Project Christine: Razer-CEO spricht über die Schwierigkeiten und hofft auf OEM-Partner

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Project Christine: Razer-CEO spricht über die Schwierigkeiten und hofft auf OEM-Partner
Quelle: Razer

Um Project Christine realisieren zu können, sucht Razer momentan mehrere OEM-Partner, die bei der Umsetzung der innovativen Idee mithelfen. Laut Min-Liang Tang, Chief Executive Producer (CEO) des Unternehmens, liegen die Schwierigkeiten genau an dieser Stelle. Das ehrgeizige Unterfangen stößt bei den meisten potenziellen Kompagnons offenbar auf Skepsis.

Der US-amerikanische Hersteller Razer, der 1998 gegründet wurde, hat sich unlängst auf Computerzubehör spezialisiert und erlangte vor allem durch seine Gaming-Mäuse einen gewissen Bekanntheitsgrad. Die erste Razer-Maus, die unter der Bezeichnung Boomslang lief, erreichte im Übrigen als weltweit erste Maus eine Auflösung von 1.000 dpi. Aktuell arbeitet das Unternehmen allerdings an etwas Größerem. Bei Project Christine handelt es sich sozusagen um ein neues Konzept für einen modularen Gaming-PC. Das System besteht laut Razer aus verschiedenen Modulen, von denen jedes eine Komponente enthält und austauschbar ist. Um Überhitzung oder Lärmbelästigung zu vermeiden, verfügt jeder Baustein darüber hinaus über eine Wasserkühlung. Es soll sogar Module mit Touchscreens geben, damit fundamentale Einstellungen direkt über die Außenwand vorgenommen werden können.

Wie Min-Liang Tang, CEO von Razer, unlängst mitteilte, sucht der Hersteller OEM-Partner, die sich an der Realisierung von Project Christine beteiligen. "Die Herausforderung ist, dass es nicht etwas ist, das wir alleine unternehmen möchten", erklärt Tang nun in einem Interview. "Wir hatten Gespräche mit OEMs. Momentan ist es nicht ganz vielversprechend, weil OEMs lieber bestehende Produkte antreiben und nicht wirklich innovativ an dieser Front sind." Doch der Razer-CEO gibt sich weiterhin zuversichtlich: "Wir hatten gute Gespräche." Er hofft, dass Razer bis zum Jahresende zwei oder drei Partner für Project Christine gefunden haben wird.​

Quelle: Techradar

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von jamie BIOS-Overclocker(in)
        AW: Project Christine: Razer-CEO spricht über die Schwierigkeiten und hofft auf OEM-Partner

        Zitat von Gadteman
        Das es normale Hardware sein soll erschließt sich jedem, das es auch nicht gerade eine Steam Maschine wird, auch. Wer die Original Bilder genau anschaut, wird auch sehen das es "normale" Komponenten sein sollen. Nur es sind halt zuviele Details über die man jetzt schon stolpern könnte, so "geil" die Idee auch sein mag. Alleine ein Multi-GPU System und dann soll in dem "PSU-Modul" die Wakü drin sein? zumindest die Pumpe, AGB, evtl. Steuerung. Soll dann noch (mindestens ein) Mora im ähnlichem Design noch neben dem Gehäuse stehen?

        Kickstarter in allen Ehren, aber Wunder wird das auch nicht bewirken, dafür müsste schließlich der "Klassische" Aufbau von Rechnersystemen neu gestrickt werden. Wenn jetzt normale PC-Komponenten mit Backplane bzw. 19" Rack Technik gekreuzt werden, oder auch ähnlich dem "Blades" Aufbau von Server Strukturen....
        Das dürfte sehr kostenintensiv werden.... nicht unmöglich. Aber der Markt müsste die Entwicklung auch wieder in die Kassen spülen. Ich lasse mich auch gerne überraschen und so ein Ding steht funktionstüchtig auf der nächsten größeren Hardwaremesse . Selbst als Casemod wäre das eine MegaAufgabe *incredible*

        Das würde sowieso recht spannend mit den ganzen Schnittstellen. Gerade bei RAM o.ä.
      • Von jamie BIOS-Overclocker(in)
        AW: Project Christine: Razer-CEO spricht über die Schwierigkeiten und hofft auf OEM-Partner

        Zitat von Gadteman
        Das es normale Hardware sein soll erschließt sich jedem, das es auch nicht gerade eine Steam Maschine wird, auch. Wer die Original Bilder genau anschaut, wird auch sehen das es "normale" Komponenten sein sollen. Nur es sind halt zuviele Details über die man jetzt schon stolpern könnte, so "geil" die Idee auch sein mag. Alleine ein Multi-GPU System und dann soll in dem "PSU-Modul" die Wakü drin sein? zumindest die Pumpe, AGB, evtl. Steuerung. Soll dann noch (mindestens ein) Mora im ähnlichem Design noch neben dem Gehäuse stehen?

        Kickstarter in allen Ehren, aber Wunder wird das auch nicht bewirken, dafür müsste schließlich der "Klassische" Aufbau von Rechnersystemen neu gestrickt werden. Wenn jetzt normale PC-Komponenten mit Backplane bzw. 19" Rack Technik gekreuzt werden, oder auch ähnlich dem "Blades" Aufbau von Server Strukturen....
        Das dürfte sehr kostenintensiv werden.... nicht unmöglich. Aber der Markt müsste die Entwicklung auch wieder in die Kassen spülen. Ich lasse mich auch gerne überraschen und so ein Ding steht funktionstüchtig auf der nächsten größeren Hardwaremesse . Selbst als Casemod wäre das eine MegaAufgabe *incredible*

        Das würde sowieso recht spannend mit den ganzen Schnittstellen. Gerade bei RAM o.ä.
      • Von Gadteman Freizeitschrauber(in)
        AW: Project Christine: Razer-CEO spricht über die Schwierigkeiten und hofft auf OEM-Partner

        Zitat von yingtao
        ...Das soll schon alles normale Hardware werden. Jeder dieser Module ist eine Komponente und wird über das Hauptmodul (dieses große senkrechte Ding) verbunden. Ein Modul ist dann das Netzteil, eins die CPU, eins der RAM, ein die GPU usw. Reicht die Leistung der GPU nicht aus, dann kauft man sich halt nen neues Modul mit ner schnelleren GPU. Die Idee dahinter ist es nen Desktop PC von Razer zu erschaffen der sehr einfach zusammen zu bauen ist wo man nichts falsch machen kann.....

        Das es normale Hardware sein soll erschließt sich jedem, das es auch nicht gerade eine Steam Maschine wird, auch. Wer die Original Bilder genau anschaut, wird auch sehen das es "normale" Komponenten sein sollen. Nur es sind halt zuviele Details über die man jetzt schon stolpern könnte, so "geil" die Idee auch sein mag. Alleine ein Multi-GPU System und dann soll in dem "PSU-Modul" die Wakü drin sein? zumindest die Pumpe, AGB, evtl. Steuerung. Soll dann noch (mindestens ein) Mora im ähnlichem Design noch neben dem Gehäuse stehen?

        Kickstarter in allen Ehren, aber Wunder wird das auch nicht bewirken, dafür müsste schließlich der "Klassische" Aufbau von Rechnersystemen neu gestrickt werden. Wenn jetzt normale PC-Komponenten mit Backplane bzw. 19" Rack Technik gekreuzt werden, oder auch ähnlich dem "Blades" Aufbau von Server Strukturen....
        Das dürfte sehr kostenintensiv werden.... nicht unmöglich. Aber der Markt müsste die Entwicklung auch wieder in die Kassen spülen. Ich lasse mich auch gerne überraschen und so ein Ding steht funktionstüchtig auf der nächsten größeren Hardwaremesse . Selbst als Casemod wäre das eine MegaAufgabe *incredible*
      • Von hotfirefox BIOS-Overclocker(in)
        AW: Project Christine: Razer-CEO spricht über die Schwierigkeiten und hofft auf OEM-Partner

        Ich will garnicht wissen, wie hoch der Aufpreis für ein GraKamodul wäre gegenüber einer normalen GraKa.
        Wenn man sich mal die Preise anschaut nur für eine GraKa mit WaKü Block ab Werk, dann ist der hier sich noch viel höher und damit die ganze Sache sogut wie tod!
      • Von jamie BIOS-Overclocker(in)
        AW: Project Christine: Razer-CEO spricht über die Schwierigkeiten und hofft auf OEM-Partner

        Zitat von orca113
        Das wäre zum Beispiel eine Chance.

        Habe gehört das die Komponenten/Module Öl gekühlt sind.

        Laut Artikel wassergekühlt.
        Ich glaube in diesem Fall nicht an Kickstarter. Das Projekt ist schlichtweg zu teuer dafür, vor Allem wenn man die kleine Käuferschicht gegenüberstellt.
      • Von orca113
        Zitat von Da_Vid
        Warum nicht über Kickstarter finanzieren und fremdfertigen lassen??? Die Herren vom Ncase M1 habens ja auch so hinbekommen und lassen von Lian Li fertigen.
        Das wäre zum Beispiel eine Chance.

        Habe gehört das die Komponenten/Module Öl gekühlt sind.
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