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  • Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Leiser Spielkamerad im Test
    Quelle: PC Games Hardware

    Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Leiser Spielkamerad im Test

    Den Mifcom Sourcecode 805 gab es bisher nur mit einer Radeon R9 390/8G oder Fury X/4G, nun lässt sich auch die RX 480 mit 4 oder 8 GiByte RAM als Grafikkarte auswählen. PCGH holt den mit einem auffällig beleuchteten In Win-805-Gehäuse und einer CPU-Wakü bestückten Rechner ins Testlabor und überprüft, ob das System wirklich voll spieletauglich ist.


    Mit den Systemen der Sourcecode-805-Reihe hat der Komplett-PC-Anbieter Mifcom klar den Spieler im Visier. Zur Grundkonfiguration aller Modellvarianten gehört, der Name deutet es bereits an, das mit zwei gläsernen Seitenteilen bestückte In Win-805-Gehäuse, ein Core i7-6700(K), 16 GiByte RAM aus dem Hause Klevv sowie eine Platine mit Z170-PCH für den Sockel 1151. Bei der für die Spieleleistung hauptverantwortlichen GPU hatte der Käufer bisher je nach Budget die Wahl zwischen einer Geforce GTX 970/980 Ti/1070/1080 oder AMD Radeon R9 390 und Fury X. Mit dem Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480 erweitert Mifcom jetzt das Angebot an Grafikkarten für die Gaming-PCs mit der Radeon RX 480. Diese neue Mittelklassekarte sollte für das Spielen mit allen Details in 1080p in Kombination mit dem i7-6700K und 16 GiByte RAM eigentlich reichen. Wir machen den Test mit drei aktuellen Titeln und ermitteln, ob die Hardware im Inneren des auch optisch ansprechenden Systems kühl bleibt und ob die Kühlung auch geräuscharm ausfällt.

    Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Ansprechende Optik und gute Ausstattung

          

    Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Leiser Spielkamerad mit AMDs neuer RX 480/8G im Test (4)Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Leiser Spielkamerad mit AMDs neuer RX 480/8G im Test (4)Quelle: PC Games HardwareWenn ein für das Gaming ausgerichtetes System den Komplett-PC-Käufer ansprechen soll, dann ist nicht nur die eingebaute Hardware von Bedeutung. Mittlerweile muss der Spielerechner in spe auch optisch einiges hermachen. Um das zu erreichen, trifft Mifcom beim Gehäuse mit dem In Win 805 eine gute Wahl. Mit seinen beiden Seitenteilen aus gehärtetem Glas sowie einer gläsernen Frontpartie gibt der einzeln für rund 170 Euro erhältliche Midi-Tower großzügige Einblicke in den Innenraum. Um den Hingucker-Effekt zu verstärken und die Komponenten im Inneren zu präsentieren, platziert Mifcom noch zwei rote LED-Leuchtleisten an die Innenseite der Front und setzt mit dem ebenfalls rot beleuchteten 120-mm-Hecklüfter und dem DDR4-2666-Riegelpärchen von Klevv (2 × 8 GiByte) weitere Lichtakzente.

    Beim genauen Blick in den Innenraum fällt die aufgeräumte Verlegung der Kabel auf, die mit Ausnahme der beiden WaKü-Schläuche, alle passend zur Beleuchtungsfarbe mit einer Ummantelungen (Sleeve Set) verziert sind. Da das In Win 805 auch über ein hinteres Seitenteil aus Glas verfügt, stellt man des Weiteren fest, dass Mifcom auch alle Strippen, die sich hinter der Mainboard- Halterung und den Laufwerkskäfigen befinden, ordentlich bündelt und verlegt.

    Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480 8GB: Innenraum im Detail

    before
    after


    Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Leiser Spielkamerad mit AMDs neuer RX 480/8G im Test (10)Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Leiser Spielkamerad mit AMDs neuer RX 480/8G im Test (10)Quelle: PC Games HardwareMit dem Core i7-6700K (4,0 GHz/Turbo: 4,2 GHz) sowie der Radeon RX 480 mit 8 GiByte Speicher im Referenzdesign als zentrale Leistungsträger für den Spielbetrieb fällt die in das In Win 805 eingebaute Hardware für einen Gesamtpreis von ca. 1.900 Euro angemessen aus - in Eigenregie bekommt man natürlich deutlich mehr fürs Geld, muss dann aber auch ein bisschen Zeit in den Zusammen inklusive sauberer Kabelverlegung investieren. Bei der Hauptplatine setzt Mifcom mit dem Asus Z170 Pro Gaming (Sockel 1151) auf ein Modell, das einerseits eine gute Ausstattung bietet, sich andererseits aber auch gut für das Übertakten des Core i7-6700K eignet. Das Drehen an der Taktschraube wird erleichtert, indem die CPU von einer Wasserkühlung (Corsair H100i v2) gut gekühlt wird, die über einen mit vier 120-mm-Lüftern (je zwei an der Vorder- und Rückseite) bestückten 240-mm-Radiator verfügt. Wer später noch weitere 16 GiByte Speicher nachrüsten will, findet neben jedem der beiden Klevv-Cras-8-GiByte-Speicherriegel (DDR4-2666) noch einen weiteren freien Steckplatz. Der nachträgliche Einbau einer flotteren Grafikkarte ist ebenso problemlos möglich. Das Stromkabel, das vom vollmodularen Corsair-RM550X-Netzteil (550 Watt) zur Radeon RX 480 führt, besitzt zwei Achtpol-Stecker, von denen nur einer in Benutzung und der andere schnell zugänglich ist. Abgerundet wird die gut bis sehr gute Ausstattung mit einer 500 GByte großen Samsung Evo 850, als System-SSD für das mitgelieferte Windows 10 64 Bit, sowie der 2 Terabyte großen Western-Digital-Red-HDD (5.400 U/min) als Datengrab.

    Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Sehr leise, aber wenig Frischluft für die GPU

          

    Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Leiser Spielkamerad mit AMDs neuer RX 480/8G im Test (12)Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Leiser Spielkamerad mit AMDs neuer RX 480/8G im Test (12)Quelle: PC Games HardwareObwohl Mifcom beim Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480 bei der CPU-Kühlung primär auf ein Wasserkühlungssystem setzt, ist der Luftstrom im In Win 805 ein wichtiger Faktor, wenn es um die Temperaturen im Gehäuseinneren und damit um die Kühlungsumgebung für die Grafikkarte geht. Der an der Vorder- und Hinterseite mit je zwei langsam drehenden 120-mm-Propellern bestückte 240-mm-Radiator saugt die Frischluft durch eine Öffnung an der Unterseite der Front an, sodass sie durch die Lamellen des Wärmetauschers strömt. Anschließend blasen die beiden rückseitigen Propeller den Innenraum, wo sie vom Hecklüfter wieder aus dem In Win 805 heraustransportiert wird - prinzipbedingt gelangt die CPU-Abwärme durch den vorne platzierten Radiator erst einmal in den Innenraum.

    Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Leiser Spielkamerad mit AMDs neuer RX 480/8G im Test (7)Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Leiser Spielkamerad mit AMDs neuer RX 480/8G im Test (7)Quelle: PC Games HardwareSoweit die Theorie, in der Praxis stellten wir bei unseren Temperaturmessungen jedoch fest, dass dieses Konzept seine Tücken hat. Während der Core i7-6700K unter Spielelast (The Witcher 3 UHD) mit 59 °C (40 °C im Desktop-Betrieb) angenehm kühl bleibt, steigt die GPU-Temperatur schon nach wenigen Minuten auf 89 °C (45 °C im Idle) an. Da die Lüfterdrehzahl für Lastszenarien ab Werk auf 56 Prozent fixiert ist, kommt es zu Taktschwankungen, die sich letztendlich auch auf die Spiele-Performance auswirken. Wir empfehlen Käufern des Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480, mithilfe des installierten Corsair-Link-Tools die Drehzahl des Hecklüfters zu erhöhen und mit dem Crimson-Treiber oder einem Tool wie dem MSI Afterburner den GPU-Lüfter noch etwas schneller drehen zu lassen. Alternativ bietet sich auch eine Reduktion der GPU-Spannung an.

    Wie unsere Lautheitsmesswerte zeigen, wäre die durch die Drehzahlmodifikation des Heck- und GPU-Lüfters entstehende erhöhte Lautheit für eine stabilere Performance und niedrigere Temperaturwerte sogar noch erträglich. Im 2D-Betrieb beträgt die Lautheit lediglich 0,6/0,7 Sone (50 cm Abstand frontal/50 cm Abstand im 45 ° Winkel). Bei unserer Belastung des Systems mit The Witcher 3 war primär der Grafikkartenlüfter zu hören, ein Messwert von 1,8/1,9 Sone spricht trotzdem für eine gute Dämmung durch die Glaselemente des In Win 805. Dazu kommen mit 74,4 Watt im Desktop-Betrieb und 242,4 Watt beim Spielen akzeptable Verbrauchswerte, ein Stromfresser ist der Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480 trotz Wakü und vieler Leuchtelemente also auch nicht.

    01:35
    In Win 805: Das Oberklasse-Gehäuse mit viel Hartglas im Video

    Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Nur für UHD-Gaming zu schwach

          

    Die wohl wichtigsten Messungen für ein als Gaming-PC angebotenes Komplettsystem sind natürlich die Spiele-Benchmarks. Hier haben wir uns mit Doom (OpenGL), Rise of the Tomb Raider (DirectX 11) und The Witcher 3 für drei aktuelle und vor allem die GPU fordernde Titel entschieden. Für das Spielen in einer Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixeln ist die RX 480 trotz ihrer 8 GiByte Speicher zu leistungsschwach: 18,5 Avg-Fps (17,0 Min-Fps) bei The Witcher 3 und 18,3 Avg-Fps (16,0 Min-Fps) bei Rise of the Tomb Raider lassen kein flüssiges Spielvergnügen aufkommen. Doom läuft unter OpenGL immerhin mit 30,9 Avg-Fps (25 Min-Fps), doch diese Fps-Rate ist gerade für den Mehrspieler-Part, wo ein schneller und ruckelfreier Bildaufbau gefragt ist, auch nicht hoch genug. Unter Vulkan läuft die RX 480 nach unseren bisherigen Messungen in Ultra HD rund 20 Prozent schneller als unter Open GL - das reicht aber auch nicht zu flüssigem Spielen. In der Full-HD-Auflösung sieht das ganz anders aus und es zeigt sich, dass Mifcom hier mit der Wahl der RX 480/8G alles richtig gemacht hat. Doom knackt mit 95,4 Avg-Fps (75 Min-Fps) sogar die 90-Fps-Marke (unter Vulkan sind die Fps im dreistelligen Bereich) und auch Rise of the Tomb Raider sowie The Witcher 3 laufen mit 39,8 Avg-Fps (31 Min-Fps) respektive 39,4 Avg-Fps (37 Min-Fps) sowie mit maximalen Details sehr gut. Hier macht Mifcoms Komplettsystem der Bezeichnung "Gaming-PC" alle Ehre.

    ProduktSourcecode 805 Core i7-6700K RX 480
    HerstellerMifcom
    Link zum PCGH-PreisvergleichNicht gelistet/nur bei Mifcon erhältlich
    Preis/Preis-Leistungs-VerhältnisCa. € 1.900,-/befriedigend
    Garantie/Rückgaberecht3 Jahre Garantie mit Pick-up-&-Return-Service
    Ausstattung 
    Abmessung (H x B x T)476 x 205 x 455 mn
    ProzessorIntel i7-6700K, 4,0 GHz (Turbo 4,2 GHz) 4c/8t, 8 MB L3 Cache, Sockel 1151 (Skylake)
    GrafikkarteAMD Radeon RX 480, 8 GB GDDR5 (HDMI, 3x Display Port)
    Mainboard (Chipsatz)/Erweiterungs-Slots/Lan und Audio ASUS Z170 Pro Gaming (Z170/Sockel 1151)/4x DDR4-3400, 3x PCIe 3.0 x16 (x16, x8, x4 ), 3x PCIe 3.0 x16 (x1), 1x M.2 Port/ROG SupremeFX-2015 8-Kanal High Definition Audio Codes, Intel® I219-V Gigabit LAN Controller,
    Anschlüsse intern2x USB 3.0, 6x USB 2.0, 6x SATA 6Gb/s (Z170), 1x SATA Express
    Anschlüsse extern1x USB 3.1 (Typ-C), 1x USB 3.1 (Typ A), 4x USB 3.0, 2x USB 2.0, 1x LAN (RJ45) Gigabit LAN, 5x Audio-Anschlüsse, 1x Optical S/PDIF OUT, 1x BIOS Flashback Button, 1x PS/2-Combo
    SSD/Festplatte Samsung 850 Evo 500 Gigabyte (SATA 3Gb/s), WD Caviar Red 2 Terabyte (SATA 3Gb/s, 5.400 U/min)
    Speicher Klevv Cras (LED und Heatspreader) 16 GiByte (2 x 8 GiByte DDR4-2666), CL: 15-15-15-35
    Netzteil Corsair RM550X 550 Watt (Voll modular, 80 Plus Gold)
    CPU-Kühler (Wasserkühlung)Corsair H100i v2 (Wasserkühlung) + 240mm Radiator, 4x 120-mm-Lüfter (Mifcom Premium Fan PWM Red, je zwei Lüfter ober- und unterhalb des Radiators)
    GehäuseIn Win 805 Red (Lüfterplätze - Boden: 2x 120mm, Frontseite: 2x 120mm, Rückseite: 1x 120 mm),
    Optisches LaufwerkNicht vorhanden
    Gehäuselüfter/Luftstrom 1x 120-mm-Lüfter im Heck/Luft wird vom Radiator an der Front eingesaugt und durch den Wärmetauscher geleitet. Die erwärmte Luft wird dann durch den Hecklüfter aus dem Gehäuse befördert
    BetriebssystemWindows 10 Home x64 inklusive A+ UEFI-Installation
    Praxistests 
    Lautstärke 2D (0,5m frontal/45 Grad Winkel)0,6 Sone/0,7 Sone
    Lautstärke 3D (0,5m frontal/45 Grad Winkel)1,8 Sone/1,9 Sone
    Temperatur 2D Grafikchip/Prozessor45,0/40,0 Grad Celsius
    Temperatur 3D Grafikchip/Prozessor89,0 Grad Celsius/59,0 Grad Celsius
    Leistungsaufnahme 2D74,4 Watt (Leerlauf)
    Leistungsaufnahme: The Witcher 3 (PCGH-Benchmark)Maximal 242,4 Watt
    Doom (Open GL, 1080p/UHD maximale Details)95,4 Avg-Fps (75,0 Min-Fps)/30,9 Avg-Fps (25,0 Min-Fps)
    Rise of the Tomb Raider (1080p, DX11/UHD, maximale Details)39,8 Avg-Fps, (31,0 Min-Fps)/18,3 Avg-Fps (16,0 Min-Fps)
    The Witcher 3 (Skellige Forest : 1080p/UHD, maximale Details Hairworks aus)39,4 Avg-Fps (37,0 Min-Fps)/18,5 Avg-Fps (17,0 Min-Fps)
    Spieleleistung (Benchmarks) GesamtnoteGut (Vier Sterne)
    Fazit (Wertungsnote) Gut (Vier Sterne)
      
    Wichtige Bewertungspunkte 
     + Geringe Lautheiit im 2D/3D-Betrieb)
     + Gute Kühlung des Prozessors unter Last/Spieleleistung
     - Grafikkarte wird mit 89 Grad Celsius zu warm und drosselt den Takt

    Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Fazit

          

    Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Leiser Spielkamerad mit AMDs neuer RX 480/8G im Test (2)Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480: Leiser Spielkamerad mit AMDs neuer RX 480/8G im Test (2)Quelle: PC Games Hardware Wer auf der Suche nach einem Komplettrechner ist, mit dem alle aktuellen Titel in 1080p ohne große Detailreduktion spielbar sind, für den ist das Mifcom Sourcecode 805 Core i7-6700K RX 480 das passende System. Der Preis von ca. 1.900 Euro für die von uns getestete Konfiguration (siehe Testtabelle oben) geht ebenfalls in Ordnung, PC-Selbstbauer können zwar einiges an Geld sparen, dafür gibt es beim Mifcoms Gaming PC eine dreijährige Garantie mit Pick-up-&-Return-Service - das Aufrüsten des System zu einem späteren Zeitpunkt ist ebenfalls möglich. Des Weiteren ist der PC ordentlich vorkonfiguriert, sodass man schon wenige Minuten nach dem Start - Windows 10 führt noch letzte Einstellungen durch - loslegen kann. Dazu kommt, dass der Mifcoms Sourcecode-PC eine echter Blickfang ist, bei dem dank der Seitenteilen aus Glas die komplette Hardware im Inneren sichtbar ist und die Leuchtelemente ansprechend und nicht übertrieben eingesetzt werden. Wenn Sie dann noch unsere Tipps nutzen, um die Polaris-10-GPU der Radeon RX 480 ein wenig zu zähmen, erwerben Sie ein System, bei dem nur bei der UHD-Spieleleistung noch Wünsche offen bleiben.

    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    Den besten Gamer-PC selbst zusammenstellen und konfigurieren [November]
      • Von Chukku PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Downsampler

        Bei einem Preis von 1900 Euro sollte auch eine gut gekühlte RX 480 drin sein und kein Referenzboard mit Fön-Lüfter.
        Die Krux an der Geschichte ist:
        Der Referenzlüfter mag viele Schwächen haben, aber er hat auch einen Vorteil, der ausgerechnet bei der hier vermurksten Gehäusebelüftung zum Tragen kommt:
        Das Lüftungskonzept ("Blower") bewirkt, dass die heiße Luft von der Grafikkarte über die PCI Blende direkt nach außen geblasen wird.

        So ziemlich alle Custom Kühler blasen über Axial-Lüfter senkrecht auf die Karte, woraufhin sich die heiße Luft in alle Richtungen im Gehäuse verteilt.
        Das würde in diesem Fall eventuell zu noch schlechteren Temperaturwerten führen.

        Abgesehen davon ließen sich all diese Probleme mit einem vernünftigen CPU Luftkühler oder einer 120er AiO als Exhaust am einfachsten umgehen.

        Was den Preis angeht: Für 1100€ würde man rein funktional zwar die gleichen Teile bekommen, dann aber ohne schicke Beleuchtung rund herum (sogar RAM) und ohne - hier zwar sinnlose aber Marketingträchtige - Wasserkühlung . Alleine dafür würde man in Verbindung mit dem "Glaskasten" wahrscheinlich nochmal knappe 300 drauflegen.
        Ob es einem dann gut 500€ wert ist, dass man sich 5-6 h Zusammenbau spart, muss jeder für sich wissen.

        Hier im Forum sind wir wahrscheinlich alles Bastler, die Spaß mit sowas hätten, aber das trifft halt bei weitem nicht auf Jeden zu.
      • Von Downsampler Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Mein Fazit: Gute Hardware, falsches Gehäuse.

        Lüftereinbau nur mit Case-Spätzle von Alpenföhn. Dann hat man auch keine Vibrations- und Laufgeräusche am Gehäuseblech.

        Bei einem Preis von 1900 Euro sollte auch eine gut gekühlte RX 480 drin sein und kein Referenzboard mit Fön-Lüfter.
      • Von melaw Komplett-PC-Käufer(in)
        So geht Airflow NICHT! Au backe. Seh ich das richtig dass der Radiator von VIER Lüftern befeuert wird?

        Mit den vorhandenen Komponenten ließe sich so viel besser konstruieren:
        Netzteil rumdrehen, dass es von unten durch einen Staubfilter ansaugt. (edit: scheinbar nicht machbar)
        Wakü und die 4 fans raus, Towerkühler auf die CPU und Nach hinten richten.
        Gehäuselüfter hinten so lassen, vorne unten einer der reinbläst.
        Gespartes Geld in eine custom Grafikkarte investieren.

        Man hätte doch wenigstens den Radiator rumdrehen können und einen Zuluftlüfter in den Boden.
        Maximal ironisch: Direkt hier unter dem Thread ein großes Werbefenster für die Mifcom Battlebox
      • Von Klinge Xtream Freizeitschrauber(in)
        Wie hier schon einige feststellen konnten ist das echter Murks. Wie oft predige ich auch im Kreise meiner Bekannten, dass Eigenbau in fast allen Fällen das Beste sei, aber dann gibt es doch wieder Leute, die Schrott bzw. Wucherware kaufen....
        Das verhält sich mit Politik und Wirtschaft ähnlich.
      • Von MrJohnVegaz Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Also für 1900 € könnte ich mir weitaus besseres vorstellen, als eine 480 :O Ich weiß, Selbstbastler sind hier nicht die Zielgruppe, aber dennoch finde ich bei solch einem Preis ZU teuer.
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Den Mifcom Sourcecode 805 gab es bisher nur mit einer Radeon R9 390/8G oder Fury X/4G, nun lässt sich auch die RX 480 mit 4 oder 8 GiByte RAM als Grafikkarte auswählen. PCGH holt den mit einem auffällig beleuchteten In Win-805-Gehäuse und einer CPU-Wakü bestückten Rechner ins Testlabor und überprüft, ob das System wirklich voll spieletauglich ist.
http://www.pcgameshardware.de/Komplett-PC-Hardware-217554/Tests/Mifcom-Sourcecode-805-Test-1206269/
01.09.2016
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