Vergleich 1980 zu 2009: Wie schwer und teuer ist 1 Petabyte Datenspeicher

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Anhand eines Festplattenvergleiches zwischen 1980 und heute sieht man deutlich, wie sich die Computer-Technik weiterentwickelt hat: 1 Petabyte, im Vergleich damals und heute.

Wie schwer und wie teuer ist ein Petabyte? Diese Frage stellte sich matrixstore.net und fing an zu rechnen. Ein Vergleich heutiger Festplatten zu den 1980 verwendeten macht den Unterschied sowohl im Preis, als auch im Gewicht der Datenträger deutlich.
1 Petabyte aus 1.000.000 IBM 3380 Festplatten, 1980 Quelle: http://www.matrixstore.net 1 Petabyte aus 1.000.000 IBM 3380 Festplatten, 1980
1980 benötigte man, laut Bericht, noch 1.000.000 IBM-3380-Festplatten mit einer Kapazität von jeweils 1 GByte, welche zusammen Kosten in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar verursachten. Das Gewicht der reinen Festplatten, also ohne Stromversorgung und Server-Racks, beläuft sich in diesem Beispiel auf 250.000 Tonnen.

Heute benötigt man für 1 Petabyte Speicherplatz lediglich 500 Festplatten des Typs Western Digital Eco Green 2TB, welche zusammen nur 365 Kilogramm schwer und 125.000 US-Dollar teuer sind.

Wo sind wir im Jahre 2040? Nutzen Sie die Kommentarfunktion, wir sind auf Ihre Prognosen gespannt.

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    • Kommentare (62)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Brzeczek Software-Overclocker(in)
        Dann müssten wir bei :ca 49000 $ und 4 Festplatten, bei 0.53 Kilo Wenn meine Rechnungen Stimmen
      • Von Brzeczek Software-Overclocker(in)
        Dann müssten wir bei :ca 49000 $ und 4 Festplatten, bei 0.53 Kilo Wenn meine Rechnungen Stimmen
      • Von GR-Thunderstorm BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Methos
        aber das mit den Speicherkristallen wie das hier einer beschrieben hat in USB-Stick Form is nicht machbar, wie er es meinte...
        Du brauchst "nichts weiter" machen, als dass du in einem Kristallgitter die atomare Struktur beeinflusst. Entweder indem du die Ladungszahl der einzelnen Atome gezielt änderst oder indem du an vorgesehenen Gitterplätzen bestimmte Atome einfügst bzw austauschst. Beides ist theoretisch machbar, nur nicht mit heutigen Methoden, zumindest nach meinem Wissensstand. Aber ich bin mir sicher, dass zumindest theoretische Überlegungen hierzu schon seit langem durchdacht wurden.
      • Von madace PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Rollora
        das heißt nunmal wirklich ÜBERHAUPT nichts... omg das als Argument zu bringen..
        Ja, da musste ich auch herzhaft lachen.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Methos
        OK ich nehme diesen Teil zurück...das mit der Datenspeicherung in Chemikalien wusste ich nich tut mir leid aber das mit den Speicherkristallen wie das hier einer beschrieben hat in USB-Stick Form is nicht machbar, wie er es meinte... Aber ich weiss wie die Datenspeicherung im Gehirn Funktioniert keine Angst ich bin nicht umsonst aufm Gymnasium.
        das heißt nunmal wirklich ÜBERHAUPT nichts... omg das als Argument zu bringen..
      • Von Sintharas Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von guidodungel
        Na das nimmt ja Ausmaße an hier.

        Schon mal über Organische Speichermedien nachgedacht?

        Synthetisch hergestelltes Hirn oder so!!!
        Hirn und PCs im Vergleich!

        Wikipedia sagt:

        Rechenleistung:
        Rechenleistung und Leistungsaufnahme

        Bei Vergleichen mit modernen Computern zeigt sich die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns. Während es etwa 1013 bis 1016 analoge Rechenoperationen pro Sekunde schafft und dabei etwa 15 bis 20 Watt an chemischer Leistung benötigt, schafft der Supercomputer Blue Gene/L von IBM bis zu 3,6·1014 Gleitkommaoperationen pro Sekunde mit doppelter Genauigkeit, wozu jedoch etwa 1,2 Megawatt benötigt werden.

        SPEICHER:

        Schätzungen zufolge kann das menschliche Gehirn etwa 100 Terabyte an Daten in chemischer Form in den Synapsen halten. Allerdings wird die Information im Gehirn nicht exakt und linear gespeichert wie in einem Von-Neumann-Computer, sondern unterläuft einen komplexen mehrstufigen Lernprozess bei dem das Gehirn versucht unwichtige Information temporal zu verwerfen und wichtige Informationen hierarchisch auf Basis bereits vorhandener Gehirnstrukturen zu generalisieren.
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