glatte Marketing Lüge!
Dazu fällt mir mittlerweile extrem auf - wenn man die OC-Szene mal etwas verfolgt, Facebook reicht da schon - dass ASUS Mainboards fast nur noch von den immer gleichen (vermutlich eingekauften) Overclockern/Reviewern testen lässt, die auch auf jeder ASUS OC-Show auf jedem Event abhängen und garantiert vom Konzern dafür bezahlt werden. Da braucht man doch nur 1 und 1 zusammen zählen.
Das jetzt so ein Board abgeraucht.... schön.... zeigt wenigstens mal das ASUS kein Stück besser als andere Hersteller ist, nur teurer.
Lustig aber, dass die gleichen Leute das Board im Review vorher noch riesig empfohlen haben.... zeigt mir auch wie die Sachen da getestet werden.
1x anschließen review schreiben, damit er möglichst schnell online ist und gut.
Beim Rest aber, ASUS Boards sind mit Sicherheit nicht schlecht, wäre es anders hätte ich Sie nicht Jahrelang benutzt und empfohlen. In Sachen Features ist ASUS eigentlich ganz weit vorne. Sie bieten eigentlich ganz gut ausgestatete Boards, grade im Bereich ihre RoG-Boards.
Was die Leistung der Mainboards angeht ist es wie bei allen Herstellern, mal sind Sie ganz vorne dabei, an deres mal im oberen Mittelfeld, schwankt halt immer was.
Was den OC-Socket angeht, verstehe ich deinen Rage nicht so ganz. Der Mainboard Markt ist nicht weniger hart umkämpft als andere Märkte für PC-Hardware. Man versucht also sich durch besondere Produkte von der Konkurenz abzuheben. Zugegeben der OC-Socket ist da schon "besonders" da nicht von Intel offiziell unterstützt, aber gut, die Produkte sind auch nicht, wie von dir angemerkt, für den Durchschnittsuser interessant/gedacht, sondern für pasionierte Übertakter. Es sind also auch keine Produkte die sich in erster Linie an Durchschnittsuser Hans Dieter richten sollen, der sich den Socket 2011-3 nur holt um mit seiner dicken Geldbörse zu prallen und dann aber alles auf Standard-Takt läst und nur 1 Grafikkarte mit betreibt.
Von daher hat der OC-Socket erst einmal seine "Berechtigung". Nur halt weiß momentan niemand inwieweit er im Endeffekt wirklich bessere Ergebnisse gegenüber den offiziellen Sockeln erbringt, das zeigt erst die Zeit und der Einsatz bei Übertaktern.
Zuguter letzt, ich kenne genug Leute die zum übertakten ASUS-Mainboards, grade aus dem Bereich der RoG-Serie verwenden, blos das sind nicht unbedingt alles mega bekannte. Und schau doch mal wieviele Übertakter, die nicht ASUS verwenden die immer gleichen Boards von Gigabyte, MSI, ect. verwenden. Letztlich kauft sich jeder Mainboardhersteller in der OC-Szene ein wenig ein um was vorzeigen zu können, das ist nicht nur bei ASUS der Fall.
Fakt ist, abseits von "Facebook" gibt es genügend Leute die beim OC, dank der sehr guten Bios/UEFI und dem meist guten Featureset auf ASUS setzen.