Computex 2017: Asus erster Komplett-PC G11DF mit AMD Ryzen
Neben Dell hat auch Asus im Rahmen der Computex-Messe einen Komplett-PC mit AMDs Ryzen-CPUs vorgestellt. Der G11DF ist je nach Konfiguration mit bis zu einem Ryzen-7-1800X-Prozessor ausgestattet, wobei als Grafikkartenmaximum eine GTX 1080 oder eine RX 480 angeboten wird. In das Frontpanel ist eine RGB-Beleuchtung integriert, welche mit der Aura-Sync-Software gesteuert werden kann.
Der Hersteller Asus hat neben dem Asus ROG Strix GL702ZC, einem Laptop mit Ryzen-CPU, auch seinen ersten Desktop-Computer mit Ryzen-Prozessor auf der Computex 2017 vorgestellt. Auch andere Hersteller wie Dell präsentierten ihre ersten Komplett-PCs mit AMDs aktueller Prozessorarchitektur. Das Desktopsystem Asus G11DF ist mit einem Ryzen 3 1200, Ryzen 5 1400, Ryzen 7 1700 oder Ryzen 7 1800X ausgestattet, also Vier- oder Achtkernern. Gepaart wird der Prozessor allerdings mit einem Asus-Mainboard im mATX-Format mit B350-Chipsatz und bis zu 32 GiByte DDR4-2400-RAM. Besonders letztere Entscheidung wirkt seltsam, da die Inter-CCX-Kommunikation bei AMDs aktuellere Prozessorarchitektur mit dem Speichertakt steigt. Als Pixelschubser dient eine Nvidia- oder AMD-Grafikkarte; SLI wird aber von dem verwendeten B350-Chipsatz nicht unterstützt. Je nach Konfiguration wird eine Grafikkarte bis zu einer GTX 1080 seitens Nvidia oder bis zu einer RX 480 seitens AMD verbaut; warum keine RX 580 angeboten wird, ist unklar, es könnte aber einen Zusammenhang mit dem Entwicklungszeitpunkt des Asus G11DF geben. Durch acht verschiedene Lufteinlässe soll das System kühl und leise sein - Asus gibt hier einen maximalen Schalldruck von nur 26 Dezibel im Idle-Zustand an. Der neue Ryzen-Desktop ist das erste Produkt aus der G11-Serie mit dem Asus Sonic Studio, einer Softwarelösung für bessere Audioqualität beim Spielen, Streamen und beim Skypen. Außerdem wird die Asus Aegis III Software von dem G11DF unterstützt.
Daten können im Asus G11DF auf einer Festplatte mit bis zu drei Terabyte Speicherkapazität oder auf einer M.2 PCI-E-SSD mit einem Fassungsvermögen von bis zu 512 Gigabyte gespeichert werden. Das Gehäuse des Systems ist in Dunkelgrau gehalten, mit roten und glossy-schwarzen Farbakzenten sowie einer beleuchteten Fläche. Die Beleuchtung der zwei RGB-LEDs lässt sich mittels Asus Aura Sync anpassen. An dem Frontpanel befinden sich vier USB-Ports, zwei davon sind mit dem USB-Superspeed-Logo versehen - bei diesen handelt es sich um USB-3.1-Ports der zweiten Generation, während die anderen beiden Anschlüsse dem USB-2.0-Standard folgen. Zwischen den USB-Buchsen befindet sich ein SD-Kartenleser. Zudem ist ein DVD- oder Bluray-Laufwerk in die Gehäusefront integriert. Auf der Gehäuserückseite befinden sich zwei USB-2.0- und vier USB-3.1-Ports der ersten Generation. Zudem sind ein RJ45-Gigabit-Ethernet-Port, ein USB-3.1-Typ-C-Anschluss und drei 3,5-mm-Klinkenstecker (Mikrofon, Audio-Eingang und Audio-Ausgang) vorhanden.
Offizielle Angaben zu Preis und Verfügbarkeit wurden noch nicht gemacht, es wird aber verschiedene Konfigurationen geben - unter anderem mit optionalem 802.11ac WiFi. Laut Tom's Hardware soll der G11DF-Desktop zumindest in den USA noch diesen Monat erscheinen, wobei die Einstiegskonfiguration 699 US-Dollar kosten soll.
Quelle: Asus, Asus-Produktseite, Toms Hardware

Verstehe einfach nicht, wieso daran immer gespart wird.