Kaby Lake Refresh: Quad-Core im 18-Watt-Gewand angeblich ab Ende 2017
Aus Fernost stammen Gerüchte, dass Intel im kommenden Jahr einen Kaby-Lake-Refresh auflegen wolle. Innerhalb dieser Neuauflage sollen U-CPUs mit einer leicht erhöhten TDP von 18 Watt erscheinen und dabei auch vier Kerne beherbergen. Zum Weihnachtsgeschäft 2017 könnten so die ersten Ultrabooks mit Quad-Core-Prozessoren erscheinen.
Ende 2017 beziehungsweise Anfang 2018 sollen die ersten 10-nm-Prozessoren mit dem Codenamen Cannon Lake erscheinen. Diese basieren gerüchteweise nur auf einem 2+2-Die (zwei Kerne, GT2-GPU) und sollen lediglich die U-Serie mit einer TDP von maximal 15 Watt abdecken. Darüber positioniere Intel Coffee Lake, quasi Cannon-Lake-Ableger, die noch in 14 nm gefertigt würden. Das Besondere: In die 45-Watt-Klasse sollen da auch Sechskerner debütieren, zudem nannte eine geleakte Roadmap GT3e-GPUs mit EDRAM-Cache für alle Coffee-Lake-Dies.
Was die Roadmap ebenso andeutete, wird nun von der oft gut informierten chinesischen Webseite benchlife.info (maschinelle Übersetzung) konkretisiert: Kaby Lake-U soll um ein 4+2-Die (vier Kerne, GT2-GPU) erweitert werden, das in eine TDP von 18 Watt passe. Damit würde Intel beiden großen TDP-Stufen zwei zusätzliche CPU-Kerne verpassen: 45-Watt-Modelle mit sechs, 18-Watt-Modelle mit vier Rechenherzen. Die Webseite bringt jetzt zum ersten Mal den Namen "Kaby Lake Refresh" beziehungsweise "KBL-R" ins Spiel. Die zuvor angesprochene Roadmap hatte den Refresh-Zusatz noch nicht vermerkt. Laut dieser sollte Kaby Lake-U auch durch Coffee Lake-U ersetzt werden, wobei Letzterer dann nur noch 2+3e-CPUs (zwei Kerne + GT3e-GPU) beinhalte.
Denkbar wäre aber auch, dass Intel Cannon Lake-Y (2+2, 4,5 Watt), Cannon Lake-U (2+2, 15 Watt), Kaby Lake Refresh-U (4+2, 18 Watt), Coffee Lake-U (2+3e, 15/28 Watt) und Coffee Lake-H (2/4/6 + 3e, 35/45 Watt) parallel führen wird. Cannon Lake würde man so in den kleinsten (dünnsten) Ultrabooks vorfinden, KBL-R in etwas größeren Modellen und Coffee Lake in Gaming-Notebooks. CFL-U mit GT3e-Grafikeinheit dürfte erfahrungsgemäß vor allem eine Sache für Apples Macbooks Air werden. Die Vierkerner mit 18-Watt-TDP sollen ab dem dritten Quartal 2017 gesamplet werden und könnten somit gegen Ende 2017 in Form von Ultrabooks den Markt erreichen. Die Vierkerner mit 45 Watt sollen Anfang 2017 erscheinen.
Bislang hat Intel vier Kerne effektiv nur im 45-Watt-Gewand angeboten. Innerhalb der (noch) aktuellen Skylake-Generation gibt es zwar den Core i7-6822EQ mit vier Kernen und 25 Watt TDP, allerdings nur für den Embedded-Markt. Notebooks mit der CPU werden keine angeboten.


Hier gibt es Heerscharen von Besserwisser die den überforderten und unfähigen Ingenieuren mal zeigen sollten wie man eine gute CPU baut.
Was man allerdings nicht vergessen darf: Es gibt trotzdem viele fragwürdige, generelle Portfolioausrichtungsentscheidungen. Gerade die werden aber seltener angezweifelt...
Der Quadcore dürfte auf jedem Kern höher als der Core m Takten.
Er dürfte irgendwo bei 550 Punkten landen.
Habe im letzten Monat einiges zum Thema Laptops recherchiert und es gibt aktuell keine Laptops mit 4 Kernen und annehmbaren Stromverbrauch, die meinen Anforderungen entsprechen.
Seit Jahren gibt es die U Prozessoren nur mit 2 Kernen plus SMT. Ein echter Vierkerner wäre mir viel lieber gewesen. Schlussendlich viel meine Wahl auf den i5 7200U mit ordentlicher Leistung und geringem Stromverbrauch.
Hier gibt es Heerscharen von Besserwisser die den überforderten und unfähigen Ingenieuren mal zeigen sollten wie man eine gute CPU baut.
Und MultiCore genau im dem Maße, wie es die TDP nun einmal zulässt. Ich tippe darauf, dass man im QuadCoreSzenario etwa 2 GHZ erwarten sollte. Das wäre schon ordentlich, immerhin wäre man dann (unter Annahme von perfekter Taktskalierung) bei der Hälfte der Performance eines 6700K.