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      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        I.d.R. werden gleich große Laufwerke mit verschiedenen Platterzahlen nur beim Übergang von einer Generation zur nächsten angeboten, wobei die neueren Laufwerke natürlich weniger Platter mit höherer Datendichte haben, was für den Hersteller den mechanischen Aufwand reduziert, aber für den Kunden erstmal teurer weil "neu" ist.
        Die Unterschiede in der Zugriffszeit zwischen Platten einer Generation mit unterschiedlicher Platterzahl sind auf alle Fälle deutlich geringer, als die Unterschiede zwischen Generationen, Baureihen oder Herstellern. Die Masse scheint somit nicht der ausschlagsgebene Faktor zu sein.
      • Von Brehministrator BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Die Masse der Platter spielt für die Zugriffszeit keine Rolle.
        Die Masse des Kamms nimmt zwar mit der Zahl der Köpfe auch zu, aber gleichzeitig auch die Angriffsfläche für den Antrieb und die maximal ausgehaltene Beschleunigung bleibt gleich -> sofern Hitachi den Antrieb entsprechend angepasst hat, macht das auch keinen Unterschied.
        Nur Lärm.
        Aber der ist bei einem Datenlager, dass Stolz auf seine hohe Drehzahl ist, wohl nicht der Knackpunkt.

        Theoretisch.
        Praktisch scheint der Effekt nicht so bedeutend zu sein, jedenfalls ist bislang keine der zahlreichen Hitachi-5-Platter-Platten negativ aufgefallen.
        Erstmal zur Zugriffszeit: Die Zugriffszeit ist sehr wohl höher bei den Modellen mit mehr Plattern. Der Kamm wird schwerer, und um die gleiche Beschleunigung zu erzielen, müsste er mit einer größeren Kraft bewegt werden. Die Kraft ist aber nicht durch eine Angriffsfläche limitiert, sondern durch den verbauten Magneten. Dieser kann jedoch nicht stärker werden, weil es (a) keine stärkeren Magneten als diese hochoptimierten Neodym-Serien gibt und weil (b) das dann auch für die Magnetisierung der Platter ein Problem werden würde. Also bewegt sich der Kamm einfach langsamer.

        Es ist doch bekannt, dass Laufwerke mit weniger Plattern in fast jederlei Hinsicht vorne liegen (Strom, Lautstärke, Wärme, Zugriffszeit, Transferrate -> Da nur einer der Köpfe gleichzeitig lesen kann). Sonst würden ja kaum Hersteller verschiedene Laufwerke einer bestimmten Kapazitäz mit verschieden vielen Plattern anbieten, vpn denen diejenigen mit den wenigsten Plattern generell die Teuersten sind.

        Bzw. sonst würden diese ja nicht gekauft werden gegen einen extra Aufpreis.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Stefan Payne
        ...und die zu bewegende Masse negativ...


        Die Masse der Platter spielt für die Zugriffszeit keine Rolle.
        Die Masse des Kamms nimmt zwar mit der Zahl der Köpfe auch zu, aber gleichzeitig auch die Angriffsfläche für den Antrieb und die maximal ausgehaltene Beschleunigung bleibt gleich -> sofern Hitachi den Antrieb entsprechend angepasst hat, macht das auch keinen Unterschied.
        Nur Lärm.
        Aber der ist bei einem Datenlager, dass Stolz auf seine hohe Drehzahl ist, wohl nicht der Knackpunkt.

        Zitat
        Unterm Strich ist das hier ein Teil, das man besser nicht kaufen sollte, zumal die Haltbarkeit mit der Anzahl der Platter abnimmt.


        Theoretisch.
        Praktisch scheint der Effekt nicht so bedeutend zu sein, jedenfalls ist bislang keine der zahlreichen Hitachi-5-Platter-Platten negativ aufgefallen.
      • Von juergenonly Schraubenverwechsler(in)
        Dagegen spricht das die 5 Platter Variante der 1 TB Festplatte von Hitachi mit als das zuverlässigste Laufwerk bei 1 TB überhaupt gilt. Viele Kunden die die HDDs im Dauerbetrieb laufen lassen haben selbst als es schon die 3 Platter Varianten gab noch die (teurere und etwas langsamere 5 Platter Variante gekauft weil sie eben wesentlich zuverlässiger war. Meist sind es die neuen Modell mit extrem hohen Datendichten die eher rumzicken.
      • Von euMelBeumel BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Gunny Hartman
        Ich bleib lieber bei 500er HDDs für Massenspeicher. 2 TeraByte mit 4 Festplatten im Raidverbund kosten auch nicht unbedingt viel mehr als eine 2 Terabyte Festplatte, dafür hat man durch Raid höhere Transferraten.


        Wenn du auf Speed aus bist ist das richtig. Allerdings brauchst du um die gleiche Kapazität zu erreichen, 4 SATA-Ports und grob genommen 4x soviel Strom. Leute die sich sparsame Heim-Server bauen wollen freuen sich sicher über sone Platte, auch wenn die eher zu einer mit 5400rpm greifen würden.
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691905
Laufwerk
Groß und schnell
Hitachi bietet mit der Deskstar 7K2000 als erster Hersteller eine Festplatte mit einer Kapazität von zwei TByte und einer Umdrehungszahl von 7.200 U/Min an. Die Deskstar 7K1000.C-Reihe bietet neue Alternativen im Bereich von 160 GByte bis 1 TByte.
http://www.pcgameshardware.de/Laufwerk-Hardware-154124/News/Gross-und-schnell-691905/
06.08.2009
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