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  • Teufel Concept E - Das neue 5.1-System für Zocker und Filmfans im Test mit Video

    Das alterwürdige Concept E, eine rund 450 Eure teure 5.1-Komplettanlage, bekommt endlich einen Nachfolger. Das Concept E ist primär für Spieler entwickelt worden, eignet sich dank gutem Klang aber auch für die Musikwiedergabe oder Filmgenuss. Dank Bluetooth kann zudem ein Smartphone oder ein ähnliches Gerät Audio über das Teufel-System wiedergeben.


    Teufel Concept E - Das neue 5.1-System im Test mit Video (8) Teufel Concept E - Das neue 5.1-System im Test mit Video (8) Quelle: PC Games Hardware Mit dem Concept E möchte Teufel Spielern ein kompaktes und modernes 5.1-System zur Verfügung stellen. Es handelt sich hierbei um eine komplette Überarbeitung des beliebten gleichnamigen Vorgängermodells. Viel Zeit ist seit diesem vergangen und Teufel hat sich bei der Modernisierung sichtlich Mühe gegeben, das Nachfolgemodell an die veränderten Ansprüche der Spielerschaft anzupassen.

    Teufel Concept E - Features und Austattung

          

    Das Concept E unterstützt nun die Verbindung mit mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones via Bluetooth. Dies ist wohl die auffälligste Anpassung an moderne Zeiten. Die Übertragung läuft bei kompatiblen Geräten mit dem Streaming-Codec advX, der dem Standard A2DP klanglich überlegen ist. Wiedergeben kann das Teufel-System Stereo-, 2.1- und 5.1-Audio. Unterstützte Mehrkanal-Formate sind Dolby Pro Logic, Dolby Pro Logic 2, Dolby Digital und DTS. Der Verstärker ist im Subwoofer integriert und kann per USB direkt an den PC angeschlossen werden. Eine Software, um klangliche Veränderungen vorzunehmen, fehlt allerdings. Zusätzlich gibt es drei analoge 3,5-mm-Klinkenstecker, den üblichen Zweikanal-Cinch-Eingang und zwei digitale Eingänge per optischem Toslink- und Coaxial-Kabel. Inklusive Bluetooth können so insgesamt bis zu sechs Geräte gleichzeitig angeschlossen werden.

    Die an einen Eishockey-Puck oder Bonbon-Dose erinnernde Fernbedienung dient dazu, zwischen den einzelnen Eingängen zu wechseln, die Lautstärke anzupassen oder das System stumm zu schalten. Außerdem kann damit das System in den Standby-Modus versetzt werden oder aus diesem erweckt werden. Einen Netzschalter besitzt das Concept E nicht. Um die Satelliten und den Subwoofer einzupegeln, muss der entsprechende Kanal von Hand am Subwoofer ausgewählt werden, danach kann wieder die Fernbedienung genutzt werden, um die Lautstärke des Kanals anzupassen. Um die korrekte Aufstellung und Einpegelung zu vereinfachen, kann ein Testton genutzt werden, eine automatische Einpegelung besitzt das Teufel-System nicht.

    Teufel Concept E - Die Technik

          

    Der in dem Subwoofer verbaute Class-D-Verstärker liefert eine Maximalleistung von 500 Watt. Davon entfallen jeweils 60 Watt auf die fünf Satelliten und 200 Watt auf den Subwoofer. Die Sinus-Leistung beträgt 45 Watt für die Satelliten und 150 Watt für den Subwoofer. Der Center-Lautsprecher besitzt zwei 80-mm-Mitteltöner aus beschichteter Zellulose und einen 19-mm-Hochtöner. Die Trennfrequenz beträgt 3400 Hz, der Frequenzbereich liegt zwischen 150 und 20.000 Hz. Die restlichen Satelliten besitzen nur einen Mitteltöner, sind ansonsten aber gleich ausgestattet. Die Gehäuse der Satelliten sind geschlossen aufgebaut. Der Subwoofer ist mit einem 20-cm-Zellulose-Tieftöner ausgestattet und arbeitet mit einem Bassreflex-, genauer: Nach dem Downfire-Prinzip. Die untere Grenzfrequenz beträgt 40 Hz bei -3 dB.

    Teufel Concept E - Das System im Test

          

    Wer wegen dem Fokus auf Spieler eine brachiale, basslastige Abstimmung erwartet, wird vom Concept E überrascht. Das System spielt ausgesprochen sauber und präzise. Die Satelliten arbeiten auch feine Details aus dem Klangteppich heraus, der Subwoofer ist gut vernehmbar und liefert knackige, straffe Bässe, hält sich aber insgesamt angenehm zurück. Erst bei hoher Pegelung tritt er etwas in den Vordergrund und verliert ein wenig seines sonst sehr guten Ansprechverhaltens und Präzision. Die Abstimmung ist Teufel sehr gut gelungen, die Trennfrequenz von Satelliten zu Subwoofer ist nur mit viel Konzentration zu vernehmen. Gewaltige Tiefbässe sollte man von dem 20-cm-Tieftöner nicht erwarten, doch für die meisten Ansprüche sollte das System genügend Druck liefern. Der gute, saubere Klang gefällt auch bei der Musikwiedergabe, einzig sehr verwöhnte Ohren wünschen sich einen noch etwas präziseren, detaillierteren und wärmeren Sound. Musik-Fans solcher Art sollten sich aber auch eher nach einem hochwertiger Hi-Fi-Anlage umsehen, vorzugsweise mit sehr guten Standboxen und eine vergleichbare Leistung nicht von einem kompakten 5.1-System für Spieler erwarten.

    In Spielen hilft die präzise Wiedergabe beim Orten von Gegnern, der Subwoofer untermalt das Geschehen mit kraftvollen Tieftönen, ohne negativ durch Dröhnen aufzufallen. Korrekt aufgestellt bildet sich um den Hörer ein eindrucksvoller akustischer Raum. Durch das gute Sounding klingen Spiele mit guter Abmischung sehr natürlich, was der Atmosphäre zugute kommt. So macht Spielen Spaß. Ein weiterer Vorteil des Systems ist, dass es auch bei niedrigeren Pegeln sauber anspricht, somit sind auch nächtliche Spiele-Sessions mit nachbarschaftsfreundlichen Lautstärken möglich. Auch Filme machen mit dem Concept E viel Spaß, für große Heimkinos inklusive Beamer und Co. sollten Sie aber eventuell ein anderes System ins Auge fassen. Für kleine Spiel- und Filmzimmer bis etwa 25 m² ist das Teufel Concept E aber bestens geeignet.

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    Teufel Concept E - Das neue 5.1-System im Online-Test

    Die Verbindung via Bluetooth funktioniert intuitiv und tadellos. Jedenfalls dann, wenn die Entfernung zwischen dem angebundenen Gerät und dem in den Subwoofer des Concept E integrierten Verstärker nicht zu groß wird oder Hindernisse wie Türen die Übertragung stören. An der Qualität gibt es nichts auszusetzen, solange die Bitrate des Ausgangsmaterials nicht zu niedrig ist. Das Teufel-System spielt detailliert genug, um solch groben Qualitätsverlust durch zu hohe Komprimierung zu entlarven.

    Design und Verarbeitung des Concept E sind sehr gut gelungen. Die Satelliten wirken sehr solide aufgebaut, der Look ist dank der Akzente durch die metallischen Umfassung der Chassis, dem mattschwarzen Gehäuse und dem Schutzgitter klassisch, beinahe schon Retro, ohne dabei allerdings altmodisch zu wirken. Einen Kontrast bei dem Design bildet der sehr sauber verarbeitete Subwoofer: Alle Ecken und Kanten sind abgerundet, kein Spalt stört das "cleane" Äußere. Die Verstärkerrückwand ist aus gebürstetem, mattschwarzem Aluminium, an der Front sitzt das weiße Bedienelement an der Front. Wegen dem Downfire-System steht der Subwoofer auf vier kräftig dimensionierten, gummierten Aluminium-Füßchen.

    Teufel Concept E: Fazit

          

    Das modernisierte Concept E ist Teufel sehr gut gelungen. Der Klang ist sehr gut, die Anschlussmöglichkeiten für die meisten Ansprüche völlig zufriedenstellend und dank Bluetooth auf der Höhe der Zeit. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet und das Design gefällig. Eine wirkliche Schwäche hingegen leistet sich das Teufel-System nicht. Mit 450 Euro ist das Teufel-System zwar nicht billig, aber die Features, der sehr gute Sound, die hochwertige Verarbeitung und das ansprechende Design bilden ein gelungenes Gesamtpaket, das sich Sourround-Fans einmal genauer ansehen sollten.

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  • Es gibt 55 Kommentare zum Artikel
    Von aloha84
    Aber den Text des Artikels hast du gelesen?
    Von SL1987
    Who ist denn der Test ? Es einzige was in Video ist, ist das gerät anschauen und mit den Handy Sound abspielen. Keine…
    Von Hänschen
    Die Frage die sich mir stellt ist eher: ist Teufel ehrlich zu uns und gibt uns ein dem Preis gerechtes Soundsystem…
    Von Jeanboy
    Darauf bin ich sehr gespannt als Besitzer des Edifier S550 Encore Persönlich fand ich die Videos über…
    Von ruyven_macaran
    Geringe Detailtreue hat nichts mit der Abstimmung zu tun. Ein 500 € Logitrööt ist für Musikwiedergabe genauso…
      • Von aloha84 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von SL1987
        Who Wo ist denn der Test ? Es Das Einzige was man in dem Video ist sieht, ist das Aussehen des Gerätes anschauen und mit den Handy Sound abspielen eine Hörprobe mit dem Handy. Keine Filme, Spiele, Musik mit dem PC in richtiger 5.1 Aufstellung ?

        Aber den Text des Artikels hast du gelesen?
      • Von SL1987 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Who ist denn der Test ? Es einzige was in Video ist, ist das gerät anschauen und mit den Handy Sound abspielen. Keine filme, spiele, Musik mit den PC in richtige 5.1 Aufstellung ?
      • Von Hänschen Software-Overclocker(in)
        Die Frage die sich mir stellt ist eher: ist Teufel ehrlich zu uns und gibt uns ein dem Preis gerechtes Soundsystem oder werden wir über den Tisch gezogen ?

        Und wie vorhin gepostet sind 450 Euro im Fertigboxen-Bereich nicht gerade viel, wenn man die Verarbeitungsqualität - auch der Elektronik - bedenkt. Und wenns dann auch noch gut klingt dann scheint es ja preisgerecht zu sein.
      • Von Jeanboy Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Phil

        In der Redaktion ist vor ein paar Tagen ein seltsam großes Paket eingetroffen
        Gruß,
        Phil

        Darauf bin ich sehr gespannt als Besitzer des Edifier S550 Encore

        Persönlich fand ich die Videos über Grafikqualität/Benchmarks aus sprachlicher Sicht besser.
        Bei dem Video bist du teilweise wieder nicht ganz so flüssig gewesen, trotzdem erkennt man einen deutlichen Schritt nach vorne
        und ich finde es wirklich unglaublich von PCGH, dass die dich so ins kalte Wasser werfen
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Icedaft
        Wer überwiegend Musik aus der MP3-Konserve mit 128kbit/s hört, für den ist so etwas schon "High-End" und Logitrööt ein normales Standardsystem.
        Geringe Detailtreue hat nichts mit der Abstimmung zu tun. Ein 500 € Logitrööt ist für Musikwiedergabe genauso schlecht, wie 100 € Sourroundboxen und selbst bei 96 kbit/s dürfte ein anderes Wiedergabegerät noch für deutliche Verbesseungen sorgen.

        Zitat
        Was die Grafik betrifft, ich durfte aufgrund meines Alters die Komplette Entwicklung von der Atari-Konsole mit Pixel-Tennis bis zum heutigen Stand mitmachen.

        Damals war das "High-End wenn man zu zweit mit Drehreglern zwei weiße Linien nach oben und unten bewegte und damit ein Quadrat von links nach rechts und umgekehrt bewegte.

        Die Zeiten ändern sich aber und die Ansprüche steigen. Wer einmal etwas vernünftiges gehört hat, der tut sich so etwas nicht mehr freiwillig an.
        Mit dem Unterschied, dass die Ansprüche in Sachen Sound vor 2 Jahrhunderten mit "live" begannen, zwischendurch mit Schelllackplatten und Schalltrichtern einen kleinen Dämpfer erhielten (aber immer noch hohe Linearität boten) und bereits kurz danach mit Vinyl und hochwertigen Röhrenverstärkern auf einem Niveau lagen, dass einigen bis heute als Optimum gilt. (Zwar nicht unbedingt berechtigt, aber ein gutes Soundsystem der Tennis-for-Two-Ära kann es heute trotzdem mit Anlagen aufnehmen, die ein vielfaches kosten. Die paar Fortschritte, die es in der Widergabequalität gab, können nichtmal die Inflation kompensieren, geschweige denn für eine allgemeine Klangverbesserung sorgen. Nur Abmessungen, Verbrauch und Haltbarkeit haben sich wirklich entwickelt)
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Lautsprecher
Teufel Concept E - Das neue 5.1-System für Zocker und Filmfans im Test mit Video
Das alterwürdige Concept E, eine rund 450 Eure teure 5.1-Komplettanlage, bekommt endlich einen Nachfolger. Das Concept E ist primär für Spieler entwickelt worden, eignet sich dank gutem Klang aber auch für die Musikwiedergabe oder Filmgenuss. Dank Bluetooth kann zudem ein Smartphone oder ein ähnliches Gerät Audio über das Teufel-System wiedergeben.
http://www.pcgameshardware.de/Lautsprecher-Hardware-255600/Specials/Teufel-Concept-E-Test-1116986/
14.04.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/04/Teufel_Conecpt_E_Aufmacher_resz-pcgh_b2teaser_169.jpg
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