Noctua: CPU-Kühler-Prototypen vom HTPC-Winzling bis zum 140-mm-Doppelturm abgelichtet - plus neue Lüfter [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Von klein nach groß fein säuberlich aufgereiht - so präsentiert sich das diesjährige Prototypen-Aufgebot seitens Noctua, insgesamt zeigt der Hersteller ein knappes Dutzend neuer Modelle; wie üblich kommen einige davon später auch in den Handel. Den Anfang macht eine asymetrische Version des bereits veröffentlichten NH-L12, welche dank der versetzen Heatpipes den Einsatz einer Grafikkarte in einem Mini-ITX-Board erlaubt.
Trotz der Verwendung eines 92-Millimeter-Lüfters ist der L-Type nur 66 Millimeter hoch - noch flacher sind nur die beiden neuen HTPC-Winzling für Intel- (1155/1156) und AMD-Systeme (AM3+/FM1/FM2). Diese nutzen ebenfalls einen 92-Millimeter-Lüfter und zwar einen aus der neuen A-Serie; dazu später mehr. Beide bieten einen sehr dicken Kupferkern und die übliche verschraubte Backplate-Montage, Noctua unterstützt hierbei CPUs mit einer TDP von bis zu 65 Watt - mehr ist zwar möglich, aber nur mit zusätzlicher Gehäusebelüftung.
Die C-Type-Serie, also die Top-Blower, erhalten Zuwachs durch ein 120- und ein 140-Millimeter-Modell, welche neben dem oberen auch einen Lüfter unter dem Radiator aufnehmen können. Bei dem größeren C-Type spricht Noctua von bis zu 30 Prozent mehr Oberfläche, da die Lamellen dünner ausfallen. Sidekick: Abseits des üblichen Sockel 2011 (mit quadratischer Halterung) unterstützt der Hersteller per Kit auch die Narrow-Version mit mit 56 x 94 Millimeter Lochabstand, diese ist auf vielen Xeon-Boards zu finden - etwa bei Supermicro. Zudem gibt's gleich drei neue U-Type-Slim-CPU-Kühler und zwar mit einem 140-, einem 120- oder einem 92-Millimeter-Propeller. Letztere Baugröße bekommt dieser Tage wieder Rückenwind, da zumindest die nominelle TDP bei Intels Ivy Bridge auf 77 Watt gesunken ist.
Die "Brecher" hingegen sind zwei neue D-Type, sprich zwei Kühltürme mit doppelter bis dreifacher 140er-Belüftung. Das eine Modell bietet leicht abgeschnittene Lamellen zugunsten hoher RAM-Sticks sowie sechs 7-Millimeter-Heatpipes wovon zwei in der Mitte der Bodenplatte sitzen, die Wärme aber an die äußeren Fins abgeben - die vier anderen ergo zentral. Ein ähnliches, aber leicht abgewandeltes Prinzip ist eine zweite "Etage" über der Coldplate, welche zwei Heatpipes versorgt. Zu guter Letzt präsentiert Noctua die neue A-Serie von Lüftern, diese werden wir morgen näher beleuchten.


ABer wenn die schmalen leise sind und ordentlich Kühlleistung haben wieso nicht?
Kommt doch immer drauf an.
Mir ist die Farbe vollkommen schnurzpiepegal, da mein Antec P182 geschlossen ist und ich die Lüfter nicht sehen kann und auch nicht sehen will. Ich mag es eher schlicht, ich brauche keine Led's, Leichtstoffröhren oder Kirmisbudenbeleuchtung an/in meiner Kiste. Bei mir zählt nur eins --> Kühlung + Ruhe.
Aber wie gesagt jedem das seine.^^
Grüße