Lioncast LM20: Gaming-Maus im Test [User-Artikel von Aeton]
Wenn man sich Gaming-Peripheriegeräte kaufen will, denken viele, dass sie nicht um teure Produkte der Firmen Roccat, Razer oder Logitech herumkommen.Viele lassen dabei die deutsche Firma Lioncast außer Acht. Die in Berlin sitzende Firma hat sich auf Gaming-Zubehör spezialisiert und bietet dieses zu akzeptablen Preisen an. Ich habe heute die Einsteigermaus LM20 für euch im Test.
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Danksagung
Zunächst möchte ich mich bei Lioncast für die Bereitstellung des Testsamples bedanken.
Verpackung und Lieferumfang
Auf der recht schlicht gehaltenen Verpackung sieht man die LM20 und alle sonstigen Informationen. Man kann die Hülle aufklappen und so schon vor dem Auspacken einen Blick auf den Nager werfen. In der Verpackung findet man neben der Maus noch eine Anleitung, eine Treiber-CD und eine kleine Plastikbox mit einer robusten Schaumstoffeinlage für die variablen Gewichte. Leider ist um das Kabel ein kleiner Klettverschluss fixiert, den man mühsam herausdröseln muss.
Quelle: Aeton
Verpackung
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Verpackung
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Verpackung
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Maus
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Maus
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Zubehör
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Zubehör
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Kabel
Technische Details
Die Lioncast LM20 kommt mit einem Avago-9800-Laser-Sensor, der eine Abtastrate von bis zu 16.400 DPI hat. Die Maus hat 12 Tasten, die Haupttasten liegen auf Omron-Schaltern. Zudem tastet sie mit einer Pollingrate von bis zu 1000 Hz ab und verfügt über ein variables Gewichte-System.
Äußerlichkeiten
Was direkt beim ersten In-die-Hand-nehmen auffällt ist, dass die Maus recht geschwungen ist und somit - bei mir zumindest - perfekt in der Hand liegt. Auffällig ist auch noch das Lioncast-Logo, welches sich unten mittig auf der Maus befindet. Letzteres kann in verschiedensten Farben leuchten. Neben dem beleuchtbaren Logo sind dann noch vier kleine "Sichtfenster" für LEDs, welche die DPI-Stufen anzeigen.
Linksseitig befinden sich dann noch drei Daumentasten. Weitere Tasten kann man mittig unter und über dem Mausrad finden. Zuletzt gibt es dann noch eine von Lioncast sogenannte Feuertaste. An der linken Seite besitzt die Maus eine Mulde für den Daumen, die zudem mit einer rauen Gummierung ausgestattet ist, welche leider nicht perfekt ausgeschnitten ist. An der Unterseite findet man dann noch eine Klappe für die variablen Gewichte und eine Taste um die Profile zu wechseln. Leider sorgt der Sensor dafür, dass die Gewichteklappe nicht mittig in die Maus passt und Letztere somit beim Anheben einseitig schwer macht.
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Maus
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Maus
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Maus
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Maus
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Gewichte
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Maus
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Maus
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Maus
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Software
Praxistest
Als ich meine Hand zum ersten Mal auf die LM20 legte, war mir schon klar, dass diese Maus für meine Hand perfekt passt. Die Gummierung an der Seite ist sehr angenehm für den Daumen. Sie weißt auch keine Gebrauchsspuren auf, löst sich nicht und nutzt sich nicht ab. Die Feuertaste liegt perfekt auf Höhe der Zeigefingerspitze und lässt sich von dort angenehm drücken, auch wenn der Widerstand etwas groß ist. Auch alle anderen Tasten lassen sich gut erreichen, bis auf die unterste Taste auf Daumenseite. Man muss seinen Daumen ungewöhnlich verlegen, um diese Taste zu erreichen, wodurch diese im Alltag eigentlich ungenutzt bleibt. Das Mausrad rastet beim Scrollen gut ein, Präzision wird auch hier durch eine Gummierung erreicht.
Auch wenn man gut und gerne mal mehrere Stunden mit der LM20 spielt oder arbeitet, verkrampft die Hand nicht. Da man aufgrund der verbauten Schalter - im Vergleich zu anderen Mäusen - gefühlt langsamer klickt, sollten die Maustasten hoffentlich lange durchhalten.
Um jetzt noch kurz auf die Software einzugehen: Sie ist simpel und gut. In ihr kann man fast alles in wenigen Sekunden umstellen, Licht, DPI und die Tasten- und Profilbelegung. Auch Makros können schnell angelegt werden. Die Farbmöglichkeiten sind völlig ausreichend sowie die "Effekte" - im Gegensatz zur Ausleuchtung, welche nicht perfekt flächendeckend ist. Schade, aber auf die innere Werte kommt es an. Die Profile werden auch intern auf der Maus gespeichert, dass man an einem anderen Computer die Maus einfach weiter benutzen kann, ohne den Treiber zu installieren.
Wer will, kann dann noch die Maus gewichtstechnisch gesehen anpassen, indem er die acht kleinen Gewichte einlegt oder herausnimmt.
Fazit
Im Endeffekt lässt sich sagen, dass Lioncast mit der LM20 eine gute Gaming-Maus zu einem gerechtfertigten Preis von circa 40 Euro anbietet. Besonders positiv fallen neben dem Preis der Sensor, die angenehme Form, die simple Software und die vielen Extratasten ins Gewicht. Verbesserungsfähig sind die Positionen der Daumentasten und die Oberfläche an der rechten Seite der Maus, die im Gegensatz zu der restlichen Oberfläche leicht Abdrücke und Schmutz aufweist.
Wer also eine gute Maus für den alltäglichen Gebrauch sucht und nicht die utopischen Preise anderer Firmen bezahlen will, ist mit der LM20 gut beraten. Gerade für den Preis von 40 Euro hat sie von mir mit ihrer Ausstattung eine klare Kaufempfehlung.

Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen.
Der Tester schreibt über die LM20 Maus und Sie bringen ein Beispiel, eines völlig anderen Produktes.
Da Sie als Referenz die LM30 nehmen, muss ich davon ausgehen, das die LM20 doch ein eigenständiges Modell des Herstellers ist.
Auch würde ich gerne wissen, welche Marke Ihrer Meinung nach NICHT in Asien produziert.
Ich selbst nutze die Maus bereits seit gut einem Jahr und bin voll auf zufrieden.
Nichtsdestotrotz:
Bei der LM30 kann es gut sein, das auf ein OEM Modell zurückgegriffen worden ist, bei der Vielzahl an vorhandenen Mitbewerbern.
In dem Test geht es jedoch um ein komplett anderes Produkt.
Wer es nicht glaubt kann sich gerne noch folgende Mäuse bei Amazon anschauen die alle analog zum größeren Bruder der Lioncast LM30 sind:
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{aktualisierte Version}UtechSmart Venus 50, Bis 16.400: Amazon.de: Computer & Zubehor
GamKoo Varanus programmierbare High-Precision: Amazon.de: Computer & Zubehor
Alles ein und die selbe Maus in etwas unterschiedlicher Optik (Logo und Farbe) ansonsten 100% identisch und von anderen Firmen. Ich hab bei den Firmen mal angefragt und jeder sagt seine wäre technisch moderner und sie sind nicht gleich. Stimmt wie schon erwähnt unterscheiden sie sich in Farbe und Herstellerlogo sind aber technisch absolut identisch