Supercomputer Iridis-Pi: 64 Raspberry Pi und Lego
Simon Cox, britischer Informatiker und Bastelkönig samt Nachwuchs, hat für 2.500 Pfund einen Supercomputer aus 64 Raspnerry Pi und Lego gebaut. Iridis-Pi heißt das kleine Wunderwerk und funktioniert technisch einwandfrei. Geboten sind 64 ARM-Prozessoren zu 700 MHz und ein Terabyte Speicherplatz.
Über den Raspberry Pi hatte PC Games Hardware bereits ausführlich berichtet. Für maximal 35 US-Dollar bekommt man einen Miniaturrechner, der für allerhand Schandtaten zu gebrauchen ist. Der 700 MHz Prozessor von Broadcom, der einen ARM11-Prozessor, einen Broadcom-Grafikprozessor für das Videosignal sowie einen digitalen Signalprozessor für das Audiosignal vereint, reicht für H.264-kodiertes-1080p-Video-Material.
Simon Cox, britischer Informatiker und Bastelkönig, hat nun einen Supercomputer aus 64 Raspberry Pi gebaut. Als Racks dienen die Legobausteine des Juniors. Iridis-Pi heißt der Zusammenschluss der kostengünstigen Recheneinheiten. Sein Sohn ist der Spezialist für die Unterbringung und hat das System auch getestet. Doch was trieb Vater und Sohn eigentlich an? Die Antwort von Cox ist simple: Ein schlichter Feldversuch. Nachdem sie genügend Einheiten hatten, schlossen sie die Systeme in einen Verbund zusammen und programmierten die Software auf Basis eines Debian-Wheezy-System-Images.
Wer das System nachbauen will, kann auf Vater und Sohn zählen, denn das gesamte System ist gut dokumentiert. Auf der Webseite der Universität von Southampton verrät der Vater Details über die Technik und der Sohn gibt Tipps bei den Legoracks. Außerdem zeigt der Junior Benchmarks mit SuperPI und programmierte Software auf Basis von Python und Scratch. Wer das Experiment nachbauen will, der muss mit rund 2.500 Britischen Pfund Gesamtkosten rechnen, umgerechnet rund 3.200 Euro. Das beinhaltet auch ein Terabyte Speicher aus den 64 16-GiByte-SD-Karten. Allerdings sind die Switches nicht eingerechnet.
Quelle: University of Southampton

(und mal ein schönes Projekt für den Sohn)
Der Pi ist wirklich nicht schnell, und selbst 64 davon sind immernoch vergleichsweise langsam
(ich denke mal, dass dann auch nicht mal im Besten Fall die 64fache Leistung bringt).
Aber als Homeserver ist der Pi dann doch ganz schick, und natürlich für haufenweise Basteleien
Wie sieht es mit der Ansteuerung des Clusters aus? Welche Performance erzielt das Konstrukt?
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