AOC stellt 21:9 Bildschirm mit 29 Zoll vor

23
News Patrick Sigl Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

AOC hat einen neuen Bildschirm im 21:9-Format vorgestellt. Das neue Modell trägt die Bezeichnung q2963Pm und bietet eine Bilddiagonale von stattlichen 73,7 Zentimetern, also 29 Zoll. Danke UWHD-Auflösung stellt der Monitor 2.560 x 1.080 Bildpunkte dar und unterstützt sogar MHL.

Das neueste Display-Modell des Herstellers AOC trägt den Namen q2963Pm und wurde heute vorgestellt. Der Bildschirm kommt mit einer Größe von 29 Zoll - also 73,7 Zentimetern Bilddiagonale - und hat ein Seitenverhältnis von 21:9. Danke einer UWHD-Auflösung von 2.560 x 1.080 Bildpunkten stellt er insgesamt mehr als 2,7 Millionen Pixel dar. Als Anschlüsse gibt es neben HDMI, DVI und zwei Displayports auch noch MHL, worüber sich Inhalte von Smartphones direkt auf dem Monitor darstellen lassen.

Für das Panel kommt die IPS-Technologie zum Einsatz, welches einen Blickwinkel von bis zu 178 Grad sowohl horizontal als auch vertikal ermöglicht. Dadurch ergibt sich außerdem ein Kontrast von 1.000:1, eine Helligkeit von 250 Candela pro Quadratmeter. Die Reaktionszeit soll dabei nur fünf Millisekunden betragen. Zusätzlich gibt es LED-Hintergrundbeleuchtung, wodurch sich die Leistungsaufnahme auf 26 Watt im Betrieb und 0,5 Watt im Standy senkt. Der AOC q2963Pm ist bereits im PCGH-Preisvergleich für rund 440 Euro gelistet.

Hintergrund zu LCD

Erfunden wurde der Urahn des heutigen LC-Displays bereits im Jahre 1968 mithilfe der DSM-Methode (Dynamic Stuttering Mode). Das heute übliche TN-Panel erblickte 1972 erstmals das Licht der Welt. Das Grundprinzip zur Darstellung von Farben bleibt beim LCD-Bildschirm gleich: Ein Pixel besteht aus drei Subpixeln, die die Farben Rot, Grün und Blau darstellen. Doch anstelle eines Kathodenstrahls wird das Bild nun über Flüssigkristalle erzeugt, die durch das Anlegen von Spannung ihren Zustand ändern. Prinzipiell leuchten alle Pixel eines Flachbildschirms permanent, da die Hintergrundbeleuchtung dauerhaft eingeschaltet ist. Über die Flüssigkristalle lässt sich nun durch das Anlegen einer unterschiedlich starken Spannung die Helligkeit des Leuchtens regulieren. Das polarisierte Licht wird so mehr oder minder stark an die Oberfläche gelassen. Mehr zu LCD gibt es auf unserer Themenseite.

Bildergalerie

23
    • Kommentare (23)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Laggy.NET
        Kurz: Bei nem 16:9 Monitor sieht man links und rechts mehr von der Spielwelt, während oben und unten das sichtfeld gleich bleibt.
        Das ist doch aber schon shit und für mich ein noch größerer Nachteil, als irgendwelche Balken. Grad in Rennsimus, oder Rollenspielen ist es doch schlecht.

        Das mit crysis kann auch ein anderes Problem gewesen sein. Das war glaube ich das der von alienware angepasste Treiber für die zwei 7950GTX.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Laggy.NET
        Kurz: Bei nem 16:9 Monitor sieht man links und rechts mehr von der Spielwelt, während oben und unten das sichtfeld gleich bleibt.
        Das ist doch aber schon shit und für mich ein noch größerer Nachteil, als irgendwelche Balken. Grad in Rennsimus, oder Rollenspielen ist es doch schlecht.

        Das mit crysis kann auch ein anderes Problem gewesen sein. Das war glaube ich das der von alienware angepasste Treiber für die zwei 7950GTX.
      • Von Laggy.NET
        Schwarze Balken in Spielen bei 16:10?? so ein quatsch. Das passiert höchstens bei ner Handvoll grotten schlechter Konsolenports.

        Allgemein ist es in 95% der Spiele so, dass das sichtfeld eben nicht von der Pixelanzahl (z.B. bei 16:10 monitoren typischerweise die zusätzlichen Pixel in der Höhe) sondern rein vom Verhältnis der Seiten abhängt.

        Kurz: Bei nem 16:9 Monitor sieht man links und rechts mehr von der Spielwelt, während oben und unten das sichtfeld gleich bleibt.
        Allgemein gilt: Je breiter das Seitenverhältnis, desto mehr Sicht.

        Dass die Hersteller bei 16:9 Monitoren einfach die Pixel in der höhe reduziert haben ist natürlich blöd. Genauso gut hätten sie mehr Pixel in der Breite hinzufügen können, dann würde sich wahrscheinlich keiner beschweren.
        Nicht die 16:9 sind der Nachteil, sondern die dafür verwendeten Auflösungen, die im 24" Bereich die 16:10 Monitore besser dastehen lassen, da sie mehr Pixel bieten. Aber wie gesagt, hätte man anders entschieden, hätten die 16:9 Monitore die höhere Auflösung und 16:10 hätte dann wirklich absolut gar keinen Vorteil mehr.
      • Von turbosnake Kokü-Junkie (m/w)
        Da es nur eine Basis von FHD ist diese leider zu gering und nicht mehr als 350€ wert.

        Also mal wieder uninteressant hoch 10, aber das ist halt der Nachteil wenn man neues sofort haben will.
      • Von BigBubby Lötkolbengott/-göttin
        Nein Crysis 1 konnte es definitiv von anfang an. (Habs auch noch mal schnell nachgegoogelt, da du micht fast verunsichert hättest)
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Klar, das liegt natürlich am Spiel selbst. Wenn aber alle auf Full HD reinfallen, warum sollten die Programmierer auch andere Auflösungen implementieren? Wenn ich nicht irre, hatte ich die schwarzen Balken sogar bei Crysis 1.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk