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Games World
      • Von Research Lötkolbengott/-göttin
        Wenn man sagt das man in Egoshootern nur Menschen tötet irrt man meist nicht. Nur ist dies kein Selbstzweck. Meist rette man (Person, Land, Planeten, Spezies, Dimension, Universum einfügen).

        Mit dem gleichen Muster könnte man jetzt auch an Rennspiele und RPGs rangehen. Bei Beiden käme nichts positives bei rum.
      • Von TempestX1 Software-Overclocker(in)
        Zitat von hitzestau
        Bei dieser Umtauschaktion geht es doch darum, Spiele einzusammeln, die einer gewissen Gruppierung nicht ins Weltbild passen. Aus meiner Sicht ist das eine üble PR-Aktion, bei der das Dogma der bösen Computerspiele weiter gepflegt wird und am Schluss jedes abgegebene Spiel zum „Killerspiel“ gemacht wird.
        Kauft man sich eben neue. Außerdem wird man dazu nicht gezwungen.

        Zitat
        Es ist eine Selbstzensur, wenn man Computerspiele zur Vernichtung abgibt. Und ob nun Freizeitparks oder Computerspiele oder sonst was die wertvollere Freizeitgestaltung sind, ist sehr individuell und es sollte sich niemand das Recht herausnehmen, anderen vorzuschreiben, wie sie am „wertvollsten“ ihre Zeit verbringen.
        Komisch. Du schreibst von Selbstzensur (Böse) wenn man Computerspiele da abgibt aber gleichzeitig schreibst du man sollte niemandem vorschreiben wie man seine Freizeit gestaltet. Willst du jetzt auch den Gebrauchtverkauf verbieten da es "verwerflich" ist seine Spiele weiterzugeben? Warum soll man seine alten Spiele da nicht abgeben dürfen? Warum soll man alte Spiele weiter aufheben wenn man eh keine Verwendung mehr dafür findet? Es bleibt doch jedem selbst überlassen.
        Wehe man wirft Computerspiele in den Müll... Dann kommt man in die Hölle.
      • Von Pagz Software-Overclocker(in)
        Zitat von hitzestau
        Alle Spiele die du aufzählst, sind ab 18 Jahre. Wenn sie gewaltverherrlichend wären, dürften sie nicht verkauft werden. In welche Kategorie fallen für die sogenannten Strategiespiele wie Age of Empires. Hier muss man ganze Völker angreifen und vernichtend schlagen. Das ist doch auch voller Gewalt und Völkermord.
        Nur weil in einem Spiel Gewalt vorkommt, heißt das nicht, dass sie diese Gewalt gleich verherrlichen. In CoD und Battlefield wird die Gewalt jedoch nicht dargestellt, wie sie wirklich existiert, sondern extrem abgeschwächt. Du wirst in diesen Spielen keinen SOldaten sehen, der sich Stundenlang in Qualen am Boden wälzt, bis er endlich stirbt.
        Man muss sich Egoshooter doch nur mal objektiv anschauen. Da schießt man meistens 7 Stunden lang Menschen tot, um am Ende die Welt zu retten. Also wenn das nicht gewaltverherrlichend ist, dann weiß ich auch nicht.
        Versteh mich nicht falsch. Ich bin nicht dafür, dass diese Spiele verboten werden, aber dass hier manche so tun, als sei CoD auf dem selben Level wie Mensch argere dich nicht ist einfach Quatsch

        Zitat
        Ja, ich habe den Artikel gelesen. Ich habe nicht gesagt, dass man sich zum „Killerspieler“ macht, wenn man ein Spiel abgibt. Die grosse Gefahr bei dieser Aktion ist, dass sie gegen die Spiele und Spieler verwendet wird und dann am Schluss jedes abgegebene Spiel als „Killerspiel“ dargestellt wird. So nach dem Motto: Schaut her das sind die Spiele, die die Spieler selber abgegeben haben.
        Gut, das ist deine Meinung. Da die Spieler aber einen Gegenwert für die Spiele erhalten, glaube ich nicht, dass so etwas passiert. Man nimmt sich ja schließlich auch nicht die Ego-Shooter, die auf eBay verkauft werden als Beispiel dafür.

        Zitat
        Wo ziehst du denn die Grenze zwischen dem englischen „violent video game“ und dem deutschen „Killerspiel“? Mir scheint, hier werden Begriffe durcheinander gewürfelt, so dass es schwierig ist, eine Diskussion zu führen. Wie ich in meinem ersten Post geschrieben habe, hat die PCGH-Redaktion den Begriff „Killerspiel“ in den Titel gesetzt.
        ALso violent video games beschreibt diese Spiele meiner Meinung nach ziemlich objektiv, während der Begriff Killerspiele von Anfang an negativ behaftet ist

        Zitat
        Woher weisst du denn so im Detail über die finanziellen Hintergründe dieser Menschen Bescheid? Ich denke, das ist reine Spekulation, was du da schreibst.
        Wenn man sich ein bisschen über diese Fälle informiert, wird sowas schnell klar. Das Umwelt des Amokläufers wird auch von den Medien recht intensiv beleuchtet. Die Amokläufer kamen wir gesagt alle aus dem Amerikanischen Mittelstand. Wenn Geldnot der entscheidende Faktor wäre, sähe das sicherlich anders aus
      • Von hitzestau Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Pagz
        CoD, Battlefield, die GTA Reihe, Saints Row, Hitman, im Endeffekt eigenltich jedes FPS Spiel.

        Alle Spiele die du aufzählst, sind ab 18 Jahre. Wenn sie gewaltverherrlichend wären, dürften sie nicht verkauft werden. In welche Kategorie fallen für die sogenannten Strategiespiele wie Age of Empires. Hier muss man ganze Völker angreifen und vernichtend schlagen. Das ist doch auch voller Gewalt und Völkermord.
        Zitat von Pagz

        Wenn du die verlinkten Originalartikel gelesen hättest, hättest du gemerkt, dass dort nur von "violent video games" die Rede ist. Wo macht man sich also zum Killerspieler, wenn man so ein Spiel gegen einen Gutschein eintauscht?

        Ja, ich habe den Artikel gelesen. Ich habe nicht gesagt, dass man sich zum „Killerspieler“ macht, wenn man ein Spiel abgibt. Die grosse Gefahr bei dieser Aktion ist, dass sie gegen die Spiele und Spieler verwendet wird und dann am Schluss jedes abgegebene Spiel als „Killerspiel“ dargestellt wird. So nach dem Motto: Schaut her das sind die Spiele, die die Spieler selber abgegeben haben.

        Wo ziehst du denn die Grenze zwischen dem englischen „violent video game“ und dem deutschen „Killerspiel“? Mir scheint, hier werden Begriffe durcheinander gewürfelt, so dass es schwierig ist, eine Diskussion zu führen. Wie ich in meinem ersten Post geschrieben habe, hat die PCGH-Redaktion den Begriff „Killerspiel“ in den Titel gesetzt.
        Zitat von Pagz

        Wo wird denn hier bitte etwas zensiert? Freizeitparkbesuche sind in so ziemlich jeder Hinsicht wertvoller als Computerspiele. Wo ist also das Problem, wenn man sich freiwillig (!) dazu entscheidet, diese Spiele gegen einen Gutschein zu tauschen?

        Zitat von TempestX1
        Finde die Aktion klasse.
        Alte Shooter die man eh nichtmehr zocken möchte abgeben und dafür einen schönen Tag im Vergnügungspark machen.

        Bei dieser Umtauschaktion geht es doch darum, Spiele einzusammeln, die einer gewissen Gruppierung nicht ins Weltbild passen. Aus meiner Sicht ist das eine üble PR-Aktion, bei der das Dogma der bösen Computerspiele weiter gepflegt wird und am Schluss jedes abgegebene Spiel zum „Killerspiel“ gemacht wird. Unterschwellig wird auch immer die Verknüpfung zum Thema Schusswaffen gemacht.
        Es ist eine Selbstzensur, wenn man Computerspiele zur Vernichtung abgibt. Und ob nun Freizeitparks oder Computerspiele oder sonst was die wertvollere Freizeitgestaltung sind, ist sehr individuell und es sollte sich niemand das Recht herausnehmen, anderen vorzuschreiben, wie sie am „wertvollsten“ ihre Zeit verbringen.
        Zitat von Pagz
        Also am Kapitalismus liegt das glaube ich nicht. Wenn du dir die Menschen, die in den letzten Jahren so Amokläufe begangen haben, mal anschaust, dann sind das alles Menschen aus dem gesicherten Mittelstand, die den Amoklauf sicherlich nicht aus finanzieller Verzweiflung begangen haben

        Woher weisst du denn so im Detail über die finanziellen Hintergründe dieser Menschen Bescheid? Ich denke, das ist reine Spekulation, was du da schreibst.
      • Von TempestX1 Software-Overclocker(in)
        Finde die Aktion klasse.
        Alte Shooter die man eh nichtmehr zocken möchte abgeben und dafür einen schönen Tag im Vergnügungspark machen.
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1042519
Killerspiele
USA: Initiative tauscht Killerspiele gegen Gutscheine
Am 26. Dezember tauschten in Los Angeles rund 1.500 Amerikaner ihre Waffen gegen Lebensmittel ein - eine vom Prinzip her ähnliche Aktion findet am 12. Januar in Southington, Connecticut, statt. An diesem Tag werden Leute in einem Autokino ihre gewalltverherrlichenden Spiele gegen Gutscheine für beispielsweise Vergnügungsparks eintauschen können.
http://www.pcgameshardware.de/Killerspiele-Thema-158840/News/Killerspiele-gegen-Gutscheine-1042519/
06.01.2013
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2007/02/killerspiel_im_kinderzimmer.jpg
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