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  • Edifier S550 Encore im Test - Beseeltes Bassmonster mit feinen Manieren?

    Encore - "Zugabe!" So lautet der Namensatz des neuen Edifier S550 Encore. Im Vergleich zum beliebten Vorgänger des 5.1-Systems bedeutet dies vor allem eine Zugabe von Leistung. 540 Watt Gesamtleistung drückt das Encore bei Bedarf in die Gehörgänge, 240 Watt davon entfallen allein auf den Zweispulen-Tieftöner des Subwoofers. Wir haben uns das System angesehen und es im Test auf seine klanglichen Eigenschaften untersucht.

    Edifier S550 Encore - Aufmacher Edifier S550 Encore - Aufmacher Quelle: Amazon.de Gegenüber dem Vorgänger - ohne den Namenszusatz Encore - unterscheidet sich das neue 5.1-System aus dem Hause Edifier optisch nur wenig. Die größten Veränderungen betreffen die Technik und hier im besonderen Maße die Leistung. Statt 280 Watt leistet das Encore nun 540 Watt RMS. 60 Watt statt bisher 35 Watt liefern die Satelliten pro Kanal, der Tieftöner des Subwoofers wurde mit einer Doppelspule mit nun 2 x 120 Watt ausgestattet. Auch der integrierte Class-D-Digital-Verstärker wurde überarbeitet und den gestiegenen Anforderungen angepasst. Den benötigten Strom stellt ein integriertes 600-Watt-Netzteil mit Standby-Schaltung zur Verfügung.

    Edifier S550 Encore - Technik und erster Eindruck

          

    Wie könnte es bei einem kompakten 5.1-System anders sein: Zuerst fällt der große Subwoofer ins Auge. An der Front dominiert der durch ein kräftiges Metallgitter geschützte 25,4-cm-Tieftöner. An der Rückseite sitzt das Verstärkermodul und Netzteil. Hier fällt der trotz wesentlich höherer Leistung nun deutlich kleinere Kühlkörper ins Auge. Ein Detail, das wir im Test im Auge behalten werden. Besonders spannend: An den beiden Seitenwänden des Subwoofers sind zwei Passiv-Membranen aus Gummi verbaut.

    Edifier S550 Encore - Das System hinter den Passiv-Membranen

          

    Warum ist das spannend? Nun ja, die Passiv-Membranen funktionieren ähnlich eines Bassreflex-Systems, verstärken also mithilfe von Resonanz eine bestimmte Frequenz des Bassbereichs. Beim klassischen Bassreflex-System funktioniert dies durch eine Röhre oder eine zweite Kammer, die durch eine Öffnung mit dem Subwoofer verbunden ist. Die darin enthaltene Luft (die Luftsäule) wird durch den Tieftöner bei einer bestimmten Frequenz (Resonanzfrequenz) in Schwingung versetzt und verstärkt dadurch wiederum den Wirkungsgrad des Subwoofers. Dies betrifft sowohl den Schalldruck als auch die tiefstmögliche Frequenz. Durch Länge und Durchmesser des Beflexrohres beziehungsweise des Volumens der Luftsäule kann die Resonanzfrequenz angepasst werden - Dies erfordert für guten Klang allerdings präzise Kalkulationen, eine korrekte Abstimmung ist daher verhältnismäßig aufwendig.

    Nachteile dieses Systems sind unter anderem ein im Vergleich zum geschlossenen Gehäuse etwas weniger präzises Ansprechen des Subwoofers, induziert durch die Trägheit der Luft, sowie ein drastisches Abfallen des Wirkungsgrades unterhalb der Resonanzfrequenz. Hier entsteht ein akustischer Kurzschluss: Auf beiden Seiten der Membran liegt der gleiche Schalldruck an. Durch den Druckausgleich beginnt die Membran stärker zu schwingen und kann im schlimmsten Fall Schaden nehmen. Vor allem aber entstehen an der Öffnung des Rohres beinahe immer störende Strömungsgeräusche. Zudem kann der Tieftöner bei bestimmten Frequenzen das Rohr selbst zum Schwingen bringen und, falls das Gehäuse in Schwingungen gerät, übertragen sich diese auch auf das Bassreflex-Rohr. Beides sorgt für ungewollte Unsauberkeiten im Klangbild.

    Diese Störgeräusche werden mit Passivmembranen umgangen. Zudem lässt sich die Resonanz mittels Durchmesser, Hub und der Steifigkeit der Membranen sehr präzise festlegen. Allerdings steht auf der anderen Seite die höhere Steifigkeit und deutlich größere Masse, die durch die dadurch resultierende höhere Trägheit Präzision kosten könnte. Ansonsten arbeiten beide Systeme sehr ähnlich: Bei ihrer Resonanzfrequenz beginnen die passiven Gummimembrane zu schwingen und verstärken daraufhin den aktiven Tieftöner - ganz so, wie es zwei weitere Lautsprecher tun würden, allerdings beschränkt auf die festgelegte Frequenz.

    04:46
    Edifier S550 Encore - Unboxing des nun noch mächtigeren 5.1-Systems

    Edifier S550 Encore Test - Die Satelliten

          

    Kommen wir zu den Satelliten. Diese kommen zu dem im Vergleich etwas unüblichen Subwoofer als klassische Zwei-Wege-Boxen daher. Ein 2,5 cm durchmessender Höchtöner mit Seidenkalotte teilt sich das geschlossene Gehäuse mit einem 8,9-cm Tiefmittletöner aus verstärkter Zellulose. Im großen Centerlautsprecher umschließen derer zwei den kleinen Hochtöner in der Mitte. Die Größe der Lautsprecher ist beachtlich. Passen die Satelliten für den linken und rechten Kanal mit den Abmessungen 11,6 cm x 20,3 cm x 16 cm (B x H x T) noch gut auf den Schreibtisch, wird es spätestens bei der Positionierung des Center-Speakers problematisch: 31,6 cm x 11,7 cm x 15,7 cm formen einen ziemlichen Brocken, der zumindest auf dem Schreibtisch schwierig optimal zu platzieren ist. Steht er zum Beispiel direkt vor dem Monitor, müsste er eigentlich angewinkelt werden. Gleiches gilt für die restlichen Satelliten. Diese sind auch auf der Rückseite mit einer abgewinkelten Kante versehen, diese dient aber wohl für den Fall, dass die Lautsprecher an die Wand nach unten abstrahlend befestigt werden. Für den Stand ist dieser Winkel zu steil, zudem ist die Auflagefläche zu gering, um die Boxen auszubalancieren.

    Edifier S550 Encore Test - Aufstellung und Ausstattung

          

    Damit stellt sich die Frage, ob das System überhaupt für die Nutzung am Desktop-PC entwickelt wurde. Denn aufgrund der Größe ist eine Positionierung am Fernseher deutlich einfacher, zudem benötigt solch ein leistungsfähiges System einen gewissen Raum um sich zu entfalten - 25 bis 30 Quadratmeter sollten es mindestens sein. Es spricht allerdings ein anderer Faktor gegen die Aufstellung als Heimkinosystem: Die mangelnden Anschlussmöglichkeiten. Das Edifier S550 Encore besitzt wie der Vorgänger keinerlei Digitaleingänge und auch die Verbindung durch USB oder kabellos mittels Bluetooth fehlt. An der Rückseite des Subwoofers befinden sich lediglich eine Gruppe Cinch-Stecker für 5.1-Audio, sowie zwei zusätzliche Anschlussmöglichkeiten für Stereo-Geräte - Etwas spartanisch für diese Preisklasse. Immerhin liegen alle benötigten Kabel bei.

    Doch durch die Beschränkung auf analoge Anschlüsse benötigt das Encore entweder einen PC mit den passenden Ausgängen, einen zusätzlichen AVR oder einen externen DAC. Beim Anschließen eines Bluray-Players schaut man dagegen in den meisten Fällen in die Röhre. Gleiches gilt für Surround-Features wie etwa DTS oder Dolby Digital. Nur mit einem zusätzlichen Verstärker oder PC lassen sich diese Formate mit dem Edifier S550 Encore genießen. Dies sollte beim Kauf berücksichtigt werden. Für den PC wird aus diesen Gründen außerdem eine Soundkarte zumindest der Einstiegsklasse mit den entsprechenden Anschlüssen und Features interessant.

    Um das System zu steuern, liegt eine kleine Funkfernbedienung bei, zudem wird das Encore mit einer kleinen, kabelgebundenen Station ausgeliefert, die direkt am Subwoofer angeschlossen wird. Das Kabel schränkt leider die Aufstellung des Subwoofers ein, sollte die Station als Bedienelement genutzt werden. Mittels Funkfernbedienung können allerdings alle nötigen Einstellungen vorgenommen werden, die Station könnte daher auch außerhalb der direkten Reichweite positioniert werden - etwas wenig durchdacht wirkt das ganze dennoch.

    Edifier S550 Encore Test - Die Verarbeitung

          

    Die Verarbeitung des S550 Encore bietet nur wenig Angriffsfläche für Kritik. Das ganze System ist aus stabilem MDF samt großzügigen Wandstärken gebaut und sauber verleimt und lackiert worden. Besonders trifft das auf die Satelliten zu: Hier wurden alle Kanten rundgeschliffen und mitsamt der Flächen mit einer schlagfest wirkenden, dicken Lackierung versehen. Optisch setzt diese mit ihrem Tropfen-Look einen leichten Akzent; ebenso wie die Fassungen der Lautsprecher. Diese imitieren gebürstetes Titan, bestehen aber leider nur aus billigem Kunststoff. Aus diesem Material bestehen auch die etwas labil wirkenden Abdeckungen der Lautsprecher, deren Bespannung zudem einen wenig stabilen Eindruck macht und an der Innenseite nur grob geschnitten und befestigt wurde. Der Subwoofer hinterlässt einen sehr stabilen Eindruck, allerdings wurde dieser laminiert statt lackiert und an den Kanten scheint das MDF durch. Auch hier: Was optisch auf hochwertiges Metall macht, ist meist Plastik - Nur das stabile Schutzgitter besteht aus Blech.

    Edifier S550 Encore Test - Der Klang

          

    Kommen wir aber nun zum Eingemachten: Dem Klang. Um das Edifier S550 Encore ordentlich ausspielen zu lassen, positionieren wir das System in einem gesonderten, etwa 35 Quadratmeter großen Raum. Dabei stehen sowohl Satelliten als auch Subwoofer frei, nur der Center-Lautsprecher befindet sich angewinkelt auf einem Tisch vor uns. Mit Ausnahme des Subwoofers, der etwas abseits steht, sind sämtliche Boxen auf die Hörposition aus- und die Hochtöner auf die Höhe unserer Ohren gerichtet. Das Einpegeln mittels Testton funktioniert schnell und einfach, beim tatsächlichen Betrieb waren allerdings im Anschluss noch einige kleinere Änderungen nötig.

    Zum Zuspielen nutzen wir unser bekanntes Testsystem mit einem auf 4,6 GHz übertakteten Core i7-3770K, 16 GiByte RAM und einer R9 290X. Für guten Klang rüsten wir eine Asus Xonar Essence STX 2 7.1 nach. Der Frequenzverlauf dieser hochqualitativen Soundkarte ist ausgesprochen linear, es werden also Klangverfärbungen schon durch die Quelle weitest möglich vermieden. Für Musik nutzen wir den Subwoofer-unterstützten Stereo-Modus und hochqualitative Stücke aus den verschiedensten Genres, von denen Sie sich in diesem Artikel einen Eindruck schaffen können. Die Spieletauglichkeit testen wir mit Battlefield 4, Skyrim und Company of Heroes 2, natürlich jeweils mit vollem 5.1-Surround. Die Heimkino-Tauglichkeit muss das System mit Der Hobbit: Smaugs Einöde und Tödliches Kommando - The Hurt Locker.

    Kommen alle Lautsprecher bei Spielen und Filmen zum Einsatz, macht das Edifier S550 Encore eine sehr gute Figur. Die Satelliten spielen detailreich und bilden eine überzeugende Surround-Kulisse, während der Subwoofer das Geschehen mit ausgesprochen kraftvollen und knackigen Bässen untermalt. Der Center arbeitet dabei Stimmen sauber vernehmbar aus dem Klangbild heraus, dabei lösen sie sich allerdings auch etwas von dem Surround-Sound und kommen klar vernehmbar aus der Richtung des Center-Speakers. Etwas mehr Räumlichkeit wäre hier wünschenswert gewesen. Ansonsten passt das Klangbild sehr gut zu dem Geschehen auf dem Monitor, auch leise Klänge lassen sich präzise orten und der Subwoofer lässt bei Explosionen die Hosenbeine flattern. Wohl dem, der keine empfindsamen Nachbarn hat. Die Abstimmung mittels Passivmembran ist jedenfalls gelungen und das Fehlen von Strömungsgeräuschen ist ein Segen.

    Bei der Musikwiedergabe im Stereobetrieb spielen nur zwei Satelliten. Hier wirkt der Subwoofer etwas zu engagiert. Durch die starke Betonung des Bassbereichs fällte eine typische Schwäche von 5.1- und 2.1-Kompaktanlagen deutlich auf: Der Übergang zwischen Satelliten und Subwoofer ist sehr deutlich zu hören. Nachdem wir den Pegel des Subwoofer etwas herabregelten, klang das Encore schon deutlich homogener. Doch der Oberbass und die unteren Mitten sind hörbar unterrepräsentiert. Mit ein paar kleinen Anpassungen durch den Equalizer der Soundkarte konnten wir aber einen Teil dieses Mankos ausgleichen. So eingestimmt macht das Edifier S550 Encore auch bei Musik eine gute Figur. Die Satelliten spielen recht sauber, detailliert und ausgewogen, wobei ihnen im oberen Frequenzverlauf etwas die Puste ausgeht.

    Vor allem aber im unteren Bereich fehlt ihnen trotz der Feinabstimmung etwas Körper, die Frequenzen für die tiefen Anteile einer Frauenstimme beispielsweise bleiben so etwas zurück. Noch tiefer setzt dann der Subwoofer ein, Teile von Männerstimmen dringen gut hörbar aus der Bassbox und lassen sie so für den Hörer ohne große Schwierigkeiten akustisch im Raum aufspüren. Doch diese Schwächen haben praktisch alle kompakten Lautsprechersysteme mit Subwoofer-Unterstützung und unterm Strich verrichtet das Encore seine Dienste sehr überzeugend. Trotz langer Hörsession und höherer Leistung ist der deutlich verkleinerte Kühlkörper an der Rückseite des Subwoofers offensichtlich ausreihend: Er wurde warm, aber war noch weit davon entfernt, heiß zu sein.

    Edifier S550 Encore Test - Fazit

          

    Das Encore ist eine gelungene Überarbeitung des beliebten Vorgängers. Die nun zur Verfügung stehende Leistung sollte für die meisten Nutzer völlig ausreichen, die brachialen Bässe zauberten beim Spielen ein ums andere Mal ein neckisches Lächeln auf unsere Lippen. Die Größe des Encore könnte allerdings zum Problem werden, für kleine Zimmer ist das System überdimensioniert, eine gute Platzierung auf einem Schreibtisch gestaltet sich zudem schwierig. Besser würde sich das S550 wohl als Heimkinoanlage machen. Doch hier fehlen wichtige Features wie Digitaleingänge und Support für Dolby-Digital und DTS-Formate. So bleibt ein etwas durchwachsener Eindruck: Klanglich ist das Encore sehr gut gelungen, vom praktischen Nutzen her bleibt es aber ein wenig eingeschränkt.

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    Es gibt 23 Kommentare zum Artikel
    Von SaftSpalte
    haha da hast du recht . alleine mein + Kabel kostet ohne Sicherung 60 tacken Geschweige den der Rest meiner Komponente…
    Von TheBadFrag
    Jap wär auch mal für so einen Test. 40 Hz Sinuston und dann mal schauen wie hoch die Stromaufnahme ist. So nen Class…
    Von DOcean
    sehr cool ich hab mir schon sowas gedacht... 600W never... wäre cool das Teil mal an ein Wattmeter zu hängen und mal…
    Von Icedaft
    Die Grundlagen von Hifi im Auto und Zuhause sind zwar die Gleichen, jedoch muß das ganze Equipment für Carhifi ganz…
    Von dekay55
    Du fängst jetzt ehrlich an CarHifi mit HomeHifi zu vergleichen ? Und die Aussage mit der Leistung, es kommt erstmal…
      • Von SaftSpalte Software-Overclocker(in)
        Zitat von Icedaft
        Die Grundlagen von Hifi im Auto und Zuhause sind zwar die Gleichen, jedoch muß das ganze Equipment für Carhifi ganz anderen Bedingungen standhalten (Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen von -30°C bis 50°C, unstabile Spannungsversorgung etc.). -> Das alles macht Carhifikomponenten weit teuerer als dies z.B. für Heimhifi notwendig ist, wobei noch die geringen Stückzahlen im Carhifibereich hinzukommen, da dies ein mittlerweile sehr kleiner Markt ist.

        Im Heimhifi bist Du bei einem wirkungsgradstarken 30er schon mit 100-200W Verstärkerleistung schon ganz gut bedient (je nach Raumgröße und Abstimmung).

        Mehr geht immer, jedoch können die meisten in ihrer 50 bis 80qm Mietwohnung solche Pegel gar nicht fahren (wenn sie es doch tun, nerven sie mit ihren besch******* Downfire-Subs die Nachbarn - so auch mich - das hat dank eigenem Haus bald ein Ende).



        haha da hast du recht . alleine mein + Kabel kostet ohne Sicherung 60 tacken Geschweige den der Rest meiner Komponente will ich nicht offenbaren.
        Ich kann nur sagen das meine Anlage im Auto mehr wie mein Auto wert ist .

        -

        Ich habe über 110 qm Mietwohnung . Dort lohnt sich leider ein Hifi-System nicht mehr . Laminat Boden . Leichte Trennwände , .
        Jeder Bass dort dröhnt Regelrecht Durch das Ganze Haus .
        Wird Langsam zeit das ich ein Haus Finde .

        Und mein Sohn spielt an jedem Elektronischen Teil rum (3 Jahre jung) ... Langsam sollte der mal Wachsen der BUB !
        Dann kann Papa wieder eine Teure Anlage Benutzen
      • Von TheBadFrag Software-Overclocker(in)
        Zitat von DOcean
        sehr cool ich hab mir schon sowas gedacht... 600W never... wäre cool das Teil mal an ein Wattmeter zu hängen und mal zu gucken was wirklich reingeht -> @PCGH

        Ich vermute das Teil nimmt maximal 100W auf...
        Jap wär auch mal für so einen Test. 40 Hz Sinuston und dann mal schauen wie hoch die Stromaufnahme ist. So nen Class D hat im Idealfall um die 80% Effizienz, da bekommt man mal gut eine Vorstellung, wieviel Dampf das wirklich hat.
      • Von DOcean Software-Overclocker(in)
        Zitat von TheBadFrag
        Gut bemerkt.
        Hinten steht 220-240V 1A drauf. Oppps fail. Ist wohl nicht all zu doll die Leistung gesteigert worden. Die 540W wird nen Peak Wert sein.

        Frag mich nur wo die restlichen 360 Watt herkommen, die das Netzteil bereitstellt...
        Zitat
        Den benötigten Strom stellt ein integriertes 600-Watt-Netzteil mit Standby-Schaltung zur Verfügung.
        sehr cool ich hab mir schon sowas gedacht... 600W never... wäre cool das Teil mal an ein Wattmeter zu hängen und mal zu gucken was wirklich reingeht -> @PCGH

        Ich vermute das Teil nimmt maximal 100W auf...
      • Von Icedaft Lötkolbengott/-göttin
        Die Grundlagen von Hifi im Auto und Zuhause sind zwar die Gleichen, jedoch muß das ganze Equipment für Carhifi ganz anderen Bedingungen standhalten (Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen von -30°C bis 50°C, unstabile Spannungsversorgung etc.). -> Das alles macht Carhifikomponenten weit teuerer als dies z.B. für Heimhifi notwendig ist, wobei noch die geringen Stückzahlen im Carhifibereich hinzukommen, da dies ein mittlerweile sehr kleiner Markt ist.

        Im Heimhifi bist Du bei einem wirkungsgradstarken 30er schon mit 100-200W Verstärkerleistung schon ganz gut bedient (je nach Raumgröße und Abstimmung).

        Mehr geht immer, jedoch können die meisten in ihrer 50 bis 80qm Mietwohnung solche Pegel gar nicht fahren (wenn sie es doch tun, nerven sie mit ihren besch******* Downfire-Subs die Nachbarn - so auch mich - das hat dank eigenem Haus bald ein Ende).
      • Von dekay55 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von HomeboyST
        Hast du eigentlich nen Plan wie viel Leistung notwendig ist um nen 30er geschlossen wirklich präzise (trocken) und kraftvoll zu betreiben ?
        Das würde jeden geldlichen Rahmen Sprengen. ( Für die Zielgruppe ) Ebenso dein Thema mit den HT.

        Im Auto habe ich 2 25er geschlossen an ner DLS A6 und das ist Ordnung. ( Aber der Monoblock allein kostet schon weit mehr als das ganze System )
        Du fängst jetzt ehrlich an CarHifi mit HomeHifi zu vergleichen ? Und die Aussage mit der Leistung, es kommt erstmal drauf an wie hoch der Wirkungsgrad ist vom dem Chassis, CarHifi Woofer haben sehr oft nen schlechten Wirkungsgrad da musste dann halt wirklich Power drauf pumpen, bei Homehifi sieht die geschichte aber wieder klitzeklein bisl anders aus.
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Lautsprecher
Edifier S550 Encore im Test - Beseeltes Bassmonster mit feinen Manieren?
Encore - "Zugabe!" So lautet der Namensatz des neuen Edifier S550 Encore. Im Vergleich zum beliebten Vorgänger des 5.1-Systems bedeutet dies vor allem eine Zugabe von Leistung. 540 Watt Gesamtleistung drückt das Encore bei Bedarf in die Gehörgänge, 240 Watt davon entfallen allein auf den Zweispulen-Tieftöner des Subwoofers. Wir haben uns das System angesehen und es im Test auf seine klanglichen Eigenschaften untersucht.
http://www.pcgameshardware.de/Lautsprecher-Hardware-255600/Specials/Edifier-S550-Encore-im-Test-1119537/
05.05.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/05/Edifier_S550_Encore-pcgh_b2teaser_169.jpg
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