DRAM-Markt soll auf das Ende der PC-Ära hindeuten

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Ist die Post-PC-Ära bereits eingeläutet? Die Marktforscher von IHS iSuppli sagen das und machen es an der Tatsache fest, dass die DRAM-Marktanteile des Computers erstmals unter die 50-Prozent-Schwelle fielen. Allerdings macht man auch klar, dass der PC nicht verschwinden wird. Er wird nur aus dem technischen Zentrum der Menschen ins Abseits wandern - zugunsten von Mobilgeräten.

Die Marktforscher von IHS iSuppli haben die aktuellen Zahlen zum DRAM-Markt veröffentlicht und ziehen interessante Schlüsse. So soll die aktuelle Entwicklung ein Zeichen für das Ende der PC-Ära sein. Im zweiten Quartal 2012 wurden erstmals weniger als 50 Prozent der gesamten DRAM-Produktion in Computern verbaut – im Ersten Quartal lag der Wert noch ganz knapp über 50 Prozent. Das nehmen die Marktforscher zum Anlass, dass der Markt sich ändern wird – weg vom PC hin zu Smartphones und Tablets.

Allerdings darf man die Zahlen nicht falsch interpretieren. Unter Post-PC-Ära versteht man bei den Marktforschern nicht, dass niemand mehr PCs nutzt, sondern dass das sich das Zentrum der Aktivitäten verschiebt. Grundsätzlich hat der PC-Markt auch weiter Möglichkeiten zu wachsen, aber das dann vornehmlich über die Erschließung neuer Märkte. Denn trotz durch Kapazitätssteigerungen in PCs sinkt der Anteil. Bis ins vierte Quartal 2013 soll der Anteil von aktuell 49 Prozent auf dann 42,8 Prozent sinken.

Im Gegenzug legt der Tabletmarkt von 1,6 auf 2,7 Prozent heute und 6,9 Prozent im vierten Quartal 2013 zu. Alleine dieses Jahr soll der Absatz von Tablets im dritten Quartal um 24 und im Weihnachtsquartal um 55 Prozent zulegen. Die Steigerung der Kapazitäten in Tablets tut ihr Übriges für diesen Trend.Wenig überraschend sieht es im SMartphonemarkt noch überraschender aus. Aktuell liegt der bei 13,2 Prozent und soll 19,8 Prozent steigen. In der Summe kommt der mobile Sektor so schon auf über ein Viertel.

Quelle: iSuppli.com

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Dr Bakterius
        AW: DRAM-Markt soll auf das Ende der PC-Ära hindeuten

        Der PC ist Tod, es lebe der PC. Ich glaube nicht das Tabletten und Mückenkino den PC verdrängen auch wenn man mit dem Cloudmüll einem was anderes suggerieren will.
      • Von Dr Bakterius
        AW: DRAM-Markt soll auf das Ende der PC-Ära hindeuten

        Der PC ist Tod, es lebe der PC. Ich glaube nicht das Tabletten und Mückenkino den PC verdrängen auch wenn man mit dem Cloudmüll einem was anderes suggerieren will.
      • Von Kraizee PC-Selbstbauer(in)
        AW: DRAM-Markt soll auf das Ende der PC-Ära hindeuten

        Wer hat diesen Artikel denn freigegeben? Für dieses sprachliche Fiasko muss man sich ja fremdschämen!
        für den Lektor und für den Autor!
      • Von Nishino Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: DRAM-Markt soll auf das Ende der PC-Ära hindeuten

        Naja Desktops werden mit Sicherheit nicht genau im Zentrum bleiben, denn die nahe Zukunft wird sich um die Vernetzung von vielen Geräten drehen. Workflow, Synchronisation etc. auf multimedialer Ebene. Ich selber habe auch Smartphone, Netbook, Notebook und Desktop-PC, fehlt nur noch das Tablet. Alles erfüllt seinen Zweck irgendwo, und die Preise sind momentan einfach noch zu hoch, als dass sich die Crowd dieser technischen Vielfalt bedienen kann; ebenso ist die gesellschaftliche Akzeptanz und das Durchdringen der Digital Natives noch nicht so weit voran geschritten, als dass die Crowd dieses überhaupt haben/nutzen will.

        In den kommenden Jahren wird sich das ändern. Smartphones werden günstiger, gebräuchlicher mit einer besseren Usability und durch gute Datenübertragungsraten der Netzanbieter technisch sogar einsetzbar. Netbooks werden wahrscheinlich verschwinden und durch Tablets und Ultrabooks abgelöst. Notebooks erfüllen ihren Zweck wunderbar als mobile Workstation und werden durch erhöhte Performance und bessere Vernetzungsoptionen (Anschlüsse, Kompatibilität, Datenübertragungssysteme) absolut notwendig für Business, Studium und entfernt auch die Schule.

        Ja und die Desktops, die werden weiterhin für anspruchsvolle Aufgaben verwendet werden. Notebooks werden die Leistung eines Desktop-Systems nicht mal eben imitieren können, und für Gaming bzw. anspruchsvolle Anwendungen wird daher immer ein Desktop benötigt werden. Zumindest in der nahen Zukunft! Außerdem sind und bleiben Desktop-PCs nun mal wegen ihrer Eignung zum kreativen Ausleben für Hobbybastler und Experimentalisten eine wichtige Komponente. Ebenso ist der Arbeitskomfort bei Desktops mit mehreren Displays einfach unersetzlich. Das sind alles Faktoren, die die Desktops noch eine ganze Weile am Leben halten werden, bis 1. die Technik der Software soweit voraus ist, dass auch anspruchsvollste Anwendungen auf Notebooks easy zu betreiben sind und 2. bis die gesellschaftliche Akzeptanz für die grenzenlose Mobilität der Technik mit samt der stringenten Kompatibilitätskonvergenz wirklich ausgereift ist.

        Daher: Etwas aus dem Zentrum gerückt, aber immer noch ein Teil des Ganzen und wahrscheinlich sogar der Wichtigste für eine lange Zeit.
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        AW: DRAM-Markt soll auf das Ende der PC-Ära hindeuten

        Zitat von Torsley
        so wie es immer ist. hat man mehr speicherplatz zur verfühgung dann schraubt man halt die qualität hoch. wenn du dann noch apps draufhast und navi software und fotos aus X jahren handy generation dann kommste auch da schnell an die grenzen. ganz zu schweigen von den hd videos die ja mitlerweile auch jedes smartphone machen kann.

        Als ob ich mit einer Handykamera ein Video drehen würde vom Urlaub da kauf ich mir lieber eine Videokamera die soviel kostet wie das Handy dafür kannst bei FullHD auch länger filmen und die Qualität ist oft besser.

        Ich würde sowieso hinundwieder mal alte Fotos löschen man kann ja eine CD mit den Fotos füllen oder ein USB-Stick.
        Auf dem Handy würde ich die nicht lange drauf haben, auch wenn genug Speicherplatz vorhanden sein soll.
      • Von Medcha Software-Overclocker(in)
        AW: DRAM-Markt soll auf das Ende der PC-Ära hindeuten

        Interessant wie eingeschränkt viele dieses Thema sehen. Keine Frage, diese Marktforschungsinstute, naja, ich lasse es lieber. Aber Tatsache ist nun mal, dass mehr RAM für andere Dinge gebraucht wird. Dass nun als Indikator zu benutzen, finde ich auch fragwürdig. Aber eines ist doch völlig offensichtlich: der "Computermarkt" hat sich in den letzten 10 Jahren auf diverse Formate transferiert. Vor allem auf mobile Geräte. Und dass bedeutet natürlich, dass die Vormacht des Stand-alone-Systems ala PC endgültig gebrochen ist. Was das für den heutigen PC.Fan in 5 oder 10 JAhren bedeutet ist sicherlich nicht klar, aber recht offensichtlich. Der PC-MArkt wird sich in den nächsten Jahren stark verändern, die Frage ist nur wie schnell.

        Aber ist doch interessant zu beobachten.
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