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      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Ich bezog mich auch nicht auf die Materialien (die kommen noch dazu), sondern auf die Energieerzeugung:
        Wasserstoff gibt es bis auf weiteres nur aus Elektrolyse - d.h. aus Strom. Der Prozess Strom->Eletrolyse->Strom ist hochineffizient, der Wirkungsgrad liegt afaik knapp unter 50%. Nutzt man den gleichen Strom stationär, kann man also doppelt soviel CO2 einsparen, wie wenn man ihn in einem Brennstoffzellenfahrzeug verheizt. Eine positive Energiebilanz ergibt sich also erst, wenn wir eine stationäre Stromversorgung mit 100% Ökostromanteil haben (zumindest zeitweillig) und eine Nutzungsmöglichkeit für weiteren Strom nutzen.
        Derzeit wäre es afaik sogar effizienter, aus Kohle Benzin zu synthetisieren (oder gar Erdgas) und das in einem normalen PKW zu verbrennen, als die Kohle zu verstromen um Wasserstoff herzustellen. Wohlgemerkt: Rein der Betriebsstoff. Dazu kommen die fehlenden Materialien für die Herstellung von Brennstoffzellen, die afaik weiterhin eingeschränkte Haltbarkeit, das afaik höhere Gewicht bei gleicher Leistungsfähigkeit und Ausdauer, die fehlende Infrastruktur - das sind alles Elemente, die weitere Investitionen von Energie und Geld (das dann für sinnvolle Projekte fehlt) erfordern, bevor man überhaupt in größerem Maßstab damit beginnen, mittels Brennstoffzelle mehr Energie für den gleichen nutzen zu verbrauchen

        Der einzige Grund, warum Brennstoffzellen als "grün" präsentiert werden, ist die Autoindustrie: Für die ist es ein bequemer Weg, ihre Verantwortung an andere abzuschieben. Anstatt aufwendig jedes neue Fahrzeug auf Sparmsamkeit und geringes Gewicht zu optimieren oder gar zuzugeben, dass ein höherer Bahnanteil am Verkehr wünschenswert ist, entwickelt man einmalig die neue Antriebstechnologie und kann dann vollkommen unschuldig 400ps-2,5 Tonnen Brötchenhol-und-Kinder-zur-Schule-bring Wägelchen bauen, die ja sooooo umweltfreundlich sind, weil "nur Wasser aus dem Auspuff kommt". (Meine Steckdose produziert übrigens nichtmal Wasserdampf )



        (soviel zum Ist-Zustand, bei dem Brennstoffzellen ökologisch nicht "auf oder knapp über 0" liegen, sondern meilenweit dahinter irgendwo jenseits von z.B. Autogas. Um "maximal 0" zu erklären: Selbst im günstigsten Fall, d.h. einem gigantischen Überschuss an Ökostrom ist eine Wasserstoff-Brennstoffzellenkombination nur ein Speichersystem für diesen Strom. Sie hat keinen direkten ökologischen Nutzen, es ist einfach nur eine andere Art von Batterie. Genauso, wie LiIo nicht ökologischer ist als NiMh -fachgerechte Entsorgung vorrausgesetzt- wird es auch eine Brennstoffzelle sein. Es könnte höchstens passieren, dass sie ein günstigeres Reichweite-/Gewichtsverhältniss bietet, aber bis dahin kann sich auch bei anderen Speicherformen genauso was tun, wie eine Infrastruktur denkbar wäre, die hohe Reichweiten unnötig macht)
      • Von SebastiNator9 Komplett-PC-Käufer(in)
        Warum liegt er knapp über 0 bzw auf 0 ?
        das mit den edelmetallen leuchtet mir noch ein, aber das zieht doch nicht den "Öko-Faktor" auf 0
      • Von SonicNoize PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von SebastiNator9
        Was ist denn an Brennstoffzellen so schlimm?
        Die Edelmetalle, die bei zur Herstellung verwendet werden, sind relativ selten auf der Erde und werden dort abgebaut, wo man das Thema Umweltschutz gar nicht kennt (oder kennen will).
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        An den Brennstoffzellen ist nichts schlimm.
        Aber daran, dass sie als "grün" verkauft werden, obwohl ihr ökologischer Nutzen maximal knapp über null und im vorgeschlagenen Einsatz mit Wasserstoff maximal bei 0 liegt - derzeit aber extrem weit im Negativen. Ähnlich wie bei Elektroautos gilt für alles, was eine H2-Brennstoffzelle nutzt: Energieverschwender erster Kategorie. Dampfloks wären afaik klimaschonender.
      • Von SebastiNator9 Komplett-PC-Käufer(in)
        Was ist denn an Brennstoffzellen so schlimm?
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