Neuer Mac Pro mit Ivy Bridge EP und "thermal core"
Der kommende Mac Pro möchte mit 12-Kern-Ivy-Bridge-Xeons, AMD Workstation Grafiklösungen und einem einzigartigen, vereinheitlichten Single-Fan-Kühlsystem überzeugen.
Quelle: techpowerup.com
Mac Pro geschlossen. 6x Thunerbolt ist die primäre Erweiterungsmöglichkeit.
Klassische Computer machen bei Apple nur noch einen Bruchteil des von mobilen Geräten dominierten Geschäftes aus. Einen so kleinen Teil, dass neue EU-Verordnungen Anfang März nicht zu einer Überarbeitung des bestehenden Mac Pro führten, sondern zu einem ersatzlosen Verkaufsstop. Unter diesen Umständen überrascht, was Apple diese Woche erstmals der Öffentlichkeit zeigte. Denn der für das dritte Quartal angekündigte neue Mac Pro ist nicht etwa ein weiteres liebloses Update der in die Jahre gekommenen Tower-Baureihe, sondern ein polarisierender Neuentwurf, wie man ihn ihm Markt für Desktop-Macs und -PCs seit langem nicht mehr gesehen hat.
Die Basiskomponenten entsprechen dem Erwarteten: Wie bei den letzten Mac Pro Generationen wird die nächste Evolution der Xeon-Workstation-Plattform verwenden. In diesem Fall also Sockel 2011, vier RAM-Module im Quad-Channel-Betrieb und Ivy Bridge EP. Dual-CPU-Modelle wird es nicht mehr geben, im Gegensatz zum Heimanwender-Ivy-Bridge "E" kommt aber der volle Ausbau mit 12 Kernen zum Einsatz. Bei den GPUs bleibt Apple den aktuellen Fire Pro Modellen von AMD treu, verwendet zukünftig aber immer deren zwei.
Quelle: techpowerup.com
Mac Pro offen, mit mSATA-SSD auf der Rückseite einer "Grafikkarte".
Im Gegensatz zu den Chips wirklich spektakulär sind Platinen-, Gehäuse und Kühldesign des neuen Mac Pro. Statt konventionelle Luft- oder AiO-Wasserkühler in einem eleganten, aber konventionellen Tower auf einem eigenen Mainboard-Design zu verwenden, macht der neue Mac Pro alles anders. Nicht einmal konventionelle Grafikkarten wird es mehr geben.
Stattdessen sind alle Komponenten auf drei PCBs platziert, die sich um einen großen, zentralen Aluminiumkühlblock gruppieren. Dieser "thermal core" ist für die Kühlung aller Bauteile verantwortlich. Dies spart nicht nur Platz, sondern ermöglicht es auch, bei nicht-Benutzung einer Komponente die freie Kühlkapazität für andere Komponenten zu nutzen, beziehungsweise die Drehzahl des Lüfters zu drosseln. "Lüfter" in der Einzahl, denn das gesamte Arrangement steht senkrecht in einem zylindrischen, nur 25,1 cm hohen Gehäuses, das von einem einzigen großen Ventilator im Boden belüftet wird.
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Mac Pro offen. Der RAM scheint als einzige Komponente Standard-Formfaktoren zu nutzen.
Opfer der durchdachten Konstruktion ist vor allen Dingen die Erweiterbarkeit. Waren Macs bislang auf z.B. spezielle, EFI-kompatible Grafikkarten angewiesen, scheinen austauschbare Komponenten in Zukunft ganz zu verschwinden. Platz für zusätzliche Steckkarten bietet das System nicht, als Massenspeicher können nur mSATA-SSDs verwendet werden und die GPU-PCBs verwenden eigene Kontakte und Formfaktoren. Eins trägt sogar einen mSATA-Port für SSDs auf der Rückseite, übernimmt also klassische Mainboard-Aufgaben.
Ein ebenso großes Streitthema dürften die externen Schnittstellen werden. Vier USB- und ein HDMI-Port sind für einen High-End-Desktop eher mager, im Gegenzug verbaut Apple ganze sechs Thunderbolt-Anschlüsse. So wird es beim neuen Mac Pro möglich, leistungsstarke Zusatzhardware anzubinden - aber nur extern und nur mit einer bislang kaum genutzten Schnittstelle.
Bildergalerie
Quellen:
techpowerup
Computerbase


Meine Uni hatte z.B. in der Generation vor mir immerhin schon robuste Dell-Notebooks statt dem billigsten vom billigsten angeschafft, Probleme mit der Hardware gabs auch keine. Die Neuanschaffungen, als ich da war, waren im stationären Bereich dann durchgängig Thin-Clients, die bestehenden Rechner wurden zum Teil zu solchen umfunktioniert - weil man eben festgestellt hat, dass brauchbare Hardware allein noch nicht alles ist, wenn man mit der Administration nicht hinterherkommt.
Was mir übrigens gerade auffällt: Externe TB-Speicher bis 12 TB kann bei Apple mittlerweile direkt mitbestellen.
Afaik geben die da auch deutlich mehr Rabatt. (in Deutschland sind eigenständige Händler ja z.T. billiger, als Apples Studentenprogramm...)
"5k sind mir doch egal"-Käufer wird es sicherlich in Apple-typischen Maße geben.
Ja gut, der iMac kostet mit der maximal möglichen Hardware knapp 3900 €. Falls es den Mac Pro in der minimalen Konfig zum "Freundschaftspreis" von 3000-4000 € gibt, dann könnte es schon sein, dass der ein oder andere Appleaner schwach wird.
Da wurde das billigste Smartboard gekauft was es am Markt gibt. Irgendwas aus China mit fragwürdigen Garantieleistungen.
Was passiert natürlich 6 Monate später? Das Teil geht kaputt --kein Wunder bei der Masse an Schülern die damit herumhantieren.
Jetzt laufen sie der Sache hinterher weil sich niemand verantwortlich fühlt und es erst mal eingeschickt werden muss. Interessanter Weise nach Afrika.
Ja, und in den USA läuft das aber teilweise anders. Da werden dann für die Kleinen mal 200 iPads geordert...Apple ist das wie gesagt sehr aktiv.
EDIT:
Interessanter Artikel, laut dem 1,5 Mio. iPads an Bildungseinrichtungen verkauft wurden, und laut dem Apple auch hier in Deutschland gut ein Drittel des Marktes in Bildungseinrichtungen innehält (Stand Januar 2012).
http://www.welt.de/wirtsc...
Deswegen dürften auch Macs für Bildungseinrichtungen interessant sein.
Soweit denken die Leute in Bildungseinrichtungen nicht.
Ich denke da nur an die Schule meiner Kinder.
Da wurde das billigste Smartboard gekauft was es am Markt gibt. Irgendwas aus China mit fragwürdigen Garantieleistungen.
Was passiert natürlich 6 Monate später? Das Teil geht kaputt --kein Wunder bei der Masse an Schülern die damit herumhantieren.
Jetzt laufen sie der Sache hinterher weil sich niemand verantwortlich fühlt und es erst mal eingeschickt werden muss. Interessanter Weise nach Afrika.
Wobei der hier eventuell klein genug sein könnte, um wieder vernachlässigbar zu sein. Man hat ja nur eine Auflösung von 0,1 bis 0,01Hz oder so.
TB ist wirklich alles, aber NICHTS für Latenzkritische Arbeiten
"5k sind mir doch egal"-Käufer wird es sicherlich in Apple-typischen Maße geben.
nur weil sie 20 jahre lang Apple genutzt haben muss es nicht genauso weiter sehen. Jedes Jahr kommt alles auf den Prüfstand.
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